WinfriedW
04.06.2006, 10:52
Lieber Dieter aus Husum,
ich nehme Bezug auf diesen Disput:
http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?t=185
Unter #2 schrieb ich eher beiläufig:
Apropos Blut: Der Blutverlust während der OP ist ein Qualitätsmerkmal für der Chirurgen. Du solltest danach fragen und selbstverständlich nach den Kontinenzraten.
Ich finde es unglaublich, was du daraus gemacht hast. Man hätte es auch dabei belassen können! Andererseits diskutiere ich ja gerne, auch kontrovers und auch mit dir. Langsam nimmt es aber Formen an, die ich nicht mehr nachvollziehen kann. Du bist hart an der Grenze, die sachliche Ebene zu verlassen. Du solltest dich zurück nehmen, bevor es beleidigend wird.
Unter #10 schrieb ich ebenfalls eher beiläufig:
Bezogen auf die Prostatektomie wurde die Operationstechnik in den letzten Jahren stetig verbessert, was mit einem immer geringeren Blutverlust einhergeht. Einige Jahre zurück betrug der Blutverlust noch bis zu 8 Liter!
Du hängst dich jetzt an den 8 Litern auf. Diese Zahl stammt von Rassweiler und weder von Heidenreich noch von mir. Wir haben nur zitiert. Andererseits ist diese Zahl vergleichsweise uninteressant, weil sie weit vom heutigen Stand entfernt ist. Das ist Chirurgengeschichte. Es kratzt mich relativ wenig, wie hoch die Blutverluste vor 5, 10 oder mehr Jahren waren. Ich wollte in meinem Beitrag #10 lediglich zu erkennen geben, dass durch verbesserte Operationstechnik es eine Tendenz gibt zu immer niedrigeren Blutverlusten. Außerdem stelle ich in Abrede, dass die Eigenblutspende state of the art ist. Die Eigenblutspende mag in manchen Fällen ihre Berechtigung haben. Es gibt aber Zentren, die darauf ganz bewusst verzichten, weil sie das Blut einfach nicht brauchen. Das ist so, auch wenn du es nicht glauben willst. Natürlich sind die Blutverluste bei jeder OP individuell unterschiedlich. Dennoch ist es so, dass es auch von Chirurg zu Chirurg Unterschiede gibt. Dies hat viel mit der OP-Technik und der Erfahrung zu tun.
Unter #10 habe versucht, die Diskussion um die 8 Liter totzutreten:
Auch diese Zahlen kannst du ergoogeln, aber ich will die Diskussion jetzt nicht auf die Spitze treiben. Klar ist, dass man bei hohem Blutverlust während der OP laufend Blut zuführen muss.
Gelungen ist es mir nicht, weil du nicht locker lässt, bevor du Recht hast. Du hast aber eben nicht Recht und das willst du dir nicht eingestehen! Man kann im Leben nicht alles wissen und immer Recht haben. Deshalb diskutieren wir hier.
Unter #12 habe ich ein weiteres Mal versucht, dem Abdriften der Diskussion entgegen zu wirken:
Du bringst hier die Diskussion auf eine Ebene, die jedenfalls von mir so nicht gewollt war.
...
Es hat nicht gefruchtet.
.... ist eurer agressiver Ton wirklich angemessen?
...
Lieber dieterdo, du hast Recht, ich finde es völlig unangemessen!
--------------------------------------------
Themenwechsel!
Unter #2 schrieb ich:
...
Unabhängig davon glaube ich, dass die Empfehlung vernünftig ist. Ich wiederhole hier das, was ich schon einmal an anderer Stelle geschrieben habe. Ich hatte bei der AHB einen Tischnachbarn, der wurde bei PSA=6,6ng/ml und Gleason 6 laparoskopisch, nerverhaltend operiert. Postoperativ stellte sich pT3 und R1 (pos. Schnittrand) heraus, vorhergesagt war T2. Dem Mann wird jetzt ajuvante Radiatio empfohlen. Während ich keine Probleme mit der Kontinenz hatte, hatte mein Tischnachbar diesbezüglich umso größere Probleme.
...
Nachdem ich das Video von der AUO: „Prostatakarzinom: Lokale Therapieoptionen, Vergleich“ gesehen habe, habe ich den Eindruck, dass dies nicht nur meine subjektive Wahrnehmung ist.
http://www.krebsgesellschaft.de/index.php?seite=arzt_aua_2006_expertenrunde_weiche 2&navigation=45096
Gruß Winfried
ich nehme Bezug auf diesen Disput:
http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?t=185
Unter #2 schrieb ich eher beiläufig:
Apropos Blut: Der Blutverlust während der OP ist ein Qualitätsmerkmal für der Chirurgen. Du solltest danach fragen und selbstverständlich nach den Kontinenzraten.
Ich finde es unglaublich, was du daraus gemacht hast. Man hätte es auch dabei belassen können! Andererseits diskutiere ich ja gerne, auch kontrovers und auch mit dir. Langsam nimmt es aber Formen an, die ich nicht mehr nachvollziehen kann. Du bist hart an der Grenze, die sachliche Ebene zu verlassen. Du solltest dich zurück nehmen, bevor es beleidigend wird.
Unter #10 schrieb ich ebenfalls eher beiläufig:
Bezogen auf die Prostatektomie wurde die Operationstechnik in den letzten Jahren stetig verbessert, was mit einem immer geringeren Blutverlust einhergeht. Einige Jahre zurück betrug der Blutverlust noch bis zu 8 Liter!
Du hängst dich jetzt an den 8 Litern auf. Diese Zahl stammt von Rassweiler und weder von Heidenreich noch von mir. Wir haben nur zitiert. Andererseits ist diese Zahl vergleichsweise uninteressant, weil sie weit vom heutigen Stand entfernt ist. Das ist Chirurgengeschichte. Es kratzt mich relativ wenig, wie hoch die Blutverluste vor 5, 10 oder mehr Jahren waren. Ich wollte in meinem Beitrag #10 lediglich zu erkennen geben, dass durch verbesserte Operationstechnik es eine Tendenz gibt zu immer niedrigeren Blutverlusten. Außerdem stelle ich in Abrede, dass die Eigenblutspende state of the art ist. Die Eigenblutspende mag in manchen Fällen ihre Berechtigung haben. Es gibt aber Zentren, die darauf ganz bewusst verzichten, weil sie das Blut einfach nicht brauchen. Das ist so, auch wenn du es nicht glauben willst. Natürlich sind die Blutverluste bei jeder OP individuell unterschiedlich. Dennoch ist es so, dass es auch von Chirurg zu Chirurg Unterschiede gibt. Dies hat viel mit der OP-Technik und der Erfahrung zu tun.
Unter #10 habe versucht, die Diskussion um die 8 Liter totzutreten:
Auch diese Zahlen kannst du ergoogeln, aber ich will die Diskussion jetzt nicht auf die Spitze treiben. Klar ist, dass man bei hohem Blutverlust während der OP laufend Blut zuführen muss.
Gelungen ist es mir nicht, weil du nicht locker lässt, bevor du Recht hast. Du hast aber eben nicht Recht und das willst du dir nicht eingestehen! Man kann im Leben nicht alles wissen und immer Recht haben. Deshalb diskutieren wir hier.
Unter #12 habe ich ein weiteres Mal versucht, dem Abdriften der Diskussion entgegen zu wirken:
Du bringst hier die Diskussion auf eine Ebene, die jedenfalls von mir so nicht gewollt war.
...
Es hat nicht gefruchtet.
.... ist eurer agressiver Ton wirklich angemessen?
...
Lieber dieterdo, du hast Recht, ich finde es völlig unangemessen!
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Themenwechsel!
Unter #2 schrieb ich:
...
Unabhängig davon glaube ich, dass die Empfehlung vernünftig ist. Ich wiederhole hier das, was ich schon einmal an anderer Stelle geschrieben habe. Ich hatte bei der AHB einen Tischnachbarn, der wurde bei PSA=6,6ng/ml und Gleason 6 laparoskopisch, nerverhaltend operiert. Postoperativ stellte sich pT3 und R1 (pos. Schnittrand) heraus, vorhergesagt war T2. Dem Mann wird jetzt ajuvante Radiatio empfohlen. Während ich keine Probleme mit der Kontinenz hatte, hatte mein Tischnachbar diesbezüglich umso größere Probleme.
...
Nachdem ich das Video von der AUO: „Prostatakarzinom: Lokale Therapieoptionen, Vergleich“ gesehen habe, habe ich den Eindruck, dass dies nicht nur meine subjektive Wahrnehmung ist.
http://www.krebsgesellschaft.de/index.php?seite=arzt_aua_2006_expertenrunde_weiche 2&navigation=45096
Gruß Winfried