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Thema: Plötzlich im Endstadium?

  1. #1
    zylmur Gast

    Plötzlich im Endstadium?

    2003: Biopsie der Prostata - positiv - grosser Schrecken
    Urologe: Halb so wild, wir müsen nur behandeln:

    1. Operieren (dagegen habe ich etwas)
    2. Bestrahlen
    3. Hormontherapie, hat nur aufschiebende Wirkung, man kann aber 1. oder 2. nachholen. Nach vielen Veröffentlichungen von Onkologen ist Hormontherapie das Mittel der Wahl, Operieren wollen immer nur die Urologen.


    Ich habe mich also frohen Mutes für 3 entschieden in der Hoffnung, dass es bessere Therapien geben wird.

    2008: Noch keine neuen Therapien, die Hormonblockade wird mir zu unangenehm: Also Bestrahlung. Aber jetz nach der Bestrahlung:

    Der Wirbelkanal ist voll mit Metastasen, Lähmungen an Armen und Beinen beginnen. Jetzt Bestrahlung der Wirbelsäule.

    Ich werde mich auf jeden Fall um Alterativ- Therapien kümmern:

    Silber in kolloidaler oder ionisierter Form
    LDN Low Dose Naltrexone

    Hat jemand Erfahrung damit, im Forum gibt es nicht viel.

  2. #2
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    2.144

    Plötzlich im Endstadium?

    Grüß Dich Zylmur,
    Silber in kolloidaler oder ionisierter Form
    LDN Low Dose Naltrexone
    Damit wirst Du wohl kein Erfolg haben fürchte ich, denn Naltrexone ist, wie Du siest, für Entwöhnungen zu verwenden!

    In deinem Profil lese ich nichts von Zometa das Du dringendst benötigst! Aber Bitte, von einem Plötzlich im Endstadium? kann keine Rede sein, finde ich und solltest mehr Zuversicht haben!

    Alles Gute
    Helmut
    Meine Website www.pca-info.de

    Meine PK-Historie in www.myprostate.eu

  3. #3
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    Hallo zylmur,
    im Laufe der Jahre hat sich bei Dir offenbar eine Hormonunabhängigkeit entwickelt und der PCA ist unbemerkt weitergeschritten. Und das noch sehr heimtückisch, weil nur ein sehr kleiner PSA-Anstieg stattgefunden hat.
    Antiandrogentabletten können in dieser Situation sogar schaden, weil sie für die mutierten PCA-Zellen als Nahrung dienen können. Auch wenn die Nebenwirkungen unangenehm sind, sollten die LHRH-Spritzen dagegen nicht abgesetzt werden, weil die Gefahr einer schnellen Progression besteht. Es ist vielleicht sogar zu überlegen, auf das stärker wirkende Eligard zu wechseln.
    Auch ist die Wirkung der Bestrahlung signifikant besser, wenn sie unter LHRH-Hormonblockade durchgeführt wird. Im Gegensatz dazu belegen neue Erkenntnisse eine schlechte Wirkung der Antiandrogentabletten.
    Wenn sich eine Hormonunabhängigkeit entwickelt, besteht die Möglichkeit einer Hormonblockade mit Second-Line-Medikamenten. Auf jeden Fall gehörst Du in die Hände eines Spezialisten, der nicht nur stur nach den eingeschränkten deutschen urol. Richtlinien therapiert.
    Alles Gute,
    PeterP

  4. #4
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    59
    Hallo Zylmur,
    nimm doch mal Kontakt mit Dr. Eichhorn in Bad Reichenhall auf - hat viel Kontakt zu USA Onkologen und kennt sich mit second Line gut aus - zusätzlich würde ich mir in Deiner Nähe einen erfahrenen Onkologen suchen mit dem du die Eichhornsche Therapie gegenchecken und umsetzen kannst.
    Guten Erfolg und alles Gute
    MichaelF
    MichaelF
    meine Mailadresse: mi.fritzmann@web.de
    mein Profil und Geschichte zusätzlich auf: www.myProstate.eu

  5. #5
    zylmur Gast
    Zitat Zitat von Helmut.2 Beitrag anzeigen
    Grüß Dich Zylmur,
    Damit wirst Du wohl kein Erfolg haben fürchte ich, denn Naltrexone ist, wie Du siest, für Entwöhnungen zu verwenden!

    In deinem Profil lese ich nichts von Zometa das Du dringendst benötigst! Aber Bitte, von einem Plötzlich im Endstadium? kann keine Rede sein, finde ich und solltest mehr Zuversicht haben!

    Alles Gute
    Helmut
    Zometa bekomme ich morgen, Naltrexone ist als LDN (Low Dose Naltrexone) neuentdeckt worden.
    The Low Dose Naltrexone Homepage

    Freiemedizin.de ~ Alternative Heilung und Medizin ~ Blutzapper, Krebs Heilung, Aids, Hepatitis, Viren, Virus, Krankheiten, gesundheit, Wellness.

    USP II Low Voltage Dual Function Colloidal Silver Generator

    Testimonies

    Schmerzen und Taubheitsgefühl in beiden Händen - rheuma-online
    Erfahrungsaustausch

    Colloidal Silver Natural Health Alternative

    Colloidal Silver and Prostatitis

    Alternative Medizin: 9. Selbstheilung Teil 4

    Treating Cancer With Low Dose Naltrexone (LDN)

    Silver Ion Injection via Electrolysis: Iontophoresis

    Dr Robert O. Becker: Silver Iontophoresis (Regeneration by Silver Ions)

    SilverColloids-s.pdf (application/pdf-Objekt)

  6. #6
    zylmur Gast
    Zitat Zitat von zylmur Beitrag anzeigen
    2003: Biopsie der Prostata - positiv - grosser Schrecken
    Urologe: Halb so wild, wir müsen nur behandeln:

    1. Operieren (dagegen habe ich etwas)
    2. Bestrahlen
    3. Hormontherapie, hat nur aufschiebende Wirkung, man kann aber 1. oder 2. nachholen. Nach vielen Veröffentlichungen von Onkologen ist Hormontherapie das Mittel der Wahl, Operieren wollen immer nur die Urologen.


    Ich habe mich also frohen Mutes für 3 entschieden in der Hoffnung, dass es bessere Therapien geben wird.

    2008: Noch keine neuen Therapien, die Hormonblockade wird mir zu unangenehm: Also Bestrahlung. Aber jetz nach der Bestrahlung:

    Der Wirbelkanal ist voll mit Metastasen, Lähmungen an Armen und Beinen beginnen. Jetzt Bestrahlung der Wirbelsäule.

    Ich werde mich auf jeden Fall um Alterativ- Therapien kümmern:

    Silber in kolloidaler oder ionisierter Form
    LDN Low Dose Naltrexone

    Hat jemand Erfahrung damit, im Forum gibt es nicht viel.
    Es wundert mich, dass im Forum Kolloidales Silber und LDN (Low Dose Naltroxene) gar nicht vorkommt. Das Netz ist voll von Erfolgsberichten. Ich werde es jedenfalls verwenden und werde auch über Ergebnisse berichten.
    Ich hoffe, dass ich auch meine inzwishen diagnostizierte Polyneuropathie in den griff bekomme.

  7. #7
    zylmur Gast
    Ergänzung und neuer Stand

    1997
    Beginn der Kontrolle, PSA immer um 8

    1998
    Biopsie, negativ

    2002
    Beginn Proscar

    2003
    Biopsie, Positiv PSA 5,6
    Gleason Score 7
    G IIb nach path.urolg. AK
    G 2 bis G 3 WHO
    Beginn Casodex 50, Urogutt, Epican Forte, Lycopin, Curcuma

    2003
    Ganzkörperscintigraphie, kein Knochenbefall

    2004
    Enantone/Trenantone statt Casodex, Proscar abgesetzt

    2005
    PSA 0,01

    2006
    Wieder Casodex statt Trenantone (Versuch wegen Muskelschwäche)

    2008-01
    Operation Merkelzellen Karzinom

    2008-05
    Muskelschwäche/Polyneuropatthie diagnostiziert, daher mit Bestrahlung begonnen: 35x Siemens Mevatron bzw. Primus. Keine Medikamente mehr.

    2008-07
    Beginn Lähmung des Peroneus links (Klappfuß), Schmerzen in den Beinknochen. Ende der Prostata Bestrahlung.

    2008-08
    MRT Wirbelsäule: Wirbelsäule ist voll Metastasen. Daher:

    2008-09
    Bestrahlung der Lendenwirbelsäule 10x, Brust- und Halswirbelsäule 10x. Die Schmerzen in den Beinen verschwinden sofort. Jedoch zunehmende Schmerzen im rechten Arm, daher:

    2008-10
    Bestrahlung Schulterblatt und Schlüsselbein rechts je 10x. Zunehmende Lähmung der rechten Hand.
    Jetzt kommt eine Operation dazwischen: Linke Achsel, ein vom Mekelzell Karzinom befallener Lymphknoten muß entfernt werden.

    2008-11
    Wegen Lähmung der Hand: MRT Halswirbelsäule und Plexus Brachialis rechts. Sollte sofort bestrahlt werden, aber: mit Herpes Zoster und Entzündung der Ohrspeicheldrüse Stationäre Behandlung 2 Wochen.

    2008-12
    Bestrahlung Halswirbelsäule und Plexus Brachialis. Schmerzen im Arm verschwinden sofort. Die Lähmung der Hand bessert sich allmählich.

    2008-12
    Beginn Chemotherapie: 6 x 3 Tage :
    1x Zumeta (Bisphosphonat)
    1x Carboplatin
    3x Etoposid
    3x Novoban (gegen Übelkeit)
    3x Fluocortolon (gegen Übelkeit)
    im Abstand von 5 Wochen.

    Zusätzlich verwende ich jetzt:

    Kolloidales Silber
    MMS (Natriumchlorit 25% Lösung)
    Aloe Vera (für die Schleimhäute)
    Meditation nach José Silva

    Meine letzte Chemo ist geplant für 2009-06-10, anschließend werde ich weiter berichten.

  8. #8
    Registriert seit
    24.10.2008
    Beiträge
    1.888
    Ein wirklich trauriger Verlauf.
    Wer weiss, wie es verlaufen wäre, hätte man von Anfang an anders behandelt.
    Übrigens die Aussage
    "Hormontherapie, hat nur aufschiebende Wirkung, man kann aber 1. oder 2. nachholen. Nach vielen Veröffentlichungen von Onkologen ist Hormontherapie das Mittel der Wahl, Operieren wollen immer nur die Urologen."
    Finde ich relativ einseitig.
    Es gibt kein Mittel der Wahl. Jeder muss für sich entscheiden.
    Hormontherapie ist meines Erachtens (abgesehen von AS) die angenehmste Behandlung, ob sie damit aus das Mittel der Wahl ist, bleibt eine interessante Frage.
    Der Strahlentherapeut.

    Alle Angaben sind nur Empfehlungen und basieren auf die verfügbaren Informationen. Sie ersetzen keinesfalls eine persönliche Beratung und Betreuung durch den behandelnden Arzt. Keine Arzthaftung.

  9. #9
    zylmur Gast
    Ergänzung und neuer Stand nochmals neuer

    1997
    Beginn der Kontrolle, PSA immer um 8

    1998
    Biopsie, negativ

    2002
    Beginn Proscar

    2003
    Biopsie, Positiv PSA 5,6
    Gleason Score 7
    G IIb nach path.urolg. AK
    G 2 bis G 3 WHO
    Beginn Casodex 50, Urogutt, Epican Forte, Lycopin, Curcuma

    2003
    Ganzkörperscintigraphie, kein Knochenbefall

    2004
    Enantone/Trenantone statt Casodex, Proscar abgesetzt

    2005
    PSA 0,01

    2006
    Wieder Casodex statt Trenantone (Versuch wegen Muskelschwäche)

    2008-01
    Operation Merkelzellen Karzinom

    2008-05
    Muskelschwäche/Polyneuropatthie diagnostiziert, daher mit Bestrahlung begonnen: 35x Siemens Mevatron bzw. Primus. Keine Medikamente mehr.

    2008-07
    Beginn Lähmung des Peroneus links (Klappfuß), Schmerzen in den Beinknochen. Ende der Prostata Bestrahlung.

    2008-08
    MRT Wirbelsäule: Wirbelsäule ist voll Metastasen. Daher:

    2008-09
    Bestrahlung der Lendenwirbelsäule 10x, Brust- und Halswirbelsäule 10x. Die Schmerzen in den Beinen verschwinden sofort. Jedoch zunehmende Schmerzen im rechten Arm, daher:

    2008-10
    Bestrahlung Schulterblatt und Schlüsselbein rechts je 10x. Zunehmende Lähmung der rechten Hand.
    Jetzt kommt eine Operation dazwischen: Linke Achsel, ein vom Mekelzell Karzinom befallener Lymphknoten muß entfernt werden.

    2008-11
    Wegen Lähmung der Hand: MRT Halswirbelsäule und Plexus Brachialis rechts. Sollte sofort bestrahlt werden, aber: mit Herpes Zoster und Entzündung der Ohrspeicheldrüse Stationäre Behandlung 2 Wochen.

    2008-12
    Bestrahlung Halswirbelsäule und Plexus Brachialis. Schmerzen im Arm verschwinden sofort. Die Lähmung der Hand bessert sich allmählich.

    2008-12
    Beginn Chemotherapie: 6 x 3 Tage :
    1x Zumeta (Bisphosphonat)
    1x Carboplatin
    3x Etoposid
    3x Novoban (gegen Übelkeit)
    3x Fluocortolon (gegen Übelkeit)
    im Abstand von 5 Wochen.

    Zusätzlich verwende ich jetzt:

    Kolloidales Silber
    MMS (Natriumchlorit 25% Lösung)
    Aloe Vera (für die Schleimhäute)
    Meditation nach José Silva
    LDN (low Dose Naltroxone)

    Meine letzte Chemo ist geplant für 2009-06-10, anschließend werde ich weiter berichten.[/quote]

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