Ergebnis 1 bis 3 von 3

Thema: Inkontinenz nach Prostata-OP

  1. #1
    Registriert seit
    07.06.2009
    Ort
    Hannover
    Beiträge
    4

    Inkontinenz nach Prostata-OP

    Inkontinenz nach Prostata OP


    Diagnose: Lymphogen metastasiertes Prostatakarzinom, stanzbioptisch Gleason 3+4 nur im rechten Prostatalappen (1 positiveBiopsie), PSA 11,4 ng/ml Prostatavolumen ca. 30 ml, intraoperative Schnellschnittuntersuchung von Beckenlymphknoten rects mit Nachweis einer Mikrometastase; Bauchwand-Fasziemlücke

    Vorerkrankung: 1999 Schlaganfall rechtseitige Lähmung, 2007 Herzinfarkt Bypass OP.

    OP (12.08.2009):

    ausgedehnter pelvine Lymphadenektomie bds., radikale retropubische, aszendierende Prostatovesikulektomie, bds. Nerverhaltend, transurethraler Blasenkatheder 20 Charrier, Implantation eines Vicriyl-Netzes in die vordere Bauchwand.

    Reha wurde vom med. Dienst der MHH als für nicht machbar wegen Vorerkrankung nicht befürwortet, deshalb wurde ambulante Physiotherapie angeraten, diese wurde auch nach der Entlassung aus der MHH sofort täglich in Angriff genommen bis Ende 2009, danach wegen mangelnder Kostenübername der Barmenia Krankenkasse nur noch einmal die Woche bis Ende 09.2010. Im 03.2010 erfolgte eine 10x Akkupunkturbehandlung, die etwas Linderung brachte.

    Auf die nähere Beschreibung der OP verzichte ich hier, kann aber gerne nachgreicht werden falls erforderlich.

    Was würden Sie empfehlen um die Inkontinenz in den Griff zu bekommen?

  2. #2
    Registriert seit
    16.03.2009
    Ort
    Mannheim
    Beiträge
    210
    Hallo Dirk,

    ich leide zum Glück nicht unter Inkontinenz und kann daher aus eigener Erfahrung nur wenig schreiben. Aber schau mal unter Forumsextrakt --> Nebenwirkungen --> Inkontinenz. Vielleicht findet sich da etwas für dich.

    Liebe Grüße
    Günter
    "Es ist nicht genug zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss auch tun"
    Johann Wolfgang von Goethe

    Meine Geschichte unter myProstate

  3. #3
    Registriert seit
    24.10.2008
    Beiträge
    1.888
    Ich frage mich, inwiefern die postoperative Inkontinenz durch die vorbestehende rechtsseitige Lähmung nach Schlaganfall begünstigt wird.
    Eventuell wäre bei dieser Problematik die Mitbeurteilung durch einen Neurologen auch sinnvoll.

    Wenn diese Krankheitsgeschichte stimmt, finde ich es ohnehin "sportlich" das der Urologe trotzdem operieren wollte.
    Der Strahlentherapeut.

    Alle Angaben sind nur Empfehlungen und basieren auf die verfügbaren Informationen. Sie ersetzen keinesfalls eine persönliche Beratung und Betreuung durch den behandelnden Arzt. Keine Arzthaftung.

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •