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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : PSMA-PET-Diagnostik: Merkmale richtiger oder falsch positiver Ergebnisse



Benton
16.06.2017, 22:10
PSMA-PET-Diagnostik

Bei einer vor kurzem bei mir durchgeführten [F18]PSMA-PET ergaben sich zwei gut sichtbare Traceranreicherungen. Neben einem deutlichen Rezidiv in der ehemaligen, vor 6 Jahren bestrahlten Prostataloge, ergab sich im Brustraum folgendes Ergebnis:

http://www.messer-bossler.de/download/Metastase_Brustraum_Pfeile_red2.jpg

Der Radiologe war sich bei der Beurteilung nicht sicher, ob hier wirklich eine Metastase vorliegt.
Vor 6 Jahren hatte sich bei einem Cholin-PET ein ähnliches, sogar deutlich stärkeres Signal im Bereich der Lunge gezeigt. Dieses Signal war bei den 3 folgenden PETs aber nicht mehr sichtbar, also offensichtlich falsch positiv. Allerdings ist ein Cholin-PET empfindlich für Entzündungen, während ein PSMA-PET meines Wissens davon unbeeinflußt sein sollte.

Wer hat Erfahrungen mit falsch positiven PSMA-PET-Ergebnissen, wo sind diese aufgetreten?
Gibt es bereits Publikationen zu diesem Thema?

Meine gesamte 7-jährige Krankengeschichte findet sich hier (http://de.myprostate.eu/?req=user&id=506).

Gruß
Benton

Daniel Schmidt
16.06.2017, 22:42
Das ist ein unklarer Befund. Ich denke allerdings, dass er bronchoskopisch abklärbar ist. Man kann mittels EBUS diesen LK endobronchial anstechen und Material gewinnen. Eine gute Lungenfachklinik kann das machen.

Georg_
17.06.2017, 09:13
Ich muss sagen, dass ich mit meinem F18-PSMA PET/CT nicht zufrieden bin. Zwei Herde sind gesichert aber vieles andere wird mit "... nicht mit Sicherheit auszuschließen" oder "... ehesten unspezifisch ..." beschrieben. Der Radiologe, bei dem ich das F18-PSMA PET/CT gemacht habe, meinte, man solle sich bei der Bestrahlung nur auf die gesicherten Herde konzentrieren. Die Strahlentherapeutin lehnte aber eine Bestrahlung wegen des unspezifischen Befunds ab.

Jetzt habe ich mich für ein Gallium PSMA PET/MRT angemeldet und hoffe, dass dabei wie beim letzten Mal ein eindeutiger Befund herauskommt. Das F18-PSMA PET/CT lege ich beim nächsten Arztgespräch nicht mehr vor, damit verhindere ich in meinem Fall offenbar nur eine Bestrahlung.

Mein Eindruck ist, dass das F18-PSMA PET/CT möglicherweise noch genauer als ein Gallium PSMA PET/CT ist aber diese zusätzliche Genauigkeit führt zu unklaren Befunden. In der Klinik, bei der ich das F18-PSMA PET/CT habe machen lassen, werden überwiegend Gallium PSMA PET/CTs gemacht. Das F18-PSMA PET/CT wird eher selten gemacht. Oft wohl zur Abklärung von Zweifelsfällen bei einem Gallium PSMA PET/CT.

Georg

Hvielemi
17.06.2017, 11:10
[F18]PSMA-PET

http://www.messer-bossler.de/download/Metastase_Brustraum_Pfeile_red2.jpg


Lieber Benton,
ganz offensichtlich liegt da eine Anreicherung des PSMA-Liganden vor,
und die kann nur dort stattfinden, wo Gewebe vorhanden ist, dessen Zellen das
ProstataSpezifische MembranAntigen PSMA tragen. PSMA-Bilder sind um ein
vielfaches spezifischer, als Cholin. Der Radiologe hat wohl im CT kein Korrelat
gefunden, weswegen er den Befund als unsicher bezeichnet.

Nun mache man eben ein MRT, und suche dort nach einem Korrelat zum
PSMA-Signal. Falls diese Stelle durch den Herzschlag bewegt würde, müsste
ein spezielles Herz-MRT angefertigt werden, bei dem das EKG das Magnetfeld
so triggert, dass quasi ein Standbild des Herzens samt Umgebung entsteht.

Eine Biopsie, wie sie Daniel Schmidt beschreibt, wäre das diagnostische Tüpfelchen
auf dem i.

Vorher wäre aber zu klären, ob ein positiver Befund lokale therapeutische Konsequenzen
hätte. Auch stellt sich die Frage, ob man da (wieder mal) nur die "Spitze des Eisberges"
sehe, was man dann ohnehin systemisch therapieren müsste.


Carpe diem!
Konrad



@Georg
Ein PSMA-Befund gilt dann als "gesichert", wenn im CT oder MRT ein Korrelat gefunden
wurde. Je besser das PET, desto wahrscheinlicher können CT und MRT nicht mithalten.

Georg_
17.06.2017, 13:06
Konrad,

"gesichert" war meine lockere Ausdrucksweise. Der Befund spricht von "deutlich PSMA-positiven Herdbefunden".

Georg

W.Rellok
17.06.2017, 18:47
Lieber Konrad,


Vorher wäre aber zu klären, ob ein positiver Befund lokale therapeutische Konsequenzen
hätte. Auch stellt sich die Frage, ob man da (wieder mal) nur die "Spitze des Eisberges"
sehe, was man dann ohnehin systemisch therapieren müsste.


allein dieses Zitat unterstreicht deine Notwendigkeit in diesem Forum!

Ich hoffe, die Folgen deiner Hiatusinsuffizienz hast du wieder besser im Griff.

Winfried

Hvielemi
17.06.2017, 20:28
Ach nein, lieber Winfried,
den obigen Beitrag hatte ich noch zuhause geschrieben.
Als es dann weiterklemmte, bin ich halt das fünfte mal in
Zwei Monaten wieder ins Spital gefahren.

Ich schreib noch was dazu in meinem 'Blog'.



Noch was zu 'unsicheren' Befunden im PSMA-PET:
schaut man in Bild [5] das rechte Bild an, würde man wohl
die Blassgraue Anreicherung links (im Bild rechts) unten am
Hals als 'unsicher' bezeichnen wollen. Schaut man im Älteren
Bild ganz rechts, zeichnete dieselbe Metastsse ganz deutlich.
In der Mitte, nach zweimal PSMA-RLT war gar nichts zu sehen.
In allen drei Fällen war im CT kein Korrelat zu finden.
Jetzt kann ich den Bollen ertasten. Nicht mehr lange, die
erneute PSMA-RLT wird das Ding wegschmelzen.

Carpe diem!
Konrad

Georg_
18.06.2017, 08:37
Hallo Winfried,


Auch stellt sich die Frage, ob man da (wieder mal) nur die "Spitze des Eisberges" sehe, was man dann ohnehin systemisch therapieren müsste.

Diese Frage ist aber nicht sicher zu beantworten. Man kann vermuten, dass neben den im PSMA PET/CT sichtbaren Metastasen weitere, unsichtbare vorhanden sind. Aber wie viele dies sind, ob mehr oder weniger als die sichtbaren, oder eventuell gar keine, dass weiß man nicht. Es ist auch fraglich ob und wann nicht sichtbare Metastasen auf Grund ihrer geringen Größe überhaupt problematisch werden.

Wenn man die sichtbaren Metastasen behandelt, so kann dies aus folgenden Gründen erfolgen:

- man verhindert, dass von diesen Metastasen weitere Metastasen ausgehen (Gundem Studie)
- diese Metastasen können kastrationsresistente Zellen enthalten die dadurch beseitigt werden (P. Tran auf der ASCO 2017)

Man sollte also nicht darauf verzichten Metastasen zu behandeln, da es sowieso keinen Zweck hat. Das ist nicht gesichert!

Weiteres dazu auch in meinem KISP Text: Lokale Therapien beim metastasierten Prostatakrebs (http://www.prostatakrebse.de/informationen/pdf/Lokale_Therapien_beim_metastasierten_Prostatakrebs .pdf)

Georg

Benton
18.06.2017, 09:11
Lieber Konrad,

Deine Argumente
"ganz offensichtlich liegt da eine Anreicherung des PSMA-Liganden vor, und die kann nur dort stattfinden, wo Gewebe vorhanden ist, dessen Zellen das ProstataSpezifische MembranAntigen PSMA tragen."
sind einleuchtend. Sie stimmen auch mit der Aussage in einer Arbeit von Haberkorn aus dem Jahre 2014 überein:
"Nach der PSMA-PET/CT (wurde) eine histopathologische Abklärung von PSMA-positiven Herden (durchgeführt). Dabei zeigte sich eine 100%-Übereinstimmung zwischen den PET/CT-Befunden und den histologischen Untersuchungen."

Im letzten Jahr bei mir per PSMA-PET ein Lymphknoten gefunden, operativ entfernt und pathologisch eindeutig als karzinogen befunden.
Die Radiologin hatte allerdings nach der PET-Auswertung wiederholt von der Möglichkeit eines falsch positiven Ergebnisses gesprochen. Ich hatte mich dann trotzdem zur Operation entschlossen.
Ich frage mich, woher die Unsicherheit bei der Interpretation der PSMA-PET-Bilder herkommt. Gibt es dazu belegbare Aussagen, die den obigen Feststellungen von Haberkorn widersprechen, oder ist das nur eine allgemeine Unsicherheit, die aus Cholin-PET-Zeiten einfach übernommen wurde?

Lieber Georg,

Deine Lösung, einer [F18]PSMA-PET ein etwas weniger empfindliches [Gallium]PSMA-PET nachzuschieben, wäre nur sinnvoll, wenn dadurch ein Konflikt mit den Bestrahlungsärzten vermieden werden kann. Zur Lösung des eigentlichen Problems trägt es nicht bei. Wahrscheinlich wäre es besser im moderaten Zeitabstand ein zweites [F18]PSMA-PET nachzuschieben und die eventuelle Zunahme des Signals festzustellen. Dazu würde ein Low-dose-CT-Aufnahme mit vermindeter Strahlenbelastung genügen, da nur das PET-Signal von Interesse ist.

Selbst wenn meine Metastasen nur die "Spitze des Eisbergs" sind, möchte ich sie ebenfalls wie Du behandeln, um die Gesamttumorlast zu reduzieren.

Benton

Meine gesamte 7-jährige Krankengeschichte findet sich hier (http://de.myprostate.eu/?req=user&id=506).

buschreiter
18.06.2017, 09:18
Bei meinem PSMA-PET/CT bei PSA 0,20 nach RPE leuchtete ein Lymphknoten im axilliären Bereich ganz leicht (2,4 SUV). Nach SRT in 2015 verharrt mein PSA bei <0,01. Da das PET-CT bei diesem Wert garantiert nichts anzeigen kann, spricht das wohl für ein falsch positives Ergebnis, wobei die Radiologen den Kniten ohnehin für nicht außerhalb der Norm gewertet haben!
Gruß Achim

uwes2403
18.06.2017, 12:17
@ Georg, Benton

Sorry für die kurze Einmischung: Wo wird das F18 PSMA PET angeboten ? Mir war bisher nur das Ga68 bekannt, bzw. das F18 Cholin.....oder würfele ich grad' etwas durcheinander ?
Wenn das F18 PSMA PET empfindlicher ist, wäre das interessant, wenn mein PSA wieder steigt.....das Ga68 war bei der Metastasensuche nicht so richtig hilfreich...

Grüße

Uwe

Hvielemi
18.06.2017, 13:22
Lieber Uwe,
ob Gallium68 oder Fluor18 ist reichlich egal.
Beide emittieren Positronen, deren Annihilierung an Elektronen der Umgebung
unter Emission zweier um 180° entgegengesetzter Gamma-Quanten vom PET
registriert wird.
Unterschiedlich ist der PSMA-Ligand, der verwendet wird.
Da wird dem, der mit Fluor18 verwendet wird, ein geringer Vorteil nachgesagt.
Viel grösser ist die Differenz zwischen verschiedenen PET-Scannern und dem
was die Radiologen und Nuklearmediziner technisch und diagnostisch können.
Da hab ich deutliche Unterschiede erlebt, auch in der graphischen Aufbereitung
der Ergebnisse, besonders in der Fusion von CT und PET.

Wo man gute Bilder und Berichte bekomme, kann ich dir nicht sagen, lediglich,
dass die beste meiner bisher fünf Aufnahmen an drei Standorten hier am KSSG
war. Es das allererste PSMA-PET, das hier aufgenommen worden war.
Guck Bild [5] ganz rechts, man beachte den hohen Kontrast.
Der simple Trick: längere Aufnahmezeit. Das ist zwar teuer, aber effektiv.


Carpe diem!
Konrad

Georg_
18.06.2017, 14:44
Mööönsch Uwe, ich versuche doch gerade die Forumsleser davon abzuhalten, ein F18 PSMA PET/CT machen zu lassen. Für eine Bestrahlung brauchst Du doch ein Ergebnis wie: eine Metastase hier, eine da und eine weitere dort. Dann sollte der Strahlentherapeut sagen, o.k. die machen wir jetzt weg.

Bei meinem F18 PSMA PET/CT Befund stand in übertragendem Sinne: "....es ist in diesem Bereich etwas zu sehen aber wahrscheinlich falsch positiv. Ebenso in diesem Bereich....". Da fragt sich doch der Strahlentherapeut: und was soll ich jetzt bestrahlen? Die ganzen wahrscheinlich positiven Herde kann ich nicht bestrahlen, das sind zuviele, und nur die als sicher erscheinenden birgt die Gefahr dass einige der falsch positiven Herde beim nächsten Mal doch positiv sind, dann müsste ich nochmal strahlen und dies geht, zumindest mit IMRT, fast nicht.

Wichtig bei einem PSMA PET/CT ist auch der Vergleich zur vorherigen Untersuchung und dies geht besser wenn das gleiche Verfahren angewendet wird.

Das F18 PSMA PET/CT wird in Köln angeboten, wo Benton es hat machen lassen weiß ich nicht.

Georg

uwes2403
18.06.2017, 14:54
Danke ihr zwei......

das mit " es ist etwas zu sehen und es könnte....genau weiß man es aber nicht", kenne ich auch :-)

Benton
18.06.2017, 22:37
Ich habe die [F18]PSMA-PET auch in der Uniklinik Köln durchführen lassen.

Benton

Benton
13.04.2018, 17:43
Ich bin inzwischen dem Rat von Daniel Schmidt


Das ist ein unklarer Befund. Ich denke allerdings, dass er bronchoskopisch abklärbar ist. Man kann mittels EBUS diesen LK endobronchial anstechen und Material gewinnen. Eine gute Lungenfachklinik kann das machen.
gefolgt und habe eine Bronchoskopie durchführen lassen. Dabei wird der Lymphknoten mit Ultraschall von der Luftröhre aus lokalisiert und mittels einer Nadel eine Probe entnommen. Leider war der Befund eindeutig: Infiltrate der mediastinalen Lymphknoten durch das bekannte Prostatakarzinom. Die Größe der Lymphknoten war im Standardbereich.
Offensichtlich sind falsch positive PSMA-PET-Ergebnisse wenig wahrscheinlich. Dagegen hielten sowohl mein Radiologe als auch mein Urologe ein Karzinom für ziemlich unwahrscheinlich. Nachdem allerdings mein PSA-Wert anstieg und andere PSMA-speichernde Herde auch bei einem erneuten PET nicht sichtbar waren, habe ich mich zu der Bronchoskopie entschlossen. Diese wurde unter Vollnarkose durchgeführt und ist mit einem mindestens eintägigem Krankenhausaufenthalt verbunden.

Ich bin mir unsicher, welchen Weg ich weiter beschreiten soll. Der Thoraxchirurge würde mich operieren, der Radiologe bestrahlen, beides ist wegen der schwierigen Lage mit Nebenwirkungen verbunden. Zudem ist es ziemlich sicher, dass es weitere, bisher unauffällige, aber bereits befallene Lymphknoten im Thoraxbereich gibt. Zwei chirurgische Entfernungen von Metastasen habe ich bereits hinter mir und der Erfolg war sehr, sehr bescheiden. Den erhofften großen Effekt auf den PSA-Wert hat es nie gegeben.

Benton

Meine Krankengeschichte findet sich unter
http://de.myprostate.eu/?req=user&id=506 (http://de.myprostate.eu/?req=user&id=506)

Hvielemi
13.04.2018, 21:33
Die Größe der Lymphknoten war im Standardbereich.
Offensichtlich sind falsch positive PSMA-PET-Ergebnisse wenig wahrscheinlich.
Dagegen hielten sowohl mein Radiologe als auch mein Urologe ein Karzinom für ziemlich unwahrscheinlich.
Nachdem allerdings mein PSA-Wert anstieg und andere PSMA-speichernde Herde auch bei einem
erneuten PET nicht sichtbar waren, habe ich mich zu der Bronchoskopie entschlossen.
(http://de.myprostate.eu/?req=user&id=506)

Wie es scheint, sind viele Ärzte überfordert von der funktionalen Aussage des PSMA-PET,
die ganz klar und simpel lautet: "Hier ist PSMA angereichert".
Normales Lungengewebe macht sowas nicht, also sind dort PSMA-tragende Zellen.
Ärzte sind sich aber relative morphologische Aussagen gewöhnt, wie sie die Radiologie
üblicherweise liefert: "Hier ist ein Signal etwas stärker/schwächer".
Das könnte irgendwas sein, vielleicht blablabla ...

Wenn dann das eindeutige PSMA-Signal nicht vom schattigen, wenig spezifische CT-Signal bestätigt
wird, meinen die dann, das gewohnte CT-Signal sei wohl doch zuverlässiger. Klar, ein PSMA-Signal
allein kann nur schlecht verortet werden, weil es keine Körperstrukturen abbildet.
Deswegen verbindet man es ja stets mit einem CT (oder in seltenen Fällen MRT).
Wenn man im CT kein Korrelat findet, macht man eben ein MRT und fusioniert das mit dem PET,
statt irgendwas von "falsch positiv" zu faseln. So habe ich grad in diesen Tagen eine Metastase
bestrahlen können, die im CT nicht zu erkennen war. Der eine Radioonkologe zuckte die Schultern,
der andere aber steckt mich ins MRT, und siehe, das PET-Signal fand doch ein Korrelat.

Wozu eigentlich lassen wir teure PSMA-PETs machen, wenn gewisse träge Ärzte nicht kapieren
wollen, was sie mit diesen Bildern vor sich haben.
Wie gut, dass Patienten wie Du, lieber Benton, selbst entscheiden, welchen diagnostischen Weg
sie gehen, statt wegen ärztlicher Lernunwilligkeit den Therapiezug abfahren zu sehen.

Konrad

WernerJ
23.04.2018, 17:40
In diesem Zusammenhang stelle ich einmal eine ergänzende Fragestellung zur Diskussion:

Wann leitet man auf Basis der PSMA PET/CT Ergebnisse am Sinnvollsten die entsprechenden Maßnahmen ab (nach erfolgter ADT bzw. RT) ?

Ich hatte im April 2016 in Heidelberg eine PSMA PET/CT mit dem Befund (u.a.): mehrfach paraösophageal (nahe der Speiseröhre) mit einem SUVmax 5,2 (VU 2,74) und 4,35 (VU 2,28)

Ich begann daraufhin eine iADT vom Juni bis November 2016.

Meine nächste PSMA PET/CT (nach Beginn der Intermittierung) im Dezember 2017 bei PSA 0,53 brachte den Befund an derselben Stelle: PSMA-Liganden-Mehrspeicherung SUVmax 3,44, VU 2,57 (also regredient).

Ansonsten unauffällige Nuklidverteilung. Die übrigen im Vorbefund beschriebenen lymphonodalen Mehrspeicherungen lassen sich aktuell nicht mehr sicher abgrenzen.

Wir hatten von einer (möglichen) Bestrahlung dieser Metastase abgesehen. Eine PSMA PET/CT Nachkontrolle am 28.02.2018 bei PSA 1,66 in Mannheim ergab den Befund: paraösophageale Anreicherung weiterhin regredient.

Man hat jetzt optisch dort eigentlich nichts mehr gesehen; aber man hat eine neue LK-Metastase im Beckenbereich gefunden.

Meine Fragen:

Könnte dieser Befund an der Speiseröhre ein falsch positiver gewesen sein ? Hat Prof. Haberkorn nahezu ausgeschlossen.

Oder könnte die Hormontherapie bei diesem einen befundeten LK noch weiter wirksam gewesen sein, so dass er im Laufe der Zeit ganz verschwunden ist, während die ADT bei einer anderen (Mikro-)LK-Metastase die Wirkung bereits verloren hat/oder noch gar nicht zur Geltung gekommen ist ?

Dann stellt sich natürlich auch die Frage: Wann ist der richtige Zeitpunkt (nach ADT und/oder RT), um gegebenenfalls eine Therapie mit Lu-177-PSMA einzuleiten ? Es gibt offensichtlich einen Nachlauf bei der Wirkung der Hormontherapie wie aber auch bei der Radiotherapie. Nach einer Cyberknife Bestrahlung bei mir waren einige der bekannten LK-Metastasen verschwunden, einige teilweise rückläufig aber einige auch zunehmend.

Und wo kein (nicht ausreichend) PSMA exprimiert wird, kann auch eine Lu-PSMA-RLT nicht hinreichend wirken, denke ich.

Würde mich über Eure Kommentierungen freuen.

Werner

Hans-J.
23.04.2018, 18:22
Hallo Interessierte,

ich möchte mich auf die neue 18F-PSMA-1007 PET/CT and Micrometastases Diagnostik beziehen die hier von Benton und Georg sowie anderen Interessierten vorgetragen wurde.
In der Tat, wäre es ein großer Vorteil, wenn Mikrometastasen, Lymphknoten und Knochenmetastasen schon ab 0,5 ng/ml PSA zu detektieren wären.

Weiteres in den beigefügten Link:
http://www.clinical-genitourinary-cancer.com/article/S1558-7673(16)30375-5/pdf

Aber die Frage ist auch zu stellen, ob die Therapie den besseren Erkenntnissen der Diagnostik folgen kann. Natürlich wäre 18F simpler in der Herstellung und Verfügbarkeit. Somit auch unabhängig vom Zyklotron und den schwierigen Entsorgungsbestimmungen. Letztlich flächendeckender verfügbar.
Können die frühzeitig zur Verfügung stehenden Erkenntnisse uns einen Therapievorteil bringen.

Hans-J.

Georg_
23.04.2018, 18:56
Hallo Hans-J.,

was ich gemacht habe war ein PSMA PET/CT mit 18F-DCFPyL in Köln. Dieser Tracer wird in dieser Studie (http://jnm.snmjournals.org/content/early/2016/11/30/jnumed.116.185538.full.pdf+html) beschrieben.

18F-PSMA-1007 könnte wieder ein anderer Tracer sein.

Georg

WernerJ
24.04.2018, 13:06
Lieber Hans-J.,

ich habe den Case Report gelesen. Es wurde ein Patient mit dem neuen Tracer untersucht (9 Jahre nach RPE und RT) bei einem PSA von 0,08 (dieser hatte sich langsam von einem Nadir 0,03 nach der RPE entwickelt). Mit diesem neuen Verfahren fand man nun 17 LK mit deutlicher PSMA Mehrspeicherung. Daraufhin wurde die Empfehlung ausgesprochen: Frühzeitiger Beginn einer iADT (keine lokale Behandlung !).

Soll jetzt wirklich bereits bei einem PSA von 0,08 eine ADT begonnen werden ? Bei mir steht immer noch der PSA Wert von 4 - 5 im Raum.

Und wenn dieses neue Verfahren so sensibel misst, was habe ich dann zu erwarten bei einem PSA von >1 ? Das Thema (kurative) Behandlung bei Oligometastasierung können wir dann wohl auch zu den Akten legen.

Werner

Georg_
24.04.2018, 13:50
Werner,

das habe ich mich auch schon gefragt. Es heißt meist, wenn es nur drei oder fünf sichtbare Metastasen sind, so sind dies Oligometastasen und man kann sie behandeln. Ansonsten wird man auf die Hormontherapie verwiesen. Wenn mehr als fünf Metastasen sichtbar sind, wird auch die Operation in Frage gestellt.

Wenn man nun mit neuen bildgebenden Verfahren jeden kleinsten Tumorherd sieht, so gibt es praktisch keine oligometastatischen Patienten mehr. Auch überhaupt keine ohne Metastasen.

Stelle man sich vor, man könne in Zukunft einen Ganzkörper-Schnappschuss machen und würde jede Tumorzelle erkennen – wie soll da die Therapie aussehen? Es gibt bei einem solchen Verfahren auch kaum noch Männer, bei denen nichts sichtbar wird. Sollen die alle Hormontherapie machen?

Im Moment müsste man sich mit dem Arzt darauf einigen, nur die Tumorherde ab einer bestimmten Größe zu behandeln. Wohl fühlt man sich bei dieser Entscheidung nicht, Folgebehandlungen sind abzusehen.

Eine Schwägerin von mir hat ein Melanom. Seit zehn Jahren geht sie jährlich zum Arzt und wird von Kopf bis Fuß auf verdächtige Stellen der Haut untersucht. Was verdächtig ist wird weggeschnitten oder gelasert. Wird sich das ähnlich beim Prostatakrebs entwickeln?

Georg

Hans-J.
24.04.2018, 14:57
Lieber Werner, Georg & Interessierte

Ihr habt die Problematik richtig erkannt. Eine verbesserte und verfeinerte PSMA xyz - wahrscheinlich werden noch weitere hypersensitive folgen, die auch die aktiven von den schlafenden TZ/Gewebe unterscheiden können.

Die daraus zu ziehenden Erkenntnisse und Therapiekonsequenzen scheitern zur Zeit an ein festgezurrtes Therapieregime, welches ein zu hohes Timelag bis zu möglichen Therapieoptionen über die Leitlinien vielen nicht mehr helfen kann.

Welche Therapiekonsequenzen – welche die frühzeitigen Erkenntnisse - zu einem Benefitgewinn für den Betroffenen führen könnte, wird eine Zeit in Anspruch nehmen die schwer einzuschätzen ist.


Somit könnten die diagnostischen frühen Erkenntnisse nur in einem individuellen Heilversuch den Ärzten angetragen werden. Das in der Hoffnung, dass sich einige dieser Chance der Erkenntnisse zum Wohle des Betroffenen nicht verweigern werden.


Schauen wir uns doch einmal das Verhalten des PSMA Ga 68 / 10/617 an. Das Uptake ist dort verbessert wo eine ADT im Kastratbereich durchgeführt würde. D.h. mit der ADT fördere ich das Uptake. Und alle freuen sich, dass damit eine Lu. 177 Therapie möglich wird.
Erliegen wir hier einem biologischen Denkfehler?


@Werner,

Nach einer Cyberknife Bestrahlung bei mir waren einige der bekannten LK-Metastasen verschwunden, einige teilweise rückläufig aber einige auch zunehmend.



Dieses Bild stellt sich bei sehr vielen Betroffenen ebenfalls so dar. Darüber gibt es gute wissenschaftlich Arbeiten. Diese Einflussfaktoren wurden hier aber schon sehr oft vorgetragen.

Hypoxie, Seneszenz , mangelnde Reoxygenierung u.a. sorgen für unzureichende Doppelstrangbrüche und werden somit wieder repariert. ( Bitte weitere Details im Forum nachlesen )


Der PSA ist in diesem Stadium ein Wert der hinter der Bildgebung zurückstehen sollte.


Wir wissen doch, dass im enddifferenzierten Stadium eine ADT nur einen Selektiondruck ausübt. Natürlich werden die diploiden TZ noch erreicht, aber diese wollen wir doch eigentlich nicht, sondern die wirklich bösen. Da aber geht nicht mehr viel bei der ADT.


Über die enddifferenzierten könnte nur durch Zytiga und Xtandi noch ein Zeitaufschub erreicht werden.

Einige neue Medikamente sind übrigens in der Pipeline.


Wenn es nun gelänge mit der sich neu etablierten PSMA xyz Diagnostik die ruhenden – falsch positiven Tumore - von den aktiven – positiven Tumore zu unterscheiden, sähe ich einen Benefit in der Zeit ohne Therapie.


Es zeigt sich doch, dass durch die jetzigen Therapien mit Lu 177 – auch Alpharadin - ein Teilerfolg sich einstellen kann, aber neue Herde auch entstehen. Vielleicht muss die Wissenschaft sich wieder mit den Tumorstammzellen mehr befassen, oder die DNA Mutationstherapie puschen.

Gruss
Hans-J.


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buschreiter
24.04.2018, 17:46
Aber wenn ich das richtig verstehe, ließen sich vermutlich etliche SRTs und deren NW vermeiden, die dann doch nicht zum gewünschten Erfolg führen?!

rolando
24.04.2018, 18:50
Vielleicht muss die Wissenschaft sich wieder mit den Tumorstammzellen mehr befassen, oder die DNA Mutationstherapie puschen

Hallo Hans-J.,

schau mal hier (https://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?10387-2018-ASCO-Meeting-Abstracts&p=106639#post106639), was LowRoad (Andi) heute dazu geschrieben hat.
Es geht wohl nicht um die Größe der Zellansammlungen, sondern eher um deren Mutationspotential (Driver Gene) und das lässt sich mittels PSMA-PET-Diagnostik leider nicht bestimmen.

Roland