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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Selbstbestimmtes Leben 9½ Jahre nach der Erstbehandlung



Horst1949
23.05.2017, 07:29
9 1/2 Jahre nach der offensichtlich "erfolgreichen" Erstbehandlung (OP -bewusst- ohne Nervschonung) bin ich zwar impotent, dafür lebe ich aber ein selbstbestimmtes Leben in einem Zustand des weitgend körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens. Und ich hoffe, dass ich das auch im 10., 11., 12. ff. Jahr für mich konstatieren kann.
Gleiches wünsche ich ALLEN, bin mir aber bewusst, dass ich wohl "riesiges Glück" beim frühzeitigen Erkennen des Karzinoms und bei der rigiden Behandlung durch das ruhige Händchen des Chirurgen hatte.
Euch alles Gute

Hvielemi
23.05.2017, 12:46
9 1/2 Jahre nach der offensichtlich "erfolgreichen" Erstbehandlung (OP -bewusst- ohne Nervschonung) bin ich zwar impotent, ...

Gleiches wünsche ich ALLEN, bin mir aber bewusst, dass ich wohl "riesiges Glück" beim frühzeitigen
Erkennen des Karzinoms und bei der rigiden Behandlung durch das ruhige Händchen des Chirurgen hatte.


Auch mein Urologe hatte ein ruhiges Händchen. Einseitige Nerverhaltung und die 'richtigen'
Lymphknoten rausgenommen. Kontinent vom ersten Tag weg, ebenso intakte erektile Funktion,
aber nur bis zur ADT :-(
Bald sieben Jahre nach dieser Ersttherapie habe ich trotz R1 und N1 weder ein Lokalrezidiv
noch einen Befall der regionalen Lymphknoten.

Fernmetastasen, die bei dem damals üblichen Staging nicht gesehen werden konnten,
führten dann aber bald zu meinem unterdessen recht populären Eintrag im Teilforum
'Erste Hilfe/Erster Rat'
https://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?7054-Nach-RPE-und-Androgenblokade-steigt-PSA

Heute würde dieser Eintrag im neuen Teilforum stattfinden.
Die spannenden und für mich damals wegleitenden Ärztediskussionen auf den ersten Seiten
wären für ähnlich Betroffene wohl besser zu finden.


Konrad

Horst1949
24.05.2017, 14:00
Warum muss sich ein Erstbenutzer des Forums gleich mit weiteren Folgen der Therapie, schon garnicht mit einem möglichen "Rezidiv nach Primärtherapie" auseinandersetzen?

Ich wollte mit meinem Beitrag darauf hinweisen -sofern das nach fast 10 Jahren schon möglich ist- , dass nicht jede Ersttherapie einer Fortsetzung bedarf.
Dabei hoffe ich natürlich, dass der weitere Zeitablauf mich nicht Lügen straft.
In diesem Sinne
Euch alles Gute
Horst

Herbert12
25.05.2017, 12:02
Nach meiner Prostata-OP vom März 2017 - Gleason 6 - überlege ich mir ernsthaft, ob ich auf weitere Kontrolluntersuchungen (z. B. PSA-Wertbestimmung) künftig nicht lieber verzichte.

Ich überlege sogar, ob ich in den letzten Jahren nicht auf die ständigen PSA-Tests, auf die 2 Biopsien und die erfolglose HIFU-Behandlung + OP mit der jeweils damit verbundenen Antibiotikagabe verzichten sollen?

Und hätte ich die für diese Maßnahmen geopferte Zeit nicht anderweitig nutzen sollen?

Gruß Herbert

Harald_1933
25.05.2017, 13:26
Hallo Herbert,

nach erneutem Suchen unter Deinem Künstlernamen unter www.myprostate.eu (http://www.myprostate.eu) habe ich festgestellt, dass dort am 10.3.2015 ein PSA 14.6. ng/ml vermerkt ist. Erwähnt ist im Text: Der Urinstrahl ist "fest", aber Bluttropfen werden abgesondert. Erektion ist gegeben. Ejakulat war letzte Woche blutig.

Keine weiteren Einträge, also von einer Prostatektomie im März 2017 und alles was dazwischen passiert ist keinerlei Hinweise.

Wie ist denn jetzt das PSA? Ob Du die eingesetzte Zeit hättest besser anders nutzen können/sollen wird Dir die weitere PKH-Entwicklung beantworten.

Gruß Harald

Herbert12
25.05.2017, 17:22
Hallo Harald,

habe meine Daten bei myprostata ergänzt. Mein Künstlername dort: Anton

Gruß
Herbert


Hallo Herbert,

nach erneutem Suchen unter Deinem Künstlernamen unter www.myprostate.eu (http://www.myprostate.eu) habe ich festgestellt, dass dort am 10.3.2015 ein PSA 14.6. ng/ml vermerkt ist. Erwähnt ist im Text: Der Urinstrahl ist "fest", aber Bluttropfen werden abgesondert. Erektion ist gegeben. Ejakulat war letzte Woche blutig.

Keine weiteren Einträge, also von einer Prostatektomie im März 2017 und alles was dazwischen passiert ist keinerlei Hinweise.

Wie ist denn jetzt das PSA? Ob Du die eingesetzte Zeit hättest besser anders nutzen können/sollen wird Dir die weitere PKH-Entwicklung beantworten.

Gruß Harald

Harald_1933
25.05.2017, 19:08
Hallo Herbert,

mit Gleason 6 und nun erst kürzlich stattgefundener laparoskopischer Prostatektomie heiß es abwarten, was wohl frühestens im Juni 2017 an PSA herauskommt. Ich drücke Dir die Daumen, dass das der erhoffte Wert um 0.01 ng/ml sei.

Beste Grüße

Harald

Herbert12
26.05.2017, 09:59
Ja, danke Harald.

Diese eine PSA-Wert-Bestimmung werde ich - vielleicht - noch machen.

Aber dann ist Schluss mit notwendigen oder weniger oder überhaupt nicht notwendigen Untersuchungen.

Ich weiß, so denkt hier im Forum kein Betroffener.
Aber wenn in 10 oder 15 Jahren ein sogenanntes Rezidiv auftauchen sollte, ist mir das egal- - ich weiß es ja dann sowieso nicht.
Denn mit dann 82 oder 87 Jahren lege ich mich nicht ins Krankenhaus.

Gruß
Herbert




Hallo Herbert,

mit Gleason 6 und nun erst kürzlich stattgefundener laparoskopischer Prostatektomie heiß es abwarten, was wohl frühestens im Juni 2017 an PSA herauskommt. Ich drücke Dir die Daumen, dass das der erhoffte Wert um 0.01 ng/ml sei.

Beste Grüße

Harald

Herbert12
31.07.2017, 10:07
PSA-Ergebnis von letzter Woche: < 0,07 !

In der Klinik wurde also tatsächlich die Prostata entfernt und nicht nur abgerechnet. (Scherz)

Beim Fahrrad fahren muss ich holprige Feldwege meiden, sonst bekomme ich leichte Schmerzen.
Vor Stuhlgang und vor Pinkelaktionen spüre ich am Darmausgang (jedenfalls orte ich es so) und am Schließmuskel der Harnröhre unangenehmen Druck.
Der rechte Oberschenkel ist immer noch leicht "pelzig".

Herbert





Ja, danke Harald.

Diese eine PSA-Wert-Bestimmung werde ich - vielleicht - noch machen.

Aber dann ist Schluss mit notwendigen oder weniger oder überhaupt nicht notwendigen Untersuchungen.

Ich weiß, so denkt hier im Forum kein Betroffener.
Aber wenn in 10 oder 15 Jahren ein sogenanntes Rezidiv auftauchen sollte, ist mir das egal- - ich weiß es ja dann sowieso nicht.
Denn mit dann 82 oder 87 Jahren lege ich mich nicht ins Krankenhaus.

Gruß
Herbert

Reinhold2
31.07.2017, 10:35
Aber wenn in 10 oder 15 Jahren ein sogenanntes Rezidiv auftauchen sollte, ist mir das egal

Und was machst du wenn das Rezidiv nicht in 10, sondern z.B. in zwei Jahren "auftaucht"?

R.

Michi1
31.07.2017, 11:44
Ich bin reglmäßig zur PSA Bestimmung gegangen,alle 3 Monate, und nach der 3. Messung ist der PSA Wert wieder gestiegen. Dann habe ich 35 Bestrahlungen mitgemacht. Keine Nebenwirkungen aber ein Jahr ist der Psa Wert bei <0,07 wie bei dir

Harald_1933
31.07.2017, 16:05
PSA-Ergebnis von letzter Woche: < 0,07 !

In der Klinik wurde also tatsächlich die Prostata entfernt und nicht nur abgerechnet. (Scherz)

Beim Fahrrad fahren muss ich holprige Feldwege meiden, sonst bekomme ich leichte Schmerzen.
Vor Stuhlgang und vor Pinkelaktionen spüre ich am Darmausgang (jedenfalls orte ich es so) und am Schließmuskel der Harnröhre unangenehmen Druck.
Der rechte Oberschenkel ist immer noch leicht "pelzig".

Hallo Herbert,

hab Dank für die Ergänzung des Textes:

http://de.myprostate.eu/?req=user&id=669&page=report

Obwohl ich selbst keine Erfahrungen in Sachen Prostatektomie habe, konnte ich jedoch aus vielen ähnlich gelagerten Abläufen von anderen Forumsusern aus deren Beiträgen entnehmen, dass sich die von Dir geschilderten noch unangenehmen Nachwirkungen so nach und nach verflüchtigen. Und mit dem aktuellen PSA-Wert lässt es sich hoffentlich noch eine längere Weile ganz gut aushalten. Und über Mangel an Humor kannst Du Dich auch nicht beklagen, wie man oben von Dir lesen kann.

Ich wünsche Dir weiterhin Wohlergehen.

Gruß Harald

Herbert12
02.08.2017, 13:08
So, mein PSA-Wert war letzte Woche < 0,07.

Ganz schmerzfrei bin ich noch nicht, aber es ist nicht schlimm. Die leichten Schmerzen treten auch nur selten auf.

Mein rechter Oberschenkel ist immer noch ein wenig "taub". Ist auch nicht so schlimm.

Ich habe es - glaube ich - schon geschrieben: Inkontinenz ist seit der OP kein Problem für mich.

Habe mich - weil alles so gut ging - selbst belohnt und ein neues Auto gekauft.

Herbert





Hallo Herbert,

mit Gleason 6 und nun erst kürzlich stattgefundener laparoskopischer Prostatektomie heiß es abwarten, was wohl frühestens im Juni 2017 an PSA herauskommt. Ich drücke Dir die Daumen, dass das der erhoffte Wert um 0.01 ng/ml sei.

Beste Grüße

Harald

Herbert12
02.08.2017, 22:52
Kaum vermelde ich positive Nachrichten, schon passiert es:

Nach dem Fahrrad fahren (ca. 10 km auf) Brennen im OP-Bereich.

Beim Stuhlgang kam ein wenig Blut aus der Harnröhre. Das Blut war aber stark verdünnt.

Mal abwarten ...


So, mein PSA-Wert war letzte Woche < 0,07.

Ganz schmerzfrei bin ich noch nicht, aber es ist nicht schlimm. Die leichten Schmerzen treten auch nur selten auf.

Mein rechter Oberschenkel ist immer noch ein wenig "taub". Ist auch nicht so schlimm.

Ich habe es - glaube ich - schon geschrieben: Inkontinenz ist seit der OP kein Problem für mich.

Habe mich - weil alles so gut ging - selbst belohnt und ein neues Auto gekauft.

Herbert

Muggelino
03.08.2017, 00:04
Hallo Herbert,

nach meiner Erfahrung ist Radfahren eine starke Belastung für die Gegend um das OP-Gebiet.
Es können leicht Nähte, zB bei der Anamostose, aufreissen und dann sickert Blut in die Harnröhre.
Heilt aber meist schnell wieder zu.
Es gibt spezielle Sättel, die die Prostata schonen, vielleicht hilft dir das weiter.
Und sonst steig doch auf dein neues Auto um, bis alles besser verheilt ist.

Gute Fahrt!
Detlef

Urologe
03.08.2017, 12:04
Hallo Herbert,

nach meiner Erfahrung ist Radfahren eine starke Belastung für die Gegend um das OP-Gebiet.
Es können leicht Nähte, zB bei der Anamostose, aufreissen und dann sickert Blut in die Harnröhre.
Heilt aber meist schnell wieder zu.
Es gibt spezielle Sättel, die die Prostata schonen, vielleicht hilft dir das weiter.
Und sonst steig doch auf dein neues Auto um, bis alles besser verheilt ist.

Gute Fahrt!
Detlef
Zum Thema Sattel:

https://www.sq-lab.com/de/ergonomie/sqlab-konzepte/stufensattelkonzept

buschreiter
03.08.2017, 13:58
Zum Thema Sattel:

https://www.sq-lab.com/de/ergonomie/sqlab-konzepte/stufensattelkonzept

Einen Sattel von sq-lab fahre ich seit der OP in 2013 auf meinem Rennrad. Sehr empfehlenswert!

Herbert12
04.08.2017, 22:26
@Muggelino
und
@Urologe

Vielen Dank für den Sattel-Hinweis.

Habe gleich gestern die Sitzknochen-Vermessung machen lassen und einen Sattel zu Testzwecken mit heim bekommen.

Das Radfahren ist jetzt ohne Druck auf den OP-Berich möglich.
Das Angebot des Händlers, einen weiteren Sattel auszuprobieren, werde ich annehmen.

Gruß
Herbert

Muggelino
06.08.2017, 11:54
So, nun hab ich meinen eigenen Rat befolgt, mir so ein Sitzknochenvermessungsset (was es alles gibt!) schicken lassen und einen Sattel bestellt.
Da mein kleines rotes Auto den nächsten TÜV wohl nicht überstehen wird, ist das eine sinnvolle Investition in die Zukunft.

Beim Lesen auf myprostate fällt mir auf, dass viele PCA-Kranke als Hobby Radfahren oder Motorrad angeben.
Ob da ein Zusammenhang besteht? Dass durch die vielen Erschütterungen im Dammbereich es vermehrt zu Kopierfehlern bei der Zellteilung in der Prostata kommt?
Gibt es da Forschungsergebnisse?
Wie hoch ist die PCa-Rate bei Profiradfahrern?

Immer neugierig:
Detlef

uwes2403
06.08.2017, 12:45
Moin Detlef,

das könnte eine Auslegung sein.....könnte aber auch sein, dass viele Betroffene schon etwas älter sind und Radfahren dann noch am ehesten als sportliche Betätigung möglich ist ?

Auch nur spekulativ :-)

Grüße

Uwe

P.S. Bin/war Volleyballer...ob die vielen Erschütterungen bei den Landungen nach Sprung vielleicht.....

buschreiter
06.08.2017, 14:11
Ein erhöhtes Risiko bei Radfahrern scheint belegbar zu sein: http://www.focus.de/gesundheit/experten/sommer/mythen-ueber-maenner-und-radsport-hodenkrebs-und-erektionsprobleme-so-gefaehrdet-sind-radfahrer-wirklich_id_5091845.html

Muggelino
06.08.2017, 17:16
Dacht' ich's doch!


"Die untersuchten Radler, die zwischen 3,75 und 8,5 Stunden pro Woche Fahrrad gefahren sind, hatten im Vergleich zu Radlern, die weniger als 3,75 Stunden pro Woche unterwegs waren, ein dreifach erhöhtes Prostatakarzinom-Risiko.
Die Gruppe, die über 8,5 Stunden pro Woche Fahrrad gefahren ist, zeigte sogar einen mehr als sechsfachen Anstieg der Diagnose eines Prostatakarzinoms."

Vielleicht sollten die Krankenkassen so einen Sattel als Präventionsmassnahme bezuschussen.

Aber jetzt, wo die Prostata raus ist, kann uns ja nichts mehr passieren: "Radfahren ist nicht mit einem erhöhten Hodenkrebsrisiko verbunden."

Detlef

Hvielemi
06.08.2017, 17:31
Die Gruppe, die über 8,5 Stunden pro Woche Fahrrad gefahren ist,
zeigte sogar einen mehr als sechsfachen Anstieg der Diagnose eines Prostatakarzinoms."



Damit wäre Fahrradfahren ein höheres Krebsrisiko als Kettenrauchen.
Wo bitte ist diese schreckliche Krebsepidemie unter Profi-Radlern?


Hvielemi

Muggelino
06.08.2017, 21:00
Hier Näheres zur Studie, der volle Text kostet:

http://online.liebertpub.com/doi/abs/10.1089/jomh.2014.0012?journalCode=jomh

Es ging wohl um Männer über 50, da dürfte es nicht mehr soviele Profi-Radler geben.

Detlef

MartinWK
06.08.2017, 21:09
Auf diese Art wurde schon einmal die "Kausalität" Vasektomie --> PCa wissenschaftlich festgestellt. Nur waren die Populationen nicht vergleichbar: Sterilisieren ließen sich vor allem Männer ab Mittelschicht aufwärts, die deutlich mehr Vorsorge wahrnahmen und bei denen dann entsprechend mehr PCa diagnostiziert wurde. Es sterben vermutlich diese Männer häufiger an PCa, weil die andere Gruppe mehr raucht und ungesünder lebt oder ungesündere Berufe ausübt und deswegen andere Todesarten vorher zuschlagen.
Da der normale Arbeiter heute mit dem Auto zur Arbeit fährt, bleibt das Radfahren den Freizeitsportlern vorbehalten. Meiner unmaßgeblichen Erfahrung nach ist da die (obere) Mittelschicht überrepräsentiert. Könnte also wie bei der Vasektomie sein.

Aber ach - was beschäftigt man sich mit so einem Zeug überhaupt? Wenn schon der Autor nicht zwischen "PCa-Risiko" und "Häufigkeit der Diagnose" unterscheiden kann, ist das wohl zu ignorieren. Wenn man schon nicht genau weiß, wie PCa entsteht, und dann dieses Nichtwissen durch Statistik aufpeppt, sollte man wenigstens eine testbare Hypothese mitliefern, wie denn der biologische Zusammenhang sein könnte.

Horst1949
07.08.2017, 07:26
Hallo,
nach der Diagnose habe auch ich versucht mir die Frage zu beantworten "Warum ausgerechnet Ich?" Eine Kausalität konnte ich nicht entdecken und so habe ich mich schnell damit abgefunden und akzeptierte als Begründung die Metapher einens "negativen Lotteriegewinns". Mit dieser Begründung war ich wieder mit mir und der Erkrankung im Reinen.
Also zum Radfahren bin ich erst nach der Entfernung der Prostata gekommen, ist vermutlich Ausdruck einer Kompensationshandlung, Man(n) kann doch noch was, bzw. sich steigern.
Wenn ich aus heutiger Sicht 20 Jahre in die Vergangenheit blicke, dann muss ich sagen "Was war ich damals eine müde Schnecke", hätte mir damals niemals mein heutiges Reise- und Bewegungsprofil zugetraut. Aber ich sinniere nicht darüber nach, was im Einzelnen dieses "neue Leben" ausgelöst hat.
Es ist einfach so und ich genieße es (ist auch preiswerter als täglich eine Schachtel Zigaretten, nur mal so zum Vergleich).
Euch alles Gute
Horst1949

Hvielemi
07.08.2017, 09:47
Es ging wohl um Männer über 50, da dürfte es nicht mehr soviele Profi-Radler geben.

Naja, Männer über 50 bekommen keinen Prostatakrebs.
Sie haben ihn schon längst. Was sie bekommen, ist die Diagnose.
Auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Velofahren und Diagnose
hat Martin hingewiesen, und wie man in späten Jahren zum Velofahren
kommt, beschreibt Horst.

Die Studie hab ich nicht gelesen, aber in Abstract steht:

is a popular sport among men. Despite its health benefits, fears have been raised regarding its effects on erectile dysfunction (ED), fertility, and on serum prostate-specific antigen levels. This study aimed to examine associations between regular cycling and urogenital abnormalities in men.

Wurden da PSA-Werte z.B. >4ng/ml bestimmt als Surrogat für Krebsrisiko oder Krebsdiagnosen gezählt?
Wir wissen ja, dass Velofahren PSA-Messungen verfälscht.

Ich bleibe mehr als skeptisch.
Konrad

Horst1949
04.01.2018, 13:27
Auch diesen Threat beende ich, 10 Jahre nach der Erkrankung und OP, mit einem zum Jahresbeginn gemessenen PSA Wert von 0,001 ng/ml und erkläre mich als "geheilt" von diesem Krebs.
Bin gerne bereit auf PNs zu antworten, ziehe mich jedoch aus naheliegenden Gründen aus dem Forum zurück, werde jedoch meine Werte/Entwicklungen in meinem Profil von Zeit zu Zeit ergänzen.
Erst 2019 sieht mich mein Urologe wieder.
Euch alles Gute
Horst1949

Horst1949
03.03.2018, 10:17
"Thread" natürlich!!!!

Hvielemi
03.03.2018, 13:31
Alles Gute und noch viele Treads** deines Pedelec auf spannenden Velotouren
wünscht dir

Konrad


**Tread: Trittsiegel bzw. Reifenspur

Hartmut S
03.03.2018, 15:28
Moin lieber Horst,

ob Thread, Threat oder tread ist egal, denn wir wissen was gemeint ist.

Nun bist du ja wieder da!
Ich hatte mich mit einer Email aufgrund Deiner Psyche :) zurück gehalten,
sonst hätte ich Dir mitgeteilt, dass wir 1 Woche bei minus 18 C mit dem Campingwagen in Melnik (Nähe Prag) waren.
Natürlich ohne Fahrräder, aber mit kaltem Sauerstoffflaschen gegen meine Clusterkopfschmerzen, die wieder seit 2 Wochen Attacken mäßig auftreten.

Alles Gute weiterhin für Dich!
Melde Dich per eMail wenn Dir danach ist, oder komme gleich vorbei.
Bist jederzeit willkommen!

Lieben Gruss
hartmut und brigitte

Lieben Gruss auch an dieser Stelle an Konrad.
**Tread: Trittsiegel bzw. Reifenspur
Ja, oder in einer Spur in einem Forum (oder Thread /Faden) geht beides :)

Horst1949
07.03.2018, 13:59
Hi Hartmut,
da wollte ich nur mal heimlich durchs Forum schleichen...und dann sah ich diesen Fehler.
Danke für die lieben Grüße, mir geht es mehr als gut (Originalzitat meiner Frau "...zu gut")...
Wünsche Euch ALLEN weiterhin alles Gute, lasst Euch nicht unterkriegen.
Einmal im Monat schaue ich hier rein.
Horst1949

wesoj55
21.09.2018, 16:29
Horst1949

würdest du bitte einiges aus deinem Postfach löschen.
Es geht keine PN durch.

Danke

LG
Jürgen

Horst1949
22.09.2018, 12:39
Habe ich,
LG an Alle

Horst1949
11.01.2019, 12:16
Selbstbestimmtes Leben 11 Jahre nach der Erstbehandlung

Die nunmehr (nur noch) jährliche Untersuchung beim Urologen ergab vorgestern einen PSA Wert von 0,007 (2018: 0,001, 2017: 0,009) ng/ml.
Ich fühle mich "tiefenentspannt", was die Tumorentwicklung hinsichtlich eines Rezidivs betrifft.
Euch alles, alles Gute.
Horst1949

Briele
11.01.2019, 22:42
Lieber Horst,

das ist schön! Wir freuen uns mit Dir und wünschen weiterhin alles Gute.
Liebe Grüße Briele und Rastaman

Horst1949
06.12.2019, 13:24
Wieder ein Jahr vergangen...die Entdeckung des Karzinoms liegt nun genau 12 Jahre zurück, im darauffolgenden Januar erfolgte die Entfernung der Prostata und ihrer Nebenteile - bewusst ohne Nerverhalt.
Heute erhielt ich vom Urologen den aktuellen PSA Wert, der sich weiterhin unter der Nachweisgrenze bewegt. Gemäß Laborbefund 0,008 ng/ml.
Bin sehr glücklich mit dieser Nachricht. Ich tue alles, was mir möglich ist, damit das so bleibt. Maßhalten im Essen und Trinken und entsprechende Rad- und Reiseaktivitäten. Fühle mich sauwohl damit und die jährlichen Radstrecken haben erstmals die 4000 Km überschritten. Die will ich 2020 toppen.
Euch alles Gute
Horst

martcu
06.12.2019, 14:57
Glückwunsch

lutzi007
06.12.2019, 15:28
Horst, auch meinen Glückwunsch!
Die 5000 km wirst Du sicher auch noch knacken :)
Lutz

Horst1949
10.12.2019, 12:36
Danke für die Wünsche, wenn ich jedoch in meinen obigen Beiträgen ein wenig in die Vergangenheit blättere, dann wird mir ganz anders, sind doch einige ganz liebe Forumsteilnehmer, deren Beiträge nun weiter zu sehen sind, von uns gegangen...und ich gedenke ihnen im Stillen.
LG an Alle
Horst