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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : PSA steigt aber keine Behandlung



luto37
20.12.2006, 15:11
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Meine Krankengeschichte:
Bin 69 Jahre. Prostata-OP im Jahre 2000. PSA vor der OP war 24. Obwohl ich bis dahin immer jährlich zu meinem damaligen Urologen zur Krebsvorsorge ging sprach er erstmalig im Oktober 2000, der PSA war auf 17,9 gestiegen, von einer notwendigen Biopsie.
Später stellte sich heraus dass der PSA im Jahre 1998 bereits bei 10 lag, ohne das er mich informierte oder etwas veranlasste.
Zum ersten Mal hörte ich welche Bedeutung der PSA-Wert im Bezug auf ein evtl. vorhandenes Prostatakarzinom hat. Ergebnis positiv. Im Dezember 2000 die radikale Entfernung der Prostata. Zwei Bluttransfusionen wurden mir gegeben. Wohl ohne Belang ? Im OP-Bereich befinden sich jetzt mehrere Metallklammern. Wichtig? Ich bin seitdem inkontinent. Kein Erektionsvermögen mehr. Habe nach der OP den Urologen gewechselt. Heute wird mir gesagt der PSA sei nach der OP nie ganz gegen Null gefallen. Damals wurde allerdings gesagt es sei alles in Ordnung.
Karzinom PT2b PN0 M0 G2. Seit einigen Jahren steigt mein PSA unregelmäßig aber stetig. Ich muss alle drei Monate zur Untersuchung.
Im Jahre 2004 wurde ich zur Strahlentherapie geschickt nachdem der PSA dreimal hintereinander auf 0,12 gestiegen war. Dort riet man mir die Therapie auf Später zu verschieben. Grund, die Nebenwirkungen könnten meine Lebensqualität stark verschlechtern.
Mein PSA jetzt: 01.06.2006 PSA 0,11
06.09.2006 PSA 0,15
29.11.2006 PSA 0,19.
Mein Urologe ist der Meinung es braucht nichts getan zu werden. Es irritiert mich das er damals allerdings anderer Meinung war und eine Strahlentherapie empfahl. Eine Hormontherapie lehnt er auch ab. Er tippt auf restliches Prostatagewebe oder irgendein Organ in meinem Körper würde PSA erzeugen. Ab PSA 0,4 will er eine Behandlung beginnen.
Zu erwähnen wäre noch, dass ich meinen ehemaligen Urologen verklagt habe.
Meine Fragen:
Gibt es Organe die PSA erzeugen?
Ist das Abwarten bis zum PSA 0,4 richtig oder kann es schädlich sein?
Mein PSA ist in diesem Jahr dreimal hintereinander gestiegen, trotzdem keine Behandlung OK?
Kann mir jemand aufzeigen was zu tun ist oder was aus seiner Erfahrung heraus getan werden könnte?

Danke
an alle die diesen Artikel lesen und mir evtl. helfen bzw. raten können. <O:p></O:p>

Reinardo
20.12.2006, 15:42
Hallo luto37. Du bist offensichtlich in der falschen Rubrik gelandet, haettest in der ersten Rubrik posten sollen.Ich nehme an, der Forenmaster wird Deine Anfrage umgruppieren.
Im Krebs-Kompass-Forum (www.krebs.kompass.de (http://www.krebs.kompass.de)) unter Prostatakrebs findest Du auf der vorangehenden Seite unter dem 17.10.2006 im Thread "Rezidiv Prostatakrebs" praktisch alles, was es zu dem Thema zu sagen gibt. Wenn Du weitere Fragen hast, kannst Du Dich hier ja melden.
Alles Gute, Gruss, Reinardo

RalfDm
21.12.2006, 00:15
Gibt es Organe die PSA erzeugen?
Ist das Abwarten bis zum PSA 0,4 richtig oder kann es schädlich sein?
Mein PSA ist in diesem Jahr dreimal hintereinander gestiegen, trotzdem keine Behandlung OK?
Kann mir jemand aufzeigen was zu tun ist oder was aus seiner Erfahrung heraus getan werden könnte?
Hallo luto,
Die Brustdrüsen sollen oder können in ganz geringem Umfang (<0,1 ng/ml) PSA erzeugen - so sagte mir jedenfalls einmal Dr. Tucker in L.A.
Wenn man lokal (d. h. die Quelle des PSA direkt) behandeln will, dann muss man wissen, wo es herkommt. Das ist nur mit bildgebenden Verfahren (PET/CT, eMRT, USPIO) zu machen, und dazu muss die Quelle (Rezidiv oder Metastase, auch befallener Lymphknoten) nun einmal eine gewisse Größe haben. Unter 0,4 ng/ml zeigt keines der genannten Verfahren etwas an. Die Alternative wäre eine systemische Behandlung, d. h. eine ADT.Du hast derzeit eine PSA-Verdoppelungszeit von etwa einem halben Jahr. Das deutet eher auf einen befallenen Lymphknoten oder eine Metastase hin als auf ein Lokalrezidiv, bei dem eher eine PSA-VZ von über 12 Monaten zu erwarten wäre. Du könntest Dich jetzt langsam für eines der genannten bildgebenden Verfahren anmelden (PET/CT in Ulm oder USPIO in Nijmegen). Bis zum Termin wird das PSA voraussichtlich weiter steigen, und dann haben diese Verfahren eine Chance, etwas anzuzeigen. Bis dahin darfst Du keine Hormonbehandlung beginnen!

Ralf

Urologe
21.12.2006, 14:15
Hallo luto,
Die Brustdrüsen sollen oder können in ganz geringem Umfang (<0,1 ng/ml) PSA erzeugen - so sagte mir jedenfalls einmal Dr. Tucker in L.A.
Wenn man lokal (d. h. die Quelle des PSA direkt) behandeln will, dann muss man wissen, wo es herkommt. Das ist nur mit bildgebenden Verfahren (PET/CT, eMRT, USPIO) zu machen, und dazu muss die Quelle (Rezidiv oder Metastase, auch befallener Lymphknoten) nun einmal eine gewisse Größe haben. Unter 0,4 ng/ml zeigt keines der genannten Verfahren etwas an. Die Alternative wäre eine systemische Behandlung, d. h. eine ADT.Du hast derzeit eine PSA-Verdoppelungszeit von etwa einem halben Jahr. Das deutet eher auf einen befallenen Lymphknoten oder eine Metastase hin als auf ein Lokalrezidiv, bei dem eher eine PSA-VZ von über 12 Monaten zu erwarten wäre. Du könntest Dich jetzt langsam für eines der genannten bildgebenden Verfahren anmelden (PET/CT in Ulm oder USPIO in Nijmegen). Bis zum Termin wird das PSA voraussichtlich weiter steigen, und dann haben diese Verfahren eine Chance, etwas anzuzeigen. Bis dahin darfst Du keine Hormonbehandlung beginnen!

Ralf

hallo ralf,

kleine verbesserungen von mir - mrt ist wegen der metallclips im kleinen becken schwierig.
der langsame vorlauf - op 12/2000 und jetzt psa 0,19 lässt doch eine lokalrezidiv am wahrscheinlichsten erscheinen, wir haben aber auch patienten, die auf grund gutartiger prostatazellresten jahrelang um die 0.2 dümpeln.
daher sollte ruhig bis 0.4/0.6 gewartet und dann in diesem falle eine lokale externe bestrahlung durchgeführt werden.

weihnachtliche grüsse
fs

p.s. nein, ich bin kein legastheniker geworden - die tastatur nimmt von gestern auf heute keine grossbuchstaben mehr an - drei fragezeichen

luto37
23.12.2006, 15:51
Hallo luto37. Du bist offensichtlich in der falschen Rubrik gelandet, haettest in der ersten Rubrik posten sollen.Ich nehme an, der Forenmaster wird Deine Anfrage umgruppieren.
Im Krebs-Kompass-Forum (www.krebs.kompass.de (http://www.krebs.kompass.de)) unter Prostatakrebs findest Du auf der vorangehenden Seite unter dem 17.10.2006 im Thread "Rezidiv Prostatakrebs" praktisch alles, was es zu dem Thema zu sagen gibt. Wenn Du weitere Fragen hast, kannst Du Dich hier ja melden.
Alles Gute, Gruss, Reinardo
Hallo Reinardo,
das ich im falschen forum gelandet bin liegt sicher an meiner unkenntnis mit diesem medium. Danke für deine mühe. Den link WWW.krebs.kompass.de (http://www.krebs.kompass.de) gibt es anscheinend nicht. Vielleicht kennst du eine andere adresse. Weihnachtliche grüsse luto37

Michael
23.12.2006, 17:01
http://www.krebs-kompass.org/Forum/index.php

Gruß
Michael