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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Depression und metastasierender Prostatakrebs



Optimist
01.12.2018, 11:48
Patienten mit fortgeschrittenen PK haben schlechtere Aussichten, wenn sie zusätzlich an einer Depression erkranken.


https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30274322


Zitat:
" This result demonstrated that metastatic prostate cancer patients with depression may have a 49% higher risk of mortality compared to patients in the same disease stage without depression"

Franz

SeppS58
01.12.2018, 13:01
Hallo Franz,

interessante aber nachvollziehbare These.

Was mir aber etwas fehlt, ist die Unterscheidung der Betroffenen, die erst im späteren Stadium depressiv werden.

Ich geh da etwas von mir aus. Die ersten 8-9 Jahre hab ich richtig dagegen angekämpft. Aber so langsam bin ich mürbe und ware fast schon froh, wenn es endlich vorbei wäre.

Harald_1933
01.12.2018, 15:07
Was mir aber etwas fehlt, ist die Unterscheidung der Betroffenen, die erst im späteren Stadium depressiv werden.Ich geh da etwas von mir aus. Die ersten 8-9 Jahre hab ich richtig dagegen angekämpft. Aber so langsam bin ich mürbe und ware fast schon froh, wenn es endlich vorbei wäre.

Lieber Josef,

natürlich kann man das nachvollziehen, selbst wenn man nicht unmittelbar so stark betroffen ist.

Aber:


Aber ich komm mir vor wie ein Zombie ohne Hirn und Lebensfreude. Bin nur noch müde, sinniere vor mich hin und denke an Plan B.

diese verzweifelte Aussage hat sich doch dank inzwischen verbesserter Werte relativiert?

Wir alle wünschen Dir, dass Du noch etliche Jahre auch im Forum aktiv sein kannst.

Herzliche Grüße

Harald_1933

tritus59
01.12.2018, 15:28
Vor ein paar Wochen, habe ich in Spektrum der Wissenschaft einen Artikel über die Telomere gelesen, mit folgendem Kerninhalt:
- Chronischer Stress, Burnout, Depression erhöhen die Stresshormone und lassen die Telomere rascher verkürzen
- Verkürzte Telomere führen zu schnellerem Alterungsprozess, Herz-Kreislaufproblemen, Krebs und früheren Tod

Folgender Artikel befasst sich auch mit diesem Thema:
https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article134390449/Sind-Yoga-und-Meditation-gut-fuer-unser-Erbgut.html

Also es gilt nicht nur, Krebserkrankungen können Depressionen auslösen, sondern Depressionen können auch Krebs auslösen.

Tritus

Harald_1933
01.12.2018, 15:37
Hallo Tritus,

hab mich gerade mal schlau gemacht zu Telomere:

https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/telomere/65730

Harald_1933

tritus59
01.12.2018, 16:25
Ja, diese Telomere Geschichte ist eine relativ junges Forschungsgebiet und ist wohl direkt mit dem Alterungsprozess verbunden,
und hat gemäss neueren Studien auch mit Krebsentstehung zu tun.

Leider haben auch Krebszellen dies zu ihrem Nutzen entdeckt, und haben meist eine deutlich erhöhte Telomerase Aktivität,
ein Enzym das die Telomere wieder verlängern kann, und sie so fast unsterblich macht.
Dann sind wir aber schon weit vom ursprünglichen Thema weg.