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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frage an Urologe FS



kvkalle
30.12.2006, 16:16
Hallo
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Als neues Mitglied möchte ich mich gleich mit meiner persönlichen Anamnese vorstellen und verbinde hiermit auch die Frage an alle Mitglieder, ob unter euch jemand einen vergleichsweisen Krankheitsverlauf aufweisen kann und ggf. welche Therapie und Erwartungshaltung gegenwärtig beschrieben ist. <O:p></O:p>
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Gruß kvkalle aus Farchant bei Garmisch-Partenkirchen<O:p></O:p>
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Onkologische Anamnese:<O:p></O:p>
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Protatektomie mit pelviner Staging Lymphadenektomie am 21.10.2003 (im Alter von 47 Jahren)<O:p></O:p>
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Aufgrund des positiven Lymphknotenbefundes wurde antiandrogene Therapie<O:p></O:p>
eingeleitet mit Zoladex ab Oktober 2003<O:p></O:p>
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Im Juli 2005 Nachweis eines Lokalrezidivs sowie eines kleinen pathologischen kleinen Lymphknotens iliacal rechts.<O:p></O:p>
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Daraufhin folgte strahlentherapeutische Behandlung vom 15.09. – 11.11.2005 im Klinikum Rechts der Isar in München.<O:p></O:p>
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Nach Radiatio kam es zu einem deutlichen Abfall des PSA-Wertes in den Folgemonaten November 2005 ff bis zum beginnenden Anstieg im Mai 2006 auf zunächst 1,30 im Juli 2006 auf 2,80, im August 2006 auf 6,30;<O:p></O:p>
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Im August 2006 CT/PET Untersuchung mit C-11 Cholin; Befund: 8-15 auffällige Lymphknoten (retrocrural rechts); auffällig viele vergrößerte Lymphknoten finden sich paraaortal/retroperitoneal vom Zwerchfellschenkel bis zur Aortenbifurkation. <O:p></O:p>
Beurteilung: Retroperitoneal paraaortal von der Aortenbifurkation bis in das Mediastinum infracarinal reichend finden sich ca. 10 Cholin-positive Lymphknoten mit einem max. Durchmesser von 1,8 cm im Sinne von Lymphknotenmetastasen des bekannten Prostata-Ca.<O:p></O:p>
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In der Folgezeit….<O:p></O:p>
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Weiterer Anstieg des PSA-Wertes im September auf 13,60, im Oktober 2006 leicht rückläufig auf 11,66, im November wieder ansteigend auf 13,9 und aktuell im Dezember 2006 auf 15,9 .<O:p></O:p>
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Gegenwärtige Therapie:<O:p></O:p>
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Ab Oktober 2003 Zoladex (3-Monatsdepot) und Casodex 50 (1x1);<O:p></O:p>
Ab Februar 2006 bis August 2006 Aussetzen der Therapie<O:p></O:p>
Nach erneuten Anstieg des PSA-Wert ab August 2006 Eligard (3-Monatsdepot) und Casodex (nur noch bis November 2006).<O:p></O:p>
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Im Oktober 2006 nach persönlichen Gespräch mit Prof. H., Uni-Klinik Köln, Casodex abgesetzt, da eine maximale Androgenblockade durch Kombination von LH/RH Analoga mit Casodex oder anderen Androgenen auf dem Boden der bisher durchgeführten prospektiv randomisierten klinischen Phase-III-Studien nicht indiziert ist.<O:p></O:p>
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Winni.da
30.12.2006, 20:17
Hallo kvkalle,
bei deiner Krankengeschichte fehlt der Anfangs-PSA sowie die pathologischen Bewertung der entfernten Prostata. Wie hoch war denn der niedrigste PSA-Wert nach der OP und vor Beginn der Strahlentherapie? Erst mit diesen Daten kann man sich ein Bild von deiner ziemlich unerfreulichen Situation machen.
Gruß Winni

kvkalle
30.12.2006, 23:59
Hallo Winni !
Dankw für deine antwort. werde die erforderlichen daten in kürze nachreichen. bis bald

gruß kvkalle aus farchant

kvkalle
01.01.2007, 16:35
hallo winni

ergänzende daten siehe neuen beitrag von mir "wo vergleichsweise darstischer PSA Anstieg


gruß kvkalle aus farchant bei garmisch-partenkirchen

PS: ein frohes neues jahr