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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Eine wahre Geschichte



GeorgS
10.01.2007, 17:59
Unsere Freunde haben einen besonderes Kind – so nennen die Kolumbianer liebevoll ihre behinderten Kinder.

Nach der schulpflichtigen Zeit, haben sie für ihren Sohn eine beschützende Werkstatt gesucht.

Sie entschieden sich für einen Bauernhof in Süddeutschland – mit ökologischer Landwirtschaft. Das angebaute Getreide wurde z.T. zu Brot verbacken, dessen Verkauf, weil etwas abseits gelegen, war steigerungsfähig.

Im selben Ort gab es eine Bäckerei. Der Bäckermeister bekam eine Mehlstaub-Allergie – vom den medizinischen Fachinstanzen diagnostisch abgeklärt.

Empfehlung: Berufswechsel oder Frühverrentung.

Zwischen Bäcker und Ökohof gab es Kontakte. Man wurde sich einig. Der Bäcker verkaufte dem Ökohof die Bäckerei und bot Hilfe im Laden an, um seine Käufer mit den Ökoprodukten vertraut zu machen und deren Absatz anzukurbeln.

Der Bäckermeister konnte der Versuchung nicht widerstehen, ab und zu in „seine“ Backstub reinzuschauen, um die „Neuen“ mit Rat und für Augenblicke auch mit Tat zu unterstützen.

Die Augenblicke wurden zum dehnbaren Begriff und er merkte zunächst nicht, dass die Allergiesymptome ausblieben.

Nach und nach wurde die Vermutung zur Gewissheit:

Der Bäckermeister hatte keine Mehlstaub-Allergie, sondern reagierte allergisch auf die chemischen Konservierungsstoffe, insbesondere Antischimmel-Zusätze, die den konventionellen Auszugsmehlen und Fertig-Back-Mischungen zugesetzt werden.
Schließlich wurde er ständiger Mitarbeiter und stand beschwerdefrei für weitere 15 Jahre in „seiner“ Backstub bis zur Altersrente.

Ich erinnere, dass ich meine Mutter vor Jahren fragte welchen Sinn das Sieb neben den Mehlvorräten habe und sie mir damals antwortete: „Um die Mehlwürmer auszusieben, aber ich habe es lange nicht mehr gebraucht.“

An Auszugsmehle gehen nicht einmal die Mehlwürmer dran, aber wir (fr)essen es.
Die krankmachenden Folgen sind ein schleichender Prozess, der die wissenschaftliche Medizin zuweilen an der Nase herumführt.

Diese Geschichte ist ein anschauliches Beispiel, wie Lebensmittel zu Nahrungsmitteln, ja zu Todesmitteln werden.

Herzliche Neujahrswünsche und ein glückliches Händchen beim Lebensmitteleinkauf wünscht uns allen

GeorgS

Herbert Kramlofsky
11.01.2007, 18:16
Hallo Georg,
genau aus diesem Grund habe ich meine Ernährung bewußt auf selbstgemahlenes Vollkornmehl (Dinkel, Roggen, Hafer) umgestellt. Das Mehl wird erst vor dem Backen frisch gemahlen. Ich experimentiere mit verschiedenen Körnern und Mengenverhältnissen, wir backen Brot, einige Kekssorten und sogar Pfannenkuchen. Letztere sind besonders knusprig (60% Nackthafer, 40% Dinkel). Mir bekommt diese Nahrungsumstellung gut, der Stuhlgang wird vor allem regelmäßiger und nicht zu fest.
Wer weiß, ob wir unseren Untermieter nicht auch durch den Verzehr des Auszugsmehl bekommen, bzw. begünstigt haben.
Also meiden wir, wann es immer nur geht, dieses "Gift".

Viele Grüsse

Herbert

Jürgen M.
11.01.2007, 22:53
Hallo,

so viel ich informiert bin wird in den meisten Mittelmeerländern seit jeher vorwiegend Weißbrot, hergestellt aus Weizen-Auszugsmehl, konsumiert. Ich war oft auf Kreta. Da gab es wirklich nur Weißbrot. Die Kreta-Kost ist nun bekannt als sehr gesund, was vermutlich am Gesamtmix mit überwiegend vegetarischem Anteil liegen mag. Die Frage ist die ob man hierzulande nicht oft übertreibt mit dem Vollkornbrot-Kult. Ich finde wichtig ist doch dass es schmeckt. In den erwähnten Ländern scheint man sich darüber weniger Gedanken zu machen. Ich esse, wohlgemerkt auch Vollkornbrot, genieße eben aber auch Weißbrot, wenn es gerade passt.

Schöne Grüße

Jürgen M.

GottfriedS
12.01.2007, 22:22
Hallo Georg,

interessante Geschichte! Ein paar Fragen dazu:


Der Bäckermeister hatte keine Mehlstaub-Allergie, sondern reagierte allergisch auf die chemischen Konservierungsstoffe, insbesondere Antischimmel-Zusätze, die den konventionellen Auszugsmehlen und Fertig-Back-Mischungen zugesetzt werden.
Sind diese Zusätze auch im normalen Mehl das es im Supermarkt gibt? Müssen die darauf nicht deklariert werden?



Der Bäckermeister bekam eine Mehlstaub-Allergie – vom den medizinischen Fachinstanzen diagnostisch abgeklärt.
Vielleicht war's ja eine Mehlmilbenstauballergie. Die Milben bzw. ihr Staub kommen in Lagermehl, nicht aber in frischgemahlenem Mehl vor...

Gruss,
Gottfried

GottfriedS
12.01.2007, 22:40
Hallo Jürgen


Ich war oft auf Kreta. Da gab es wirklich nur Weißbrot. Die Kreta-Kost ist nun bekannt als sehr gesund, was vermutlich am Gesamtmix mit überwiegend vegetarischem Anteil liegen mag. Die Frage ist die ob man hierzulande nicht oft übertreibt mit dem Vollkornbrot-Kult.
Die berühmte "Kreta-Kost" ist aber die traditionelle (nicht die Industriekost, die man heute leider auch dort isst), und diese enthielt grob gemahlenes Mehl, nicht Weissmehl... Ausserdem ist die Kreta-Kost nicht berühmt wegen ihrem Brotanteil, sondern eben wegen viel Oliven(öl), Fisch, Obst, Gemüse & Kräutern, jedoch wenig gesättigten Fetten.

Gruss,
Gottfried

GeorgS
12.01.2007, 23:54
Hallo Gottfried,

den lagerfähigen Mehlen werden nicht nur Antischimmelmittel, sondern auch Zusätze, die das Ranzigwerden verhindern beigemischt. Da zu sei er verpflichtet, versicherte mir der Bäcker um die Ecke.
Die damalige Diagnose war: Mehlstauballergie. Ob die Milben mit im Spiel waren, lässt sich heute nicht mehr feststellen.

Gruss GeorgS

GeorgS
12.01.2007, 23:58
Zitat:
Das Mehl wird erst vor dem Backen frisch gemahlen.

Hallo Herbert,
genau so verfahren sie in der erwähnten Bäckerei, in der unsere Freunde das Brot kaufen. Deshalb brauchen sie keine chemischen Zusatzstoffe, die den Pilzbefall oder das Ranzigwerden des Mehls bei längerer Lagerung verhindern.

Gruss

GeorgS

GeorgS
13.01.2007, 00:05
Zitat:
...genieße eben aber auch Weißbrot...

Hallo Jürgen,

ich ebenfalls. Mag aber auch Vollkornbrot – nicht nur wegen der Verdauung.

Das Anliegen der Geschichte war die Rolle der chemischen Zusätze im Mehl und den Fertig-Backmischungen.

Wir haben mit unseren Freunden, nach dem sie uns die Geschichte erzählten, das Thema diskutiert.

Es gab da noch einen Fall: Lactose-Unverträglichkeit, die aber nur bei der homogenisierten Milch, nicht bei der Frischmilch vom Ökohof akut wurde.

Im Forum wird ab und zu empfohlen, Fleisch, Brot, Milch, Zucker usw. zu meiden.

Unsere Vermutung ist, die denaturierten Nahrungsmittel sind es, ...

- nicht die Milch, sondern die homogenisierte Milch, denn bei der Homogenisierung (nicht Pasteurisierung) wird die Milch in ihre Bestandteile zerlegt, um sie dann entsprechend der Norm zu einem Kunstprodukt zusammenzuführen. Dabei werden die Aminosäuren zerstört, die Milch wertvoll machen ...

- nicht der Wein, sondern der „ausgebaute“ Massenwein ... Die Amerikaner produzieren jetzt Massenware. Coin spin (??) heißt wohl die Wundermaschine ... sie zerlegt den Wein in seine Bestandteile und setzt ihn wieder deart zusammen, dass er den breiten Konsumentengeschmack befriedigt...

- nicht das Fleisch, sondern Fleischprodukte, manipuliert durch Hormone und Antibiotika bei der Massentierzucht ... hinzukommen Transportstress und Betablocker oder Verarbeitung nach langer Tiefkühllagerung. Konservierungsmittel sind dann unumgänglich.
Karl Ludwig Schweisfurth, Gründer der Hermannsdorfer Landwerkstätten, www.hermannsdorfer.de erzählte mir, dass mit der dort praktizierten handwerklichen Warmfleischverarbeitung die Produkte auch ohne Zusatzstoffe und Konservierungsmittel lange frisch bleiben. Ich habe mich davon überzeugt. Sie schmecken vorzüglich...

- nicht das Wasser, sondern manch „aufbereitetes“ Wasser... viele Rückstände lassen sich nicht herausfiltern. Das Wasser meines Wasserwerkes darf nicht für die Zubereitung von Babynahrung verwendet werden, obwohl ihm Wasser eines benachbarten Wasserwerkes zugesetzt wird, damit die ohnehin großzügigen Grenzwerte eingehalten werden können.
Meinem Nachbarn riet der Hausarzt Quellwasser zu trinken, damit der Kinderwunsch sich endlich erfülle. Trotz einer Portion Skepsis, folgte er dem Rat und wurde Vater. Vermutete Ursache: Ausscheidungsprodukte der Antibabypille und anderer Hormone oder sog. Weichmacher im Trinkwasser....

- nicht der Zucker, sondern der raffinierte Zucker ist unserer Gesundheit abträglich. Das weiß inzwischen jedes Kind.
Mein Leibarzt empfiehlt mir weitgehend auf raffinierten Zucker zu verzichten.
Leider kann ich nicht jedem Tortenstück widerstehen; er vermutlich auch nicht ...

Mit dem raffinierten Zucker, den wir erst seit Napoleon kennen, sei Leid über die Menschheit gebracht worden: Karies, Osteoporose, Blinddarm-Beschwerden, Rheuma, Arteriosklerose und auch Krebserkrankungen würden durch Zucker extrem begünstigt. Gerade Tumoren nehmen den Zucker über Insulinrezeptoren als Nahrung auf, während gleichzeitig normale Körperzellen insulinresistent gehalten werden.
Der Darm werde in seiner Wichtigkeit als Immun- und Entgiftungsorgan immer wieder unterschätzt. „Der Tod sitzt im Darm“ zitiert Dr. D. eine Erkenntnis, die bereits in der Antike geläufig, aber in Vergessenheit geraten ist. Mit einer biologischen Therapie, die eine gesunde Darmflora stärke, könne auch Schwerstkranken noch geholfen werden...


Es scheint, nicht nur der ökologische Anbau, sondern auch die Weiterbehandlung und Verarbeitung der Nahrungsmittel sind bedeutsam für unsere Gesundheit.

Herzliche Grüsse

GeorgS

HansiB
13.01.2007, 08:48
Hallo Freunde der gesunden Ernährung,

als Ernährungsfan gefällt mir eure Diskusion sehr. Vielleicht darf ich noch einige Ergänzungen und Fakten liefern.

Das "schlechte normale" Mehl (Nudeln, Reis, Milchprodukte u.s.w) ist das Eine, unser Brot das Andere. " Das ehemalige Bundesgesundheitsamt (besser Krankheitsamt) stand auf dem Standpunkt, es würde den Verbraucher mehr verwirren ihm die inzwischen unübersichtliche Listen von Zusätzen im Brot anzugeben, als sie ihm diese hilfsbereit zu verschweigen.
Aus dem Backpulver von einst sind inzwischen 100 000 Tonnen Backmittel geworden, die die Deutschen jährlich neben den Grundstoffen Mehl, Wasser und Hefe mit verzehren.
Aus einem Fundus von 1 000 Feinchemikalien können von z.B. braunen Zuckerkulör der Roggencharakter oder der Vollkorneindruck verstärkt oder vorgetäuscht werden, mit Monostärkesulphat oder Stärkeazetat wird auf tiefgefrorener Ware Glanz hervorgezaubert".
Diese industrielle Veränderung, das Zerlegen von Fetten und wieder zusammenfügen ist evtl. das noch größere Problem, wobei oxidative Stoffe entfernt werden. So gibt es raffinierte Sonnenblumenöle (wahrscheinlich auch andere) in denen keine Sonnenblume mehr drin ist (wertlos). Gerade beim Öl ist die Qualität und Auswahl der "Richtigen" wichtig.

Ich esse nur Vollkornbrot, das volle Korn (in allen Getreiden) ist das Wichtige und kann jeder Versuchung von Torte, Brezel, Wurst und normalem Käse widerstehen. Es kommt vielleicht auf die Schwere der Erkrankung an.

Jeder kann essen was er will, soll aber nicht vorjammern, wenn die Therapie nicht klappt, bei ungesunder Ernährung.

LudwigS
13.01.2007, 09:08
.........Im Forum wird ab und zu empfohlen, Fleisch, Brot, Milch, Zucker usw. zu meiden.
Unsere Vermutung ist, die denaturierten Nahrungsmittel sind es, ...

.....nicht der Zucker, sondern der raffinierte Zucker ist unserer Gesundheit abträglich. Das weiß inzwischen jedes Kind.

Das zu vermuten, Georg, liegt sicher nahe, aber die Sache ist komplizierter und hängt mit der Verstoffwechselung der Krebszellen zusammen, denn Krebszellen leben bevorzugt von Zucker (Glucose), und das schon vor der Erfindung des Weisszuckers.

Zucker wird deshalb unter anderem in der Krebsdiagnostik als Tracer eingesetzt.

http://www.krebstherapie-beratung.com/diagnoseverfahren/78,pet-der-riesenfortschritt-der-krebsdiagnostik/

http://www.fz-juelich.de/ttb/index.php?index=23

Und in einem anderen Forum erklärt man das so

http://www.krebs-kompass.org/Forum/showthread.php?t=19234


Gruss Ludwig

HansiB
13.01.2007, 09:17
Hallo Jürgen M,

auch ich war oft als Individualtourist, meist mit dem eigenen Fahrzeug auf Kreta. Bei den Einheimischen kommt die Gesundheit aus dem Brot, Obst, Gemüse, Rapsöl- und Olivenölverzehr. Gerade diese Öle mit Omega 3 Fetten sorgen für eine gute Balance der Gewebehormone und sorgen dafür, daß die Blutfette stabil sind. Die Omega 6 Fette (AA) sind ungünstig für die Gewebehormone und in den Blutbahnen nicht stabil gegen Oxidation (werden ranzig) und erhöhen das LDL (Ablagerung in den Arterien).

Kreter haben nur das zwanzigstel an Herzinfarkt und die Hälfte der Krebshäufigkeit wie Nordeuropäer. Das sollte uns Krebskranken zu denken geben.
Auch beim Weißbrot kann man davon ausgehen, daß das Mehl und Brot nicht oder kaum chemisch behandelt ist.
Der Fleischverzehr Ziegen und Schafe, die Kräuter und Gras fressen ist sicher positiv zu sehen, die Insellage mit den nicht so belasteten Böden, die Gelassenheit sorgen auch für die Gesundheit und lange Lebensdauer.

Auch dir würde ich empfehlen, an eine Ernährungsumstellung zu denken (wir sprachen schon darüber).
Alles Gute

Herbert Kramlofsky
13.01.2007, 12:55
Hallo HansiB, GeorgS und alle Freunde der gesunden Ernährung,

es gibt da einen wahren Spruch: "Du bist, was Du isst".
Da werden Grenzwerte vorgegeben und damit suggeriert, "alles ok und im grünen Bereich". Das dem nicht so ist, sehen wir an den steigenden Krankenkosten (Gesundheitsreform)!!!
Unser Körper ist nun einmal das empfindlichste Messinstrument, auf alle beigemischten Chemiekalien in unserer Nahrung.
Hinzu kommt noch, dass in unserem Obst und Gemüse, zum Teil dramatische Rückgänge der Inhaltsstoffe innerhalb der letzten 20 Jahre zu verzeichnen sind. Außerdem wird importiertes Obst fast immer im unreifen Zustand geerntet, mit dadurch ganz geringen Mengen der für uns so wichtigen Inhaltsstoffe. Dazu noch die langen Transportwege, Lagerung usw. usw. Wenn es dann verzehrt wird, ist von den Inhaltsstoffen fast nicht mehr vorhanden.
Ich gleiche dieses Defizit mit einem Konzentratsaft aus Gemüse und Obst aus und fühle mich fit. Sogar meine Allergie (Pollen, Steinobst) habe ich seit 2 Jahren los, der Saft und die Nahrungsumstellung werden wohl dazu beigetragen haben, meine Darmflora (Allergien entstehen im Darm) zu regenerieren.

Viele Grüsse

Herbert

Jürgen M.
13.01.2007, 23:06
Servus HansiB,

zwangsläufig denke ich schon seit einiger Zeit über eine Umstellung der Ernährung nach, habe mir auch schon ein schlaues Buch über den "Glykämischen Index" gekauft, wobei ich sagen muss dass ich kein "hardliner" auf diesem Gebiet bin und eine ausgewogene Mischkost als ideal empfinde, inclusive der einen oder anderen "Sünde". Ich muss Leute wie dich wirklich bewundern wegen der Disziplin, an der es mir doch oft fehlt. Ich bin schon froh, wenn ich meinen täglichen Medikamenten-Cocktail einigermaßen über die Bühne bringe. Ich bin übrigens seit meiner Jugendzeit schon ein großer Kreta-Fan- mein Lieblingsfilm ist Alexis Sorbas mit der wunderbaren Musik von Mikis Thedorakis, den ich jetzt auf DVD gefunden habe- den ziehe ich mir rein wenns mal ganz schlecht geht- hilft eigentlich immer. Gerne möchte ich wieder einmal dort hin fahren. Ich habe damals, vor ca. 30 Jahren!!! schon die einfache kretische Küche geschätzt- auf dem Land gab es tatsächlich nur ein Gericht in der Kneipe und zwar Lammbraten mit griechischem Salat- werde ich nie vergessen.
Bestimmt haben sich die Ernährungsgewohnheiten auf Kreta auch schon angepasst, das berühme Olivenöl ist teilweise auch schon zur Massenware verkommen und man muß schon suchen, um an gute Ware zu kommen. Es werden bei uns in der Gegend auf den Wochenmärkten einige "ausgezeichnete" Öle und auch Oliven und Weine aus Kreta angeboten. Ich denke an der Naturbelassenheit von Lebensmitteln, Obst und Gemüse nach kretischem Vorbild kann man sich auch in unseren Breitengraden zumindest versuchen zu orientieren. Mit etwas Aufmerksamkeit bekommt man doch, gerade in der warmen Jahreszeit, auch bei uns ganz gute Produkte.

In diesem Sinne
KALI SPERA

Jürgen M.