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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ionen-Krebskanone für Heidelberg



Harro
20.01.2007, 10:54
Hallo,

das Heidelberger Ionenstrahlen-Therapiezentrum (HIT), das nach aktuellen Schätzungen 96 Millionen Euro kostet, weckt neue Hoffnung für Krebskranke mit bislang inoperablen Schädelbasis- und Hirntumoren sowie Weichteilsarkomen und Prostatakarzinomen. Ende des Jahres soll das weltweit einmalige Projekt eingeweiht werden, zeigt sich Professor Jürgen Debus, Direktor der Radio-Onkologie und Strahlentherapie der Uniklinik, als HIT-Leiter hoffnungsfroh. Gestern ist das Herzstück der Anlage, der über 600 Tonnen schwere Schwerionen-Gantry angerollt. Prof. Debus: Wir freuen uns wie kleine Kinder. Die Behandlungskosten liegen bei jeweils Euro 20 000. Die wissenschaftlichen, technischen und klinischen Vorarbeiten für das Projekt mit 80 Mitarbeitern leisteten neben der radiologischen Uniklinik die Gesellschaft für Schwerionen-Forschung in Darmstadt und das Deutsche Krebsforschungszentrum in HD. Während der Pilotphase wurden 330 Patienten aus ganz Deutschland behandelt. Die Heilungsraten sind inzwischen auf über 80 Prozent gestiegen, freut sich Professor Debus.

Bei meinem Gespräch mit der rechten Hand von Prof. Debus Herrn Prof. Herfarth am gestrigen Tage wurde mir jedoch im Hinblick auf mein Interesse für diese neue Behandlung mein Status "Nichthochrisikopatient"
vorgehalten und somit eine Behandlung auch für diese Bestrahlung abgelehnt. Man möchte die Kapazitäten für dringendere Fälle nutzen, was ich im Grunde gern verstehen möchte.

Also, alle Betroffene hier im Forum mit größeren Problemen als Hutschi meldet Euch rechtzeitig an, damit Ihr noch rechtzeitig Berücksichtigung
findet.

Gruß Hutschi