PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Das Gedächtnis der Gene!



Helmut.2
21.02.2007, 17:16
Ring frei zur Diskussion!

Die große Frage, warum haben wir Prostatakrebs und anderes.

Haben wir unsern Prostatakrebs und sonstiges Mehr oder Weniger Krankheiten von unseren Großeltern? und nicht von den Eltern vererbt, einverleibt bekommen?

Am 19.02.2007 kam in Arte einen Beitrag über "Das Getächtnis der Gene".

Sehr interessante Thesen haben hier Wissenschaftler in dieser Sendung den Nachweis erbracht, daß wir es von den Großeltern erlebte Psychotramatisches, Krankheiten und Umweltschädigende Einflüsse vererbt bekommen haben!

Nicht nur die DNA des Menschen ist das vielversprechende nachlesen Warum und Wesshalb sondern vielmehr die epigenetik denn hier liegt der Schlüssel zur Antwort.

Die DNA des Menschen zu entschlüsseln war nur ein kleiner Anfang die große Hürde kommt erst noch!

Ich hoffe, daß ich meinen Enkeln mehr Positives als Negatives vererbt habe aber mein PK ist leider dabei, eventuell gibt es bis dahin effektive Impfungen die das verhintern.

Gruß Helmut

Helmut.2
06.08.2007, 19:26
Bei News & Stories (http://www.dctp.de/main.php?obj=report&thread=show&action=detail&id=6504) kam der o.g Beitrag mit Prof. Dr. Peter Hammerstein.

Zitat von Prof. Dr. Peter Hammerstein
Die DNA eines einzigen Menschen reicht, aneinandergefügt, 200 mal von der Erde zur Sonne und zurück.

Weiter sagte Er, die Mehrzahl der DNA in unserem Körper sind pausellos an der Arbeit!

Jetzt kann oder muß man sich vorstellen, daß nicht nur die Kompliziertheit der Hormone und komplexe zusammenspiel der DNA und noch andere Dinge in unserem Körper, ausschlaggebend sind Ob und Wie Medikamente bei uns Kranken überhaupt Sinn macht oder gar gegenwirken

Und das wollen die Urologen alleine auf die Reihe bringe? na, dann Prost!

Gruß, Helmut

PEER1
07.08.2007, 18:16
Hallo Helmut,
Du weißt, was Du mit Deiner Frage nach den Ursachen der Prostatakrebs-Erkrankung für ein schwieriges Thema angeschnitten hast und dass es dazu viele unterschiedliche Antworten in der Fachliteratur gibt. Wenn ich mich recht erinnere, hat es zu dieser Frage auch hier im Forum schon eine lange Diskussion gegeben, vor allem zu dem Thema „Fehlgeleitete Sexualerziehung und Pca“. Die Komplexität unserer Krankheit zeigt ja, dass Urologen, Radiologen und Onkologen „allein“ mit Medikamenten und Techniken nichts hinreichend „auf die Beine bringen“ können, wenn unsere Psyche nicht mitspielt. Unsere Psyche kann aber nur mitspielen, wenn wir uns so gut wie möglich klar darüber werden, welche Einflüsse uns geprägt haben und welche uns weiterhin steuern. Insofern kann die Forschung zum Thema Gedächtnis der Gene u. a. auch ein weiterer Schritt zum Verständnis und vielleicht auch später zur Bekämpfung unserer Krankheit sein, indem sie biochemische, medizinische und psychologische Erkenntnisse miteinander verbindet. In diesem Zusammenhang möchte ich auf Schriften von E. Tolle aufmerksam machen, der nicht müde wird zu betonen, wie schädlich emotionaler Schmerz aus der Vergangenheit auf den Körper wirkt. Er geht davon aus, dass der Körper in seinen Muskeln und Organen das unbewältigte Unglücklichsein speichert und irgendwann das Maß voll ist und der Mensch krank wird oder eine Funktionsstörung entwickelt. Nach seiner Meinung erben Kinder die „Schmerzreste“ ihrer Eltern und Großeltern und gelangen dann in ihrem weiteren Leben zu eigenen „Schmerzkörpern.“ Wie dem auch sei, wir beide werden das Rätsel noch nicht entschlüsseln. Ich hoffe ebenso wie Du, Helmut, dass ich meinen Enkeln mehr Positives als Negatives vererbt habe und dass mir noch so viel Zeit bleibt, die Bilanz zu verbessern und ihnen etwas Gutes und Schönes für ihr weiteres Leben mitgeben zu können.
Gruß Peter<O:p</O:p
<O:p</O:p

Tulipe
13.01.2009, 16:22
Hallo @ all,

ich bin Brustkrebspatientin und lese in diesem Forum seit einiger Zeit (sporadisch) mit; mir ist bekannt und bewußt, dass Brust- und Prostatakrebs viele Gemeinsamkeiten aufweisen hinsichtlich der Entstehung, in der Therapie und den diskutierten "alternativen" Begleitmaßnahmen, so z.B. die mögliche Einflußnahme des Patienten auf den Krankheitsverlauf durch eine bewußte/ zielgerichtete Ernährung; zu diesem Thema habe ich in diesem Forum schon einige Anregungen gelesen (z.B. die "Mixtur" aus Tomatensaft, Rote-Bete-Saft, Kurkuma und Pfeffer...).

Gestern lief auf Sat3 ein interessanter Beitrag zum Thema Nahrung und ihr Einfluß auf unsere Gene; das Video zu dieser Sendung ist hier zu finden:

http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=10826&mode=play#
Gefährliche Mahlzeiten -
Wie Nahrung unser Erbgut beeinflusst

... der einzige Thread, den ich zum Thema Epigenetik gefunden habe, ist dieser hier, daher hole ich ihn nochmal "aus der Versenkung"

liebe Grüße

Tulipe

knut.krueger
13.01.2009, 17:17
Hallo Tulipe,

ich habe mir das Video angesehen, und es stimmt schon sehr nachdenklich, welche Fehler wir heute in unserem Überfluss und durch unsere Technikgläubigkeit machen, und die unsere Enkel auszubaden haben. Aber wie fast immer zeichnen sich neue Möglichkeiten ab, dies wieder gut zu machen. Danke für den sehr interessanten Hinweis.

Gruß Knut.

Helmut.2
13.01.2009, 20:02
Grüß Dich Tulipe,

Danke für diesen Video Beitrag! Übrigens, wer dies Sendung am Fernseher nochmals anschauen bzw. aufzeichnen möchte, diese Sendung

"Gefährliche Mahlzeiten - Wie Nahrung unser Erbgut beeinflusst"
wird nochmals am Sonntag den 18.01.2009 um 16:00 wiederholt!
Gruß, Helmut