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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fettverbrennung beim Training



Helmut.2
08.03.2007, 20:59
Der individuelle Trainingspuls für Fettverbrennung!

Da wir faßt alle einwenig mit unseren Pfunden zu kämpfen haben und Die die eine ADT oder einer anderen Form der Hormonenblockade machen müssen, habe ich hier ein Link wie man es richtig macht ohne daß gleich das Herz zerreißt!

http://www.medizinfo.de/sportmedizin/tipps/trainingspuls.shtml

Ich wünsche Allen einen guten Erfolg beim Abspecken oder Ausdauertraining.

Gruß, Helmut

Josef
08.03.2007, 22:40
Servus Helmut1,
hast du dies ausprobiert?
Ich wollte auch wissen wie ich dran bin, wenn es heißt, jeden 2ten Tag 45 min Ausdauertraing senkt das Rezidivrisiko um 40%!
Vor 3 Wochen:
Dazu rauf auf den Ergometer und mit Laktatmessungen .............., lange, mir ist es sehr lange vorgekommen.
Schließlich: 123 bis 133 auf dem Rad, und 133-144 beim Joggen!
Wie ist eure Erfahrung dazu?
Gruß
Josef

vampire
09.03.2007, 06:36
Dies zum Thema Fettverbrennung
http://gin.uibk.ac.at/thema/sportundernaehrung/fettverbrennung.html

Grüße aus Griesheim

HWLPORTA
09.03.2007, 18:04
Servus Helmut1,
hast du dies ausprobiert?
Ich wollte auch wissen wie ich dran bin, wenn es heißt, jeden 2ten Tag 45 min Ausdauertraing senkt das Rezidivrisiko um 40%!
Vor 3 Wochen:
Dazu rauf auf den Ergometer und mit Laktatmessungen .............., lange, mir ist es sehr lange vorgekommen.
Schließlich: 123 bis 133 auf dem Rad, und 133-144 beim Joggen!
Wie ist eure Erfahrung dazu?
Gruß
Josef

Liebe Mitstreiter,
Hallo Josef

Ich verfolge seit einiger Zeit über PubMed vorwiegend US-Berichte zu einem möglichen Zusammenhang zwischen "physical activity", also körperlicher Betätigung und Auswirkungen auf den Prostatakrebs. Seit 1986 wurden von verschiedenen US-Instituten mehrere "vorausschauende Gruppenanalysen" (prospective studies) mit ca. 47.500 Personen, darunter PCa-Betroffene verschiedener Grade dahingehend ausgewertet, ob ein Zusammenhang zwischen körperlicher Aktivität und Prostatakrebs besteht.

Während in den ersten Studien keine Zusammenhänge zwischen körperlicher Betätigung und der Entwicklung von PCa ermittelt wurden, fand man im Jahr 2005 einen ersten Hinweis. Wie u.a. den Berichten in http://www.archinternmed.com und PubMed PMID 15883238 zu entnehmen ist, sollen PCa-Patienten über 65 Jahre (!!) und GS = oder > 7 bei wöchentlich mindestens 3 Stunden intensiver körperlicher Betätigung (bis zum Schwitzen) ein merklich - fast 70% - geringeres Risiko haben, daß sich ihre Erkrankung zum hochgradigen oder tödlich verlaufenden PCa entwickelt. Dieses soll nicht für alle Patienten dieser Gruppe gelten, sondern nur für die ohne wesentlichen Fettansatz, mit Normalgewicht, bei Wenig-Rauchern u.dgl. sowie bei intensiver körperlicher Betätigung.

In einer Mitteilung in Proceedings of the Nutrition Society, Vol.40, No.1, Feb 2001, pp.107-113(7) werden generell zunehmende Beweise erwähnt, daß hochgradige Level körperlicher Betätigung bei einigen Krebsarten mit einem reduzierten Risiko verbunden sind. Ein solcher Beweis sei besonders sicher für den Dickdarmkrebs, dessen Risiko bei sportlich hoch-aktiven Männern und Frauen um 40-50% reduziert sei, verglichen mit den am wenigsten körperlich aktiven Personen. Auch hier gab es Abweichungen: je nach körperlicher Konstitution und Lebensweise, z.B. bei Personen mit viel Körperfett oder hohem Body Mass Index (Gewicht). Im Gegensatz zum Dickdarmkrebs ist die Beweislage beim Brustkrebs weniger sicher. Einige Studien sprechen von 25-30% Reduktion des Progressions-Risikos bei den am meisten körperlich aktiven Frauen, andere sehen keinen Zusammenhang.

Die letzte größere Studie zum PCa stammt von einer Forschergruppe der Harvard School of Public Health Boston aus dem Jahr 2005 (Giovannucci E. et al., Archiv of Internal Medicine, May 9, 2005). Dort wird zusammenfassend festgestellt (Auszug): Ein vermindertes Risiko eines fortgeschrittenen oder tödlich verlaufenden PCa wurde bei Männern über 65 Jahren gefunden, die sich in der höchsten Kategorie der intensiven körperlichen Betätigung befanden. Bei jüngeren Männern wurde diese Erscheinung nicht beobachtet. Während der 14 Jahre Beobachtungszeit wurden unter den ca. 47.600 beobachteten Personen 2892 Fälle von PCa festgestellt, darunter 482 fortgeschrittenen Erkrankungen. ie Forescher fanden zwar keinen allgemeinen Zusammenhang zwischen körperlicher Betätigung und PCa, jedoch ein merklich geringeres Risiko (fast 70%) bei diagnostiziertem fortgeschrittenen oder tödlich verlaufendem PCa. Obgleich dieser Mechanismus noch nicht erforscht ist, weisen diese Ergebnisse - so wurde weiter ausgeführt - doch darauf hin, daß intensive körperliche Betätigung die Progreesion von PCa verlangsamen kann. Sie könnte sogar zur Reduzierung der Sterblichkeit empfohlen werden, abgesehen davon, daß eine intensive sportliche Betätigung viele andere dokumentierte Vorteile biete.

Folgerung:
Wenn man davon ausgeht, daß bei der genannten Gruppe von PCa-Patienten eine sehr intensive körperliche Betätigung wie Joggen, Radfahren, Schwimmen, Tennis, Squash u.dgl. die Progression der Krankheit tatsächlich bremsen kann, bleibt die Frage, ob und wie es grade für ältere PCa-Patienten möglich ist, sich derart intensiv körperlich zu betätigen.

Hier könnte aus meiner Sicht ein seit einigen Jahren aus Ergebnissen der US-Weltraummedizin entwickeltes Verfahren helfen. Denn es gibt inzwischen an rund 400 Stellen in Deutschland Geräte, mit denen das konventionelle, zeitraubende und sehr anstrengende dynamische Krafttraining (z.B. in einem Fitness-Center) in sehr kurzer Zeit, ohne wesentlichen Kraftaufwand und preisgünstig weitgehend ersetzt werden kann. Die zwei vorhandenen Systeme (SRT-System/humanmobility, Galileo 2000/Novotec Medical) entsprechen weitgehend der Methode des fortlaufend angepassten Krafttrainings, jedoch unter Anwendung nieder- oder höherfrequenter mechanischer Oszillation. Dabei handelt es sich um Verfahren der sog. Whole-Body-Vibration (WBV), bei der man nur kurze Zeit auf einer gleichzeitig vertikal und horizonzal vibrierenden Platte steht, in einem der Verfahren mit sog. stochastischen, d.h. gewollt zufälligen Störungen der Vibration. Beim Stehen auf der Vibrationseinheit werden über Muskelreflexe physiologische Bewegungsketten ausgelöst, wie sie beim Laufen aktiviert werden. Diese unwillkürlich ausgelösten reflektorischen Muskelstimulationen führen zu schnelleren und präziseren Muskelbewegungen als willentliche Aktionen und sind mit weniger Anstrengungen verbunden. Weitere Untersuchungen zeigten, daß körperliche Aktivitäten durch die Vibrationstechnik einen wesentlichen positiven Einfluß auch auf das Knochenwachstum und wahrscheinlich auch auf die Ausbildung der Osteoporose haben können.

Die neuen Trainingsmöglichkeiten sind u.a. der Grund, warum seit längerem bekannte Sportler ihre Kondition vergleichsweise schnell und wirksam mit diesen Geräten verbessern. Beispiele sind etwa die Biathlon-Weltmeisterin Kati Wilhelm, der österreichische Abfahrtsläufer Hermann Maier in Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft, die brasilianische Fußballmannschaft während der Fußball-Weltmeisterschaft oder der Sportler des Jahres Ronny Ackermann, Sieger in der Nordischen Kombination.

Hintergrund dieser Information ist, daß ich selbst seit mehreren Wochen im Rahmen von physiotherapeutischen Behandlungen einer Zweiterkrankung 2x wöchentlich eine 5 minütige Behandlung auf dem erwähnten Galileo 2000-Vibrationsgerät absolviere (5x1 Minute mit 1 Minute Pause, 6 Hz, 3 mm Ampl.) Da ich derzeit nicht zu den Patienten mit fortgeschrittenem
PCa gehöre, kann ich über die Wirkung des Gerätes - etwa über die Änderung der PSA-Werte - nichts aussagen.

Ob die beschiebene Idee der Whole-Body-Vibrations-Behandlung tatsächlich eine Hemmung des PCa-und Metastasen-Wachstums ermöglicht, müsste durch ene wissenschaftliche Untersuchung geklärt werden. Hierzu wurden erste Kontakte zur Universität Frankfurt aufgenommen.

Meinungsäußerungen über diese sicher etwas ungewöhnliche Idee sind willkommen. Literatur über des WBV-Verfahren ist reichlich vorhanden.

Freundliche Grüße
HWL

Helmut.2
09.03.2007, 20:12
Hallo, Liebe sporttreibende Gemeinde,

es ist mir schon klar daß mann nicht nur alleine Fett verbrennt sondern eingelagertes Fett wird in Energie umgewandelt, es geht auch um Ausdauer und den Immunsystem zu stärken -wenn man es nicht übertreibt!- und hier wird eindeutig erklärt in welcher Frequenz der Puls alters entsprechend jdealerweise sein sollte daß man ein abnehm Erfolg hat.

Natürlich ist ein entsprechendes Essen nach den kJ benessen einzuhalten. Somit ist doch klar, daß man durch mehr Energie (in Kg Fett) verliert, wie man zu sich nimmt.

Wenn man natürlich keine eingelagerte Energie (Fett) hat, trainiert man für die Ausdauer und Immunsystem, oder?

Gruß, Helmut