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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfe!! GS 4+3 Therapie ?



JOSE-LUIS
16.04.2007, 16:10
Ich kann nicht so gut schreiben, wie kann ich die berichte von meine Ärzte in diese schreiben Einfügen damit ihr mich informieren kann? ich habe es versucht aber klapp es nicht.DankeJOSE-LUIS

Harro
16.04.2007, 17:17
Hilfe

Hallo Jose Luis,

bitte klicke Deinen Namen oben links von Deinem Beitrag an. Dann erscheint zum Beispiel ganz oben links "öffentliches Profil" und da schreibst Du dann der Reihe nach alles auf, was Dir Deine Ärzte schriftlich mitgegeben haben. Einfach abschreiben. Hier im Forum gibt es genug Leute, die das alles verstehen können. Das nennt sich dann Prostatakrebsgeschichte oder Prostatakrebshistorie = PKH. Bitte, versuch es. Es wird schon klappen.

Gruß Hutschi

JOSE-LUIS
16.04.2007, 19:48
Hallo Hutschi:Danke für deine Antwort, ich habe probleme beim schreiben deswegen frage ich folgendes, ich habe die Berichte mit Scanner auf ein Ordner in mein PC als Dateien gespeichert, kann ich diese Dateien von PC kopieren und unter diesen Text einfügen? Oder gibt es andere möglichkeiten?Dann es für mich leichter.Gruß JOSE-LUIS

jürgvw
16.04.2007, 20:21
Hallo JOSE-LUIS

Soeben habe ich einen kleinen Versuch gemacht. Ich kopierte einen Abschnitt einer Word-Datei in die Zwischenablage und von dort in meine PK-Geschichte (und löschte den Text wieder). Die Sache klappte einwandfrei.

Gruss!

Jürg

WinfriedW
16.04.2007, 20:52
Soeben habe ich einen kleinen Versuch gemacht. Ich kopierte einen Abschnitt einer Word-Datei in die Zwischenablage und von dort in meine PK-Geschichte (und löschte den Text wieder). Die Sache klappte einwandfrei.Ich denke mal, das nützt JOSE-LUIS nichts. JOSE-LUIS hat seine Papiere gescannt. Nun liegen sie vermutlich als .JPG-Dateien auf seinem Rechner. Es gibt keinen einfachen Weg, diese Dateien hier zu veröffentlichen.

Natürlich kann er sie als Bilder einfügen. Dazu bräuchte er aber WEB-Space auf irgendeinem Server. Das wird JOSE-LUIS vermutlich überfordern.

WW

Carola-Elke
16.04.2007, 21:16
Ich denke mal, das nützt JOSE-LUIS nichts. JOSE-LUIS hat seine Papiere gescannt. Nun liegen sie vermutlich als .JPG-Dateien auf seinem Rechner. Es gibt keinen einfachen Weg, diese Dateien hier zu veröffentlichen.

Natürlich kann er sie als Bilder einfügen. Dazu bräuchte er aber WEB-Space auf irgendeinem Server. Das wird JOSE-LUIS vermutlich überfordern.

WW

Hallo JOSE-LUIS,

so schwer ist das gar nicht. Lies einmal folgendes durch
http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?t=476
und dann versuche, Dein jpg. auf "Images Hack" hochzuladen http://www.imageshack.us/- danach kannst Du den Link dazu in einem neuen Beitrag hier im Forum kopieren und man sieht Deine Prostatakrebshistorie als jpg., um sie zu lesen.

Eine andere Idee wäre, jemand spricht Deine Sprache - ich vermute Spanisch? - und hilft Dir evt. telefonisch beim Übersetzen.

Man kann zur Kontaktaufnahme die Private Mail Funktion nutzen - gibt es denn niemanden hier, der sich anbietet, JOSE-LUIS zu assistieren?

Viel Glück und keine Panik!

Schöne Grüsse,

Carola-Elke

JOSE-LUIS
17.04.2007, 11:21
Ich weiss es nicht ob es klapp, versuchen.Möchte mich bedanken bei: Hutschi, jürgvw, WinfriedW und Carola-Elke für ihre hilfe. http://img136.imageshack.us/img136/5757/bericht2002wn7.jpghttp://img136.imageshack.us/img136/2511/bericht2003jg7.jpghttp://img237.imageshack.us/img237/7869/bericht2006ea8.jpghttp://img136.imageshack.us/img136/6706/bericht2007rg0.jpgIch schicke es.GrußJOSE-LUIS

Carola-Elke
17.04.2007, 18:14
Hallo JOSE-LUIS,

das hast Du ja großartig gemacht - ich gratuliere! Bei mir waren die Grafiken am Anfang auch etwas zu groß, aber das macht ja nichts.

Ein wichtiger Punkt in Deiner PKH fehlt bisher: Wie alt bist Du?

Wurde im Labor die Alkalische Phosphatase (AP) gemessen oder Ähnliches bestimmt?http://www.laborlexikon.de/Lexikon/Infoframe/p/Phosphatase_Gesamt_alkalische.htm
http://www.laborlexikon.de/Lexikon/Infoframe/o/Ostase.htm

KISP Forumextrakt, Diagnostik enthält eine Menge weitergehende Informationen zu diesem und zu weiteren Themen: http://www.prostatakrebse.de/informationen/html/diagnostik.html

Am Anfang ist alles sehr verwirrend, aber Du solltest Dir Zeit nehmen, um mehr über die verschiedenen Möglichkeiten zu erfahren.
Eine sehr grobe Einschätzung der Situation, da Deine Ausgangswerte einigen Spielraum zulassen:
Sicherlich wird Dir demnächst zur operativen Entfernung der Prostata geraten werden - kennst Du die damit evt. verbundenen Nebenwirkungen und wie ist diesbezüglich Deine Einstellung?

Eine Brachytherapie mit Seeds käme u.U. auch in Frage, dazu wäre es sinnvoll, Du würdest eine Zweitmeinung bei einem Radiologen einholen.

Eine ganz andere Option hängt wesentlich von Deinem Alter, Deinem allgemeinen Gesundheitszustand und Deinen generellen Vorstellungen bezüglich einer Therapieauswahl ab: die DHB (Dreifache Hormonblockade), die nicht unbedingt kurativ sein muss - um mehr über ein gutes Ansprechen Deines PK auf eine DHB zu erfahren, sollte dazu eine Feinnadelbiopsie zur Untersuchung der DNA-Zytometrie gemacht werden, damit Du möglichst viel an zusätzlicher Sicherheit vor der Entscheidung zu dieser Therapieoption gewinnst: http://www.prostatakrebse.de/informationen/html/dia_dna-zytometrie.html

Zu allen Therapien findest Du Informationen im KISP unter Forumextrakt, Therapien. http://www.prostatakrebse.de/informationen/html/th-arten.html

Den Ersten Rat solltest Du auch gut durchlesen.
http://www.prostatakrebse.de/informationen/pdf/Erster%20Rat.pdf

Weitere Fragen werden Dir bestimmt gerne beantwortet werden.

Alles Gute!

Viele Grüsse,

Carola-Elke

Carola-Elke
17.04.2007, 18:42
P.S.:

"Perineurale Ausbreitung im Präparat "F"" - so beschreibt es der pathologische Befund der Biopsie. Das könnte bedeuten, dass der Krebs die Kapsel bereits verlassen hat. Dem solltest Du nachgehen und den Arzt speziell darauf ansprechen.
Eine alleinige Seeds-Therapie scheidet damit wohl aus.
Eine pathologische Zweitbegutachtung der Biopsie wäre auch überlegenswert, um mehr Klarheiten zu gewinnen.

Gruss,

Carola-Elke

JOSE-LUIS
17.04.2007, 19:16
Hallo Carola-Elke:Danke für deine hilfe, seit 5 Stunden versuche ich mein Profil mit alle daten die ich habe zu schreiben, als ich fertig war und schicken wollte hat sich alle gelöscht, jezt bin ich so kapput das in die frische Luft gehe.Ich habe der Master ein E-Mail geschickt und gefragt was ich falsch gemacht habe . Bin 69 Jahre alt.Morgen werde ich versuchen mein Profil zu schreiben, mal sehen ob es klappt.Gruß an alleJOSE-LUIS

Carola-Elke
17.04.2007, 19:35
Hallo JOSE-LUIS,

wahrscheinlich hast Du nur am Schluss des Schreibens vergessen, "speichern" zu drücken - könnte das passiert sein? Dann wäre alles Geschriebene tatsächlich weg.... Das ist sehr ärgerlich.
Daher empfehle ich Dir, bevor Du es morgen ein zweites mal versuchst, Deine PKH auf ein Worddokument zu schreiben, den Text danach einfach zu "markieren" und zu "kopieren" (rechte Maustaste) und in den Editor Deines Forumprofils "einfügen" (wieder rechte Maustaste) - danach unbedingt unterhalb des Editors auf "speichern" drücken!
Falls dann der Text im Profil wieder nicht erscheinen sollte, hättest Du wenigstens alles Geschriebene auf Deinem Worddokument in Deinen eigenen Dateien und kannst es wieder versuchen, ohne stundenlang Zeit zu investieren.

Zu Deinem Alter: Hast Du in den Jahren vor der aktuellen Diagnose das PSA bereits mehrfach messen lassen? Ein Verlauf wäre wegen der Anstiegsgeschwindigkeit sehr interessant.
Oder hast Du akute Beschwerden, die Dich zum Arztbesuch veranlasst haben?

Einen erholsamen Abend wünscht Dir,

Carola-Elke

JOSE-LUIS
18.04.2007, 17:56
Hallo JOSE-LUIS,

wahrscheinlich hast Du nur am Schluss des Schreibens vergessen, "speichern" zu drücken - könnte das passiert sein? Dann wäre alles Geschriebene tatsächlich weg.... Das ist sehr ärgerlich.
Daher empfehle ich Dir, bevor Du es morgen ein zweites mal versuchst, Deine PKH auf ein Worddokument zu schreiben, den Text danach einfach zu "markieren" und zu "kopieren" (rechte Maustaste) und in den Editor Deines Forumprofils "einfügen" (wieder rechte Maustaste) - danach unbedingt unterhalb des Editors auf "speichern" drücken!
Falls dann der Text im Profil wieder nicht erscheinen sollte, hättest Du wenigstens alles Geschriebene auf Deinem Worddokument in Deinen eigenen Dateien und kannst es wieder versuchen, ohne stundenlang Zeit zu investieren.

Zu Deinem Alter: Hast Du in den Jahren vor der aktuellen Diagnose das PSA bereits mehrfach messen lassen? Ein Verlauf wäre wegen der Anstiegsgeschwindigkeit sehr interessant.
Oder hast Du akute Beschwerden, die Dich zum Arztbesuch veranlasst haben?

Einen erholsamen Abend wünscht Dir,

Carola-Elke

PK-Historie:Ab der 50 Lebensjahr Prostata Krebsvorsorge 1 mal jährlich mit Tastuntersuchung.2002 beim Urologe wegen öfters wasserlassen am Tag, der meinte dass wäre Nervlicht bedingt, Therapiebehandlung: Uriduct 1x1, Beschwerden würden nicht besser.Erste Untersuchung der PSA Wert beim Urologe am 08.07.03.PSA am 08.07.03 = 6,8PSA am 11.10.03 = 5,7PSA am 07.01.04 = 5,0PSA am 08.04.04 = 5,3PSA am 01.07.04 = 4,4PSA am 07.10.04 = 4,4PSA am 29.03.05 = 4,1PSA am 27.09.05 = 6,6PSA am 05.12.05 = 5,7PSA am 06.03.06 = 5,2PSA am 06.06.06 = 5,8PSA am 26.09.06 = 7,1PSA am 12.12.06 = 7,8PSA am 25.01.07 = 7,9—CA 2.36, K 5.2, NA 138 Bis dahin weiter Uriduct ohne Besserung. Auf Grund der Höhe PSA Werte empfahl der Urologe eine Biopsie.Mein Hausarzt schickte mir mit Überweisung zu UNI-KLINIK Münster wo ich mich vorstellte am 27.02.07 dort würde der PSA wert gemessen = t-PSA( CIS) 7,3, Freies PSA (CIS) =0.759, Ratio f-PSA/t-PSA(CIS) 0.10, komplexiertes PSA 4.8, t-PSA (Centaur) 5.2Am 06.03.07 wieder dort vorgestellt, PSA Wert = 7,6 und Biopsie mit TRUS gemacht, die Berichte habe ich im Forum gestellt.In Münster würde mir empfohlen eine Knochenszintigraphie, die würde am 27.03.07 gemacht, Befund im Forum.Ich habe ein Termin in die Urologie Ambulanz UNI-Münster am 24.04.07 und zu sehen wie es weiter geht.Am 30.04.07 habe Termin beim Hausarzt, in Moment bin ich bei keinem Urologe, nur die Münster, aber das liegt 50 KM. von meinem Wohnort entfernt.Ich habe noch Osteoporose und Parkinson, werde Medikamentös behandelt. Ich bin A.O.K versichert, und weis nicht ob die, sämtliche Untersuchungen die ihr vorschlägt Bezahlen .Ich werde mich im Forum melden wenn Neuigkeiten Gibt.JOSE-LUIS

JOSE-LUIS
18.04.2007, 18:11
Frage: Wie kommt das bei lesen meine Beiträge im Forum, alles zusammen kommt, und in mein Profil anders ist.Ich habe es in Word als Dokument geschrieben, kopiert und eingefügt. Gruß JOSE-LUIS

Carola-Elke
18.04.2007, 20:28
Hallo JOSE-LUIS,

um Dir Deinen PSA-Verlauf bildlich vor Augen zu führen, hat mir ein netter Mitstreiter aus dem Forum - danke Dieter aus Husum! - für Dich eine Grafik angefertigt.

Wenn man sich den Verlauf ansieht, hat man den Eindruck, Du lebst schon lange mit Deinem "Untermieter" und man möchte Dir von radikalen Therapien eher abraten, denn für ein aggressives PCa spricht der vorliegende Verlauf m.M. nach nicht.
Auf keinen Fall brauchst Du Dich übereilt in eine Operation zu begeben, sondern solltest aufgrund des vorliegenden Verlaufs und Deiner weiteren Erkrankungen genau abwägen, was für Dich in Frage kommt.
Im Juli 03, September 05 und September 06 kam es zu einem rel. hohen PSA-Wert, der auf eine leichte Entzündungskomponente hindeuten kann, denn dadurch steigt das PSA ebenfalls.
Wurde in all den Jahren untersucht, ob Entzündungen vorliegen und ggf. eine Antibiose versucht, die Deine Harnbeschwerden zeitweise besserte?
Evt. wäre es auch gegen Deinen Harndrang hilfreich, Du würdest eine Alpha-Reductase-Hemmer - Proscar oder Avodart - verordnet bekommen und nach 3 Monaten wird noch einmal das PSA gemessen und man sieht weiter.

Wegen Deiner Osteoporose und wegen des PK wäre eine Bisphosphonattherapie - z.B. alle 3 Monate eine Zometa-Infusion - indiziert. Da Du AOK-Patient bist, müsste Dir ein guter Orthopäde oder vielleicht der Hausarzt hierbei Rückendeckung geben und sich für Dich einsetzen, wobei es auf Deine Knochendichtewerte ankommt. Sind sie bestimmt worden? Das wäre, neben der AP, sehr wichtig! Alternativ könntest Du auf Tabletten ausweichen, die man aus Kostengründen wohl eher verordnet.
http://www.1-bisphosphonate.de/
Calcium mit Vitamin D solltest Du regelmäßig substituieren.

Außerdem könntest Du an eine leichte Ernährungsumstellung und zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel wie Selen und Granatapfelextrakt denken, wenn Du mit dem Thema PK und "watchfull-waiting" etwas besser vertraut bist.

Zu allen erwähnten Hinweisen kann Dir die Suchfunktion im Forum beim Recherchieren weiterhelfen, weil darüber zahllose gute Beiträge existieren.

Eine Zweitmeinung zur Biopsie sollte die Krankenversicherung bezahlen, denn darauf hast Du als Kassenpatient ein gutes Recht.


Hier der Verlauf Deines PSA über die Jahre 03-07:

http://img442.imageshack.us/img442/4909/joseal2.jpg


Bitte zeige den Verlauf dem Arzt, der mit Dir über das weitere Vorgehen sprechen wird und stelle im Forum weitere Fragen, wenn sie auftauchen.

Alles Gute und viele Grüsse,

Carola-Elke

Carola-Elke
18.04.2007, 20:35
Frage: Wie kommt das bei lesen meine Beiträge im Forum, alles zusammen kommt, und in mein Profil anders ist.Ich habe es in Word als Dokument geschrieben, kopiert und eingefügt. Gruß JOSE-LUIS


Tut mir leid, aber das weiß ich nicht.

Gruss, Carola-Elke

Helmut.2
19.04.2007, 14:13
Hallo, Lieber Jose-Luis,

da Du schon über 4 Jahre mit einem erhöhtem PSA-Wert lebst und eine nachgewiesene Osteoporose vorliegt, sollte ja muß dein Orthopäde ein
Bisphosphonat verschreiben füher nante man dieses Medikament Fosamax 70 mg und wird nur 1 mal pro Woche eingenommen und das morgens nüchten mit viel Wasser und nicht mehr sich hin legen und das alles mindestens 1/2 Std. vor dem Frühstück.

http://www.prostatakrebs-bps.de/index.php?option=com_content&task=view&id=125&Itemid=107

Soviel ich weiß, gibt es Fosamax nicht mehr so verschreibt mein Orthopäde "Alendron-HEXAL" einmal wöchentlich 70 mg Tablette. Es ist das selbe wie Fosamax.

Eine Zometa-Infusion wie Sie Carola-Elke vorschlägt wäre natürlich Idealer!

Alles Gute und liebe Grüsse
Helmut

Carola-Elke
19.04.2007, 21:06
Hallo lieber Helmut,

die Osteoporosetherapie soll lt. eines älteren Beitrags unseres lieben Urologen fs außerdem dabei helfen, "auch über die Beeinflussung von Wachsrumsfaktoren (VEGF, IGF-1 ...) das PK-Wachstum zu verlangsamen."

Mal sehen, wann sich dieses Wissen in den meisten Urologischen Praxen durchsetzt.

Viele Grüsse,

Carola-Elke

Helmut.2
19.04.2007, 22:02
Liebe Carola-Elke,

ja, die Weiterbildungsmassnehmen mancher Ärzten lassen zu wünschen übrig und die Guten lassen sich Ihr Wissen bezahlen! Ich würde es auch nicht anderst machen.

Es soll aber auch Samaritter unter den Ärzten geben!

Hier habe ich eine Dissertation über VEGF von Frauke Forstreuter

http://deposit.ddb.de/cgi-bin/dokserv?idn=971943494&dok_var=d1&dok_ext=pdf&filename=971943494.pdf

144 Seiten, na dann viel Spass bei der Studie

Helmut

JOSE-LUIS
22.04.2007, 18:43
Hallo JOSE-LUIS,

um Dir Deinen PSA-Verlauf bildlich vor Augen zu führen, hat mir ein netter Mitstreiter aus dem Forum - danke Dieter aus Husum! - für Dich eine Grafik angefertigt.

Wenn man sich den Verlauf ansieht, hat man den Eindruck, Du lebst schon lange mit Deinem "Untermieter" und man möchte Dir von radikalen Therapien eher abraten, denn für ein aggressives PCa spricht der vorliegende Verlauf m.M. nach nicht.
Auf keinen Fall brauchst Du Dich übereilt in eine Operation zu begeben, sondern solltest aufgrund des vorliegenden Verlaufs und Deiner weiteren Erkrankungen genau abwägen, was für Dich in Frage kommt.
Im Juli 03, September 05 und September 06 kam es zu einem rel. hohen PSA-Wert, der auf eine leichte Entzündungskomponente hindeuten kann, denn dadurch steigt das PSA ebenfalls.
Wurde in all den Jahren untersucht, ob Entzündungen vorliegen und ggf. eine Antibiose versucht, die Deine Harnbeschwerden zeitweise besserte?
Evt. wäre es auch gegen Deinen Harndrang hilfreich, Du würdest eine Alpha-Reductase-Hemmer - Proscar oder Avodart - verordnet bekommen und nach 3 Monaten wird noch einmal das PSA gemessen und man sieht weiter.

Wegen Deiner Osteoporose und wegen des PK wäre eine Bisphosphonattherapie - z.B. alle 3 Monate eine Zometa-Infusion - indiziert. Da Du AOK-Patient bist, müsste Dir ein guter Orthopäde oder vielleicht der Hausarzt hierbei Rückendeckung geben und sich für Dich einsetzen, wobei es auf Deine Knochendichtewerte ankommt. Sind sie bestimmt worden? Das wäre, neben der AP, sehr wichtig! Alternativ könntest Du auf Tabletten ausweichen, die man aus Kostengründen wohl eher verordnet.
http://www.1-bisphosphonate.de/
Calcium mit Vitamin D solltest Du regelmäßig substituieren.

Außerdem könntest Du an eine leichte Ernährungsumstellung und zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel wie Selen und Granatapfelextrakt denken, wenn Du mit dem Thema PK und "watchfull-waiting" etwas besser vertraut bist.

Zu allen erwähnten Hinweisen kann Dir die Suchfunktion im Forum beim Recherchieren weiterhelfen, weil darüber zahllose gute Beiträge existieren.

Eine Zweitmeinung zur Biopsie sollte die Krankenversicherung bezahlen, denn darauf hast Du als Kassenpatient ein gutes Recht.


Hier der Verlauf Deines PSA über die Jahre 03-07:

http://img442.imageshack.us/img442/4909/joseal2.jpg


Bitte zeige den Verlauf dem Arzt, der mit Dir über das weitere Vorgehen sprechen wird und stelle im Forum weitere Fragen, wenn sie auftauchen.

Alles Gute und viele Grüsse,

Carola-Elke

Hallo Carola-Elke.Danke für deine information. Eine Zweitmeinung zu Biopsie hat schon mein Hausarzt veranlasst, Ergebnis noch nicht da, werde mich melden. Kann man von der Biopsie proben auch die DAN-Zytometrie bestimen? dann brauchte ich nicht noch mal eine Biopsie machen lassen. Wo kann man die DAN-Zytometrie machen? und was kostet?Operieren lassen möchte ich mich nicht, das steht jetzt fest, Möglichkeiten zu einem Radiotherapie beziehungsweise Hormontherapie müsste ich mit dem Urologe klären, die DHB könnte ich vielleicht nicht machen wenn die AOK dies nicht bezahlen würde, ich kriege eine kleine Rente, und die monatliche kosten der Medikamente könnte ich nicht bezahlen. Vielleicht die andere Hormontherapien Variante? Gegen meinen Harndrang nehme ich Uriduct, täglich 1x1 das hilft sowieso wenig.Meine Osteoporose habe ich seit 6-7 Jahre, und habe manchmal starke Rückenschmerzen, Knochendichtemessung mache ich 1-mal Jährlich. Seit 10.01.06 Therapie verordnet von mein Orthopäde: Alendron-HEXAL einmal wöchentlich 70 mg. tabletten- Calcimagon-D3 1x1 täglich. Körperlich fühle ich mich ziemlich wohl und beweglich.Am Dienstag 28.04.07 habe Termin beim Urologen in die Uni-Münster und Therapien Möglichkeiten zu besprechen.Entschuldige dass ich nicht so schnell antworte, da es bei mir das schreiben länger dauert, ich möchte mich für deine Hilfe bedanken, und auch für Dieter aus Husum für die Grafik.Gruß, JOSE-LUIS

JOSE-LUIS
22.04.2007, 18:53
Hallo, Lieber Jose-Luis,

da Du schon über 4 Jahre mit einem erhöhtem PSA-Wert lebst und eine nachgewiesene Osteoporose vorliegt, sollte ja muß dein Orthopäde ein
Bisphosphonat verschreiben füher nante man dieses Medikament Fosamax 70 mg und wird nur 1 mal pro Woche eingenommen und das morgens nüchten mit viel Wasser und nicht mehr sich hin legen und das alles mindestens 1/2 Std. vor dem Frühstück.

http://www.prostatakrebs-bps.de/index.php?option=com_content&task=view&id=125&Itemid=107

Soviel ich weiß, gibt es Fosamax nicht mehr so verschreibt mein Orthopäde "Alendron-HEXAL" einmal wöchentlich 70 mg Tablette. Es ist das selbe wie Fosamax.

Eine Zometa-Infusion wie Sie Carola-Elke vorschlägt wäre natürlich Idealer!

Alles Gute und liebe Grüsse
Helmut

Hallo Helmut.2:Danke für deine Information, was du sagst über das Medikament Alendron ist das gleiche die ich nehme. Kannst in die antwort an Carola-Elke lesen.Gruß, JOSE-LUIS

Carola-Elke
22.04.2007, 21:28
Hallo JOSE-LUIS,

danke für Deine Rückmeldung - immerhin erhältst Du eine Behandlung gegen die Osteoporose, die derzeit eine Alternative darstellt.
Und die Zweitbeurteilung der Biopsie wurde in die Wege geleitet.

Zu der Frage der Notwendigkeit einer zusätzlichen Feinnadelaspirationsbiopsie hat unser Forumurologe fs einmal geschrieben, dass z.B. sein Pathologe die DNA-Zytometrie auch aus dem Material der normalen Biospie machen kann.
Im KISP findest Du dazu mehr:
http://www.prostatakrebse.de/informationen/html/dia_fn-biopsie.html
und
http://www.prostatakrebse.de/informationen/html/dia_dna-zytometrie.html

Die Broschüre, die alles noch genauer erklärt, ist von der GEK:
http://media.gek.de/downloads/broschueren/GEK-Broschuere_Prostatakrebs.pdf

Zur Kostenübernahme der Medikamente für eine evt. DHB und DNA-Zytometrie können andere Mitstreiter hoffentlich mehr aus eigener Erfahrung sagen.

Für kommenden Dienstag drücken wir Dir die Daumen und hoffen, Du meldest Dich wieder.

Viele Grüsse,

Carola-Elke

ruggero1
24.04.2007, 00:43
Hallo Carola-Elke,
du hast völlig Recht: Die Stanzen einer normalen Biopsie können zur DNA-Zytometrie verwendet werden, und das normalerweise auch noch einige Zeit nach der Biopsie. Dabei lasse ich mal die Frage unberücksichtigt, ob sich in einem nicht näher definierbaren Zeitraum - er ist abhängig von der Agressivität des PCa - nicht schon Veränderungen in der Ploidie ergeben haben. Ich habe jedenfalls letztes Jahr zunächst eine Biopsie gemacht und die Stanzen erst über zwei Monate später hinsichtlich der DNA untersuchen lassen. Das Ergebnis war insgesamt erstaunlich: Die Biopsie ergab einen Gleason von 3:3=6; die Zweitmeinung von Helpap sogar 4:3 - und die DNA-Zytometrie eine peridiploide Verteilung... (sie wurde jetzt durch eine neue DNA-Zytometrie mehr als bestätigt).
Ruggero

Reinardo
24.04.2007, 05:32
Hallo ruggero. Den Widerspruch in der Malignitäsbestimmung würde ich versuchen, aufzuklären. Wenn Prof. Helpap einen Gleason 4+3 diagnostiziert und die zytologische Untersuchung eine rein peridiploide DNA-Verteilung, dann passt das nicht zusammen. Die letzte Feinnadel-Aspirationsbiopsie hat den Krebs möglicherweise nicht getroffen. Die Treffsicherheit der FAB ist zwar hoch, jedoch auch nicht besser als die der Stanzbiopsie, aber eben viel schonender, so dass man sie ohne Bedenken in Abständen wiederholen kann (bei peridiploider DNA-Verteilung Kontrolluntersuchung 1x im Jahr).
Den Wiederspruch müssen die Pathologen selbst klären. In Deutschland muss ein Arzt 15.000 histologische und 10.000 cytologische Diagnosen unter Aufsicht eines erfahrenen Pathologen gestellt haben, ehe er sich zur Facharztprüfung für Pathologie anmelden kann. Die können das also. Der Pathologe, welcher die DNA- Untersuchung vom Stanzmaterial Helpap gemacht hat, müsste sich dazu äussern.
Interessant wäre auch die Bestimmung der S-Phase-Fraktion, d.h. die Anzahl der zum Zeitpunkt der Messung sich in Teilung befindlichen Zellen. Diese muss in etwa mit der PSA-Verdopplungszeit korrelieren.
Erst wenn Du diese Fragen klärst, hast Du ein genaues Bild von Deinem Krebs.
In den Schriften der Zytopathologen hat der PSA-Wert keineswegs die Bedeutung, die man ihm hier im Forum als Kontrollmarker zuerkennt. Ich will in meinem Gespräch mit Dr. Al-Abadi besonders dies mir erklären lassen. Vielleicht kann Wolfgang bei seinem Termin am 7.Mai hierzu schon etwas erfahren. Es ist schliesslich eine oft anzutreffende Situation, dass auch bei den sog. "Haustierkrebsen" der PSA-Wert über die Jahre langsam ansteigt.
Gruss, Reinardo

knut.krueger
24.04.2007, 10:08
Hallo Reinardo,

Die von Dir nicht für möglich gehaltene peridiploide Verteilung bei Gleason 4 + 3 scheint es doch zu geben. Ich hatte mich mit diesem Thema auseinander gesetzt, als ich meine DNA von Prof. Böcking bekam. Ludwig hatte mir dann einen Link gegeben, wo umfangreiche statistische Auswertungen mit Gleason und DNA Verteilung duchgeführt wurden. Du wirst es nicht für möglich halten, aber diese Auswertungen wurden wieder in USA gemacht. Leider war ich damals noch so nachlässig und habe mir den Link nicht gespeichert. Ich hoffe Ludwig liest im Forum mit und stellt den Link noch einmal zur Verfügung.

Gruß Knut

Wolfgang aus Berlin
24.04.2007, 10:53
Hallo Reinardo,

Prof. Böcking schreibt, dass die FNAB durch eine höhere Treffsicherheit als die Stanzbiopsie hat!

Zitat:" Durch fächerförmiges Arbeiten kann man Zellproben aus nahezu allen Bereichen der Prostata gewinnen (und nicht nur aus wenigen Bezirken, wie bei der Stanzbiopsie)."

Das war für mich der Hauptgrund, mich für diese Methode zu entscheiden. Du wirst das am 24. selbst erfahren.

Herzliche Grüße, Wolfgang

ruggero1
24.04.2007, 21:44
[quote=Reinardo;11110]Hallo ruggero. Den Widerspruch in der Malignitäsbestimmung würde ich versuchen, aufzuklären. Wenn Prof. Helpap einen Gleason 4+3 diagnostiziert und die zytologische Untersuchung eine rein peridiploide DNA-Verteilung, dann passt das nicht zusammen. Die letzte Feinnadel-Aspirationsbiopsie hat den Krebs möglicherweise nicht getroffen. Die Treffsicherheit der FAB ist zwar hoch, jedoch auch nicht besser als die der Stanzbiopsie, aber eben viel schonender, so dass man sie ohne Bedenken in Abständen wiederholen kann (bei peridiploider DNA-Verteilung Kontrolluntersuchung 1x im Jahr).

Hallo Reinardo,
Helpaps Untersuchung meiner Biopsie-Stanzen war die Zweitmeinung; das Erstlabor war die Gemeinschaftspraxis Pathologie Frankfurt. Von dort stammte der Gleason 3 + 3 = 6. Ihr PD Dr. Falk z.B. war an der Uniklinik tätig, er dürfte also eigentlich über genügend Erfahrung verfügen. Helpaps Zweitmeinung habe ich noch einmal dort vorgelegt; die Gemeinschaftspraxis blieb bei ihrer Bestimmung. Sie hat auch das erste zytologische Gutachten erstellt, das ich jetzt habe überprüfen lassen - bei Prof. Böcking. Das Ergebnis ist so gut - nämlich keine einzige Krebszelle -, dass ich ebenso wie du fast vermuten möchte, die FNB habe das PCa verfehlt, und das, obwohl ich eine sehr kleine Prostata von nur 22 cm³ habe.
Vielleicht bin ich aber auch mal einer von den Glücklichen, die tatsächlich eine Regression haben und mehr oder minder von ihrer Krankheit befreit werden?
Naja - mal den nächsten PSA-Wert abwarten...
Ruggero

JOSE-LUIS
24.04.2007, 21:58
Hallo JOSE-LUIS,

danke für Deine Rückmeldung - immerhin erhältst Du eine Behandlung gegen die Osteoporose, die derzeit eine Alternative darstellt.
Und die Zweitbeurteilung der Biopsie wurde in die Wege geleitet.

Zu der Frage der Notwendigkeit einer zusätzlichen Feinnadelaspirationsbiopsie hat unser Forumurologe fs einmal geschrieben, dass z.B. sein Pathologe die DNA-Zytometrie auch aus dem Material der normalen Biospie machen kann.
Im KISP findest Du dazu mehr:
http://www.prostatakrebse.de/informationen/html/dia_fn-biopsie.html
und
http://www.prostatakrebse.de/informationen/html/dia_dna-zytometrie.html

Die Broschüre, die alles noch genauer erklärt, ist von der GEK:
http://media.gek.de/downloads/broschueren/GEK-Broschuere_Prostatakrebs.pdf

Zur Kostenübernahme der Medikamente für eine evt. DHB und DNA-Zytometrie können andere Mitstreiter hoffentlich mehr aus eigener Erfahrung sagen.

Für kommenden Dienstag drücken wir Dir die Daumen und hoffen, Du meldest Dich wieder.

Viele Grüsse,

Carola-Elke

Hallo Carola-Elke, danke für deine antwort. Heute war ich beim Urologen in dem Uni-Münster, er fragte ob ich mich schon für eine Therapie entschieden habe. Ich fragte welche Möglichkeiten gäben, er sagte dass die beste aussichten auf Heilung die RPE oder Bestrahlung wäre, Seeds würden nicht geeignet. Auf meine Frage nach Hormon Therapien, sagte, diese wirkten nicht Kurativ und das konnte ich auch noch immer machen wenn die RPE oder Bestrahlung nicht helfen.Auf meine frage nach eine DNA-Zytometrie und Eventuelle DHB Therapie, meinte, das wäre teuer und nicht Kurativ.Er meinte, ich sollte mich bald entscheiden, sonst würde der Zug ohne mich abfahren. Ich habe zu ihm gesagt dass eine RPE nicht machen möchte, für eine Eventuelle Bestrahlungstherapie habe ich nach der verschiedenen Variante gefragt, er antwortete mir, wo ich die machen würde, da Münster zu weit von mein Wohnort ist, gab er mir die Adresse der Bestrahlungsabteilung des Krankenhauses in Bielefeld.Nächste Woche Montag habe Termin beim Hausarzt und werde ihm bitten um Überweisung für der Radiologe, dort werde ich mit ihm eine mögliche Bestrahlungstherapie besprechen.Ich melde mich wieder.Viele Grüße JOSE-LUIS

Carola-Elke
24.04.2007, 22:28
Hallo JOSE-LUIS,

hast Du dem Arzt der Klinik in Münster den PSA-Verlauf auf dem Bild gezeigt?
Daraus und wegen Deines Lebensalters könnte man überlegen, dass die Erkrankung u. U. noch jahrelang auch ohne aggressive Behandlung harmlos verlaufen kann. Daher muss ein "kurativer Ansatz" durch RPE oder Bestrahlung nicht unbedingt der sein, der für Dich der Richtige ist, sondern man könnte durch andere Therapien, wie z.B. eine HB, den Krankheitsverlauf weiterhin aufhalten und beobachten, ohne Dich zusätzlich einem nicht kalkulierbaren Risiko auszusetzen. Wegen der evt. HB-Option ist die DNA-Zytometrie zu empfehlen.
Bevor Du endgültig eine Strahlentherapie beginnst, sollte das Ergebnis der Zweitbegutachtung der Biopsie abgewartet und besprochen werden.

Bis dahin alles Gute und viele Grüsse,

Carola-Elke

JOSE-LUIS
26.04.2007, 22:01
Hallo JOSE-LUIS,

hast Du dem Arzt der Klinik in Münster den PSA-Verlauf auf dem Bild gezeigt?
Daraus und wegen Deines Lebensalters könnte man überlegen, dass die Erkrankung u. U. noch jahrelang auch ohne aggressive Behandlung harmlos verlaufen kann. Daher muss ein "kurativer Ansatz" durch RPE oder Bestrahlung nicht unbedingt der sein, der für Dich der Richtige ist, sondern man könnte durch andere Therapien, wie z.B. eine HB, den Krankheitsverlauf weiterhin aufhalten und beobachten, ohne Dich zusätzlich einem nicht kalkulierbaren Risiko auszusetzen. Wegen der evt. HB-Option ist die DNA-Zytometrie zu empfehlen.
Bevor Du endgültig eine Strahlentherapie beginnst, sollte das Ergebnis der Zweitbegutachtung der Biopsie abgewartet und besprochen werden.

Bis dahin alles Gute und viele Grüsse,

Carola-Elke

Hallo Carola-Elke, Ich bin so vergesslich, das nicht mehr gedacht habe die PSA Grafik von Dieter aus Husum mitzunehmen und der Urologe in Münster zuzeigen. Habe Heute bei Prof. Bonkhoff angerufen um zu fragen ob die Biopsie Proben zum Zweitmeinung Begutachtung bekommen hätte, dort sagten sie mir dass die proben noch nicht haben. Es ist schon fast drei Wochen das mein Hausarzt bei der Pathologische Institut in Münster um Sendung der Proben gebeten hat. Ich weiß nicht ob dass üblich ist das so lange dauert, oder was falsch gelaufen ist. Morgen habe Termin beim Hausarzt, werde ihm fragen ob er in Münster nachfragen konnte, um zu wissen ob die Proben geschickt würden. Beim Telefonat mit Prof. Bonkhoff , habe ihm gefragt ob er auch aus meine Biopsieproben die DANN-Zytometrie machen konnte, er sagte mir das er dass nicht macht.Kann mir jemand sagen, wo ich von meinen Biopsieproben ein DANN-Zytometrie machen lassen konnte?In Moment, so lange die Ergebnisse der Untersuchungen nicht vorliegen, kann ich noch nicht eine Entscheidung treffen welche Therapie machen möchte. Seit 06.03.07 das der PK diagnostisiert wurde habe ich noch nichts unternommen, und bis die Ergebnisse der Untersuchungen habe wird vielleicht noch lange dauert, wird dabei nicht zuviel zeit verloren gehen?Ich hoffe das ich nicht zu lästig mit meinen fragen bin, aber ich weis sonst nicht weiter mir zu helfen. Danke für eure Mühe.Viele GrüsseJOSE-LUIS

Carola-Elke
26.04.2007, 23:12
Hallo JOSE-LUIS,

Du solltest Dir keine Angst machen lassen, denn Deine PSA-Verdoppelungszeit ist zwischen dem niedrigsten PSA-Wert überhaupt, 2005, und dem höchsten 2007 ca. 23 Monate lang. Also: Ein paar Wochen mehr, um Deine Diagnose gut abzusichern und Deine Entscheidung richtig zu treffen, sollten hier kein Problem sein.

Siehe mal, hier kannst Du die PSA-Verdoppelungszeit berechnen, http://pcngcincinnati.org/psa/calculator.html

und so sieht Dein Ergebnis aus:

http://img408.imageshack.us/img408/9765/zwischenablage01zt0.jpg

Es wäre gut, Du besprichst Deine Grafik und das Thema PSA-Verdoppelungszeit mit dem Hausarzt morgen und bestehst drauf, dass das Zweitgutachten abgewartet wird. Dir läuft die Zeit wirklich nicht davon, der letzte PSA-Wert war sogar niedriger als der davor.
Ob eine Prostatitis mit für den PSA-Anstieg verantwortlich sein kann, wissen wir immer noch nicht.
Was mit dem Versenden der Biopsie schief gelaufen ist, sollte der HA abklären können.

Morgen alles Gute, bereite Deine Fragen gut vor, dann wird der Arzt Dir auch Antworten geben müssen, die Dir weiterhelfen. Ansonsten frage hier wieder an.

Viele Grüsse,

Carola-Elke

ruggero1
26.04.2007, 23:59
Kann mir jemand sagen, wo ich von meinen Biopsieproben ein DANN-Zytometrie machen lassen konnte?

Hallo Jose-Luis,
macht das Labor, das deine Biopsie-Stanzen untersucht hat, nicht auch DNA-Zytometrie? Vielleicht solltest du dort einmal anfragen.
Ich habe die DNA-Zytometrie zwei Monate nach meiner Biopsie machen lassen (siehe meine obige Antwort an reinardo), und zwar bei der "Gemeinschaftspraxis Pathologie Frankfurt". Dort kannst du es auch versuchen, wobei ich allerdings nicht weiß, ob sie auch Biopsie-Stanzen nehmen, die bereits anderswo bearbeitet worden sind; es gibt ja von Labor zu Labor Abweichungen bei den Untersuchungsmethoden. Aber frag' einfach mal nach - Anschrift etc. findest du bei google, oder ich muss doch noch in meinen Unterlagen suchen.

Normalerweise wird übrigens angeblich nur eine Stanze analysiert; du musst darum bitten, dass alle untersucht werden.
Ruggero

Paul-Peter
27.04.2007, 02:07
Hallo Jose-Luis

Eine andere Adresse wäre:

Institut für Cytopathologie
Universitätsklinikums Düsseldorf
Moorenstrasse 5
40225 Düsseldorf

Das Institut wird von Herrn Prof. Böcking geleitet, von dem Du in diesem Forum schon sicherlich viel gelesen hast.

Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Paul-Peter

JOSE-LUIS
27.04.2007, 20:37
Hallo Jose-Luis,
macht das Labor, das deine Biopsie-Stanzen untersucht hat, nicht auch DNA-Zytometrie? Vielleicht solltest du dort einmal anfragen.
Ich habe die DNA-Zytometrie zwei Monate nach meiner Biopsie machen lassen (siehe meine obige Antwort an reinardo), und zwar bei der "Gemeinschaftspraxis Pathologie Frankfurt". Dort kannst du es auch versuchen, wobei ich allerdings nicht weiß, ob sie auch Biopsie-Stanzen nehmen, die bereits anderswo bearbeitet worden sind; es gibt ja von Labor zu Labor Abweichungen bei den Untersuchungsmethoden. Aber frag' einfach mal nach - Anschrift etc. findest du bei google, oder ich muss doch noch in meinen Unterlagen suchen.

Normalerweise wird übrigens angeblich nur eine Stanze analysiert; du musst darum bitten, dass alle untersucht werden.
Ruggero


Hallo Ruggero 1,
<O:p</O:p
Danke für deine Information, habe an die Adresse die du mir von Frankfurt gegeben hast gefragt, ob sie auch Biopsie-Stanzen für die DNA-Zytometrie nehmen, sie machen es auch. Außerdem habe bei Prof. Böcking von der Institut für Zytopathologie in Düsseldorf gefragt und machen es auch.
Wahrscheinlich werde ich hier machen lassen, mal sehen.
Danke und Viele Grüsse
JOSE-LUIS

JOSE-LUIS
27.04.2007, 20:44
Hallo Jose-Luis

Eine andere Adresse wäre:

Institut für Cytopathologie
Universitätsklinikums Düsseldorf
Moorenstrasse 5
40225 Düsseldorf

Das Institut wird von Herrn Prof. Böcking geleitet, von dem Du in diesem Forum schon sicherlich viel gelesen hast.

Herzliche Grüsse aus der Schweiz
Paul-Peter

Hallo Paul-Peter,
<?XML:NAMESPACE PREFIX = O /><O:p></O:p>
Danke für die Adresse, habe dort angefragt, sie sagten mir dass auch von Biopsie-Stanzen die DNA-Zytometrie machen.
Ich glaube dass mein Hausarzt hier den Auftrag geben wird.
Danke für deine Hilfe.
Viele Grüsse
<O:p></O:p>
JOSE-LUIS

JOSE-LUIS
27.04.2007, 20:47
Hallo JOSE-LUIS,

Du solltest Dir keine Angst machen lassen, denn Deine PSA-Verdoppelungszeit ist zwischen dem niedrigsten PSA-Wert überhaupt, 2005, und dem höchsten 2007 ca. 23 Monate lang. Also: Ein paar Wochen mehr, um Deine Diagnose gut abzusichern und Deine Entscheidung richtig zu treffen, sollten hier kein Problem sein.

Siehe mal, hier kannst Du die PSA-Verdoppelungszeit berechnen, http://pcngcincinnati.org/psa/calculator.html

und so sieht Dein Ergebnis aus:

http://img408.imageshack.us/img408/9765/zwischenablage01zt0.jpg

Es wäre gut, Du besprichst Deine Grafik und das Thema PSA-Verdoppelungszeit mit dem Hausarzt morgen und bestehst drauf, dass das Zweitgutachten abgewartet wird. Dir läuft die Zeit wirklich nicht davon, der letzte PSA-Wert war sogar niedriger als der davor.
Ob eine Prostatitis mit für den PSA-Anstieg verantwortlich sein kann, wissen wir immer noch nicht.
Was mit dem Versenden der Biopsie schief gelaufen ist, sollte der HA abklären können.

Morgen alles Gute, bereite Deine Fragen gut vor, dann wird der Arzt Dir auch Antworten geben müssen, die Dir weiterhelfen. Ansonsten frage hier wieder an.

Viele Grüsse,

Carola-Elke

Hallo Carola-Elke,
<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p>
Heute war ich bei Hausarzt, habe die Grafik und die PSA Verdoppelungszeit gezeigt. Wir wollen warten bis die Ergebnisse der Zweigutachten von Prof. Bonkhoff haben. Er hat die proben noch nicht erhalten. Mein Hausarzt hat mit Münster telefoniert und gebeten die Proben schnellsten nach Berlin zu schicken, die wollen das tun. Wenn wir den Zweimeinungsbericht von Prof. Bonkhoff haben, dann wird mein Hausarzt, in Münster noch mal bitten die Proben nach Düsseldorf zu Prof. Böcking um die DNA-Zytometrie bestimmen lassen. Bis die beiden Berichte vorliegen wollen wir warten, dann werden wir weiter sehen. Mein Hausarzt hat mir eine Überweisung für Urologe gegeben damit ich dort auch über die Angelegenheit spreche seine Meinung höre. Wenn etwas neues, oder Hilfe brauche werde ich mich melden. Danke und viele Grüsse.
JOSE-LUIS

PS.
Habe versucht mehrmals diese nachricht zu schicken und kam diese meldung immer wieder?

<TABLE class=tborder cellSpacing=1 cellPadding=6 width="100%" align=center border=0><TBODY><TR><TD class=tcat>Die folgenden Fehler traten bei der Verarbeitung auf: </TD></TR><TR><TD class=alt1><!--POSTERROR do not remove this comment-->
Sie haben in Ihrer Signatur oder Ihrem vorherigen Beitrag 6 Grafiken verwendet. Erlaubt sind maximal 4 Grafiken. Bitte klicken Sie auf 'Zurück' und entfernen Sie einige davon.

Zu den Grafiken zählen Smileys, das vB Code [img] Tag und das HTML <img> Tag. Die Benutzung dieser drei Grafikarten kann vom Administrator eingeschränkt werden.<!--/POSTERROR do not remove this comment--></TD></TR></TBODY></TABLE>

Und wie kommt das die Buchstaben so gross sind?
Ich schreibe erst in Word und dann Einfüge.

RalfDm
27.04.2007, 21:25
PS.
Habe versucht mehrmals diese nachricht zu schicken und kam diese meldung immer wieder?

<table class="tborder" align="center" border="0" cellpadding="6" cellspacing="1" width="100%"><tbody><tr><td class="tcat">Die folgenden Fehler traten bei der Verarbeitung auf: </td></tr><tr><td class="alt1"><!--POSTERROR do not remove this comment-->
Sie haben in Ihrer Signatur oder Ihrem vorherigen Beitrag 6 Grafiken verwendet. Erlaubt sind maximal 4 Grafiken. Bitte klicken Sie auf 'Zurück' und entfernen Sie einige davon.

Zu den Grafiken zählen Smileys, das vB Code [img] Tag und das HTML <img> Tag. Die Benutzung dieser drei Grafikarten kann vom Administrator eingeschränkt werden.<!--/POSTERROR do not remove this comment--></td></tr></tbody></table> Und wie kommt das die Buchstaben so gross sind?
Ich schreibe erst in Word und dann Einfüge.

Hallo Jose-Luis,
bitte lies dazu diesen thread: http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?t=1463
Ralf

JOSE-LUIS
28.04.2007, 10:21
Hallo Jose-Luis,
bitte lies dazu diesen thread: http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?t=1463
Ralf


Hallo RalfDm,
Danke für deine Hinweis, ich wusste auch nicht was ein Windows-Editor ist .
Viele Grüße
JOSE-LUIS

JOSE-LUIS
01.06.2007, 19:12
Hallo,
Nach längerer Zeit melde ich mich wieder, das habe ich nicht eher gemacht weil der auftragt für die Zweitmeinung der Biopsie proben beim Prof. Dr. Bonkhoff misverständnise mit die Ärzte gegeben hat.
Außerdem waren mein Hausarzt und dann mein Urologe in Urlaub. Hier schicke ich eine Kopie der Bericht von Prof. Dr. Bonkhoff, ich glaube das fällt schlechter aus als die von Prof. Dr. Böcker in Münster. Was meint ihr dazu?. Für die DNA Zytometrie habe ich gestern eine Überweisung an Prof. Dr. Böcking in Düsseldorf geschickt, gleichzeitig hat mein Hausarzt veranlasst dass die Schnittproben von Münster nach Düsseldorf geschickt werden. Bis die Ergebnisse haben werden 4 bis 5 Wochen dauern, denn die Person die der Untersuchung macht hat jetzt 3 Wochen Urlaub.
Nächste Woche habe ich Termin bei Bestrahlungsarzt in Münster um zu besprechen welche Bestrahlungstherapie Möglichkeiten gibt, für den fall das ich für eine Bestrahlungstherapie mich entscheiden würde. Seit der Biopsie sind drei Monate vergangen und ich glaube das es zeit wird das ich mich für eine Therapie bald entscheide, denn ich glaube das die Ergebnisse von Prof. Bonkhoff nicht gut sind, was meint ihr?
Ich versuche eine Kopie zu schicken.
ffice:office" /><O:p></O:p>
Grüsse
<O:p></O:p>
JOSE-LUIS
<O:p></O:p>
Habe versucht eine kopie zu schiken und klapp es nicht, gebe auf...

PeterP
01.06.2007, 20:15
Hallo Jose-Luis,
ich habe vorhin die Kopie des Berichts von Prof. Bonkhoff gesehen. Es war sehr schlecht lesbar, aber die Beurteilung ist eindeutig Gleason 4+3, d.h. nicht schlechter wie die davorliegende Befundung. Er spricht allerdings bei einer Probe von extraprostatischer Ausbreitung in Fettgewebe, wenn ich das richtig gelesen habe. Dadurch besteht natürlich die Gefahr einer Ausbreitung in die benachbarten Lymphknoten oder das Skelett. Das standardmäßige Knochenszintigramm (wurde es bei Dir schon gemacht ?) zeigt einen möglichen Befall erst ab einer gewissen Größe, aber sonst auch nichts. Die DNA-Zytologie kann Dir über die Ausbreitung auch nichts sagen.
Für Deinen Fall sollte unbedingt eine PET-CT gemacht werden, die eine höhere Auflösung hat und einen kompletten Überblick über Deinen Zustand liefert. (PET-CT hat auch keine 100%-ige Sicherheit, ist aber bedeutend besser als die normalen etablierten Verfahren). Zusammen mit der DNA-Zytologie hast Du dann eine gute Entscheidungsgrundlage für die Therapie.
Ob eine OP noch sinnvoll ist, halte ich wegen der bereits diagnostizierten Ausbreitung für sehr fraglich, aber das mußt Du letztendlich selbst entscheiden.
Falls Du Dich für eine Strahlentherapie entscheidest, solltest Du wegen des besseren Therapieerfolgs vorher eine Hormonblockade durchführen lassen. Die PET-CT kann dann übrigens eine wichtige Grundlage zur Planung der Bestrahlung sein. Für die Art der Bestrahlung würde ich Dir unbedingt zur IMRT raten, wie sie in Mannheim, München und gaube auch in Singen a.H. neuerdings angeboten wird. Habe selber ausgezeichnete Erfahrungen damit und Hutschi hat in seinen Beiträgen sehr viel darüber geschrieben. Auf der Internetseite der Uni-klinik Mannheim findest Du umfangreiche Informationen.
Was mich aber an der Befundung von Prof. Bonkhoff wundert: Er bietet noch eine ganze Menge weitere (preiswerte !) Gewebeuntersuchen an, die für das weitere Vorgehen ebenfalls sehr wichtig wären. Habt Ihr darüber denn nicht gesprochen?
Viele Grüße
PeterP

JOSE-LUIS
03.06.2007, 13:33
Hallo Jose-Luis,
ich habe vorhin die Kopie des Berichts von Prof. Bonkhoff gesehen. Es war sehr schlecht lesbar, aber die Beurteilung ist eindeutig Gleason 4+3, d.h. nicht schlechter wie die davorliegende Befundung. Er spricht allerdings bei einer Probe von extraprostatischer Ausbreitung in Fettgewebe, wenn ich das richtig gelesen habe. Dadurch besteht natürlich die Gefahr einer Ausbreitung in die benachbarten Lymphknoten oder das Skelett. Das standardmäßige Knochenszintigramm (wurde es bei Dir schon gemacht ?) zeigt einen möglichen Befall erst ab einer gewissen Größe, aber sonst auch nichts. Die DNA-Zytologie kann Dir über die Ausbreitung auch nichts sagen.
Für Deinen Fall sollte unbedingt eine PET-CT gemacht werden, die eine höhere Auflösung hat und einen kompletten Überblick über Deinen Zustand liefert. (PET-CT hat auch keine 100%-ige Sicherheit, ist aber bedeutend besser als die normalen etablierten Verfahren). Zusammen mit der DNA-Zytologie hast Du dann eine gute Entscheidungsgrundlage für die Therapie.
Ob eine OP noch sinnvoll ist, halte ich wegen der bereits diagnostizierten Ausbreitung für sehr fraglich, aber das mußt Du letztendlich selbst entscheiden.
Falls Du Dich für eine Strahlentherapie entscheidest, solltest Du wegen des besseren Therapieerfolgs vorher eine Hormonblockade durchführen lassen. Die PET-CT kann dann übrigens eine wichtige Grundlage zur Planung der Bestrahlung sein. Für die Art der Bestrahlung würde ich Dir unbedingt zur IMRT raten, wie sie in Mannheim, München und gaube auch in Singen a.H. neuerdings angeboten wird. Habe selber ausgezeichnete Erfahrungen damit und Hutschi hat in seinen Beiträgen sehr viel darüber geschrieben. Auf der Internetseite der Uni-klinik Mannheim findest Du umfangreiche Informationen.
Was mich aber an der Befundung von Prof. Bonkhoff wundert: Er bietet noch eine ganze Menge weitere (preiswerte !) Gewebeuntersuchen an, die für das weitere Vorgehen ebenfalls sehr wichtig wären. Habt Ihr darüber denn nicht gesprochen?
Viele Grüße
PeterP

Hallo PeterP,Ich danke dir für deine antwort auf mein schreiben, ich versuche die Kopie von Prof. Dr. Bonkhoff Einzufügen, mal sehen ob jetzt klapp.GrußJOSE-LUISEs ist Unscharfhttp://img355.imageshack.us/img355/3620/bericht20022rl3.jpg

JOSE-LUIS
03.06.2007, 13:37
Hallo Jose-Luis,
ich habe vorhin die Kopie des Berichts von Prof. Bonkhoff gesehen. Es war sehr schlecht lesbar, aber die Beurteilung ist eindeutig Gleason 4+3, d.h. nicht schlechter wie die davorliegende Befundung. Er spricht allerdings bei einer Probe von extraprostatischer Ausbreitung in Fettgewebe, wenn ich das richtig gelesen habe. Dadurch besteht natürlich die Gefahr einer Ausbreitung in die benachbarten Lymphknoten oder das Skelett. Das standardmäßige Knochenszintigramm (wurde es bei Dir schon gemacht ?) zeigt einen möglichen Befall erst ab einer gewissen Größe, aber sonst auch nichts. Die DNA-Zytologie kann Dir über die Ausbreitung auch nichts sagen.
Für Deinen Fall sollte unbedingt eine PET-CT gemacht werden, die eine höhere Auflösung hat und einen kompletten Überblick über Deinen Zustand liefert. (PET-CT hat auch keine 100%-ige Sicherheit, ist aber bedeutend besser als die normalen etablierten Verfahren). Zusammen mit der DNA-Zytologie hast Du dann eine gute Entscheidungsgrundlage für die Therapie.
Ob eine OP noch sinnvoll ist, halte ich wegen der bereits diagnostizierten Ausbreitung für sehr fraglich, aber das mußt Du letztendlich selbst entscheiden.
Falls Du Dich für eine Strahlentherapie entscheidest, solltest Du wegen des besseren Therapieerfolgs vorher eine Hormonblockade durchführen lassen. Die PET-CT kann dann übrigens eine wichtige Grundlage zur Planung der Bestrahlung sein. Für die Art der Bestrahlung würde ich Dir unbedingt zur IMRT raten, wie sie in Mannheim, München und gaube auch in Singen a.H. neuerdings angeboten wird. Habe selber ausgezeichnete Erfahrungen damit und Hutschi hat in seinen Beiträgen sehr viel darüber geschrieben. Auf der Internetseite der Uni-klinik Mannheim findest Du umfangreiche Informationen.
Was mich aber an der Befundung von Prof. Bonkhoff wundert: Er bietet noch eine ganze Menge weitere (preiswerte !) Gewebeuntersuchen an, die für das weitere Vorgehen ebenfalls sehr wichtig wären. Habt Ihr darüber denn nicht gesprochen?
Viele Grüße
PeterP

allo PeterP,Ich danke dir für deine antwort auf mein schreiben, ich versuche die Kopie von Prof. Dr. Bonkhoff Einzufügen, mal sehen ob jetzt klapp.GrußJOSE-LUISEs ist Unscharfhttp://img355.imageshack.us/img355/3620/bericht20022rl3.jpg

PeterP
03.06.2007, 15:09
Hallo Jose-Luis,
gut gemacht!
Du wirst jetzt noch zum Spezialisten.
Das mit der Unschärfe ist durch Qualität und Kontrast der Kopie bestimmt. Es ist aber lesbar, und darauf kommt es an.
Wir bleiben in Verbindung, viele Grüße,
Peter

JOSE-LUIS
04.06.2007, 10:24
Hallo,
Nach längerer Zeit melde ich mich wieder, das habe ich nicht eher gemacht weil der auftragt für die Zweitmeinung der Biopsie proben beim Prof. Dr. Bonkhoff misverständnise mit die Ärzte gegeben hat.
Außerdem waren mein Hausarzt und dann mein Urologe in Urlaub. Hier schicke ich eine Kopie der Bericht von Prof. Dr. Bonkhoff, ich glaube das fällt schlechter aus als die von Prof. Dr. Böcker in Münster. Was meint ihr dazu?. Für die DNA Zytometrie habe ich gestern eine Überweisung an Prof. Dr. Böcking in Düsseldorf geschickt, gleichzeitig hat mein Hausarzt veranlasst dass die Schnittproben von Münster nach Düsseldorf geschickt werden. Bis die Ergebnisse haben werden 4 bis 5 Wochen dauern, denn die Person die der Untersuchung macht hat jetzt 3 Wochen Urlaub.
Nächste Woche habe ich Termin bei Bestrahlungsarzt in Münster um zu besprechen welche Bestrahlungstherapie Möglichkeiten gibt, für den fall das ich für eine Bestrahlungstherapie mich entscheiden würde. Seit der Biopsie sind drei Monate vergangen und ich glaube das es zeit wird das ich mich für eine Therapie bald entscheide, denn ich glaube das die Ergebnisse von Prof. Bonkhoff nicht gut sind, was meint ihr?
Ich versuche eine Kopie zu schicken.
ffice:office" /><O:p></O:p>
Grüsse
<O:p></O:p>
JOSE-LUIS

http://img398.imageshack.us/img398/6858/bericht2003nt3.jpg
ffice:office" /><O:p></O:p>
<O:p></O:p>
Habe versucht eine kopie zu schiken und klapp es nicht, gebe auf...


Ich glaube das jetzt klapp.
JOSE-LUIS