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Dine150
06.06.2007, 07:34
Guten Morgen alle miteinander,

nach einem vorsorglichen Zahnarzt-Termin bzgl. der Zometa-Infusion, wurde mein Vater zu einer Zahnklinik in RE geschickt. Dort kennt man sich mit Bisphosponaten aus, daraufhin wurden seine Zähne gestern begutachtet.
Mein Vater ahnte schon im Vorfeld mit einer gewissen Angst, dass das nicht ganz so gut ausgehen kann. Jetzt werden ihm ALLE Zähne gezogen und es soll eine Zahnprotese angefertigt werden, um Necktosen und Entzündungen zu vermeiden. Die Ärzte meinten, selbst wenn die Protese Druckstellen aufweist, kann es schon im Zusammenhang mit der Infusion zu Entzündungen kommen. Sie möchten das Risiko nicht eingehen, sie hätten wohl schon sehr schlimme Fälle deshalb behandeln müssen.
Mein Vater hat relativ schlechte Zähne und wohl auch schon Paradontose. Er war das letzte Mal vor einigen Jahren beim Zahnarzt, da er generell Angst hat und natürlich auch aus finanziellen Gründen. Ich werde das Gefühl nicht los, dass er jetzt auf einmal alles doppelt und dreifach zurück bekommt, was er in früheren Tagen versäumt und schleifen lassen hat.
Nun meine Fragen:
1. Übernimmt die Krankenkasse die Kosten oder zumindest einen Teil?
2. Macht die Zometa-Infusion auf jeden Fall jetzt schon Sinn? Bei meinem Vater hat sich herausgestellt, dass er an der HWS im linken Querfortschritt und in den Rippen "Metastäschen" hat, so die Strahlenärztin und der Onkologe, die Kalk einlagern anstatt ihn aufzuschwemmen, sind also nicht stabilitätsgefährdent.
3. Sollte man nicht erst gucken wie weit die HB2 wirkt?
4. Wie sieht es mit Nebenwirkungen bzgl. der Zometa-Infusion aus?

Ich weiß, es gibt bestimmt einige Texte zum Nachlesen, allerdings bin ich momentan zeitlich sehr eingeschränkt, deshalb stelle ich meine Fragen hier geradeheraus.

Lieben Dank
Eure *Dine*

Hans-Helmut
06.06.2007, 07:48
Liebe Dine,

bitte einmal bei der zuständigen Krankenkasse wegen der Kostenübernahme nachfragen.

Gruss Hans-Helmut

HansiB
06.06.2007, 11:57
Hallo Dine,

alle Zähne ziehen (es sei denn er hat nur noch 2 oder 3), finde ich schon brutal und übertrieben, ich würde mir das sehr überlegen. Ich habe mir längst abgewöhnt, das zu machen was Ärzte vorschlagen, von dem sie selbst provitieren.
Es ist fast wie bei einem fitten 80 Jährigen, bei dem das Urinieren schwierig war und dem auf dem OP-Tisch gesagt wurde, wir entfernen gerade die Hoden. Der Mann ist inzwischen, vermutlich deswegen ein Pflegefall.
Was macht dein Vater, wenn die geplante Protese drückt. Wie bei meinem Vater, der hat zum essen diese rausgenommen und in der Öffentlichkeit, wenn er sprach, diese wieder eingesetzt (das waren allerdings andere Zeiten).
Entzündungen schleifen lassen, besonders bei Krebs und vielen anderen Problemen ist immer falsch. Ich empfehle immer Entzündungshemmer wie Granatapfel- oder Aronia-Elixier und Omaga 3 Fischöl und Leinsamenöl, natürlich Knoblauch. Lasst mal Entzündungsmarker messen.
2. Zometa Infusion so früh wie möglich bei Metastasen (auch bei -chen), viele haben nur solche und nehmen es auch, manche sogar vorbeugend.
3. HB 3 anstatt HB 2 ist unbedingt erforderlich (so statk wie möglich
bekämpfen), T messen am besten vor HB Beginn.
4. Es gibt Nebenwirkungen (bei mir 0), Uwe Peters unser Vorbiild hatte im Mai / Juni 2002 sehr umfangreiche. Auf jeden Fall langsam infundieren, kann man selber einstellen.

Viel Erfolg, Hans

Dine150
08.06.2007, 12:28
Hallo Hansi,

ich denke schon, dass wir den Zahnärzten aus der Klinik vertrauen können. Wie schon gesagt, mein Vater hat damit gerechnet, diese Prognose kannte er wahrscheinlich schon aus früheren Tagen, da war es aber mit Sicherheit 1. zu teuer für ihn, 2. hatte er Angst und 3. keine Schmerzen. So schätze ich meinen Vater ein - forever young. Ich bin zwar keine Zahnärztin, aber wenn ich mir die Zähne meines Vaters so angucke, kann ich von weitem erkennen, dass das nicht okay ist, was sich dort in seinem Mund befindet. Außerdem ist er starker Raucher und Kaffeetrinker. Und ich glaube auch, dass sich in Sachen Zahnmedizin schon einiges getan hat und heute kein Zahnersatz mehr drücken muss. Ich finde es nur blöd, dass wir jetzt noch so lange warten müssen, haben erst Ende des Monats einen Termin, dann braucht es wahrscheinlich noch seine Zeit bis alles verheilt ist.

Ich muss aber noch mal auf die DHB zurückkommen. Unsere Urologin ist deshalb nicht davon überzeugt, da es hier keine erwiesenen Langzeit-Studien gibt, sie hat sich für uns auch nochmal bei einem Ärztetreffen darüber schlau gemacht und alle waren der gleichen Ansicht. Nun meine Frage: Gibt es ausführliche und realistische Berichte/Studien/Statistiken dazu, die ich Ihr präsentieren könnte? Obwohl ich auch hier wieder sekptisch bin, denn traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!

die *Dine*

jürgvw
08.06.2007, 14:26
Liebe Dine

Gerade geestern hatte ich meinen üblichen kleinen Schwatz miz meinem Urologen, der sich jeweils der Eligard-Spritze und einigen Untersuchungsmassnahmen anschliesst.

Er berichtetre mir von einem Gesspräch mit meiner Onkologin, aus dem sich ergeben habe, dass sich ausgerechnet bei einigen Patienten, die nicht den üblichen Therapieweg nach Richtlinien befolgen wollten, erstaunlich gute Ergebnisse gezeigt hätten. Ich selber gehöre übrigens auch zu dieser Gruppe (vgl. mein Profil).

Was will ich damit sagen: Die anerkannten Schemata beruhen auf den "berühmten" Studien, die ihre Richtigkeit belegen. Der Arzt, der kein Risiko eingehen will (oder es nicht darf), der hält sich natürlich an die anerkannten Methoden. Vielleicht ist es in der Schweiz einfacher, als in Deutschland, aber ich selber habe die Erfahrung gemacht, dass meine Ärzte ohne weiteres auf meine Vorschläge eingegangen sind oder aber mich davon überzeugen konnten, dass das nun weniger schlau sei.

Bist Du, bzw. Dein Vater von der Zweckmässigkeit einer bestimmten Therapie überzeugt, dann lässt sich auch der Arzt finden, der sie anwendet. Bei Bedarf bekommst Du geeignete Adressen Beim BPS oder beim KISP.

Deinem Vater wünscht alles Gute

Jürg

HansiB
08.06.2007, 20:26
Hallo Dine,

auch Jürg, sowie jeder Erfahrene mit HB, rät besonders bei diesem, PK-Fortschritt und dieser Aggresivität die 3 HB (PK so stark wie möglich bekämpfen). Das rauchen sollte dein Vater schlagartig aufhören, ich versuche jedes Gift auch im häuslichen Bereich zu vermeiden. Unterschätzt euren PK nicht. Wie sieht das evtl. mal aus ein Raucher der Chemo bekommt.

Gruß Hans

Dine150
08.06.2007, 22:01
Guten Abend,

ich würde mich so gerne überzeugen lassen und eigentlich frage ich mich auch, warum mein Vater kein Proscar oder Avodart nehmen sollte, wenn es doch noch nicht mal Nebenwirkungen aufweist. Ich weiß, dass der Krebs einen hohen Aggressivitätsgrad hat und dass unsere Urologin zu allem bereit wäre bzw. wir ein "Okay" von Ihr erhalten würden, aber sie steht genauso wie wir vor keinen Erkenntnissen.
Worauf beruft Ihr Euch?? Wie könnt Ihr so eine Therapie empfehlen, wenn Ihr doch gar nicht wißt, ob sie hilfreich ist? Wir haben immer nur alle davon gehört und Berichte von Betroffenen gelesen, hinzukommen noch einige Aussagen von dem allseits bekannten Dr. L. Wenn seine Therapie doch so viel versprechend ist, wo sind dann die offiziellen Ergebnisse, die bislang damit erreicht wurden? Stattdessen wird er angebetet wie ein Guru.
Versteht Ihr mich? Ich kann doch nicht vor die Urologin treten und sagen, dass sie meinem Vater bitte das dritte Medikament verschreiben soll, aber ich weiß eigentlich nicht, ob es etwas bringt, es wurde mir lediglich von Forumsteilnehmern empfohlen und ich hab einiges darüber gelesen und möchte es nun auch mal testen, da ich daran glaube. Euer Wissen in allen Ehren und den Einsatz den Ihr hier täglich leistet, aber ich brauche Fakten, auf die ich mich stützen kann.
Mit dem Rauchen hat mein Vater nach seiner Diagnose wieder angefangen, wir vermuten, dass er nie ganz aufhören konnte. Er ist sehr süchtig und auch wenn es nun nach einer Ausrede klingt, er braucht dieses verdammte Nikotin, um mit seiner Diagnose fertig zu werden. Allerdings Hansi, werde ich ihm von Deiner Nachricht berichten und ich kann mir gut vorstellen, dass er wieder versucht mit diesem gesundheitsschädlichem Zeug aufzuhören.
Ich hoffe, Ihr könnt mir heute meinen etwas schrofferen Ton verzeihen und schreibt mir auch weiterhin Eure Meinungen, ich hab einen langen Tag hinter mir, was keine Entschuldigung sein soll.

Werde jetzt geradewegs in mein Bettchen stiefeln. Morgen ist auch noch ein Tag.

Es grüßt die liebe Dine

Horst a
08.06.2007, 22:36
Hallo Dine,
die Antwort, warum man bei PK Proscar oder Avodart nehmen soll, ist in diesem Link beschrieben.

http://www.prostatakrebse.de/informationen/html/medi_avodart.html

Gruß
Horst a

jürgvw
08.06.2007, 23:46
Liebe Dine

Nur der guten Ordnung halber muss ich klarstellen, dass ich bloss die zweifache Hormonblockade angewendet habe (Casodex und Zoladex). Ich habe zwar nichts gegen die DHB, mochte sie aber in meinem Fall (High Risk-PK) nicht anwenden. Die zweifache HB hielt immerhin gut 5 Jahre vor, womit ich sehr zufrieden bin.

Gruss

Jürg

Dine150
10.06.2007, 20:41
Guten Abend,

vielen Dank für Eure Antworten.

Ich muss allerdings zugeben, dass die Aussagen von der Homepage, die mir von Horst a empfohlen wurde, etwas zu dürftig sind, um mich persönlich von Proscar oder Avodart zu überzeugen. Und natürlich habe ich mich schon über die DHB informiert und weiß bereits, welche Wirkungen die beiden Medikamte erreichen könnten.
Weiterhin habe ich mir im Forum auch schon sehr viele PK-Historien von Betroffenen angesehen, auch diejenigen, die die DHB angewandt haben. Ich muss gestehen, dass mir aufgefallen ist, dass bei nur wenigen die DHB wirklich Erfolge erzielt hatte. Möglicherweise habe ich mir immer die falschen PK-Historien angesehen, aber ich habe versucht mir möglichst gleiche anzusehen, die so einigermaßen auf meinen Vater zutreffen (also relativ jung, hoher aPSA und gleicher Gleason-Score, keine Prostataektomie). Der PSA-Anstieg war bei vielen deutlich zu erkennen und wenn ich mir dann die Historie von Jürg angucke, der zwar "nur" einen relativ niedrigen Gleason-Score hat, aber dennoch so viele Jahre mit Casodex und Zoladex sehr gut "gefahren" ist, stelle ich mir natürlich die Frage, warum ich meinen Vater mit einem weiteren Medikament belasten sollte, wenn es nicht wirklich hilft, den Krebs damit in Schach zu halten.

Gibt es denn keine offizielen Studien darüber?? Mittlerweile muss es doch etwas geben, was auch realistisch nachzuvollziehen ist?!

Gruß
eure *Dine*

WinfriedW
10.06.2007, 22:17
Hallo Dine,

die DHB wird von einigen amerikanischen Uroonkologen propagiert, vorneweg Robert Leibowitz. Ob die Ergebnisse mit ADT3 wirklich besser sind als bei ADT2 ist m. E. offen. Eine größere Studie zu diesem Thema gibt es nicht. Vermutlich wird man mit ADT3 einen niedrigern PSA-Nadier erreichen. Damit ist allerdings noch nicht gesagt, dass die Hormonblockade länger anhält oder gar der Patient länger lebt. Vielleicht wird auch nur der Laborwert maskiert. Leibowitz ist nicht wirklich unumstritten.

Auf diesen Seiten bzw. in diesem Forum gibt es einige Vertreter, die sehr stark von der DHB überzeugt sind. Wir bewegen uns hier im Bereich des Glaubens, nicht des Wissens. Die Urologenschaft draußen ist in der Regel diesbezüglich weniger überzeugt. Das hast du offenbar auch schon erfahren.

Ich selbst habe, als bei mir die Hormonblockade noch funktionierte, begleitend zunächst Proscar und später Avodart eingenommen. Ich hatte mich mit meinem Urologen so verständigt, dass der 5-alpha-Reduktasehemmer auf jeden Fall nicht schadet. So habe ich es genommen. Ein Problem ist, dass weder Proscar noch Avodart bei Prostatakrebs zugelassen sind. Deshalb könnte sich der Arzt sperren.

Es sieht nicht so aus, als hätte mir Proscar bzw. Avodart einen Benefit gebracht. Jedenfalls hat bei mir die Hormonblockade nicht sehr lange angehalten, aber mit Einzelfallbetrachtungen kommen wir hier nicht weiter. Klären ließe sich diese Frage nur im Rahmen einer klinischen Studie. Mit Einzelfallbetrachtungen kannst du alles Beweisen und das Gegenteil.

Auch die Frage, ob deinem Vater eine frühzeitige Chemotherapie einen Benefit brächte, ist ungeklärt. In der Vergangenheit gab es speziell in diesem Forum die Neigung, bei Hochrisikofällen eine sofortige leichte Chemotherapie zu empfehlen. Auch diese Empfehlung ist nicht durch Studien gesichert. Diesbezüglich scheint mir derzeit ein Paradigmenwechsel stattzufinden. Jedenfalls habe ich in dieser Woche zur Kenntnis genommen, dass der in diesem Forum sehr geachtet Dr. Eichhorn neuerdings Chemotherapie erst nach eintreten einer hormonrefraktären Situation empfiehlt, dann aber sofort. Nun ist aber auch Eichhorn nicht das Evangelium.

WW

Dine150
11.06.2007, 21:05
Hallo Winfried,

vielen Dank für Deinen Text, Du sprichst genau das aus, was mir momentan durch den Kopf geht und finde es prima, dass Du es mir so mitteilst. Es ist wirklich sehr schade, dass wir bzgl. der DHB leider "nur" glauben statt wissen können. Das verstehe ich auch ehrlich gesagt nicht wirklich. Ich werde weiterhin an dem Thema dran bleiben, krieg es ja eh nicht aus dem Kopf.

Von der Chemo mit Taxotere sind wir ja noch etwas entfernt, aber hier teilen sich auch die Meinungen. Der eine Onkologe meint, jetzt die Chemo anzuwenden, wäre wie mit Kanonen auf Spatzen schießen (Ja und? Dann weiß ich aber, dass ich sie auch treffe!), die andere Urologin meint, die Chemo wird erst gemacht, wenn sich der PK definitiv im hormonrefräkterem Stadium befindet (schön nach Vorschrift) und unser Prof. teilt auch die Meinung, eher abzuwarten, aber nicht zu lange. Was ist richtig, was ist falsch?

Wie lange gibt es den PK und seine Medikamente schon? Taxotere gibt es seit 2004. Jetzt sind wir im Jahre 2007! Ich muss zugeben, dass mich das ziemlich verärgert und teilweise kommt es mir so vor als würde die Medzin mit ihren Studien hier noch in den Kinderschuhen stecken. Kein Verständnis - sorry!

Gute Nacht und liebe Grüße
*Dine*

Dine150
13.06.2007, 12:25
Hallo liebe Leute,

ich habe gerade von einer anderen Teilnehmerin gelesen, dass es bzgl. Zometa bestimmte Werte einzuhalten gibt.

Alles, was ich bis jetzt über Zometa weiß ist, dass es als Infusion oder in Tablettenform verabreicht werden kann, dass es gegen die Neubildung und der vorhandenen Knochenmetastasen wirken kann und "Mann" soll halt eben vorher die Zähne in Ordnung haben. Außerdem soll die Behandlung langsam starten und die Nebenwirkungen sind wohl spürbar, aber oftmals nicht ganz so heftig.
Hilft Zometa auch eigentlich gegen Osteopurpose? Die Urologin meint "nein", aber ich kann mir das durchaus vorstellen.

Gibt es sonst noch was zu wissen und zu beachten? Mein Vater bekommt ja dann in einigen Wochen nach seiner Zahn-OP seine erste Zometa-Behandlung.

LG
*Dine*

WinfriedW
13.06.2007, 12:46
... Alles, was ich bis jetzt über Zometa weiß ist, dass es als Infusion oder in Tablettenform verabreicht werden kann, ...Nein, nicht als Tabletten, nur Infusionen.


... Außerdem soll die Behandlung langsam starten und die Nebenwirkungen sind wohl spürbar, aber oftmals nicht ganz so heftig. ...Die Empfehlung ist, insbesondere am Anfang die Infusion langsam laufen zu lassen und etwas mehr Infusionsflüssigkeit zu nehmen (1/2 Liter od. auch 1 Liter), dann sollen die Nebenwirkungen milder sein. Ich selbst habe nie irgendwelche Nebenwirkungen gespürt, auch nicht am Anfang. Die diesbezüglichen Erfahrungen sind jedoch individuell unterschiedlich. Es wurde hier auch schon über relativ heftige Nebenwirkungen mit Fieber, Übelkeit und Knochenschmerzen berichtet.


Hilft Zometa auch eigentlich gegen Osteoporose? Die Urologin meint "nein", aber ich kann mir das durchaus vorstellen.Doch, es hilft! Da ist die Urologin im Irrtum.


Gibt es sonst noch was zu wissen und zu beachten? ...Es müssen die Blutwerte (Elektrolyte, Nierenwerte) überwacht werden. Bei niedrigem Serum-Kalcium sollte Kalcium und Vit-D eingenommen werden.

Vit-D bzw. Calcitriol ist unabhängig von Zometa bei PK-Patienten kein Fehler.

WW

Urologe
13.06.2007, 13:35
Hallo liebe Leute,


Hilft Zometa auch eigentlich gegen Osteopurpose? Die Urologin meint "nein", aber ich kann mir das durchaus vorstellen.

LG
*Dine*

Hallo,

Biphosphonate sind die Therapie der Wahl bei Osteoporose.
Zometa ist das stärkste Biphosphonat auf dem Markt.
Selbstverständlich wirkt es exzellent bei O.

Anders als beim PK reichen 1-2 Infusionen pro Jahr(!) zur Therapie aus.

Bevor ich mir täglich oder wöchentlich Fosamax geben lasse (oft mit entsprechenden Magenproblemen) würde ich mir privat EINE Zometa-Infusion im Jahr geben lassen (Kasse geht leider noch nicht) - kann aber nur, wer 350 € über hat.

Gruss
fs

Dine150
13.06.2007, 14:41
Viele Dank für die raschen Beiträge, sehr interessant.

Könnt Ihr bzgl. Vitamin D ein bestimmtes Präparat empfehlen? Mein Vater nimmt momentan Fischöl Omega (Tetesept), Kalzium als gewöhnliche Brausetablette angereichert mit Vitmin D3 und zwischendurch Selen. Ich hoffe, er ist damit ganz gut bedient.

Für was nimmt man Calcitriol? Das hatte mir fs auch schon empfohlen, daraufhin habe ich meine Mutter in die Apotheke geschickt und sie kam mit einer Erklärung zurück, die nicht einleuchtent war, weiß sie aber jetzt leider nicht mehr.

Mein Vater bekommt zwischendurch wohl immer richtige Hitzewallungen. Ich habe ihn gefragt, ob es für ihn unangenehm wäre. Er meinte, dass es nicht schlimm ist, es ist nur komisch, dass man auf einmal anfängt zu schwitzen, obwohl man sich nicht unbedingt körperlich angestrengt hat. Hoffnungsvoll hat er mich dann gefragt, ob ich wüßte, ob das gut sei. Ich hab ihm lediglich geantwortet, dass man daran auch erkennen kann, dass die Hormonbehandlung anschlägt und wenn es für ihn zu unangenehm wird, soll er Bescheid sagen, da es bestimmt ein Medikament dagegen gibt (ich meine, dass ich das mal im Forum gelesen habe). Ich hoffe, das war nicht falsch.

Weiterhin fragte er mich, wie lange er das Flutamid nehmen muss. Daraufhin habe ich geantwortet, dass er es so lange nehmen muss, bis die HB2 versagt, oder die Leberwerte so schlecht werden, dass wir auf Casodex umsatteln müssen. Ich hoffe, dass das auch die richtige Antwort war.

*Dine*

jürgvw
13.06.2007, 17:18
Hallo Dine

Dass Zometa in Tablettenform eingesetzt werden könnte, wusste ich nicht, und ich habe in der entsprechenden Fachinformation auch keine entsprechenden Hinweise gefunden. Also ist davon auszugehen, dass Zometa zur Zeit nur als Infusion zur Prävention skelettbezogener Komplikationen bei Patienten mit fortgeschrittenen, auf das Skelett ausgedehnten Tumorerkrankungen und zur Behandlung der durch Tumor verursachten Hyperkalzämie
eingesetzt werden kann.

Der Aerztezeitung
http://www.aerztezeitung.de/docs/2007/05/29/097a0405.asp?cat=/medizin/gelenke_knochen

kann aber entnommen werden, dass die Zulassung von Zometa zur Behandlung von Osteoporose beantragt ist.

Gruss!

Jürg

Dine150
13.06.2007, 17:23
Ich bin's nochmal, irgendwie sprudelt es gerade so in meinem Kopf und ich muss meine Gedanken und Fragen loswerden.

Also, wenn ich jetzt richtig in der Annahme bin, dann verhindert Zometa weitere Knochenmetastasen, stoppt diejenigen, die sich schon eingenistet haben und kann diese sogar (in den seltensten Fällen) eindämmen -> PK-Zelltod. Das würde ja dann bedeuten, dass mein Paps mit seinen sog. Metastäschen soweit keine Schwierigkeiten kriegen wird und auch weiterhin - so lange die Infusion mit Zometa anwendbar ist (wie lange?) - keine weiteren KNOCHEN-Metastasen erhalten wird.

Was passiert, wenn der PSA-Wert wieder anfängt zu steigen? Ist man dann weiterhin vor Knochenmetastasen geschützt und muss dann eigentlich "nur" Angst haben, dass der Krebs einen an anderer Stelle auffrißt, wie z.B. in den LK's oder der Lunge oder wer weiß, wo er sich sonst noch niederlassen kann?

Liebe Grüße von der Dine

HansiB
13.06.2007, 17:56
Hallo Dine

ganz so einfach ist es leider nicht. Zometa schützt (mich nicht ausreichend) vor Osteoporose und wird, wenn man Glück hat, auch gegen den PK in den Knochen wirken. Das das ausreicht um die kleinen Metastaschen in den Griff zu bekommen, darauf würde ich mich nicht verlassen. Wir kennen einige, bei denen trotz Zometa die Metastasen wachsen und Schmerzen verursachen.

Über das Rauchen, werde ich dir später über unschöne Gegebenheiten berichten. Auch über deine Skepsis wegen der DHT-Reduzierung wird noch zu sprechen sein.

Viel Erfolg, Hans

Dine150
13.06.2007, 18:15
Vielen Dank für die Info's! Auf die weiteren bin ich ja schon sehr gespannt!

Horst a
13.06.2007, 20:59
Hallo Dine,
ich war in Hamburg im UKE beim Osteopathen . Der hat mir gerade gegen meine Osteoporose Zometa empfohlen. Mein Onkologe hat es sofort in die Tat umgesetzt. Die Infusionen hat er mir in einer mindestens 3/4 Stunde infundiert. Da habe ich keine Nebenwirkungen gehabt. Die Osteoporose ist zum Stillstand gekommen und hat sich mit Calcium und Vitamin D³ sogar gebessert.
Gruß Horst a

Dine150
13.06.2007, 21:45
Guten Abend Horst,

das hört sich ja sehr gut an und hoffe, dass es bei meinem Vater genauso gut wirkt. Lt. des Radiologen liegt mein Vater im unteren Grenzbereich, hat also noch keine wirkliche Osteoporose, was sich ja durch die HB bestimmt verändern wird.

Die Urologin werde ich auf ihre Aussage nocheinmal hinweisen, verstehe gar nicht, warum sie das nicht wußte. Vielleicht hat sie mich auch nur falsch verstanden, obwohl ich der Meinung war, dass ich mich klar ausgedrückt hätte.

Mal sehen, jetzt sind erstmal die Zähne im Vordergrund.

Wünsche allen eine gute Nacht.

*Dine*

WinfriedW
13.06.2007, 22:35
Zometa (plus Kalzium, plus VitD) ist gut gegen Osteoporose und gegen Knochenmetastasen, aber eine Sicherheit gibt es diesbezüglich nicht. Es gibt vielmehr signifikant weniger Osteoporose (weniger path. Frakturen) und signifikant weniger Knochenmetastasen. Letztendlich ist das alles Statstik. Wie es dann im speziellen Fall läuft, ist nicht verhersagbar.

HansiB hat's oben angesprochen. Das Rauchen ist mit zahlreichen gesundheitlichen Risiken vergesellschaftet. Es fördert z. B. auch, und das ist das Geringste, die Osteoporose. Aber was schreibe ich da, alle Raucher kennen diese Risiken, schließlich steht e auf jeder Zigarettenschachtel.

WW

Dine150
15.06.2007, 10:39
Hallo,

ich habe gerade mit meinem Vater telefoniert, der vom Zahnarzt gekommen ist. Mein Vater bekommt nach seinem letzten Zahnarzt-Besuch immer und nur gegen Abend Zahnschmerzen und kann schlecht damit im Bett liegen.
Der Zahnarzt meinte gerade, dass er sich bis zur Zahn-OP mit normalen Schmerzmitteln über Wasser halten soll, sie haben ihm wohl die Zahnhälse freigelegt und dagegen kann er jetzt nichts machen, ansonsten müßte er direkt ins Krankenhaus. Die Zahn-OP ist in weniger als 14 Tagen.
Mein Vater hat sich in der Apotheke mit normalen Schmerzmitteln eingedeckt.
Nun meine Frage: Kann er einfach Schmerzmittel (wie z.B. auch Aspirin, Paracetamol, usw.) einnehmen oder kollediert das irgendwie mit der HB, was ich mir persönlich nicht vorstellen kann, aber ich will mir sicher sein?

Ach übrigens noch eine Anmerkung: So wie ich meinen Vater gerade verstanden habe, muss er zu seiner Zahnbehandlung (wahrscheinlich für die Dritten) ca. EUR 1.200,00 dazu bezahlen. Mein Anruf bei der Krankenkasse war nicht wirklich erfolgreich, sie hatten mich lediglich auf den zuständigen Arzt verwiesen, der würde sich auskennen. Sie konnte mir allerdings sagen, dass man hier keine Unterschiede macht bzw. der Gesetzesgeber keine Unterschiede macht, ob mein Vater PK hat oder nicht. Implantate wüßte sie, das würde die Krankenkasse nie übernehmen. Bei Gebissen kannte sie sich aber nicht so aus.

Gruß
*Dine*

Dine150
20.08.2007, 13:21
Hallo,

mein Vater bekommt nun am Freitag, 24.08.2007, seine erste Zometa-Infusion und ich habe nochmal ein paar kleine Fragen dazu:

Ist es egal zu welcher Uhrzeit er die Infusion erhält? Oder sollte diese eher morgens gemacht werden? Nach welcher Zeit können Nebenwirkungen, wie z.B. Knochenschmerzen, erhöhte Temperatur etc. auftreten?

Wir würden den Termin lieber auf nachmittags verschieben.

Viele Grüße
*Dine*

WinfriedW
20.08.2007, 13:49
Ist es egal zu welcher Uhrzeit er die Infusion erhält? ...Das ist völlig schnurz.

Hierzu auch dieses (http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?p=8804&highlight=Zometa).

WW

shgmeldorf,Werner Roesler
20.08.2007, 18:05
Hallo,



Nach welcher Zeit können Nebenwirkungen, wie z.B. Knochenschmerzen, erhöhte Temperatur etc. auftreten?

Wir würden den Termin lieber auf nachmittags verschieben.

Viele Grüße
*Dine*

Hallo Dine.

Dein Vater sollte sich in der nächsten ca. 4 -5 Stunden nach der ersten Infusion vorsorglich in´s Bett begeben.
Einige stecken die erste Infusion recht gut weg, andere haben erhebliche Probleme.
Über die Anwendung von Bisphosphaten (Zometa usw.) haben wir unlängst
hier a.a.O. geschrieben.

Gruß Werner R.

Tinka
20.08.2007, 20:41
Liebe Dine,


Implantate wüßte sie, das würde die Krankenkasse nie übernehmen. Bei Gebissen kannte sie sich aber nicht so aus.


lese ich daraus richtig, dass Dein Vater Zahnimplantate bekommen soll? Unser ZA ist Facharzt für Implantologie und hat gesagt, dass man unter einer Behandlung mit Zometa für alle Ewigkeiten die Implantate vergessen kann. Mein Mann sollte eins bekommen, bevor das PCa dazwischen kam und nun wird er irgendwann an dieser Stelle eine Brücke bekommen.

Was ich nicht weiß ist, ob das nur für Implantate im Unterkiefer gilt.

Liebe Grüße
Andrea

Dine150
21.08.2007, 08:25
Guten Morgen Andrea,

nein, das war alles zu diesem Zeitpunkt noch nicht so klar. Mein Vater hat nun einige Wochen nach seiner Zahn-OP, die er sehr gut überstanden hat, ein Gebiss vom Zahnarzt erhalten. Vier Zähne sind ihm noch zur Unterstützung des Gebisses geblieben. Leider hat er immer noch leichte Probleme damit klar zu kommen und empfindet es als ziemlich unangenehm. Der Zahnarzt ist sehr darauf bedacht, dass das Gebiss sehr gut sitzt und keine Durckstellen entstehen.

Die Ärzte im Krankenhaus waren über einen Patienten wie meinem Vater sehr überrascht und kennen eigentlich nur die Fälle in umgekehrter Form, d.h. Patienten die bereits Kiefernektosen haben und relativ schwer zu behandeln sind.

Obwohl mein Vater teilweise unter dem Verlust seiner wirklich schlechten Zähne leidet, bin ich froh, dass er die OP gemacht hat. Alle, die auch ein Gebiss haben, reden ihm nun gut zu und versuchen ihn davon zu überzeugen, dass es nur eine Gewöhnungssache ist. Ich persönlich war erschrocken, wie viele sich diesbezüglich gemeldet haben und auch damit raus kamen, ein Gebiss zu tragen.

Entschuldigt bitte, das kleine Abschweifen......

Liebe Grüße
*Dine*

Dine150
26.08.2007, 09:53
Hallo Freunde,

mein Vater hatte Freitag nun seine erste Zometa-Infusion. Ich war dabei und kann sagen, dass er bestimmt eine Stunde an der Nadel gehangen hatte. Kurz nach der Infusion ging es ihm super und den Rest des Tages ist er rum gesprungen wie ein junges Reh und hatte sich nicht hingelegt, wie es von Euch angeraten war - ich schätze mal, dass er sich tierisch darüber gefreut hatte, dass sich keine Nebenwirkungen zeigten.

Samstagmorgen war es dann auch noch okay und gegen Mittag kamen dann die ersten Anzeichen, wie Schüttelfrost, Fieber, Knochenschmerzen und Muskelkater. Das haut ihn gerade ganz schön um und er liegt derzeit im Bett.

Wie kann ich ihn beruhigen? Und wird es bei seiner nächsten Infusion (21.09.2007) genauso sein? Ich weiß, jeder Körper reagiert anders, aber kann man ungefähr sagen, wie lange diese Symptome anhalten? Er wird morgen wieder arbeiten gehen.....

LG
*Dine*

Jürgen M.
26.08.2007, 10:36
Hallo Dine150,

ich habe bisher 20 Infusionen erhalten. Die Nebenwirkungen- wie beschrieben- haben bei mir anfangs bis ca. 1 Tag nach der Infusion angehalten. Mit der Zeit wurden diese erträglicher und halten lediglich wenige Stunden an. Ich glaube wenn man das weiss, kann man es gut aushalten, zumal sie dann völlig verschwinden.

Schöne Grüße
Jürgen M.

Tinka
26.08.2007, 19:54
Liebe Dine,

bei Michael war es anfangs auch so, dass er zwei bis drei Tage "flachlag". mit der Zeit besserte sich das, aber er merkt schon immer noch für wiederum zwei, drei Tage, dass sich was tut, man sieht es ihm auch an. Es ist aber nicht mehr so, dass er liegen muss oder sich völlig daneben fühlt.

Lieben Gruß
Andrea

p.s. Anfangs heißt: nach den ersten drei oder vier Infusionen, ungefähr

shgmeldorf,Werner Roesler
26.08.2007, 20:01
Hallo Freunde,

mein Vater hatte Freitag nun seine erste Zometa-Infusion. ... hatte sich nicht hingelegt, wie es von Euch angeraten war ...

Samstagmorgen war es dann auch noch okay und gegen Mittag kamen dann die ersten Anzeichen, wie Schüttelfrost, Fieber, Knochenschmerzen und Muskelkater. Das haut ihn gerade ganz schön um und er liegt derzeit im Bett.

Wie kann ich ihn beruhigen? Und wird es bei seiner nächsten Infusion (21.09.2007) genauso sein? Ich weiß, jeder Körper reagiert anders, aber kann man ungefähr sagen, wie lange diese Symptome anhalten? Er wird morgen wieder arbeiten gehen.....

LG
*Dine*

Hallo Dine!

Was bringt es, wenn wir von unseren Erfahrungswerten berichten und Ihr nehmt diese nicht so recht ernst!

Es wäre auch für die therapeutische Wirkung besser gewesen, wenn sich Dein Vater nach der ersten Zometa-Infusion richtig ausgeruht hätte.

Was weitere Infusionen betrifft, kann ich Euch beruhigen, da die deftigen Symptome sicherlich nach der dritten oder vierten Infusion merklich geringer ausfallen dürften.

Gruß Werner R.

HansiB
27.08.2007, 11:42
Hallo Freunde,

meine Nebenwirkungen durch Zometa waren schon immer gleich 0. Genau so wie meine "Blutwäsche" Ozon/Sauerstoffanreicherung, die ich gerade mache. Den Zufluß von Zometa reguliere ich nach meinem Gefühl. Die Wirkung scheint zu funktionieren, Metastasen ruhen, evtl. auch ohne. Osteoporose verschlechtert sich leider trotzdem. Wir haben oft schon darüber gessprochen.

Gruß Hans

Tochter75
27.08.2007, 13:51
Hallo Dine,
mein Vater hatte am 22.8. seine zweite Zometa-Infusion (es war die erste ambulante) und er ist danach auch noch unterwegs gewesen, weil er sich eigentlich gut fühlte. Gegen abend wurde ihm dann etwas kalt, aber er hatte keinen Schüttelfrost im eigentlichen Sinne, sondern war nur etwas erschöpft. Sonst hatte er keine NW. Nach der ersten Zometa-Gabe in der Klinik hatte er noch am Tag danach Schüttelfrost.

Vielleicht erholt dein Vater sich ja auch so gut, dass er nach der zweiten Infusion kaum noch NW hat.

Gruß, Melanie

Dine150
19.12.2007, 09:29
Hallo liebe Forumsteilnehmer,

gestern hatte mein Paps die 5. Zometa Infusion. Die Urologin sagte ihm, dass sich die Leber- und Nierenwerte langsam verschlechtern würden und sie nur noch zweimal die Zometa-Infusion empfehlen würde und mein Vater danach ein halbes Jahr pausieren sollte.

Mir geht dabei nur durch den Kopf: Warum noch zweimal Zometa? Dann doch lieber jetzt mit der Pause beginnen, bevor der PSA evtl. ansteigt und die Metastasen wieder "freie Fahrt" haben.

Was meint Ihr dazu?

Grüßerle

Eure Dine

HansiB
19.12.2007, 16:39
Hallo Dine,

Frage an dich oder die Urologin, wie sind die Werte? Lass sie euch schriftlich geben, alle Werte. Meine Nierenwerte nach 2,5 Jahren Einnahme sind o.k. Für mich ist da die Frage, braucht man Zometa oder ein anderes Biphosphonat oder nicht. Sie he anderen Threat.
Gruß Konrad

Harro
19.12.2007, 17:14
Blutuntersuchungen

Hallo, lieber Konrad, jetzt bringe ich auch mal ein wenig Durcheinander in diesen Thread. Aber weil das gerade bislang Dein heutiger letzter Beitrag war, hänge ich mich hier einfach einmal dran. Du beklagst Dich immer öfter, Forumsbenutzer würden auf Deine gut gemeinten Ratschläge nicht spontan reagieren, obwohl das eigentlich immer weniger der Fall ist. Andererseits überliest Du jedoch häufig an Dich direkt gerichtete Mitteilungen, wie z. B. hier:

http://forum.prostatakrebs-bps.de/showpost.php?p=19288&postcount=42

Es mag ja sein, daß Du durch Deine neuen zusätzlichen freiwillig übernommenen Aufgaben gelegentlich überlastet bist. Aber nun nimm doch bitte mal Stellung zu eben dem obigen Beitrag.

"Der Glaube ist wie die Liebe: Er lässt sich nicht erzwingen. Daher ist es ein missliches Unternehmen, ihn durch Maßregeln einführen oder befestigen zu wollen" (Arthur Schopenhauer)

Gruß Hutschi

HansiB
19.12.2007, 18:32
Hallo Harald,

den Beitrag so isoliert zu bringen ist nicht hilfreich, wenn ich mich recht erinnere habe ich meine Daten dargelegt, evtl. auch nur im Konzept, ich werde es mir anschauen.

Gruß Konrad

werner j
20.12.2007, 18:07
Seit der ersten Zometa-Infusion (bisher 1o mal) habe ich praktisch keine Nebenwirkungen: etwas schlapp am Nachmittag der ersten Infusion. Seitdem lege ich mich nach der Infusion meist etwas hin und bin dann ok.
Aber: die Infusionsdauer ist immer mindestens 45 Minuten und kurz vor der Infusion trinke ich eine Flasche Mineralwasser (s. Beipack Zometa).

Werner j