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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Mein Papa ist verstorben...



AnneChristin
06.06.2007, 13:02
Am Freitag, d. 1.Juni 2007 ist mein über alles geliebter Papa verstorben...

Nach 8 Jahren PK hat der Krebs den Kampf gewonnen...

Ich bin dankbar, dass wir diese 8 Jahre noch hatten. 8 Jahre, in
denen er ohne Einschränkungen leben konnte, 8 Jahre, die wir
als Familie genossen haben u. in denen er noch miterleben durfte,
wie sich meine Zukunft bis jetzt entwickelt hat.

Ich möchte euch danken, dass es dieses Forum gibt, in dem man
als Angehöriger immer wieder Rat u. auch Hoffnung finden konnte.
Ich habe in den letzten Jahren hier nicht aktiv geschrieben, konnte
aber sehr viele nützl. Informationen finden.

Mein Dank gilt besonders RuStra, den ich vor ein paar Jahren
anrufen konnte u. der seine Zeit geopfert hat, um mit mir über meinen Papa zu sprechen, mir Tipps gegeben u. auch den Urologen Dr. Eichhorn
empfohlen hat.

In unserem Fall habe ich mich immer informiert, mein Papa hat alles
dankbar angenommen, aber leider hat er sich nicht (so wie ihr in
diesem Forum) aktiv mit der Krankheit auseinandergesetzt.

Kämpft weiter so gegen den PK!!!! Jeder Mensch ist anders u. bei
jedem ist der KH-Verlauf anders.
Mit seiner Diagnose, hätten die Ärzte meinem Papa sicher keine
8 Jahre gegeben.

Das Ende kam bei uns schnell, er musste nicht lange leiden u. hat
bis zum Schluss auf Besserung gehofft.

Es tut sehr weh, aber ich bin auch dankbar, dass er nicht lange leiden musste...

Er wird mir sehr fehlen...

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Ich wünsche Euch & Euren Familien Alles Liebe!!!

Gerne würde ich mich engagieren im Kampf geg. den PK!!! Wer mir
sagen kann, wo oder wie ich das machen kann, kann sich gerne bei
mir melden. Auch wenn einer von euch Fragen zum PK-Verlauf meines
Papas hat, kann er sich gerne melden.

Liebe Grüße,

Anne

Harald
06.06.2007, 14:36
Liebe Anne;

solche Nachrichten stimmen mich immer besonders traurig, wenn ein Leidensgenosse seinen Kampf mit diesem Ungeheuer verloren hat.
Ich kenne nur zu gut wenn man einen lieben Menschen verliert; auch mein Vater ist vor kurzem verstorben und nun bangt meine Tochter mit den gleichen Gefühlen um mich; ein Karussell, welches sich wahrscheinlich solange drehen wird, solange Menschen leben, die sich gerne haben. Es ist sehr tröstlich, dass dein Vater ohne Schmerzen und friedvoll nach Hause gegangen ist.
Mein aufrichtiges Beileid dir und deiner Familie


harald

HansiB
06.06.2007, 15:36
Hallo Anne,

auch von mir mein herzlichstes Beileid. Es macht mich immer traurig, wenn Mitbetroffene von uns gehen. Wir wären an der PK-Entwicklung interessiert, ich wäre zufrieden, es so lange zu schaffen.

Euch alles Gute, Hans

simoney
06.06.2007, 22:37
Hallo Anne ,

von mir auch mein herzliches Beileid.
Deine Nachricht macht mich sehr traurig und betroffen.
Ich wünsche dir und deiner Familie jetzt viel Kraft die kommende Zeit zu
bewältigen.
Ich bin auch eine betroffene Tochter und wäre sehr dankbar wenn mein Papa noch 8 Jahre "leben" dürfte. ( PK-Dg. Januar 2007 )

An eurerem PK - Verlauf wäre ich sehr interessiert.

Liebe Grüße Simone

Zweifle nicht am Blau des Himmels, wenn über deinem Dach dunkle Wolken stehen.
Die Bande der Liebe werden mit dem Tod nicht durchschnitten.

Katrin
07.06.2007, 07:51
Liebe Anne!

Von mir ebenfalls mein aufrichtiges Beileid zum Verlust Deines geliebten Papas.
Mir tut es immer sehr weh, zu lesen, daß wieder einmal der Krebs gewonnen hat. Und auch ich hoffe und wünsche mir, daß wir unseren Vati noch so lange bei uns haben werden.

Ich fühle mit Dir und wünsche Dir ganz viel Kraft!

Liebe Grüße

Katrin.

Mistral1
10.06.2007, 11:17
Tut mir sehr leid für dich, mehr kann ich nicht sagen.

RuStra
10.06.2007, 12:05
Liebe Anne,
mein Beileid! jedesmal zerreisst es einem das Herz, wenn ein lieber Mensch gehen muss, Dein Papa! Du hast Recht, dass er nicht aktiv gekämpft hat, war bestimmt nicht gut, aber es ist auch tröstlich, dass er nicht viel leiden musste. Mit GS 4+4 und Samenblaseninfiltratione (ungefähr auch meine Situation) sind 8 Jahre Überleben besser als der vermaledeite "Standard", aber auch viel zu wenig. Das Sterben am PK muss endlich ein Ende haben. Wir werden das aber nicht schaffen, wenn wir nicht die jungen Männer gewinnen, für eine aktive, präventive Männergesundheits-Bewegung (was auch bedeutet, die Hindernisse dazu zu beseitigen). Und die jungen Frauen - Hormonkrebse sind ähnlich. Natürlich kannst Du hier, bei dieser Mobilisierung wunderbar helfen. Erst recht als Krankenschwester. Das wäre eine Art Vermächtnis auch Deines verstorbenen Papas, dessen bis zuletzt erhaltene Hoffnung nicht sterben darf.
Ich fühle mit Dir,
Rudolf