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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Neue Medikamente



Jürgen M.
06.06.2007, 23:56
Hallo Forum,

das Wallstreet Journal hat vor kurzem eine Meldung über mögliche neue Medikamente gebracht:
http://blogs.wsj.com/health/2007/04/30/drugs-for-advanced-prostate-cancer-in-works/

Vor allem Abiraterone - ein Medikament welches das Testosteron wirksam senken soll (http://www.cougarbiotechnology.com/cb7630.html) - hat in den Phasen I + II sehr überzeugende Resultate gezeigt.

Schöne Grüße
Jürgen M.

Harro
07.06.2007, 18:08
Testosteron-Spiegel

Hallo Jürgen,

ich habe diese Beiträge aufmerksam gelesen. Dabei ist mir aber auch bewußt geworden, daß mein seit einiger Zeit für mein Alter (74 Jahre) gute Testosteron-Spiegel mir richtig gut tut. Nicht nur mein PSA ist vor der IMRT mit nur Casodex 50 mg täglich und Proscar auf 0.86 gesunken, sondern ich fühle mich auch noch topfit, nun sogar nach 35 Bestrahlungssitzungen. Auch Leibowitz - viele hier im Forum aktive Betroffene sind zur Zeit in Magdeburg, so daß es nicht gleich contra gibt - hat schon nach der DHB oder überhaupt Patienten mit einem gesunden Herzen zusätzlich Testosteron gegeben. Das hat dann tatsächlich geholfen. Ich kenne auch einen weit über 80-jährigen,der mit einem PSA-Wert von über 3000 nur mit Flutamid und später Proscar seit über 8 Jahren überlebt und mir immer wieder riet, lassen Sie die Spritze weg und behalten Sie Ihr Testosteron. Nun seit 2005 erfreue ich mich an meinem nur langsam nach DHB wieder angestiegenem Testosteronspiegel. Lieber Jürgen, dieser verdammte PCa beherbergt so viele Imponderabilien. Man wird meist nie erfahren, ob man tatsächlich an ihm oder mit ihm verstorben ist.
Noch einen schönen Abend.

"Alle Sorge hat ein Ende, wenn wir einen festen Entschluss gefasst haben" (Cicero)

Gruß Hutschi

WinfriedW
06.09.2007, 09:22
Man wird meist nie erfahren, ob man tatsächlich an ihm oder mit ihm verstorben ist.Wohl wahr!

Wenn ein Mann während der Chemotherapie einer Lungenentzündung zum Opfer fällt, ist er dann am Krebs, an der Chemo oder an der Infektion gestorben?

WW

Helmut.2
06.09.2007, 09:52
Guten Morgen Wilfried,


Wohl wahr!
Wenn ein Mann während der Chemotherapie einer Lungenentzündung zum Opfer fällt, ist er dann am Krebs, an der Chemo oder an der Infektion gestorben?

Indirekt! Denn, hätte er die Infektion und die Chemo nicht bekommen, dann währe er direkt am Krebs gestorben und so, nehme ich an, steht er nicht in der Krebs Statistik!

Gruß, Helmut

Tochter75
06.09.2007, 10:05
Soweit ich weiß, gibt es in Deutschland immer noch keine eigene Krebsstatiskti, sondern die wird nach wie vor durch Auszählung der Totenscheine in den Gesundheitsämtern vorgenommen. Und darauf kann eben auch viel falsches stehen.

Gruß, Melanie

Heribert
06.09.2007, 11:41
Wenn ein Mann während der Chemotherapie einer Lungenentzündung zum Opfer fällt, ist er dann am Krebs, an der Chemo oder an der Infektion gestorben?

Aus meiner Erfahrung ist er an den Folgen eines PCa verstorben! Also rein statistisch am PCa!

Gruß Heribert


Höhepunkt des Glücks ist es, wenn der Mensch bereit ist, das zu sein, was er ist.
Erasmus von Rotterdam 1466 - 1536

Heribert
06.09.2007, 12:11
Hallo Helmut


Indirekt! Denn, hätte er die Infektion und die Chemo nicht bekommen, dann währe er direkt am Krebs gestorben und so, nehme ich an, steht er nicht in der Krebs Statistik!

Der nach einem Schädel-/Hirntrauma ins Koma gefallene, der dann nach Monaten an einer Lungenentzündung verstirbt, erscheint in der Statistik in der Ursachenrubrik "Schädel-/Hirntrauma", weil das letztlich die Ursache der Lungenentzündung war. - Insofern wird bei Krebskranken, die an den Folgen versterben, nicht anders verfahren.

Gruß Heribert