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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Antioxydantien



HerbertK
08.06.2007, 16:42
Hallo Mitstreiter,
<!--[if !supportEmptyParas]--><!--[endif]--><o></o>
anbei einige Gesichtspunkte zum Thema Antioxydantien,<o></o> hier insbesondere Catechine (Inhaltsstoffe von Tee)<o></o><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--><o></o>Hohe Dosierungen von Polyphenolen (Antioxydantien im<o></o> grünen Tee, Curcuma, Granatapfel etc.) wirken toxisch<o></o>(Leber, Nieren). Literatur: Chung Yang, “Chemical Research in Toxicology” (Band 20, Seite 583) – zitiert in Pharm. Ztg. 152.<o></o> Jahrgang (10. Mai 2007), Seite 48. – Persönl. Anm.: Gift ist eine Frage der Menge. Ich habe die Dosierung <o></o>von 240 mg Catechine auf 120 mg / Tag reduziert. ( meine sonstigen “Waffen“ siehe mein Beitrag vom 21.01.2007)<o></o><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--><o></o>

Catechine wirken als Radikalfänger . Durch einen quantenmechanischen Tunneleffekt wird diese Wirkung <o></o>erheblich beschleunigt. Ohne diesen Tunneleffekt würde <o></o>diese Wirkung mit zellschädigenden Radikalkettenreaktionen <o></o>nur unzureichend konkurrieren können. Literatur: Tejero et. al.,<o></o>J. Am. Chem. Soc. 2007, 129, 5846 – zitiert in Nachrichten aus der<o></o> Chemie 55, Juni 2007 Seite 617 , www.gdch.de (http://www.gdch.de/) <!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--><o></o>

Catechine wirken auch noch auf andere Weise; sie docken an<o></o> Prostatakrebszellen an und unterbinden damit deren Ernährung<o></o> (Apoptose !). Dies wurde allerdings nur bei HGPINgezeigt in einer<o></o> kleinen randomisierten Studie. Literatur: S. Bettuzzi, Cancer Research 2006(2), 66 , 1234-1240 – weiterhin : E.Navarro-Perán, Cancer Research 2005, 65, 2059-2064 und Sumpio, Journal of American College of Surgeons(JACS), Mai 2006, Vol 202, Issue 5,<o></o>813-825 – zitiert in www.pta-forum.de (http://www.pta-forum.de/) Ausgabe 4/2007, Seite 4 (News)

Alles Gute
Herbert

Heinz Kurt
11.06.2007, 00:41
Vitaminkonsum und Prostatakrebs

Exzessiver Vitaminkonsum erhöht Risiko für Prostatakrebs

Erst vor wenigen Wochen kratzte eine Studie am positiven Image von Vitaminpräparaten. In ihr wurde festgestellt, dass die Einnahme von Betacarotin, Vitamin A und E die Sterblichkeit erhöht. Nun liegt eine weitere Untersuchung vor, die ebenfalls zu einem negativen Ergebnis für Vitaminsupplemente kommt: In der im Journal of the National Cancer Institute veröffentlichten Beobachtungsstudie war die
excessive Einnahme von Multivitaminpräparaten mit einer Verdoppelung des Risikos für ein tödliches Prostatakarzinom verbunden.

Quelle DAZ v. 24.05.07

Heinz Kurt
11.06.2007, 00:43
Freie Radikale nicht immer schlechte Radikale?

In einem Editorial versuchen Goran Bjelakovic und Christian Gluud - die Autoren der vor wenigen Wochen veröffentlichten Metaanalyse, in der die Einnahme von Betacarotin sowie der Vitamine A und E mit einer erhöhtn Sterblichkeit verbunden waren - einen Erklärungsansatz für die aktuellen Studienbefunde. Sie beziehen sich dabei vor allem auf den antioxitativen Effekt der Vitamine. Dieser Effekt sei möglicherweise nicht in jedem Fall und für jede Person positiv. So seien die durch Antioxidanzien abgefangenen freien Radikale in geringer Konzentration für den Organismus möglicherweise wichtig. Sie könnten als Teil des Abwehrsystems gegen beschädigte Zellen - darunter auch präkanzerogene un kanzerogene Zellen - vorgehen. Weiter gedacht, könnten Antioxidanzien somit zwar für Personen mit erhöhtem oxidative Stress positiv, für Personen mit einem niedrigen Spiegel an freien Radikalen dagegen negativ sein. Beweisen läßt sich diese These bislang nicht. Hierfür werden weitere Studien benötigt, die den Einfluß von Antioxidanzien auf den Organismus untersuchen, Aussagen zu sinnvollen und schädlichen Konzentrationen machen und interindividuelle Unterschiede der Konsumenten berücksichtigen - so auch das Fazit von Bjelakovic und Gluud.

Quelle DAZ v. 24.05.07