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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Preise für Proscar



Reinardo
25.05.2006, 17:46
Für 6 Monatspackungen Proscar zahle ich in Spanien EUR 161,04. In deutschen Apotheken kostet dieselbe Menge EUR 327,48 und als Reimport EUR 311,10.
Das ist ein Preisunterschied von EUR 166,44 bzw. 150,06.
Reinardo

Hans-J.
27.02.2010, 08:29
Hallo Reinardo,

schön dass du neben der südlichen Sonne auch noch preiswert einkaufen kannst.
Aber die Einkaufspreise kann ich toppen.

Proscar in der Türkei 32,10 TL = 15,50 Euro, Avodart 51,10 TL = 25,00 Euro jeweils die 30 er Packung. Bei Großpackungen gibt es noch einen Rabatt.

Wird wieder Zeit, dass ich runterkomme, um neben Sonne auch Seewind zu schnuppern.

Dir alles Gute und lass etwas Zitrusfrüchte auf den Bäumen.

Herzliche Grüsse
Hans-J.

Michael A.
27.02.2010, 09:33
Hallo Hans,

der Beitrag von Reinardo ist aus dem Jahr 2006, mittlerweile ist der Patentschutz für Proscar abgelaufen, und bei uns bekommt man 100 Tbl. Finasterid auch schon für 58.-€
Wie Du hier (http://www.medikamente-per-klick.de/shop/produkte/produktdetails.html&pzn=0230378) sehen kannst.

Gruß, Michael A.

Hans-J.
27.02.2010, 23:38
Hallo Michael,

danke für den Hinweis - kann mir einen Lacher nicht verkneifen -
Aber wie mir dieser Beitrag dunkel hinterlegt als Neubeitrag vorgegauckelt wurde, kann ich mir nicht erklären. Aber das Erstelldatum war dann ja wohl eindeutig.

Danke.

Herzlichen Gruß
Hans-J.

Reinardo
25.06.2010, 11:47
Hallo:-
Wie mein Beitrag aus 2006 hier hereingekommen ist, weiss ich auch nicht. Inzwischen bin ich aber in der Lage, neuere Zahlen aus Anfang d.J. zu liefern.

Eine Monatspackung PROSCAR kostet in Deutschland Euro 55,99, Reimporte nach Verfügbarkeit Euro 47,50.
In Polen kostet PROSCAR je Packung Sloty 51,13. Bei einem angenommenen Kurs von 1:4 sind das Euro 12,80. Ein gleichwertiges polnisches Medikament mit dem Namen PENESTER kostet als 3-Monatspackung Sloty 120,71. Das sind monatlich Sloty 40,23, also nur 10,05.
Bleiben wir jedoch bei PROSCAR.

Die Rückfahrkarte Berlin-Frankfurt/Oder kostet ohne Ermäßigung Euro 18,20. Nahverkehrsmittel Berlin/Frankfurt/Oder Euro 6,40. Über die Oderbrücke ist es ein Fußweg von 15 Minuten bis zu 4 nahe gelegenen polnischen Apotheken, wo man auch deutsch spricht.
Dann sieht die Rechnung bei einem 6-Monatsbedarf wie folgt aus:
6x PROSCAR in Polen = Euro 76,80
Fahrtkosten Euro 24,80
Insgesamt also Euro 101,60

6x PROSCAR in Deutschland kosten Euro 335,94. das ergibt eine Ersparnis bei Kauf in Polen von Euro 234,34.
Wenn man also rechtzeitig ein Sparticket der Bundesbahn kauft, dann würde es sich sogar lohnen, bis vom Bodensee aus nach Polen zu fahren, um dort für 6 Monate PRIOSCAR zu kaufen.

Die Zahlen habe ich im Februar 2010 ermittelt. Wer damals (am 1.2.2010) in der ARD die Sendung Monitor/Beckmann gesehen hat, bei der auch Bundesminister Rösler zugegen war, wird bestätigt finden, dass dies kein Einzelfall ist, überhöhte Arzneimittelpreise in Deutschlanfd eher die Regel sind. In Spanien, wo ich die Verhältnisse auch gut kenne, sind die Preisunterschiede ebenfalls bemerkenswert. Dort gibt es übrigens keine Rezept- oder Quartalsgebühren.

Die Arzneimittelfirmen haben in Deutschland bekanntlich carte blanche, ihre Preise festzusetzen. Wenn der Minister nun anstrebt, einen Preisstopp durch Verhandlungen zu erreichen, dann wird eine unbefriedigende Situation dadurch nicht beseitigt sondern doch eher nur auf lange Zeit festgeschrieben. Zu einer wirklich effektiven Reform fehlen dieser Regierung der politische Wille und die Kraft. Wir alle bezahlen das.

Reinardo

Helmut.2
25.06.2010, 17:30
Grüß Dich Reinardo,

>Zu einer wirklich effektiven Reform fehlen dieser Regierung der politische Wille und die Kraft. Wir alle bezahlen das.<

Noch besser formuliert: Wurzel allen Übels sind die Politiker mit ihren Parteien, denn sie fürchten um ihre Parteienspende! Wenn sie der Wirtschaft im Allgemeinen und der Pharmaindustrie insbesondere zu harsche Zügel anlegt!
Gruß, Helmut

Heribert
25.06.2010, 17:48
Liebe Mitstreiter,

sobald die Industrie von der Politik in die Pflicht genommen werden soll, werden von dort durch Rationalisierungszwang das schwinden von Arbeitsplätzen angedroht. Und schon, lässt man den noch eben als toll bezeichneten frisch geschmiedeten Plan fallen. Niemand von den Politikern egal welcher Farbe, und auch von den Gewerkschaften möchte sich die Finger verbrennen.

Gruß Heribert


Die Macht des Staates hat der Macht des Geldes Attribut gezollt!