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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Behandlungsmöglichkeit für Männer mit hormonrefraktärem PCa



Günter Feick
09.07.2007, 11:29
Liebe Mitstreiter,

dieser Beitrag ist gedacht für Männer im hormonrefraktären Stadium. Für sie besteht Möglichkeit an einer Phase II Studie mit Glivec in Kombination mit anti-inflammatorischen und angiostatischen Medikamenten teilzunehmen. Die Studie wird durchgeführt in Bremen, Rostock, Bonn, Kassel, Borken, Markkleeberg, Tübingen, Regensburg, Passau u. Planegg. Mehr Information hierzu in meinem Beitrag vom 12. Feb. 07, in der Rubrik Diagnostik, Therapien und Co, Titel: Phase II Studie mit Glivec in Kombination ....

Für Mitpatienten, welche wegen einer bereits erfolgten Chemotherapie nicht an der Studie teilnehmen können, gibt es eine Behandlungsmöglichkeit mit mit anti-inflammatorischen u. angiostatischen Medikamenten im Uniklinikum Regensburg. Diese Information gab Prof. Reichle, Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I, Abteilung für Hämatologie und Internistische Onkologie.

Günter <O:p

shgmeldorf,Werner Roesler
12.07.2007, 15:45
Liebe Mitstreiter,

dieser Beitrag ist gedacht für Männer im hormonrefraktären Stadium. Für sie besteht Möglichkeit an einer Phase II Studie mit Glivec in Kombination mit anti-inflammatorischen und angiostatischen Medikamenten teilzunehmen. Die Studie wird durchgeführt in Bremen, Rostock, Bonn, Kassel, Borken, Markkleeberg, Tübingen, Regensburg, Passau u. Planegg. Mehr Information hierzu in meinem Beitrag vom 12. Feb. 07, in der Rubrik Diagnostik, Therapien und Co, Titel: Phase II Studie mit Glivec in Kombination ....

Für Mitpatienten, welche wegen einer bereits erfolgten Chemotherapie nicht an der Studie teilnehmen können, gibt es eine Behandlungsmöglichkeit mit mit anti-inflammatorischen u. angiostatischen Medikamenten im Uniklinikum Regensburg. Diese Information gab Prof. Reichle, Klinik und Poliklinik für Innere Medizin I, Abteilung für Hämatologie und Internistische Onkologie.

Günter <O:p

Hallo Günter,

haben die "Regensburger" erklärt, mit welchen anti-inflammatorischen u. angiostatischen Medikamenten therapiert werden soll?
Für Betroffene nach einsetzender Docetaxel-
Resistenz sollte diese weitere Option einmal näher betrachtet werden.

Über "Glivec", das ist der Handelsname von Imatinib, ist zu sagen, dass dieser Tyrosinkinase - Hemmer schon sehr erfolgreich bei der chron. myeloischen Leukämie (CML) sowie auch bei weiteren malignen Erkrankungen , wie z.B. GIST (gastrointestinalen Stromatumoren) erfolgreich eingesetzt wird.
Die Verträglichkeit soll relativ ordentlich sein, nicht vergleichbar mit standardisierter Docetaxel-Therapie.
Die Vertriebsfirma ist "Novartis".
Es gibt auch schon Weiterentwicklungen für Patienten, bei denen eine Imatinib-Resistenz oder -Unverträglichkeit vorliegt. Die Namen sind "Dasatinib" (BMS -354825) am 28.Juni 2006 in den USA unter dem Handelsnamen "Sprycel"zugelassen. Dasatinib soll bis zu 300mal wirksamer sein in seiner Hemmung!
Weiterhin "Nilotinib" (AMN 107) eine weiterer Tyrosinkinase-Inhibitor. Dieser soll nicht nur an Ber-Abl, sondern auch an 32 von 33 bekannten Mutationen ankoppeln und wirksam sein. Der Handelsname für das Medikament soll "Tasigna" sein. (Alle vom Hersteller "Novartis").
Lediglich bei nur einer Mutation T3151 wirkt keiner der bekannten Tyrosinkinase-Hemmstoffe. Es gebe hier Probleme bei der "Bindungsstelle".

Für das fortgeschrittene und metastasierende PCa erscheinen hier neue therapeutische Möglichkeiten, die möglicherweise schon z.B. in Regensburg (s. Günters Beiträge) genutzt werden könnten!

Gruß Werner R.

Günter Feick
12.07.2007, 18:58
Hallo Werner,

die folgenden Medikamente sind im angiostatischen u antiinflammtorischen Therapieschema wahrscheinlich in der Anwendung -


Pioglitazone (Actos®), Etoricoxib (Arcoxia®), and Dexamethasone
(Fortecortin®)

Möglicherweise auch in Kombination mit einer metronomischen Chemotherapie mit Treosulfane (Ovastat®). Diese Behandlung verstehe ich als eine Chance bei hormonrefraktärem PCa und vor einer Docetaxel Behandlung oder nach einer nicht mehr wirkenden Docetaxel Therapie.

Gruß

Günter

Stefanie
27.12.2007, 14:50
Bin heute in Kontakt mit Markleeberg getreten, da dort offensichtlich auch diese Studie gestartet wurde und dies hier ganz bei uns in der Näge liegt.

Hat jemand schon Erfahrungen gemacht? Hat sich jemand schon damit ausführlich auseinandergesetzt?

Klingt sehr interessant. Kann mich gleich zu Beginn des nächsten Jahres wieder telefonisch melden, um weiteres zu besprechen.

Wie immer voller Hoffnung auf Besserung
Stefanie

Günter Feick
27.12.2007, 16:20
Liebe Mitstreiter, (Stefanie, das ist keine Antwort auf Deine Frage)

diese Phase II Studie mit Glivec in Kombination mit anti-inflammatorischen und angiostatischen Medikamenten ist offen für Männer mit hormonrefraktärem PCa. Die Studie wird durchgeführt in Bremen, Rostock, Bonn, Kassel, Borken, Markkleeberg, Tübingen, Regensburg, Passau u. Planegg.

Die Rekrutierung wurde vor einigen Monaten begonnen. <O:p
Der noch verbleibende Zeitraum für eine Anmeldung zur Studie soll aber nicht mehr allzu groß sein, so eine Information von heute.

Mehrere Beiträge u. Erfahrungsberichte zur Studie finden sich in diesem Forum. Ein Beitrag zum Grundsätzlichen der Studie ist hier -

Phase II Studie mit Glivec in Kombination mit anti-inflammatorischen Medikamenten (http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?t=1275)

Günter

Hans (GL)
27.12.2007, 16:48
Hallo Stefanie,
einer der Teilnehmer berichtet hier: Link (http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?t=2075)

Gruß
Hans (GL)

HansiB
27.12.2007, 16:53
Hallo Stefanie,

ich kenne Wirkungen, Abfall des PSA, bei operierten und hochtherapierten.
Eine Nebenwirkung von Actos, oder der Chemo)
scheinen Wassereilagerungen in den Beinen zu sein, dieser Einwand von mir, störte eine Vortragende Ärztin nicht sehr. Ich werde vorerst nicht mitmachen. Mir liegen die Unterlagen vor.

Gruß Konrad