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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Stammzellentherapie gegen Harninkontinenz



RalfDm
01.08.2007, 20:12
Liebe Mitstreiter,

mich rief heute ein alter (DHB-) Bekannter an, der gestern Abend im Fernsehen (er wusste nicht mehr, auf welchen Sender) mit einem Auge einen Beitrag zur Behandlung von Harninkontinenz durch aus Oberarmmuskeln gewonnenen Zellen sah. Die Behandlung würde an einer österreichischen Uniklinik (Innsbruck? Salzburg?) vorgenommen und in Deutschland nicht angeboten.
Ich habe ein bisschen gesurft und stieß auf eine Seite von 3SAT (http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/nano/bstuecke/43998/index.html) und eine der Uniklinik Innsbruck (http://www.uro-innsbruck.at/inkontinenz/website/therapie_stammzell.htm). Mehr, als dort zu lesen ist, weiß ich nicht. Vielleicht interessiert es jemanden.

Ralf

BurgerH
02.08.2007, 08:11
Hallo Ralf,

das noch experimentelle Verfahren wird neben Innsbruck auch in Deutschland an dem Klinikum Rechts der Isar in München und an dem Lukaskrankenhaus in Neuss durch Prof. Otto praktiziert.

Neuss hat den Vorteil, dass sie vom Patienten keine Zuzahlungen verlangen;

Hier ein Link:

http://www.lukasneuss.de/kliniken/urologie/tissue_engineering/index.html

Es scheint davon abzuhangen, wie und inwieweit der Schließmuskel durch die Prostato-Op verletzt wurden. Auf jeden Fall wird in beiden Kliniken voher eine gründliche Untersuchung gemacht, ob die Methode Aussicht auf Erfolg bietet.

Ich hoffe, dass diese Methode für unsere Inkoninezbetroffenen zum Erfolg führt, da sie bedeutend schonender als die Implanierung eines künstlichen Schließmuskels ist.

Es werden per Spritze aus dem Oberarm Muskelzellen gewonnen, die dann im Labor weitergezüchtet werden und wieder mit Kanüle (durch den Penis) in den Schließmuskel eingepflanzt werden.

Eines unserer Mitglieder hat mit Neuss bereits einen Termin vereinbart und wir sind gespannt auf seine Erfahrungen.

Gruß

Hansjörg Burger
Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Rhein-Neckar e.V.

shg-pca-husum
02.08.2007, 09:01
Hallo,

das Thema wurde auch schon mal hier besprochen:

http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?p=4862#post4862

Viele Grüße