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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : OP nach Hormontherapie noch möglich?



lobo01
19.08.2007, 09:54
Frage an die Experten?
Ist nach Hormontherapie (z.B DHT) noch eine OP möglich oder gibt es da Einschränkungen?So könnte man, falls PK noch in Kapsel ja versuchen mit einer weniger belastenden Hormontherapie das Ganze in den Griff zu bekommen und wenn das nicht klappt ist immer noch die OP möglich?

LudwigS
19.08.2007, 10:27
Möglich mit vorzüglichem Ergebnis ist das schon.
Ob das alle so gut können wie der Chirurg von HorstK ist sicher fraglich. Aber auch bei "normalen OP's" sind die Fähigkeiten der Chirurgen unterschiedlich.

Hier geht es zum Profil von HorstK.
http://forum.prostatakrebs-bps.de/member.php?u=74

Oben rechts im Profil findet sich der Link zur grafischen Darstellung des Ganzen.

Gruss Ludwig

PeterP
20.08.2007, 23:05
Hallo lobo01,
mir hat es ein alter erfahrener Operateur einmal so erklärt, daß die durch die Hormontherapie "geschrumpelte" Prostata keine so klaren Gewebeabgrenzungen mehr zeigt. Wenn Du bedenkst, das eine nervenschonende OP höchste Präzisionsarbeit ist und eigentlich nur von erfahrenen Leuten wirklich zuverlässig durchgeführt wird (werden sollte), kann man das verstehen.
Möglich ist die OP aber auf jeden Fall, auch wenn es nicht mehr so gerne gemacht wird.
Aber da ist die grundsätzliche Überlegung: Wenn die Sache eindeutig noch organbegrenzt ist, kannst Du eine OP relativ beruhigt durchführen lassen, weil Du eine gute Chance auf Heilung und Nervenschonung hast.
Wenn Du aber nicht sicher bist, das das PCA noch organbegrenzt ist, wirst Du nach Einleitung der Hormonblockade auch nicht schlauer werden (vorausgesetzt, es sieht nicht so übel aus, daß die HB nicht mehr funktioniert). Denn unter HB ist weder eine PET-CT noch eine USPIO möglich.
Daher rate ich, nimm die Ausgabe von ca. 1000 Euro für eine umfassende Diagnose in Kauf und entscheide dann das weitere.
Solches wäre eine Nachuntersuchung der Biopsie auf Gewebetumormarker incl. DNA-Zytologie und eine PET-CT. (Die USPIO ist aufwendiger, da nur in Holland möglich, aber bei Metastasenverdacht besser)
Dann weißt Du, ob eine OP noch sinnvoll ist oder eine Hormonblockade angebrachter ist oder, was Dir niemand wünscht, auch die HB nur eingeschränkte Aussicht hat.
Bei der PET-CT muß der PET-Anteil selbst bezahlt werden und auch die Gewebeuntersuchungen sind leider keine Standard-Kassenleistungen. Das ist im Moment eine bittere Pille, aber in Anbetracht der besseren Aussichten auf eine richtige und angemessene Therapie ist es das viel kleinere Übel.
Viel Glück für Deine Entscheidung
PeterP

WinfriedW
21.08.2007, 08:42
... Bei der PET-CT muß der PET-Anteil selbst bezahlt ...Hierzu gibt es diesen Thread (http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?t=833).

USPIO kostet 1900,- € plus Reise-, Übernachtungskosten.

Privatkassen bezahlen diese Untersuchungen normalerweise.

Schon mal über Seeds nachgedacht, Lobo 01?

WW

HorstK
31.08.2007, 09:28
Möglich mit vorzüglichem Ergebnis ist das schon.
Ob das alle so gut können wie der Chirurg von HorstK ist sicher fraglich. Aber auch bei "normalen OP's" sind die Fähigkeiten der Chirurgen unterschiedlich.

Hier geht es zum Profil von HorstK.
http://forum.prostatakrebs-bps.de/member.php?u=74

Oben rechts im Profil findet sich der Link zur grafischen Darstellung des Ganzen.

Gruss Ludwig

Ja Ludwig das ist richtig.

Du hattest Dich damals nach der DHB für die Seeds-Therapie entschieden und hast, so wie ich es aus Deinem Verlauf ersehe, auch einen der Besten auf diesem Gebiet gefunden.

Immer mal wieder sehe ich mir Dein Profil an:

http://forum.prostatakrebs-bps.de/member.php?u=20

und erinnere mich dabei an die relativ lange Zeit, ich meine es ging 2001/2002 richtig los, in der Du mich mit Infos und Hinweisen unterstützt hast.

Alles Gute
Horst