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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die ersten 100 Tage



HorstK
24.09.2007, 10:43
wie schnell die Zeit vergeht:

Der neue BPS-Vorstand ist 100 Tage im Amt

Freundliche Grüße
Horst

elmshorn
24.09.2007, 13:04
Hallo Mitstreiter,
die 100 Tage des neuen Vorstandes sind schnell, aber leider auch ohne Außenwirkung, soweit erkennbar, vergangen. Der viel zu frühe Tod von Werner Frohne darf nicht als Entschuldigung für weitestgehende Untätigkeit herhalten. Ich kann nur hoffen, dass die Vorstandsmitglieder etwas mehr Elan an den Tag legen werden, denn so wie jetzt kann und darf es nicht weitergehen: kein Plan, keine Konzepte, keine Projekte ersichtlich.

BurgerH
24.09.2007, 16:28
Hallo,

jetzt macht mal ein bißchen halblang!

Der Vorstand im BPS arbeitet ehrenamtlich und das neue Gremium musste sich erstmals zusammenraufen.

Ihr solltet mal den Termiinplan für Herbst von meinem Mitstreiter Paul Enders sehen, der neu in den Vorstand als Beisitzer gewählt wurde.
Vorstandssitzungen, G-BA-Sitzungen, Hotline-Vorbereitungen, regionales Treffen der Baden-würtembergischen SHGs und eigene SHG-Termine wechseln sich in bunter Reihe ab. Dazu diese Woche der Urologenkongress in Berlin.

Vielleicht haltet Ihr Euch dann mit Kritik und Forderung nach Aktivitäten zurück.

Es sind halt leider immer nur ein paar wenige, die sich engagieren und die dann mit Terminen zugedeckt werden!

Gruß

Hansjörg Burger
SHG Prostatakrebs Rhein-Neckar e.V

Schorschel
24.09.2007, 16:43
...Ich kann nur hoffen, dass die Vorstandsmitglieder etwas mehr Elan an den Tag legen werden, denn so wie jetzt kann und darf es nicht weitergehen: kein Plan, keine Konzepte, keine Projekte ersichtlich.


Hallo Ingo!

Was Du schreibst, empfinde ich als wenig konstruktiv.

Ich kann Dich und alle Kundigen nur ermutigen, dem Vorstand mit Initiativen, Projektskizzen, Konzeptansätzen etc. unter die Arme zu greifen. Es ist für die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder einfacher, Vorschläge und Konzeptansätze zu prüfen, zu redigieren, zusammenzufassen etc., als alles selber zu entwicklen und zu machen. Elan ist auch eine Bringschuld, und nicht nur das Warten auf den Elan der anderen.

Leider verstehe ich zu wenig von der Materie als dass ich meinen Worten eigene Taten folgen lassen könnte. Sonst würde ich es tun, weil mein Selbstverständnis nicht wäre, zu warten und dann zu mäkeln, wenn von Anderen, über deren Zeit ich mit meiner Erwartungshaltung stillschweigend verfüge, nichts kommt.

Viele Grüße

Schorschel

WolfhardD
24.09.2007, 17:11
Hallo
dann fragt Euch, die ihr mäkelt: Und was habe ich für den Verband, für den BPS, für uns alle getan?
Wolfhard
www.prostata-sh.info

Anonymous1
24.09.2007, 17:44
Hallo
dann fragt Euch, die ihr mäkelt: Und was habe ich für den Verband, für den BPS, für uns alle getan?
Wolfhard
www.prostata-sh.info (http://www.prostata-sh.info)

Hallo Wolfhard,

zu Deiner obigen Frage sage ich Dir sehr gerne, dass DU viel, sogar sehr viel für den Verband und für viele Erkrankte getan hast.

Und wenn jetzt irgendein Häuptling "Spitze Zunge" säuselt, dass Du jetzt doch bloß "fishing für compliments" betreibst: mach Dir nichts draus, denn gerade diese Häuptlinge sind meist nur Spiegelfechter.

Gruß Dieter

PS: Zum besseren Verständnis für weniger Informierte möchte ich anfügen, dass Wolfhard kein Vorstands-Mitglied des BPS ist. Er macht seit vielen Jahren sehr wertvolle Mitschriften bei Vortragsveranstaltungen um diese allen, die nicht dabei sein konnten, zur Verfügung zu stellen, er macht sich viel Arbeit und Gedanken bei seinem Engagement für seine Homepage und er macht auch sonst einiges, ohne es an die große Glocke zu hängen.

Hoffentlich komme ich jetzt nicht in den Verdacht, in die in diesem Forum zu beobachtende Lobes-Arien-Flut einstimmen zu wollen.

Reinardo
25.09.2007, 07:21
Hallo Dieter. Die "Lobes-Arien-Flut" hast eigentlich Du jetzt selbst eröffnet. Ich muss nach Beobachtung des Geschehens leider auch sagen, dass wenig Zukunftweisendes nach den ersten 100 Tagen an die Öffentlichkeit gedrungen ist, was nicht ausschliesst, dass man sich sehr intensiv mit sich selbst beschäftigt hat. Ich vermisse Biss und Provokation. Mal sehen, ob sich auf dem ICC in Berlin etwas tut. Mal sehen, ob der neue Vorstand es wagt, ausser Harmlosigkeiten wie "in der Vergangenheit oft Übertherapie" auch etwas zu sagen wagt, was Professor Miller nicht gerne hört. Mal sehen, ob der Name "Leibowitz" fällt. Mal sehen, ob der BPS mehr fordert als nur vermehrte, kostenlose PSA-Tests. Mal sehen, ob . . .
Gruss, Reinardo

Anonymous1
25.09.2007, 08:29
Hallo Dieter. Die "Lobes-Arien-Flut" hast eigentlich Du jetzt selbst eröffnetHallo Reinardo,

gegen Weihrauch war ich schon immer etwas empfindlich. Wenn ich lese, wie sich manche User hier gegenseitig mit Lobeshymnen besingen und beweihräuchern, wird mir leicht übel. Da wird das Einstellen einer Grafik fast wie ein wirksames Krebs-Medikament hochgelobt, - echt Panne!

Anderen dagegen, mit echten Verdiensten, wird Dreckschmiss zugeteilt, - daran hast Du, Reinardo, keinen geringen Anteil. Eine Aufzählung von Zitaten an dieser Stelle hier ist überflüssig, denn die regelmäßigen Leser kennen den Sermon aus Onmeda und hier.

Obwohl ich prinzipiell gar nichts davon halte, solltest Du es mal mit der an anderer Stelle empfohlenen Hamburger Art versuchen: Schmeiß den ganzen Müll, den Du selbst produziert hast, einfach über Bord.

Gruß Dieter

Anonymous1
25.09.2007, 10:58
Hallo,

jetzt macht mal ein bißchen halblang!

Der Vorstand im BPS arbeitet ehrenamtlich und das neue Gremium musste sich erstmals zusammenraufen.

Ihr solltet mal den Termiinplan für Herbst von meinem Mitstreiter Paul Enders sehen, der neu in den Vorstand als Beisitzer gewählt wurde.
Vorstandssitzungen, G-BA-Sitzungen, Hotline-Vorbereitungen, regionales Treffen der Baden-würtembergischen SHGs und eigene SHG-Termine wechseln sich in bunter Reihe ab. Dazu diese Woche der Urologenkongress in Berlin.

Vielleicht haltet Ihr Euch dann mit Kritik und Forderung nach Aktivitäten zurück.

Es sind halt leider immer nur ein paar wenige, die sich engagieren und die dann mit Terminen zugedeckt werden!

Gruß

Hansjörg Burger
SHG Prostatakrebs Rhein-Neckar e.V

Hallo Hansjörg,

grundsätzlich hast Du mit Obigem recht und wir dürfen sehr froh sein, dass für Paul Enders die Tür in den Vorstand aufgegangen ist.


Es sind halt leider immer nur ein paar wenige, die sich engagieren und die dann mit Terminen zugedeckt werden!Dieses allerdings sollte relativiert werden. Wir haben in den Tagen vor und in Magdeburg sehr große Bereitschaft zum Engagement gesehen. Leider wurde mit diesen Ressourcen wenig pfleglich umgegangen und es ist nur zum Teil gelungen, diese "Manpower" zum Wohle der Verbandsarbeit einzubinden. Es wurde parteipolitisch, lagermäßig und postenorientiert agiert: Viele Männer mit Engagement mochten dieses nicht und zogen sich zurück. So kommt es, dass man den falschen Eindruck haben könnte, nur wenige würden sich engagieren wollen.

Gruß Dieter

Anonymous1
25.09.2007, 11:07
Hallo Dieter. Die "Lobes-Arien-Flut" hast eigentlich Du jetzt selbst eröffnet. Ich muss nach Beobachtung des Geschehens leider auch sagen, dass wenig Zukunftweisendes nach den ersten 100 Tagen an die Öffentlichkeit gedrungen ist, was nicht ausschliesst, dass man sich sehr intensiv mit sich selbst beschäftigt hat. Ich vermisse Biss und Provokation. Mal sehen, ob sich auf dem ICC in Berlin etwas tut. Mal sehen, ob der neue Vorstand es wagt, ausser Harmlosigkeiten wie "in der Vergangenheit oft Übertherapie" auch etwas zu sagen wagt, was Professor Miller nicht gerne hört. Mal sehen, ob der Name "Leibowitz" fällt. Mal sehen, ob der BPS mehr fordert als nur vermehrte, kostenlose PSA-Tests. Mal sehen, ob . . .
Gruss, Reinardo

Hallo Reinarde,

eigentlich bin ich froh, dass Du Deinen Beitrag um Deine Aussage zu einer Zusammenarbeit mit Wolfhard reduziert hast. Wohl eine erste Umsetzung der Hamburger Methode.

Leider wird dadurch meine Antwort übertrieben scharf. Deshalb möchte ich Dir nahelegen, Dein Posting von heute 7:21 völlig zu löschen, danach könnte ich auch meine Antwort dazu entfernen, weil sie keinen Bezug mehr hätte.

Gruß Dieter

elmshorn
25.09.2007, 13:12
Hallo zusammen,
nur damit ich richtig verstanden werde: ich habe nicht gemäkelt, sonder versucht, Dinge anzusprechen, die mir als einfachem SHG-Leiter das Leben leichter machen würden: es fehlt bisher ein klar strukturiertes Handbuch o.ä., nach dem man seine Arbeit ausrichten kann, ob das durch das HOT-Line Beraterhandbuch abgedeckt wird, weis ich nicht, keine Info dazu. Die Informationen im medizinischen Teil der WEB-Site sind zum Teil veraltet: es fehlen z.B. die DNA-Zytometrie, Hinweise auf kontraproduktive Auswirkungen der Hormontherapien u.a.m. Nicht JEDER kann den ganzen Tag im Internet oder auf teuren Kongressen rumschnüffeln, um an die gewünschten Infos zu gelangen. Ich war und bin der Meinung, Kritik seitens Basis darf und muss sein, denn der normalerweise 1*jährliche Tätigkeitsbericht über gewesenes halte ich ganz einfach für zu wenig. Wer im Vorstand sitzt, muss auch mit Kritik fertig werden (können).

Reinardo
25.09.2007, 15:05
Hallo Dieter.
Mit der von Dir zitierten Kritik hatte ich keine SHG-Leiter gemeint sondern n u r den BPS-Vorstand. In den zwei SHGs, die ich kenne, leisten die SHG-Leiter genau die ehrenamtliche und ehrenvolle Aufgabe, die von Hutschi und anderen hier beschrieben wird. Um das nicht zu vermengen, hatte ich den Nachsatz bzgl. Wolfhard auch gelöscht.
Der Vorstand jedoch hat eine ganz andere Funktion als die SHG-Leiter, soll eine zentrale Interessenvrertretung der PK-Erkrankten gegenüber Ärzteschaft, Krankenkassen, Berufsverbänden und Regierung sein. Daraus ergibt sich eine Frontstellung. Und die erkenne ich nicht.
Voriges Jahr war ich beim Krebskongress im ICC und habe mit grossen Augen den BPS gesucht. Er war nicht (mehr) da, und am Ende des Flurs traf ich dann einige Leute von der hiesigen SHG, die das BPS-Magazin auf dem Tisch liegen hatten. Das ist zu wenig.
Gruss, Reinardo

Anonymous1
25.09.2007, 15:47
Hallo Dieter.
Mit der von Dir zitierten Kritik hatte ich keine SHG-Leiter gemeint sondern n u r den BPS-Vorstand. In den zwei SHGs, die ich kenne, leisten die SHG-Leiter genau die ehrenamtliche und ehrenvolle Aufgabe, die von Hutschi und anderen hier beschrieben wird. Um das nicht zu vermengen, hatte ich den Nachsatz bzgl. Wolfhard auch gelöscht.
Der Vorstand jedoch hat eine ganz andere Funktion als die SHG-Leiter, soll eine zentrale Interessenvrertretung der PK-Erkrankten gegenüber Ärzteschaft, Krankenkassen, Berufsverbänden und Regierung sein. Daraus ergibt sich eine Frontstellung. Und die erkenne ich nicht.
Voriges Jahr war ich beim Krebskongress im ICC und habe mit grossen Augen den BPS gesucht. Er war nicht (mehr) da, und am Ende des Flurs traf ich dann einige Leute von der hiesigen SHG, die das BPS-Magazin auf dem Tisch liegen hatten. Das ist zu wenig.
Gruss, Reinardo

Hallo Reinardo,

OK, damit sind wir uns ja dann weitestgehend einig. Du hast ja miterlebt, dass ich kein Blatt vor den Mund nehme, wenn mir öffentliche Reden nicht zusagen. Eine falsche Lobpreisung solcher Vorträge wäre das Verkehrteste; mag der Kritisierte am abendlichen Biertisch so nett sein wie er will.

Gruß Dieter