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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Warum nicht Bondronat ..oral ??



Klaus (A)
26.09.2007, 16:34
Hallo Freunde,

Nachdem ich nach der letzten Zometa Infusion ziemliche Muskel-/Knochenschmerzen hatte und nachdem ich die folgenden Artikel gelesen habe

http://www.docguide.com/news/content.nsf/news/852571020057CCF68525713B004EB2D4

http://www.druginfozone.nhs.uk/Record%20Viewing/vR.aspx?id=549458

http://www.pslgroup.com/dg/24dece.htm

frage ich mich, warum eigentlich nicht auf tägliche Bondronat Tabletten umstellen anstatt Zometa Infusionen.
(Weniger Nebenwirkungen besonders was mögliche Nierenprobleme anbelangt...bei offensichtlich gleicher Effektivität).

Was denkt Ihr???

Gruss -- Klaus

Harro
26.09.2007, 17:36
http://forum.prostatakrebs-bps.de/showpost.php?p=17442&postcount=1


Hallo, Klaus, genau dieses Medikament hat der Chefurologe meinem Bekannten für das Prozedere nach Befundbericht als Ersatz für Zometa empfohlen, nachdem dieser wegen seines Nierenproblems - er hat nur noch eine Niere und Kreatinin immer noch über 3 - eben erhebliche Probleme mit Zometa bekam. Ich habe das bei meinem Hilferuf vor einigen Tagen ausdrücklich hervorgehoben. Wahrscheinlich ist das untergegangen.

Gruß Hutschi

shgmeldorf,Werner Roesler
27.09.2007, 12:53
Hallo Klaus und Hutschi!
Beide Bisphosphonate unterscheiden sich durch ihre charakteristischen Wirkprofile und verschienen starke Bindungspotenzen.

So hat Ibandronat ("Bondronat") die relative Potenz von 10.000 und
Zoledronat ("Zometa") die relative Potenz von 20.000.

Eine orale Alternative dürfte "Bondronat" sicher sein!

Was machen eigentlich unsere Recherchen bezüglich "Strontium Ranelat" (s. unter Google).

Gruß Werner R.

PS:
Übrigens ist eine komplementäre Maßnahme die weitere Zufuhr von Calcium und Vitamin D.

Wir hatten nun in Dithmarschen (Hier befindet sich das größte zusammenhängende Kohlanbaugebiet in Europa!) unsere jährlichen Kohltage.

Und hier sollte dazu erwähnt werden: Grünkohl (100 g) hat einen außerordenlich hohen Gehalt an Calcium, nämlich 1100 mg. Ebenso Bierhefe (100 g) mit 210 mg und Mandeln (100 g) mit 235 mg...
Also, damit nicht alles so trockene Theorie bleibt: Ruhig einmal Grünkohl essen, dazu ein gepflegtes Bier trinken und einige Nüsse kauen. Das ist gut für den Körper und die Seele!

shgmeldorf,Werner Roesler
18.10.2007, 19:49
Hallo,
wir hatten gehofft, dass der Einsatz von Strontiumranelat beim fortschreitenden PCa anstatt eines Bisphosphonates machbar sein könnte.

Leider nein!

Professor J.D. Ringe, Klinikum Leverkusen, hat auf meine Anfrage leider erklärt: "Strontiumranelat könnte zur Therapie einer sekundären Osteoporose nach Prostata-Ca eingesetzt werden - nicht aber bei Verdacht auf oder nachgewiesenen Knochen-Metastasen."

Professor Ringe hat eine interessante Arbeit über Strontiumranelat im Diskussionsforum Arzneimitteltherapie veröffentlicht (23.Jahrgang.Heft 5 .2005).

(Strontium ist ein natürliches Spurenelement aus der Gruppe der Erdkalimetalle, ähnlich Calcium. Nicht zu verwechseln mit dem radioaktiven Element.)

Gruß Werner R.

RuStra
25.10.2007, 10:21
Leider nein!

Professor J.D. Ringe, Klinikum Leverkusen, hat auf meine Anfrage leider erklärt: "Strontiumranelat könnte zur Therapie einer sekundären Osteoporose nach Prostata-Ca eingesetzt werden - nicht aber bei Verdacht auf oder nachgewiesenen Knochen-Metastasen."



und wo ist die Begründung für diese Meinung ??





Professor Ringe hat eine interessante Arbeit über Strontiumranelat im Diskussionsforum Arzneimitteltherapie veröffentlicht (23.Jahrgang.Heft 5 .2005).


da finde ich nur im inhaltsverzeichnis den titel, den Aufsatz selbst aber nicht:

"Johann D. Ringe, Leverkusen
Strontiumranelat 147<o:p></o:p>
Innovatives Osteoporosetherapeutikum
mit dualem Wirkungsprinzip"


Rudolf

shgmeldorf,Werner Roesler
26.10.2007, 12:20
Hallo Rudolf,
hier kann ich Dir auch nicht mehr als am Telefon sagen. Es liegt die bekannte klare Aussage von Herrn Professor Dr. med.Johann D. Ringe, Klinikum Leverkusen, vor.
Ich habe Herrn Professor Ringe um nähere Erläuterungen gebeten. Warten wir ab.
Seine Arbeit ist im: "Diskussionforum Arzneimitteltherapie (AMT)-23.Jahrgang-Heft 5-2005" erschienen. Solltest Du keinen Zugang bekommen, so sage mir das, dann bekommst Du eine Kopie.

Gruß Werner R.

NACHTRAG: Versuche es einmal hier: www.aerztekammer-bw.de/25/10praxis/88arzneimitteltherapie/0505amt.pdf (http://www.aerztekammer-bw.de/25/10praxis/88arzneimitteltherapie/0505amt.pdf)

RuStra
27.10.2007, 16:59
NACHTRAG: Versuche es einmal hier: www.aerztekammer-bw.de/25/10praxis/88arzneimitteltherapie/0505amt.pdf (http://www.aerztekammer-bw.de/25/10praxis/88arzneimitteltherapie/0505amt.pdf)


dankedanke !!!
habs heute morgen zum frühstück gelesen!

Ringe schreibt:

"Die ersten Untersuchungen des Einflusses von Strontium auf den Knochen wurden bereits 1910 durchgeführt(3), doch erst Untersuchungen aus den 80er Jahren ergaben Hinweise auf den therapeutischen Nutzen von Strontiumranelat bei Osteoporose(4)."

Das ist eine Huschhusch-Darstellung.
Von 1910 zum -huschhusch- Strontiumranelat der 80er Jahre? Gabs dazwischen nix?
Und ist die Studie (4) schon zum Strontiumrenalat?

Ja, es gab was dazwischen.
Nein, die Studie (4) von 1985 hat sich mit Strontiumchlorid beschäftigt. Ich habe den angegebenen Autor zu (4) "Marie PJ" mal im PubMed recherchiert, weiterer Suchbegriff "strontium". Da finden sich 16 Papiere, von 1985 bis 2006. Ein "neues Strontiumsalz" taucht erst 1993 auf.

Also: Prof.Ringe will das Strontiumranelat zur Behandlung der Osteoporose bzw. zur Prävention der O. darstellen - nicht aber die Beziehung Strontium und Knochenstoffwechsel insgesamt.


Ich finde es aber unter unserer Fragestellung, ob Strontium einen Beitrag zu Knochengesundheit leisten kann, wichtig, die Strontium-Geschichte vollständig zu recherchieren, um nicht einmal mehr in irgendwelchen Sackgassen resigniert festzustecken und zu seufzen: Wieder nix!

Marco hatte mittels des von ihm recherchierten Überblick-Artikels auf die Studie von Dr.Skoryna von 1981 hingewiesen, hier (http://www.promann-hamburg.de/Texte/Strontium/StrontiumSuppl-Skoryna-1981.pdf)runterzuladen.

Skoryna hat bei 100 Patienten getestet, welche Wirkung die Strontium-Supplementierung hat. 50 von diesen 100 Patienten,die
metastatischen Knochenkrebs oder Kachexie oder postmenopausale Osteoporose oder Leber-Cholestase hatten, hat er mindestens 3 Monate lang Strontium gegeben. In der Studie sind Röntgenbilder von metastasieren Brust- und Prostatakrebs-Knochen vor und nach der Behandlung, die zeigen, dass die Supplementierung was gebracht hat.
Skoryna meint, weitere Untersuchungen mit mehr Patienten müssten gemacht werden, um herausfinden zu können, ob Strontiumgabe auf das Metastasenwachstum einen Einfluss habe.

So, das war 1981 - meine Frage: Wo sind diese Untersuchungen?
Bei mir geht das jetzt erst wieder weiter mit dem Vortrag von Tallberg von Septb.2006, der aufs Strontium bei Knochenmetastasen hinweist.

grüsse,
Rudolf

Briele
27.10.2007, 22:41
<o:p> Guten Abend,
</o:p>
<o:p> </o:p>
Mein Mann Werner hatte 2005 ein Rezidiv, nach der fünfwöchigen Bestrahlung war der PSA Wert auf 19 gestiegen, Knochenmetastasen wurden leider erst danach festgestellt.<o:p></o:p>
<o:p> </o:p>
Seither hat er folgende Therapie: alle drei Monate Trenantone Spritze, täglich Casodex 50mg, alle sechs Wochen eine Zometainfusion.<o:p></o:p>
<o:p> </o:p>
Es geht ihm – trotz einiger Nebenkriegsschauplätze – (Bandscheibenvorfall, kaputte Knie, etc., ) gut. Nieren und Leberwerte sind in Ordnung.<o:p></o:p>
<o:p> </o:p>
Seit Beginn der Therapie ist seine große Sorge eine Kiefernekrose. Er ist sehr genau bei der Zahnhygiene, auch oft bei seinem Zahnarzt für zusätzliche Zahnreinigungen mit Vector. Dem Zahnarzt war dieses Thema neu gewesen. Auch in der Ambulanz des UKE (Universitätsskrankenhaus) war die Ärztin uninformiert.<o:p></o:p>
<o:p> </o:p>
Wir beziehen unsere Kenntnisse aus dem Internet und bei meinem Mann verhärtet sich der Eindruck, daß die Gefahr einer Kiefernekrose bei Zometa nunmehr höher eingeschätzt wird als vor 1-2 Jahren.

Hat jemand von Euch wegen eventueller Kiefernekrose von Zometa auf Bondronat gewechselt?



liebe Grüße und gute Wünsche in die Runde
Briele - für Werner

<o:p> </o:p>

<o:p></o:p>
<o:p> </o:p>
<o:p> </o:p>

Günter Feick
28.10.2007, 07:54
Wir beziehen unsere Kenntnisse aus dem Internet und bei meinem Mann verhärtet sich der Eindruck, daß die Gefahr einer Kiefernekrose bei Zometa nunmehr höher eingeschätzt wird als vor 1-2 Jahren. [/font]
Hat jemand von Euch wegen eventueller Kiefernekrose von Zometa auf Bondronat gewechselt? Briele - für Werner


Hallo Briele,

habe selber keine Erfahrungen mit Bisphosphonaten. Über beobachtete, unterschiedliche Kieferknochenschädigungen durch bestimmete Bisphosphonate hat das Universitätsklinikum Bonn,Medizinische Klinik und Poliklinik I, Direktor: Prof. Dr. T. Sauerbruch http://www.meb.uni-bonn.de/innere-medizin ein Merkblatt für Patienten herausgegeben - "Kieferknochenschädigung (Osteonekrose) unter Therapie mit Bisphosphonaten".

Solltest Du die Bonner Info. nocht nicht gelesen haben, dann bitte siehe weiter unten eine Passage aus dem Merkblatt.


Günter



Passage aus dem Merkblatt -


Eine wesentliche Ursache für das Auftreten von Kiefernekrosen besteht zum einen ver-mutlich darin, dass Bisphosphonate die Wirkung der Osteoklasten (Zellen für den Kno-chenabbau) hemmen. Osteoklasten bewirken einen regelmäßigen Knochenabbau alten Knochens, was wiederum die Knochenneubildung durch Osteobalsten stimuliert. Dadurch tragen sie effektiv zu Vorgängen des Knochenumbaus und der Knochenerneuerung bei. Bisphosphonate verfügen außerdem über einen antangiogenetischen Effekt. Dies bedeutet, dass die Neubildung von Blutgefäßen durch diese Substanzen gehemmt wird. Hier-durch kann es insbesondere in stark beanspruchten Knochen wie z.B. den Kieferknochen zu einer mangelhaften Durchblutung kommen, was wiederum zu Nekrosen, also Kno-chenzerstörungen führen kann.


<O:pEin besonders gehäuftes Auftreten dieser Nebenwirkung wurde bei dem Präparat Zoledronat (Zometa®) beobachtet, unter Pamidronat (Aredia®) traten ebenfalls des öfteren Kiefernekrosen auf, jedoch seltener als bei Zoledronat. Unter Ibandronat (Bondronat®) Therapie waren Kiefer-Osteonekrosen als Komplikation bisher selten zu finden und bei Patienten, die Clodronat (Ostac®) erhielten, wurden bisher keine Kiefer-Osteonekrosen beobachtet.


Außerdem möchten wir noch darauf hinweisen, dass andere Medikamente, die Sie mögli-cherweise ebenfalls im Rahmen Ihrer Therapie einnehmen ähnliche Effekte auf die Knochenstabilität haben wie Bisphosphonate und daher die gleichzeitige Einnahme dieser Medikamente mit Bisphosphonaten die Entstehung von Kiefer-Osteonekrosen begünstigen kann. Daher sollte die Einnahme von Medikamenten mit hemmender Wirkung auf Osteoklasten oder auf die Neubildung von Blutgefäßen nach Möglichkeit vermieden werden.


<O:p
PD Dr. A. Glasmacher
Dr. K. Orlopp
Medizinische Klinik I
Universitätsklinikum Bonn
<O:pSigmund-Freud Str. 25
<O:p53105 Bonn <O:p

Günter Feick
28.10.2007, 12:20
Hallo Briele,
<O:p
möchte im Zusammenhang mit Knochendichte und osteoblastischen Metastasen das Interesse auch noch mal auf den Selektiven Estrogen Rezeptor Manipulator (SERM) Raloxifen lenken. Verbesserungen der Knochendichte und auch Wirkung auf androgenunabhängigen Prostatakrebs werden in den nachfolgenden Links/Kurztexten beschrieben

<O:pGünter

<O:pjcem.endojournals.org/cgi/content/full/89/8/3841<O:p (http://jcem.endojournals.org/cgi/content/full/89/8/3841)
Raloxifene to Prevent Gonadotropin-Releasing Hormone Agonist-Induced <O:p
</NOBR><NOBR>Bone Loss in Men with Prostate Cancer: A Randomized Controlled Trial</NOBR>
<NOBR></NOBR>
prostatecancer.researchtoday.net/archive/3/3/ (http://prostatecancer.researchtoday.net/archive/3/3/)
</O:pDort unter Nr. 28 -
</O:pRaloxifene, an oestrogen-receptor-beta-targeted therapy,
inhibits androgen-independent prostate cancer growth: <O:p</O:p
results from preclinical studies and a pilot phase II clinical trial.

<O:pwww.promann-hamburg.de (http://www.promann-hamburg.de/)
Dort unter Texte: Neue Einblicke in die Rolle der Östrogene und ihrer Rezeptoren im <O:pProstatakarzinom

<O:pwww.mamazone.de/05_faq/faq_007_2.htm (http://www.mamazone.de/05_faq/faq_007_2.htm)

<O:pwww.osteoporose.de/Osteoporose_Wissen/Glossar/SERM.html (http://www.osteoporose.de/Osteoporose_Wissen/Glossar/SERM.html)

www.onkodin.de/zms/content/e6/e38842/e42271/e42294/index_ger.html (http://www.onkodin.de/zms/content/e6/e38842/e42271/e42294/index_ger.html)
Osteoporose in der Onkologie: Gesamtkonzept der Osteoporosetherapie<O:p
in der Onkologie<O:p</O:p
</NOBR>

shgmeldorf,Werner Roesler
28.10.2007, 13:06
<O:pEin besonders gehäuftes Auftreten dieser Nebenwirkung wurde bei dem Präparat Zoledronat (Zometa®) beobachtet, unter Pamidronat (Aredia®) traten ebenfalls des öfteren Kiefernekrosen auf, jedoch seltener als bei Zoledronat. Unter Ibandronat (Bondronat®) Therapie waren Kiefer-Osteonekrosen als Komplikation bisher selten zu finden und bei Patienten, die Clodronat (Ostac®) erhielten, wurden bisher keine Kiefer-Osteonekrosen beobachtet.

<O:p

Hallo Günter,

das sollten wir in der Tat - wenn möglich - überprüfen. Wenn schon die Anwendung eines Bisphosphonats angesetzt werden soll, könnte dann u.U. "Bondronat" eine in Bezug die Komplikation "Kiefernekrose" bessere Alternative zu "Zometa" sein ? Was zeigt hier der therapeutische Index ?

Hallo Rudolf,

Du machst ja jetzt eine "Pro Mann"-Seite über Strontium. Hier wollen wir mit ärztlicher Hilfe auch eruieren, inwieweit Strontium eingesetzt werden kann. Wir sehen hierbei aber auch, wie mühsam wir alles erarbeiten müssen.

Daher meine Bitte an`s Forum:

Wenn Ihr Eurer Meinung nach wichtige Arbeiten und Links zu verschiedenen Themen feststellt, dann gebt diese zur Diskussion. Nur ein breiter werdendes Diskussionsfeld kann uns schneller weiter helfen! Ich bitte daher auch die bisher stillen Betrachter um deren Unterstützung!

Gruß Werner R.


Nachtrag: Die exakten molekularen Mechanismen der Bisphosphonate-Wirkung seien noch nicht bekannt. So sei aus einer Vielzahl von in vitro - Studien aber bekannt, dass "Pamidronat und Clodronat eine Apoptose von PCa-Zellen induzieren können, während Zoledronat eine signifikante Proliferationshemmung der PC-Zellen bedingt." (Heidenreich)
Das hier nur als ein Aspekt und Beispiel für die Komplexität des Themas.

Briele
29.10.2007, 20:50
@ lieber Günter Feick,

danke für die Antwort, die Links. Mein Mann hat beschlossen von Zometa auf Bondronat zu wechseln.

Wir haben heute ein Buch gekauft:
Bisphosphonat-Manual
Wirkungen-Indikationen-Strategien
erschienen im Springer Verlag.

Ein Fachbuch, wir werden natürlich nicht alles verstehen.

Alles Gute
liebe Grüße von Briele

Klaus (A)
30.10.2007, 12:17
Passage aus dem Merkblatt -


<o></o>Ein besonders gehäuftes Auftreten dieser Nebenwirkung wurde bei dem Präparat Zoledronat (Zometa®) beobachtet, unter Pamidronat (Aredia®) traten ebenfalls des öfteren Kiefernekrosen auf, jedoch seltener als bei Zoledronat. Unter Ibandronat (Bondronat®) Therapie waren Kiefer-Osteonekrosen als Komplikation bisher selten zu finden und bei Patienten, die Clodronat (Ostac®) erhielten, wurden bisher keine Kiefer-Osteonekrosen beobachtet.

<o><o><o>
Das war einer der Gründe, warum ich auf Bondronat umgestiegen bin. Ein weiterer ist, dass Bondronat bei langfristiger Gabe erheblich weniger toxisch auf die Nieren wirken soll als Zometa.
Klaus
</o></o></o>

Briele
08.11.2007, 20:42
Hallo,

mein Mann hatte heute ein Gespräch mit seinem Urologen, erzählte von seinen Nekrosebefürchtungen und brachte den Wunsch vor, von Zometa auf Bondronat umzusteigen.

Der Arzt sagte Bondronat würde von der Kasse nicht übernommen werden, das müsste man selbst bezahlen. ?

Werner hatte in den letzten 24 Monaten 20 Zometainfusionen. Wie bereits geschrieben es geht ihm soweit gut, er hat keine Schmerzen, vor ein paar Tagen wurde die Knochendichte untersucht. Sie ist sehr gut.

Wir haben nun öfter gelesen, daß Zometa (bis zu 10 Jahren) in den Knochen gespeichert wird und mein Mann fragt sich - und heute eben auch seinen Arzt - ob man dann immer weiter alle 6 Wochen die Infusion verabreicht, oder nach zwei Jahren an längere Intervalle zu denken ist. Der Urologe meinte es wäre vertretbar nun nur mehr alle drei bis vier Monate die Infusion zu geben.

Wahrscheinlich sollte ich hier mit diesem Thema nicht herumeiern, es ist ja das was mein Mann will, aber hier bin ich und möchte wieder fragen: wie seht Ihr das?

Liebe Grüße und gute Wünsche
von Briele

Urologe
11.11.2007, 11:39
... es ist ein Irrglaube, das ein Wechsel des Biphosphonates eine Kiefernekrose vermeiden kann! ALLE Biphosphonate haben das Potential zu einer solchen Nebenwirkung. Zometa ist aber das EINZIGE, was neben der allen Biphosphonat-eigenen Schmerzreduktion zusätzlich positive Effekte (Frakturhäufigkeit etc.) in Studien nachweisen konnte.

Gruss
fs

Günter Feick
11.11.2007, 17:53
Hallo Günter,
das sollten wir in der Tat - wenn möglich - überprüfen. Wenn schon die Anwendung eines Bisphosphonats angesetzt werden soll, könnte dann u.U. "Bondronat" eine in Bezug die Komplikation "Kiefernekrose" bessere Alternative zu "Zometa" sein ? Was zeigt hier der therapeutische Index?



Hallo Werner,

diese Info. von der Dt. Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC) zu Deiner Frage nach dem therapeutischen Index

Günter

Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC)
Langenbeck-Virchow-Haus
Luisenstraße 58/59
10117 Berlin
Tel. +49 - (0)30 - 84 71 21 - 31
Fax +49 - (0)30 - 84 71 21 - 32
eMail info@dgooc.de
http://www.dgooc.de (http://www.dgooc.de/)

Vielen Dank für Ihre Anfrage vom 28.10.2007 an die DGOOC zum Thema der Bisphosphonattherapie beim Prostatakarzinom. <?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p>
<o:p></o:p>
Unter der Behandlung mit Bisphosphonaten bei Tumorpatienten ist es in der Vergangenheit, wie Sie in Ihrer Anfrage bereits erwähnt haben, zu der Beobachtung von Kiefernekrosen (Osteonecrosis of the jaw (ONJ) gekommen. Dies hat dazu geführt, daß sich die einzelnen Fachgesellschaften mit diesem Problem intensiver beschäftigt haben. In einem aktuellen Review (Dunstan et al., Nature Clinical Practice Oncology 2007; 4(1): 42-55) stellt der Autor die einzelnen zu diesem Thema erschienen Publikationen dar. Bei der genaueren Betrachtung dieser Publikatonen fallen zwei Publikationen auf, in denen es auch unter Clodronat zu der Beobachtung von Kiefernekrosen gekommen ist. Allerdings hatten diese Patienten auch noch andere Bisphosphonate erhalten. In der Fachinformation des Hersteller wird dem Rechnung getragen, indem unter Punkt 4.4 „Besondere Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung“ auf dieses Problem hingewiesen wird. <o:p></o:p>
Im Vergleich zu dem, ebenfalls von Ihnen erwähnten, Pamidronat und Zoledronat stellen die beiden Untersuchungen, in denen Clodronat erwähnt wird, sicherlich eine Minderheit dar. Allerdings muß man hierbei bedenken, daß es sich bei Clodronat um ein Bisphosphonat der ersten Generation handelt, welches überwiegend oral, aber auch intravenös eingesetzt wurde. Die Studien zeigen aber, daß es gehäuft bei intravenöser Gabe zu dem Auftreten von Kiefernekrosen gekommen ist. Die neueren intravenösen Bisphosphonate Zoledronat und Pamidronat wurden wesentlich häufiger eingesetzt, so daß eine abschließende Beurteilung des Risikos für eine Kiefernekrose unter Clodronattherapie nicht abschließend zu treffen ist. <o:p></o:p>
Die „Amerikanische Gesellschaft für Knochen und Mineralforschung (American Society for Bone and Mineral Research)“ hat eine Taskforce gegründet, die ihre Empfehlungen 2007 publiziert hat (Khosla et al., Journal of Bone and Mineral Research 2007; 22(10): 1479-1491). In Kurzfassung lauten diese:<o:p></o:p>
<o:p></o:p>

Information des Patienten, daß das kalkulierte Risiko für eine ONJ in der Tumortherapie zwischen 1 und 10% zu liegen scheint.<o:p></o:p>
Zahnärztliche Untersuchung durch einen auf diesem Gebiet erfahrenen Zahnarzt vor Beginn der Behandlung und in 6-12 Monatsintervallen.<o:p></o:p>
Falls möglich Abschluß zahnärztlicher Behandlung vor Beginn der Therapie.<o:p></o:p>
Elektive zahnärztliche Eingriffe werden unter der Therapie nicht empfohlen.<o:p></o:p>
Vermeidung kieferchirurgischer Eingriffe (z.B. Zahnentfernung nur in besonderen Situationen), falls möglich nicht kieferchirurgische Therapie anstreben.<o:p></o:p><o:p></o:p>
Im Falle einer Kiefernekrose wird außerdem empfohlen:<o:p></o:p>
<o:p></o:p>
1.Behandlung durch einen Spezialisten.<o:p></o:p>
2.Suffiziente Schmerztherapie<o:p></o:p>
3.Infektionsmanagement:<o:p></o:p>
a.Antimikrobielle Mundspülungen<o:p></o:p>
b.Ggfs. systemische Antibiotikatherapie<o:p></o:p>
c.Insbesondere bei Patienten mit multiplem Myelom muß Infektfreiheit vor einer möglichen Stammzelltransplantation angestrebt werden. <o:p></o:p>
4.Chirurgisches Management:<o:p></o:p>
a.Eher konservative Therapie, ggfs. auch verzögerte Therapie.<o:p></o:p>
b.Entfernung scharfer Knochenkanten um weitere Verletzungen zu vermeiden.<o:p></o:p>
c.Entfernung von freien Knochenstücken ohne lebendigen Knochen zu verletzen.<o:p></o:p>
d.Ggfs. Entfernung eines Teiles des Kieferknochens bei großen nekrotischen Anteilen.<o:p></o:p>
<o:p></o:p>

Dies ist nur eine Auswahl der Empfehlungen. Bei Interesse können wir Ihnen die entsprechenden Artikel jedoch gerne zukommen lassen.
<o:p></o:p>
<o:p></o:p>
Die Frage der nach der Wirksamkeit von Clodronat bei Prostatakarzinom war bereits Gegenstand verschiedener Untersuchungen. Dearnaley et al. (J Natl Cancer Inst 2003; 95(17): 1300-1311) untersuchten in einer doppelblinden, placebo-kontrollierten und randomisierten Studie (MRC PR05 trial) die Zeit bis zum Auftreten skelettaler Erscheinungen bei 311 Patienten mit metastasierendem Prostatakarzinom. Diese Zeit wurde definiert als die Zeit bis zum Auftreten von symptomatischen Knochenmetastasen oder bis zum Versterben der Patienten. Patienten die auf die „first-line“ Hormontherapie ansprachen wurden auf die Studienarme verteilt und erhielten 2080mg/d Clodronat oder ein Placebo für 3 Jahre. Nach 59 Monaten zeigte sich eine längere Zeit ohne skelettale Erscheinungen unter der Therapie mit Clodronat. Durchschnittlich betrug die Zeit bis zum Auftreten von skelettalen Erscheinungen 23,6 Monaten mit Clodronat und 19,3 Monaten mit Placebo. Die Unterschiede zwischen den Gruppen waren statistisch nicht signifikant. Ein früher Beginn mit der Clodornattherapie nach der Diagnosestellung erwies sich jedoch als vorteilhaft. Unter Clodronat zeigten sich gehäuft Nebenwirkungen im Bereich des Magen-Darmtraktes und eine Erhöhung der LDH.<o:p></o:p>
Eine weitere Studie (MRC PR04 trail) untersuchte 508 Männer mit nicht metastasierendem T2-4 Prostatakarziom, ebenfalls doppelblind, placebokontrolliert und verblindet. Mason et al, J Clin Oncol 2004; 22(14S)). Die Patienten erhielten ebenfalls 2080 mg/d Clodronat für die Dauer von 5 Jahren. Der primäre Endpunkt war auch hier das Auftreten skelettalen Erscheinungen. In der Clodronatgruppe zeigte sich eine tendenziell schlechteres Ergebnis als in der Placebogruppe und kein Unterschied in der Überlebenzeit. Die Ergebnisse insegsamt waren jedoch besser als von den Autoren erwartet. <o:p></o:p>
Heidenreich et al. (J Urol 2001; 165(1): 136-140) untersuchten bei 85 Männern in einer offene, nicht placebokontrollierten den Effekt von Clodronat auf Knochenschmerzen. Die Patienten erhielten für 8 Tage 300mg/d Clodronat intravenös und anschließend 1600mg Clodronat oral. 64 Patienten gaben einen deutlichen Rückgang der Knochenschmerzen an, 19 Patienten gaben keine Schmerzen mehr an und 45 Patienten konnten den Schmerzmittelgebrauch deutlich reduzieren. Der Rückgang der Schmerzen wurde nach 4 Tagen erstmalig angegeben. <o:p></o:p>
Eine finnische Arbeitsgruppe (Kylmala et al., Eur Cancer J 1993; 6: 821-825) untersuchte bei 99 Männern den Effekt von Clodronat auf die Knochenresorption unter der Therapie mit Estramustin. Die Patienten erhielten im ersten Monat 3200 mg Clodronat pro Tag, anschließend wurde die Dosis auf 1600 mg reduziert. Es zeigte sich kein signifikanter Unterschied zwischen den beiden Gruppen. <o:p></o:p>
Ernst und Mitarbeiter (Symptom Manage 1997; 13(6): 319-326) untersuchten in einer doppelblinden, placebokontrollierten und randomisierten Studie den Effekt von Clodronat unter einer Chemotherapie bei hormon-refraktärem Prostatakarzinom bei 227 Männern. Auch hier waren die Ergebnisse in Bezug auf die Lebensqualität und die symptomfreie Überlebenszeit ähnlich.
<o:p></o:p>
Abschließend lässt sich aus der Studienlage kein eindeutiges Ergebnis in Bezug auf die Behandlung des Prostatakarzinomes bzw. Komplikationen im Bereich des Skelettes ableiten. Die Effektivität beim Prostatakarzinom scheint jedoch, bei ähnlichen Nebenwirkungen, geringer als bei anderen Bisphosphonaten zu sein.<o:p></o:p>
<o:p></o:p>

Raloxifen gehört zu der Gruppe der selektiven hormonrezeptor Modulatoren (SERM). <o:p></o:p>
Smith et al. (J Clin Endocrin Metab 2004; 89(8): 3841-3846) stellen in ihrem Artikel die Ergebnisse einer offenen, placebokontrollierten, randomisierten Untersuchung an 48 Männern dar. GnRH Agonisten induzieren einen Knochendichteverlust, welcher in dieser Studie durch 60 mg/d Raloxifen verhindert werden sollte. Die mittlere Knochendichte im Bereich der Wirbelsäule stieg in im Laufe eines Jahres unter Raloxifen um 1,0 +/- 0,9% an, während sie in der Placebogruppe um 1,0 +/-0,6% abnahm. Auch an der Hüfte zeigte sich unter Raloxifen ein Anstieg der Knochendichte, während die Knochendichte in der Placebogruppe ebenfalls abnahm. Dieses Ergebnis war statistisch signifikant. Im Bereich des Femurhalses und des Trochanters waren die Ergebnisse gleich. <o:p></o:p>
Eine weitere Untersuchung befasste sich mit dem Effekt von Toremifen, ebenfalls ein SERM (Steiner et al., J Clin Oncol 2004; 22(Suppl.): 4597). In einer 6-monatigen, placebokontrollierten Untersuchung, wurden 48 Männer mit einer GnRH-Agonisten Therapie aufgenommen. Die Patienten erhileten 60 mg Toremifen pro Tag. Auch hier zeigte sich ein signifikanter Anstieg der Knochendichte.<o:p></o:p>
Daten zur Frakturreduktion liegen für Raloxifen beim Prostatakarzinom nicht vor.<o:p></o:p>
<o:p></o:p>
Wir hoffen Ihnen mit diesen Angaben geholfen zu haben und stehen gerne für Rückfragen zur Verfügung.<o:p></o:p>

Horst a
12.11.2007, 21:20
Hallo,

als ich letztes Jahr im UKE Hamburg, in der Osteopatie-Abt. war, sagte man mir, dass sich Zometa so in den Knochen festsetzen würde, dass ich nur noch alle 6 Monate eine Infusion benötige. Gegen meine Osteopporose nehme ich schon lange CA und Vit D³ und ausserdem noch ACTONEL einmal die Woche. Jetzt hat mir mein Onkologe ein neues Mittel verschrieben, das nur noch einmal im Monat eingenommen wird. Es heisst BONVIVA 150 mg und hat als Wirkstoff Ibandronsäure. Da kostet eine Tablette ca. € 60,-. Das ist auch ein stolzer Preis. Aber wenns dann hilft. Bisher sind meine Knochen sehr viel fester geworden, wie die Nachuntersuchungen gezeigt haben. Nur die Knochenschmerzen gehen davon nicht weg. Mit drei gebrochenen Wirbeln ist es ja auch nicht zu verdenken.
Horst a

shgmeldorf,Werner Roesler
17.12.2007, 18:23
Hallo,

ein wichtiger Faktor bei der Anwendung von Bisphosphonaten ist die Nieren- und Lebertoxizität.
Männer, die Probleme mit diesen wichtigen Organen haben, sollten ernsthaft überlegen, ob nicht ein orales Bisphosphonat angewendet werden könnte.
Denn orale Bisphosphonate sind "weder leber- noch nierentoxisch",
so Professor Ingo Diel, Mannheim.
Voller Text: www.journalonko.de/pview.php?id=1408&kat=aktuell (http://www.journalonko.de/pview.php?id=1408&kat=aktuell)

In einer bei Frauen mit Brustkrebs durchgeführten Studie wurde eine "Reduzierung von Knochenmetastasen bei der Einnahme von oralem Clodronat" festgestellt, vorgestellt bei der 2006 European Breast Cancer Conference.
Ein Bisphosphonat der 1. Generation wird wieder interessant!

Inwieweit diese Erkenntnisse auf das Prostatakarzinom übertragen werden können, kann aus diesen neuen Daten noch nicht abgeleitet werden.

Voller Text: www.prnewswire.co.uk/cgi/news/release?id=166997 (http://www.prnewswire.co.uk/cgi/news/release?id=166997)

Gruß Werner R.

HansiB
17.12.2007, 19:30
Hallo Werner,

bei meiner bald 2,5jährigen Zometaeinnahme und 3 Jahre HB, wurden meine Leberwerte immer besser. Erst unter Ketokonazol sind sie explodiert.

Mich würde schon sehr interessieren, wie das bei anderen ist. Von denjenigen, die ich im Umfeld kenne ist das auch so, keine Leberprobleme.

Für mich ist natürlich auch die Frage, ob der Umfang der Metastasierung nicht auch bei einem Wechsel zu berücksichtigen ist.

Gruß Konrad

shgmeldorf,Werner Roesler
17.12.2007, 20:13
Hallo Werner,

bei meiner bald 2,5jährigen Zometaeinnahme und 3 Jahre HB, wurden meine Leberwerte immer besser. Erst unter Ketokonazol sind sie explodiert.

Mich würde schon sehr interessieren, wie das bei anderen ist. Von denjenigen, die ich im Umfeld kenne ist das auch so, keine Leberprobleme.

Für mich ist natürlich auch die Frage, ob der Umfang der Metastasierung nicht auch bei einem Wechsel zu berücksichtigen ist.

Gruß Konrad

Hallo Konrad,

es scheinen doch wohl eher die Nierenprobleme bei vielen Männern zu sein, nicht so sehr die Lebergeschichten.
Daher sollte eben auch bei intravenöser Gabe auf die Verdünnung und auf die längere Durchlaufzeit geachtet werden.
Hier geht es in erster Linie um die Männer, die auf ihre Nieren wegen bereits vorhandener Vorschädigungen besonders aufpassen müssen.
Bei der Metastasierungsfrage hemmt Clodronat überwiegend die durch die Krebszellen angeregte Tätigkeit der Osteoklasten. Beim PCa wird eher eine gemischte Aktivität festgestellt, also relevant mehr der Osteoblasten als der Osteoklasten. Daher können die Ergebnisse dieser Studie nicht unreflektiert übertragen werden.

Übrigens tritt die Frage der Kiefernekrosen signifikant in der Regel nur bei den Aminobisphosphonaten auf, (fast) garnicht bei den Nicht-Aminobisphosphonaten, wie z.B. Clodronat (hier weltweit nur in einem Fall !).
Interessant !

Gruß Werner R.

HansiB
18.12.2007, 09:50
Hallo Werner,

ich danke dir, habe heute unter anderem, meine NIerenwerte messen lassen.

Gruß Konrad

HansiB
18.12.2007, 12:10
Hallo Werner,

welch ein Service des Labors. Nierenwerde von heute morgen o.K.
Kreatinin im Serum 0,72 (< 1,2) mg/dl, Harnstoff-N 15,6 (< 25), Harnsäure 4,29 (< 7). Damit scheint Zometa bei meiner gesunden Niere keine Nachteile zu bringen. Das entspricht auch meinen EAV Werten, doppelt gemoppelt hält besser, auch eine Kontrolle der abgelehnten alternativen, verückten Methode. Auch damit müssen wir uns für die Schwerkranken einmal beschäftigen.

Gruß Konrad