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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Casodex 150 mg nur als MONOTHERAPIE?



Stefanie
11.10.2007, 16:03
Habe im vorherigen Beitrag nochmal den Bericht vom 28.09.07 kopiert, wonach Casodex ab 15.10.07 wieder verordnet werden darf in dieser konzentration.

Fällt dann das Monatsdepot weg?

Stefanie

Harro
11.10.2007, 17:17
Monatsdepot

Hallo, liebe Stefanie, Du verwechselst jetzt das Implantat mit den Tabletten. Die Implantate ob 1-Monats oder 3-Monats-Implantate bleiben davon unberührt. Es geht nur darum, daß man jetzt nicht mehr 3 x 50 mg Casodex täglich nimmt sondern eben
1 x 150 mg täglich, sofern das gewünscht wird.

Gruß Hutschi

RalfDm
12.10.2007, 16:58
Es geht nur darum, daß man jetzt nicht mehr 3 x 50 mg Casodex täglich nimmt sondern eben 1 x 150 mg täglich, sofern das gewünscht wird.

Hallo Hutschi,

dazu müssen die 150-mg-Tabletten erstmal auf dem Markt sein. Das ist meines Wissens noch nicht der Fall. Die unmittelbare Auswirkung der Wiederzulassung ist zunächst nur, dass der Arzt 150 mg Casodex täglich verordnen darf, sofern die Indikation zutrifft. Bisher durfte er das nicht.

Ralf

Stefanie
12.10.2007, 17:25
Hallo Hutschi,

dazu müssen die 150-mg-Tabletten erstmal auf dem Markt sein. Das ist meines Wissens noch nicht der Fall. Die unmittelbare Auswirkung der Wiederzulassung ist zunächst nur, dass der Arzt 150 mg Casodex täglich verordnen darf, sofern die Indikation zutrifft. Bisher durfte er das nicht.

Ralf

Hallo Ralf,

ab Montag, dem 15.10. darf Casodex 150 mg denke ich wieder verordnet werden?!

28.09.2007
Lokal fortgeschrittenes Prostatakarzinom: Zulassung für Bicalutamid 150 mg (Monotherapie)
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat als zuständige Behörde am vergangenen Freitag, 21. September 2007 Bicalutamid150 mg (Wirkstoff: Bicalutamid) die Zulassung zur Behandlung von Patienten mit lokal fortgeschrittenem Prostatakrebs und hohem Progressionsrisiko - entweder als alleinige Therapie oder adjuvant nach radikaler Prostatektomie oder Strahlentherapie - in Deutschland erteilt. Der Entscheidung ging eine Revision durch die europäische Zulassungsbehörde EMEA voraus1.
Ab dem 15. Oktober 2007 können Bicalutamid (Casodex®) 150 mg Filmtabletten zur Monotherapie des lokal fortgeschrittenen Prostatakarzinoms verordnet werden.

Spätestens seit der Vorstellung der 7,4-Jahresdaten des "Early Prostate Cancer" (EPC) Programms im Rahmen der "European Cancer Conference 2005" (ECCO) war der Stellenwert der Bicalutamid-Therapie beim frühen Prostatakarzinom gefestigt und präzisiert: Bei Männern mit lokal fortgeschrittenem Karzinom wurde durch das nichtsteroidale Antiandrogen eine Senkung des Progressionsrisikos erreicht: Die alleinige Therapie senkte das Risiko einer klinischen Progression (z.B. durch bildgebende Verfahren nachgewiesene Metastasierung oder Tumorausbreitung) um 40%. Die adjuvante Therapie im Anschluss an eine radikale Prostatektomie oder Strahlentherapie senkte das Risiko eines klinischen Rezidivs um 25 bzw. 44%2. Im Anschluss an eine Strahlentherapie zeigte sich darüber hinaus bereits ein Überlebensvorteil, das Sterberisiko wurde um 35% gesenkt3. An den Studien nahmen insgesamt mehr als 8.000 Patienten teil.

Obwohl diese Daten bereits auf dem europäischen Krebskongress ECCO im Jahr 2005 vorgestellt worden waren, lag bisher in Deutschland - anders als in den meisten europäischen Ländern - keine Zulassung für Casodex® 150 mg vor. Casodex® war hierzulande lediglich erst bei fortgeschrittener Erkrankung in Kombination mit Maßnahmen zur Testosteronsuppression ("Maximale Androgenblockade") in geringerer Dosierung (50 mg) zugelassen.

Die neue Zulassung bietet Therapeuten und Patienten nicht nur eine effektive, sondern auch eine verträgliche Therapie: Im Vergleich zu einer LHRH-Analogon-Behandlung werden kastrationsbedingte Nebenwirkungen vermieden. So bleiben Muskelmasse und Knochendichte4,5 sowie weitgehend auch Libido und sexuelle Potenz erhalten6,7.

Literatur:
1. EMEA Press Release 21-24 May 2007
2. D.G. McLeod et al., BJU INT 97:247-54, 2006.
3. W.A. See et al., J Cancer Res Clin Oncol 132 (Suppl. 1): S 7-16, 2006
4. P.R. Sieber et al., J. Urol. 171: 2272-6. 2004
5. M.R. Smith et al., J. Clin. Oncol 22: 2546-2553, 2004
6. P. Iversen, Eur. Urol. 36 (Suppl. 2): 20-6, 1999
7. P. Iversen et al., Eur. Urol Suppl. 1: 26-32, 2002
Quelle: AstraZeneca GmbH


<!-- / message -->Gruß Stefanie

RalfDm
12.10.2007, 21:02
Hallo Stefanie,

das ist ja alles richtig. Aber noch habe ich keine 150-mg-Tablette gesehen. Als es sie noch gab - bis zum Jahre 2003 - war eine 150-mg-Tablette billiger als drei 50-mg-Tabletten.
Solange keine Pharma-Unternehmen (das Patent auf Bicalutamid läuft in Kürze aus oder ist sogar schon ausgelaufen) 150-mg-Tabletten auf den Markt bringt, wird man wohl oder übel weiter drei 50-mg-Tabletten schlucken müssen.

Ralf

Anonymous1
12.10.2007, 21:18
Hallo Stefanie,

ich vermute, daß es Dir in erster Linie um die Verordnungsmöglichkeit von Bicalutamid in der Monotherapie-Tagesdosis von 150 mg geht. Ob das Medikament in 3 x 50 mg oder in 1 x 150 mg Portionen eingenommen wird, ist dann wohl nebensächlich denke ich.

Gruß Dieter

RuStra
12.10.2007, 23:49
Literatur:
1. EMEA Press Release 21-24 May 2007
2. D.G. McLeod et al., BJU INT 97:247-54, 2006.
3. W.A. See et al., J Cancer Res Clin Oncol 132 (Suppl. 1): S 7-16, 2006
4. P.R. Sieber et al., J. Urol. 171: 2272-6. 2004
5. M.R. Smith et al., J. Clin. Oncol 22: 2546-2553, 2004
6. P. Iversen, Eur. Urol. 36 (Suppl. 2): 20-6, 1999
7. P. Iversen et al., Eur. Urol Suppl. 1: 26-32, 2002
Quelle: AstraZeneca GmbH


<!-- / message -->Gruß Stefanie

ich habe angefangen, Casodex-Papier zu sammeln (http://www.promann-hamburg.de/C150.htm)- falls jemand welche hat, bitte schicken !!
Insbesondere interessieren mich Papiere, die der Frage nachgehen, was die Androgen-Rezeptoren bzw. die anderen Bestandteile in dem komplexen Hormon-Netzwerk zu Casodex sagen bzw. wie sie sich unter Casodex verändern.

good night,
Rudolf

Anonymous1
13.10.2007, 11:49
Hallo Stefanie,

ich vermute, daß es Dir in erster Linie um die Verordnungsmöglichkeit von Bicalutamid in der Monotherapie-Tagesdosis von 150 mg geht. Ob das Medikament in 3 x 50 mg oder in 1 x 150 mg Portionen eingenommen wird, ist dann wohl nebensächlich denke ich.

Gruß Dieter

Die Antwort zu Obigem kann man da lesen:

http://forum.prostatakrebs-bps.de/showpost.php?p=18435&postcount=29

Stefanie
13.10.2007, 12:59
Wo ist denn das hingerutscht?

Anonymous1
13.10.2007, 18:55
Wo ist denn das hingerutscht?

Halb so schlimm, so ist das Leben,
(es geht öfters mal was daneben...)

PeterP
16.10.2007, 00:25
Hallo Stefanie,
aber um noch mal zur ersten Frage zurückzukommen:
Das Monatsdepot, bzw. die Spritze auf gar keinen Fall wegfallen lassen...
Gruß Peter

Stefanie
16.10.2007, 06:31
Nein, davon war nicht die Rede. Aber kann der Arzt denn dann Casodex in erhöhter Konzentration aufschreiben, ohne wirklich von der Kasse in Regreß genommen zu werden?

Stefanie

Anonymous1
16.10.2007, 10:38
Habe im vorherigen Beitrag nochmal den Bericht vom 28.09.07 kopiert, wonach Casodex ab 15.10.07 wieder verordnet werden darf in dieser konzentration.

Fällt dann das Monatsdepot weg?

Stefanie

Hallo Stefanie,

in obigem Beitrag war es für Dich schon die Frage, ob das Monatsdepot wegfällt und PeterP hat wohl nochmals verdeutlichen wollen, dass die "Spritze" nicht wegfallen darf.

Stefanie, Du sucht Antwort auf die Frage: Darf bzw. muss unser Urologe Spritze plus Casodex 150 mg zu Lasten der Krankenkasse verordnen.

Ich finde es außerordentlich bedauerlich, dass Dir hier in diesem Forum dazu noch niemand eine klare Auskunft gegeben hat. Ich denke da an die vielen "DHB-Experten", welche jahrelang die Adressen von verschreibungswilligen Ärzten unter dem Tisch hin und her geschoben haben..., damit die "DHB" durchgeführt werden kann.

Falls Du, liebe Stefanie, noch nicht genau weißt, was "DHB" ist:

Dreifach-Hormon-Blockade nach Leibowitz-Protokoll
besteht aus Spritze,
dazu Antiandrogen bevorzugt Casodex 150 mg,
dazu 5-Alpha-Reduktase-Hemmer.

Die DHB nach Leibowitz ist eine hormonelle Ersttherapie, welche anstelle von kurativen Maßnahmen (OP, Bestrahlung usw.) durchgeführt wird.

Dazu kannst Du auf der Homepage des BPS, in dessen Forum wir uns hier befinden, in epischer Breite Aufklärung erhalten:

http://www.prostatakrebs-bps.de/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=115&Itemid=160

Zu den Kosten findest Du beim BPS auch viel, denn beim BPS wurden sich besonders zur DHB viele Gedanken gemacht:

Kosten der DHB
Kosten der Dreifachen Hormonblockade DHB
Die Dreifache Hormonblockade DHB kostet in der kostengünstigsten Kombination von Medikamenten:
Doppelpack Drei-Monats-Depot Eligard + 2 * Ein-Monats-Depot Eligard (Anfang und letzter Monat)
Casodex 50 mg, 90er-Pack
Proscar Packung 100 Tbl.über 13 Monate = 14 Zyklen à 28 bzw. 84 Tage = 392 Tage:

2 * Doppelpack Eligard 22,5 3-Monatsdepot = 2 * 881,60 € = 1.763,20 €
2 * Eligard 7,5 Monatsdepot = 2 * 186,20 € = 372,40 €
13 * Casodex 50 mg 90 Tbl (3 Tbl/Tag) = 13 * 588,73 € = 7.653,50 €
4 * Proscar 5 mg 100 Tbl = 4 * 140,- € = 560,00 €

Gesamtkosten DHB 13 Monate = 10.349,10 €
Anschließend Proscar-Erhaltungstherapie lebenslang (ca. 40 €/Monat).
Es gibt einige wenige Ärzte, die die gesamte DHB zu Lasten der Kassen verordnen, obwohl sie damit ein aus meiner Sicht erhebliches Regreß-Risiko eingehen. Wir sagen den DHB-Interessierten, dass zumindest Proscar selbst bezahlt werden muss.
Man soll von also von vornherein dem Arzt sagen, dass man bereit ist, Proscar privat zu bezahlen. Privatrezept notwendig. (1 Proscar/Tag = ca. 40 €/Monat).
Es gibt Ärzte, die verschreiben die Spritze und alle 3 Casodex-Tabl/Tag,
dann muss also nur Proscar 40 €/Monat privat bezahlt werden.

Es gibt Ärzte, die verschreiben die Spritze und nur 1 Casodex/Tag,
dann muss privat 2 Casodex/Tag + Proscar bezahlt werden (392,50 € + 40 € = 433 €/Monat).

Es gibt Ärzte, die verschreiben nur 3 Casodex/Tag,
dann muss die Depotspritze + Proscar privat bezahlt werden.
Das ist bei Eligard (obige Kosten / 13 Monate):
164 €/Monat + Procar 40 €/Mon = 204 €/Monat.
Die letztere Version ist also für den Patienten sehr viel günstiger!
Nach der DHB folgt ja die sog. Erhaltungstherapie mit 1 Proscar/Tag. lebenslang. Dies wird meist vom Arzt auf Kassenrezept verschrieben. Dies ist ja auch erheblich billiger – und hat weniger Nebenwirkungen – als lebenslang die Depotspritze, wie es eine Standardtherapie ist nach OP und ST.
Man kann man in jeder Apotheke generell Importware verlangen (für Privatrezepte, auch bei Kassenrezept). Importware innerhalb Europa ist genauso sicher, kommt vom gleichen Hersteller.
Proscar ist dann um ca. 10 € billiger (129,x € anstelle 139,88 €).
Casodex gibt es Importware in deutschen Apotheken (Importfirmen Kohl oder MTK) für 558,74 €, also 30 € billiger je Packung 90 Tabl., das sind bei 13 Packungen immerhin schon fast 400 €.
Auch im Interesse der Krankenkassen sollte man möglichst die Kosten senken.
Man kann auch – nur für privat (vorab) zu bezahlende Medikamente – nach telefonischer Bestellung und mit Privatrezept in einer Apotheke in Frankreich die Medikamente viel billiger beziehen, auch wenn dort nur kleinere Packungen zu bekommen sind. Privatkrankenkassen bezahlen teilweise sogar einen Fahrtkostenzuschuss.
Wenn man den Vorrat für ½ Jahr telefonisch vorab bestellt und mit Privatrezept abholt, lohnt sich für manchen die Fahrt, die man ja auch mit einem Kurzurlaub im schönen Elsass und/oder mit einem guten Essen verbinden kann.
Z. B. bei Pharmacie Jaehn in Lauterbourg, Tel. 0033/388 948 043 oder jede andere Apotheke:
Casodex 50 mg, 28 Tbl. 140,85 €, Proscar 5 mg 28 Tbl. 33,22 €. Das macht bei einem Halbjahresbedarf (19 Pack. Casodex + 7 Pack. Proscar) = 2.910 € bei Einkauf in Frankreich gegenüber 3.612 € bei Einkauf der schon günstigeren Importware in deutscher Apotheke, also eine Einsparung von ca. 700 € !
Bei Versandapotheken sind die Verkaufspreise wie die Abgabepreise in Deutschland, bei der Zuzahlung können Kassenpatienten etwas sparen, sofern die Versandapotheke einen Vertrag mit der eigenen Kasse hat.Entscheidend ist eine gute Vereinbarung mit dem Arzt, dass er die DHB unterstützt und welche Medikamente er auf Kassenrezept, was auf Privatrezept verschreibt.
Es hängt also vom Arzt ab, was man privat noch bezahlen muss.
Zum Vergleich:
Fünf Jahre Einfache Hormonblockade mit Depotspritze kosten zwischen 9.600,- € (nur Doppelpack Drei-Monats-Depot Eligard) und 12.650 € (jeweils Monatsdepots Enantone od. Zoladex)

Ich denke, dass Dich, liebe Stefanie, stark auch die Kostenfrage zu Deiner Anfrage bewegt und ich hoffe, dass nach meiner kritischen Bemerkung an die Adresse der DHB-Fraktion bestimmt bald eine oder mehrere Emails bei Dir eintreffen. Vielleicht funktioniert auch schon die Telefon-Hotline des BPS.

Frage am Rande: Was macht eigentlich die "DHB-Homepage" lieber Christian?

Gruß Dieter

Stefanie
16.10.2007, 17:12
Danke Dieter,
das beantwortet meine Frage punktgenau.

Das jetzt 150 mg Caso wieder vom Arzt verordnet werden dürfen, betrifft ja eigentlich nur diejenigen, die bisher 3 x 50 mg nicht mehr nehmen möchten, stattdessen vereinfacht 1x150 mg.

Geht anstelle von Proscar auch Avodart, da wir dieses im Moment verordnet bekommen, dazu momentan eben 50 mg casodex und Eligard.

Also schon die 3 von dir angesprochenen Sachen, nur eben das Casodex nur in 50 mg (1x/Tag). Müssen sehen, wie wir das das nächste Mal mit dem Uro besprechen. Viele schimpfen und sind der Meinung, dass er zuwenig getan hat, aber wenn ich mich im Forum so umschaue, ist es schon fast mehr als manch anderer Uro im Lande.

Wir beobachten jetzt den PSA verlauf (selbstverständlich einen Abfall :-)), machen diese Enzymuntersuchung und sehen einfach von Befund zu Befund weiter.

Viele Grüße.
Stefanie

Horst a
16.10.2007, 22:10
Hallo Stefanie,
ich nehme jetzt, nach meiner DHB, statt Proscar das Avodart, da es wohl eine längere Halbwertzeit hat. Wichtig ist nur, dass man es nimmt, egal ob es verschrieben wird oder man es selbst zahlen muss. Ich habe das Glück, dass die ganze DHB von meinem Onko zu Lasten der Krankenkasse verschrieben wurde.
Alles Gute.
Horst a

RalfDm
17.10.2007, 22:47
Was macht eigentlich die "DHB-Homepage" lieber Christian?

Ich bin zwar nicht Christian (der hat noch weniger Zeit als ich, sich im Forum zu tummeln), aber ich kann die Frage beantworten: Sie ist im Werden, und es ist nur eine Fleißaufgabe mehrerer Beteiligter, sie zu starten.

Ralf

Anonymous1
18.10.2007, 07:51
Ich bin zwar nicht Christian (der hat noch weniger Zeit als ich, sich im Forum zu tummeln), aber ich kann die Frage beantworten: Sie ist im Werden, und es ist nur eine Fleißaufgabe mehrerer Beteiligter, sie zu starten.

Ralf

Wenigstens etwas. Dann werde ich also die Hoffnung noch nicht ganz aufgeben, dass die BPS-Homepage irgendwann einmal zu ausgewogeneren und objektiveren Aussagen über die Therapiemöglichkeiten bei Prostatakrebs kommt.

Dieter

RuStra
18.10.2007, 09:28
Wenigstens etwas. Dann werde ich also die Hoffnung noch nicht ganz aufgeben, dass die BPS-Homepage irgendwann einmal zu ausgewogeneren und objektiveren Aussagen über die Therapiemöglichkeiten bei Prostatakrebs kommt.

Dieter

Hallo Dieter,

Pech, dass ich gerade Dein statement lese:
Wie wäre es, wenn Du selbst DEINE Definition von "ausgewogeneren und objektiveren Aussagen" mal definieren und als eigene Seite ins Netz stellen würdest? das o.a. Zitat ist nichts als Anpinkeln, lass das sein.

grüsse,
Rudolf

Anonymous1
18.10.2007, 10:39
Hallo Dieter,

Pech, dass ich gerade Dein statement lese:
Wie wäre es, wenn Du selbst DEINE Definition von "ausgewogeneren und objektiveren Aussagen" mal definieren und als eigene Seite ins Netz stellen würdest? das o.a. Zitat ist nichts als Anpinkeln, lass das sein.

grüsse,
Rudolf

Hallo Rudolf,

Du solltest solche arroganten, unsachlichen Einwürfe lassen. Es hat den Anschein, als ob Du selbst einer jener ungenannten "Fleissarbeiter" bist, - aber keine Kritik verträgst. Dass die BPS-Homepage in den Therapiehinweisen einseitig auf DHB getrimmt ist, brauchen wir wohl nicht neu zu erörtern.

Dieter

MichaelF
19.10.2007, 09:27
Hallo Stefanie,
ich habe die klassische Leibowitz DHB mit Erfolg durchgeführt. Siehe bitte Details in meinem Profil.
Rückfragen auch gerne unter Tel. 089/674414 oder 01782174686 - am besten Abends nach 19 Uhr.
Grüße aus München und weiterhin guten Verlauf!!
Michael Fritzmann

shgmeldorf,Werner Roesler
19.10.2007, 09:58
Hallo Stefanie,
ich habe die klassische Leibowitz DHB mit Erfolg durchgeführt.
Michael Fritzmann

Hallo Michael!

Interessant für uns wären noch einige Ergänzungen zur Ausgangsdiagnostik. Vielleicht könntest Du zur Primärdiagnostik noch die eine und andere zusätzliche Information geben?

So war ja z.B. Dein PSA - Ausgangswert recht gering.

Wogegen die Behandlungsmaßnahmen bisher recht umfangreich waren.

Gruß Werner R.

Harro
20.10.2007, 16:52
Immer diese Wiederholungen

Hallo, Forumsbegeisterte,


Dass die BPS-Homepage in den Therapiehinweisen einseitig auf DHB getrimmt ist, brauchen wir wohl nicht neu zu erörtern.

Wie oft muß denn das hier noch zu lesen sein. So langsam wissen es auch die Schwerhörigen und dicke Brillen - wie ich - tragende Forumsbenutzer.

"Takt besteht darin, dass man weiß, wie weit man zu weit gehen kann" (Jean Cocteau)

Gruß Hutschi

Anonymous1
21.10.2007, 07:05
Immer diese Wiederholungen

Hallo, Forumsbegeisterte,



Wie oft muß denn das hier noch zu lesen sein. So langsam wissen es auch die Schwerhörigen und dicke Brillen - wie ich - tragende Forumsbenutzer.

"Takt besteht darin, dass man weiß, wie weit man zu weit gehen kann" (Jean Cocteau)

Gruß Hutschi

Bei den Verfassern derartiger Beiträge muss man sich die Frage stellen, ob auch die anderen Sinnesorgane funktionieren.

Harro
21.10.2007, 07:44
Es war zu erwarten

Hallo, großer Meister,


Zitat:
<TABLE cellSpacing=0 cellPadding=6 width="100%" border=0><TBODY><TR><TD class=alt2 style="BORDER-RIGHT: 1px inset; BORDER-TOP: 1px inset; BORDER-LEFT: 1px inset; BORDER-BOTTOM: 1px inset">Es soll übrigens schon vorgekommen sein, daß bei einem Betroffenen die unschuldige Prostata so stark für die Stanzenbiopsie in Anspruch genommen wurde, so daß es später Probleme gab, noch verwertbares Zellgewebe per FNAB zu entnehmen, um überhaupt noch eine DNA-Zytometrie vornehmen zu können. </TD></TR></TBODY></TABLE>


Stimmt hundertprozentig, das war bei den Gebrüdern Grimm in Entenhausen.

Nach diesem traurigen Kommentar und dem folgenden zu meinem Hinweis auf die ärztliche Schweigepflicht, die beide von mir ignoriert wurden, hätte es Dir gut angestanden, Dir auch einmal Deine gehässigen, ja persönlich werdenden Erwiderungen zu verkneifen. Inzwischen weiß jeder, welcher traurige Anlaß damals zu meinem obigen Beitrag geführt hat, der dann erst später von Paul-Peter bestätigt wurde. Eine Entschuldigung für Deinen Hinweis zu Grimms Märchen ist auch nie gekommen.

"Die Sterblichen sind alle dem Irrtum preisgegeben: doch weise nenn' ich den, der unverzüglich, sobald er seinen Fehler erkennt, was schlecht er machte, gut zu machen strebt, und nicht verstockt in seinem Irrtum bleibt" (Sophokles)

Gruß Hutschi
<!-- / message --><!-- sig -->

Anonymous1
21.10.2007, 08:50
daß bei einem Betroffenen die unschuldige Prostata so stark für die Stanzenbiopsie in Anspruch genommen wurdeWas soll das?

Bei diesem Betroffenen wurde "die unschuldige Prostata" nicht mehr und auch nicht weniger "in Anspruch genommen" als bei hunderttausenden anderen Männern. Wenn dann bei einem Einzelfall eine dicke Sepsis entstanden ist und der Biopsiearzt sogar zweimal in die Blase gestochen hat, dann war das eine sehr schlechte ärztliche Leistung und ist sehr bedauerlich besonders für den Betroffenen.

Ursache für den späteren Misserfolg bei der FNAB ist aber nicht "die so starke Inanspruchnahme der unschuldigen Prostata durch Biopsie", sondern wenn überhaupt, die Folgen einer wohl hochgradigen Entzündung mit umfangreichen langanhaltenden Blutungen nach Biopsie.

Rein theoretisch könnten aber auch noch andere Ursachen möglich sein, weshalb die FNAB nicht funktionierte. Schon alleine deshalb ist die Geschichte mit der "unschuldigen Prostata" für mich nur eine Geschichte, welche fast keinen Bezug hatte zu den Dingen, welche in dem betroffenen Thread besprochen wurden.

Gruß Dieter

RuStra
21.10.2007, 15:27
...

Insbesondere interessieren mich Papiere, die der Frage nachgehen, was die Androgen-Rezeptoren bzw. die anderen Bestandteile in dem komplexen Hormon-Netzwerk zu Casodex sagen bzw. wie sie sich unter Casodex verändern.


Je mehr ich mich mit gewissen Einzelheiten beschäftige, desto öfter habe ich Situationen, wo ich "die Händer überm Kopf zusammenschlagen" könnte, wie man so sagt.

Da wird Mitte der 80er ein Stoff in englischen Biochemie-Labors eines Pharma-Herstellers zusammengebastelt, von dem dann mithilfe von Tierversuchen die Überlegenheit gegenüber dem schon bekannten und konkurrierenden Stoff behauptet wurde, u.a. dass damit das Testosteron und das LH nicht ansteigen würde.
Dieses Versprechen hat das Casodex, wie es dann genannt wurde, gegenüber Flutamid, der alte Konkurrent, nicht einhalten können. Aber egal, die nächste Vermarktung konnte beginnen.

Wer nun glaubt, na, das ging doch alles mit rechten Dingen zu, es wurde entwickelt, es wurde geprüft, es wurde zugelassen, und wir haben ja so viele positive Erfahrungen damit, oder ?
der sollte -wie ich als mehrjähriger "Casodex-Fan" (eine Apostrophierung, die ich mittlerweile unangenehm finde) - tief durchatmen:

Nicht einmal heute, 20 Jahre nach den ersten Papieren, ist klar (http://www.promann-hamburg.de/C150.htm), wie das Zeug genau funktioniert. Weder in seiner angeblich positiven Wirkung, noch in seiner anerkannt weniger positiven Eigenart, gelegentlich das Gegenteil von dem zu machen, was man von ihm erwartet: Das Umkippen, das wir schon so oft diskutiert haben.

Ja, und macht das was, höre ich ...?
Bei Aspirin gabs ja auch Jahrzehnte den klinischen Erfolg und die Vermarktung, bevor in den 70ern die genaue Wirkungsweise enthüllt wurde.

Aber eben diese Aufklärung in den 70ern erlaubt, auch mit Aspirin auf eine Weise umzugehen, die zig Tausend Todesopfer, die bis dahin aufgrund von unverstandener Aspirin-Schluckerei hingenommen wurden -natürlich ebenfalls unverstanden-, zu vermeiden.

Ja, und warum sollen wir Schlachtfelder vermeiden, ist so nicht das Leben?

Ok, schönen Sonntag,
Rudolf