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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : PSA steigt sprunghaft an



Zayani
06.06.2006, 21:18
Bei meinem Lebensgefährten wurde vor 5 Jahren eine Prostatektomie durchgeführt - bei einem PSA- Wert von 12.
Nun wurden Metastasen in der Wirbelsäule und im ganzen Knochengerüst festgestellt. Es folgte Bestrahlung gegen die Schmerzen.
Nun ist der PSA-Wert innerhalb von 3 Wochen von 27,1 auf 194,0 angestiegen. Der Onkologe schlägt nun eine ChemoTherapie mit Taxotere vor. Mein Lebensgefährte ist 79 Jahre alt - sehr labil und in einem sehr schlechten körperlichen Zustand. Ist eine Chemotherapie wohl sinnvoll.
Wer hat Erfahrung mit der Klinik St. Georg in Bad Aibling ???
Herzlichen Dank für Hinweise.

WinfriedW
06.06.2006, 21:41
Verrate uns doch mal etwas über die bisherige Therapie.

Hormonblockade? Wenn nein, dann wäre das die erste Option.

WW


PS: Ich schreibe dir noch etwas zu Taxotere:

Therapie mit Taxotere ist nicht ganz so dramatisch, wie es z. B. auch hier teilweise dargestellt wird. Trotzdem ist es eine belastende Behandlung.

Bei einem 79jährigen in sehr schlechten körperlichen Zustand stellt sich schon die Frage, ob man damit das Leben oder nur das Leiden verlängert. Diese Frage kann man von hier aus nicht beantworten.

Andererseits bewirkt Taxotere mit etwas Glück auch eine Remission der Metastasen und einen temporären Rückgang der Schmerzen.

Zayani
07.06.2006, 06:17
27.12.01 Radikale Prostatektomie mit Vesikulektomie
07.12.01-27.12.01 Casodex
11/02 - 11/03 Casodex
10/04 - 3/05 Casodex
1/05 Neu aufgetretene gemischtförmige Metastasierung BWK 7 und 8
seit 01/05 Zometa (alle 4 Wochen)
08.02.05 Orchiektomie bds. bei PSA-Anstieg unter Casodex
16.03.-18.04.05 Radiatio BWK 5-10
06/05 Größenzunahme der osteoplastischen Metastasen im Symphysenbereich links
21-07.-18.08.05 Radiatio BWK 11 bis LWK 2 sowie linke Symphyse
Heutiger Zustand: Schmerzen leidlich ertragbar mit Voltaren Resinat,
Schwäche, Schweißausbrüche,Schlaflosigkeit,Übelkeit,Depressi onen