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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fettsäuren Messung für 75 Euro



RuStra
07.06.2006, 20:14
Hallo Fett-Esser,


neben der Messung der Cholesterin-Werte und der Triglyceride empfiehlt es sich, von Zeit zu Zeit einen Fettsäure-Status zu erheben.
Das empfiehlt sich deshalb, weil man daraufhin gezielt seine Ernährungsgewohnheiten verbessern kann, und das mit dem Ziel, die PK-Entwicklung unangenehm (für PK-Zellen) zu beeindrucken.
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Ich habe beim Labor Bayer in Stuttgart (www.labor-bayer.de (http://www.labor-bayer.de/)) 14 Fettsäuren aus dem Serum heraus untersuchen lassen für 75 Euro, das ist günstig, also kann ichs empfehlen.

Was wird gemessen? Hier die Aufstellung, vorweg zunächst ein paar Vokabeln:
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Was wohl jeder weiss: C steht für Kohlenstoff, O für Sauerstoff, H für Wasserstoff.
Fettsäuren sind Kohlenwasserstoff-Ketten, deren Länge durch die Anzahl Kohlenstoffatome bestimmt wird, ergänzt durch eine Carboxylgruppe (COOH).
„gesättigt“ bedeutet, dass es keine „Doppelbindung“ (zweier Kohlenstoffatome) gibt;
„ungesättigt“ bedeutet, dass es Doppelbindungen gibt.
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Gesättigte Fettsäuren:
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Myristinsäure 14:0 (bedeutet: 14 Kohlenstoffatome, 0 Doppelbindung)
Palmitinsäure 16:0
Stearinsäure 18:0
Arachinsäure 20:0
Behensäure 22:0
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Einfach ungesättigte Fettsäuren:
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Palmitoleinsäure 16:1, n-7 (bezeichnet die Position der Doppelbindung: am 7ten C-Atom von „hinten“ gezählt)
Ölsäure 18:1, n-9
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Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Omega 3:
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Alpha-Linolensäure 18:3, n-3 (also am dritten C-Atom von hinten (=Omega) die erste der 3 Doppelbindungen)<o =""></o>
Eicosapentaensäure (EPA) 20:5, n-3 (also 5 Doppelbindungen)<o =""></o>
Docosahexaensäure (DHA) 22:6, n-3 (hier sogar 6 und ausserdem 22 C-Atome, der längste Oschi)
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Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Omega 6:
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Linolsäure 18:2, n-6<o =""></o>
Gamma-Linolensäure, 18:3, n-6<o =""></o>
Homo-gamma-Linolensäure 20:3, n-6<o =""></o>
Arachidonsäure (AA) 20:4, n-6<o =""></o>
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Das also wird gemessen.<o =""></o>
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Für meine eigenen Messdaten ist natürlich erstmal das Spannendste, wo ich nach 1 ½ Jahren Fischöl-Supplementierung (Barry Sears) nun stehe, repräsentativ durch die Messwerte von AA und EPA: 115 u. 116 (gegenüber der vom Labor Bayer angegebenen Norm von 185-335 bzw. 20-55). Also die Arachidonsäure drastisch unten und EPA drastisch hoch. Es ergibt sich ein Verhältnis AA:EPA von 1. Das ist super, finde ich, das ist Eskimo like. Barry Sears empfiehlt 1,5. Es bedeutet für mich, dass ich mit den 5 g EPA/DHA, die ich täglich nehme, gut liege, aber nicht mehr höher gehen sollte. Ich hoffe, dass der dauerhaft hohe EPA-Pegel seinen entsprechenden anti-Metastasierungs-Beitrag leistet, kann diesen Beitrag wohl aber nicht noch weiter erhöhen. Hoffentlich bald werden wir wissen, wie genau dieser Beitrag biochemisch eigentlich aussieht.

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Bei dieser Verhältniszahl AA:EPA kann ich noch ergänzen: Für Sears ist diese Zahl der wichtigste Messwert, um zu beurteilen, wie hoch oder niedrig das Niveau schleichender Entzündungen im Körper ist. Je mehr Arachidonsäure (grob: je mehr Omega-6-Fettsäuren) und je weniger Eicosapentaensäure (grob: je weniger Omega-3-Fettsäuren), umso mehr Entzündungen und umgekehrt. Warum? Weil sich die Fettsäuren in den Zell-Membranen einlagern und von dort aus verstoffwechselt werden zur Produktion von Eicosanoiden, der grossen Familien von Super-Hormonen auf Zell-Ebene, die man in die „guten“, die entzündungshemmenden, und die „schlechten“, die entzündungsfördernden, unterscheidet. Ist AA hoch und EPA niedrig, gibt’s eine Verhältniszahl von 5 oder 10 oder noch mehr.
Die Schlussfolgerung, dass bei mir aufgrund der Verhältniszahl von 1 wenig entzündliche Prozesse im Gange sind, wird gestützt durch einen anderen Messwert, das CRP supersensitiv – C-reaktives Protein, hier liegt die „Norm“ bei <5.0 mg/l, bei mir isser <0.7. Ausserdem habe ich im Vergleich von Lymphozyten-Differential-Blutbild-Messwerten im letzten ¾ Jahr noch eine Senkung der „aktiv. HLA-DR pos. T-Lymphozyten“ zu verzeichnen, ebenfalls ein Zeichen, dass nix los ist, was inflammatorisch bekämpft werden müsste.
Also insofern für Krebs auch schleichende Entzündungen eine fördernden Komponente darstellen, habe ich diese Seite offenbar einigermassen im Griff, im wesentlichen durch Ernährungsumstellung und Fischöl-Supplementierung.
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Ansonsten habe ich allerdings eine Reihe irritierender, interessanter, nicht erwarteter Messergebnisse, so ist der DHA-Wert komischerweise nicht erhöht, so kann ich offenbar Ölsäure nicht richtig absorbieren (Messwert zu niedrig, obwohl ich viel Olivenöl saufe), und ich habe auch zu wenig Gamma-Linolensäure. Aber ich will niemanden mit meinen Spezial-Fragestellungen langweilen, doch klar ist, dass die Messung dieser 14 Fettsäuren wirklich informativ ist.

Ich möchte nur alle ermuntern, die Möglichkeiten dieser erschwinglichen Diagnostik (alle halbe Jahre mal ne Messung reicht) doch gerade im Hinblick auf eine Fundierung der Ernährungs-Diskussion zu nutzen.
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Gruss aus HH,
Rudolf<o =""></o>

Carola-Elke
07.06.2006, 22:26
Hallo Rudolf,

wie geht es dir inzwischen mit dem hochdosierten Vitamin-C?

Diese Omega-Fettsäuren sollen vielleicht noch mehr können:


http://www.journalonko.de/newsview.php?id=1428 (http://www.journalonko.de/newsview.php?id=1428)


<TABLE cellSpacing=0 cellPadding=0 width=625 align=center border=0><TBODY><TR><TD>http://www.journalonko.de/bilder/relaunch05/shim.gif</TD></TR><TR><TD><TABLE cellSpacing=0 cellPadding=0 width="98%" align=left border=0><TBODY><TR vAlign=bottom><TD width=1089 height=20>22.03.2006


Prostatakrebs:
Verhindern Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren Ausbreitung der Tumorzellen ins Knochenmark?


"Eine Ernährung, die viel Fett enthält, das in ölreichem Fisch enthalten ist, könnte Männer mit Prostatakrebs davor bewahren, dass sie an einer aggressiveren Form erkranken.
Zu diesem Ergebnis ist eine am Christie Hospital durchgeführte Studie gekommen. Prostatakrebs ist viel eher lebensbedrohend, wenn sich die Tumorzellen unter anderem in das Knochenmark ausbreiten.
Labortests ergaben jetzt, dass Omega-3-Fett, das in Fischen wie dem Lachs enthalten ist, diese Ausbreitung der Krankheit verhinderte. Die Ergebnisse der Studie wurden im British Journal of Cancer veröffentlicht.

Wissenschafter des Paterson Institute testeten im Labor die Wirkung von zwei Arten von Fett auf Prostatakrebszellen. Frühere Forschungsergebnisse hatten laut BBC nahe gelegt, dass Omega-3-Fette, die auch in Makrelen und frischem Tunfisch enthalten sind, zu einer Verringerung des Risiko an Krebs oder einem Herzleiden zu erkranken beitragen könnten. Omega-6-Fette, die in pflanzlichen Fetten, Nüssen und Samen enthalten sind, spielen für die Gesundheit ebenfalls eine entscheidende Rolle.

Während Omega-6-Fette die Ausbreitung von Prostatakrebs in das Knochenmark förderten, blockierten Omega-3-Fette diesen Vorgang. Der Wissenschafter Mick Brown erklärte, dass ein gesundes Gleichgewicht zwischen diesen beiden Fettarten entscheidend sei. "Wir brauchen nur ungefähr die halbe Menge Omega-3-Fette als Omega-6-Fette um eine Ausbreitung des Krebses zu verhindern.

Die Forscher nehmen an, dass die Tumorzellen Omega-6-Fette als ideale Energiequelle für ein rasches Wachstum und die Bildung von Molekülen nutzen, die die Ausbreitung kontrollieren. Omega-3-Fette scheinen diesen Vorgang auf irgendeine Art und Weise zu beeinflussen. "

</TD></TR></TBODY></TABLE></TD></TR></TBODY></TABLE>

Ich glaube, du bist auf dem richtigen Weg!

Viele Grüsse nach HH,

Carola-Elke

RuStra
09.06.2006, 19:07
Hallo Elke,
Danke der Nachfrage:
"wie geht es dir inzwischen mit dem hochdosierten Vitamin-C?"

Ich hab mich "ein-infundiert", der Anfang ist gemacht, die Infrastruktur steht. Seit dieser Woche habe ich mit den höheren Dosen angefangen, diese Woche 40 g VitC, nächste Woche 70 g. Von da ab sollte was passieren. Der PSA, den ich diese Woche habe wieder messen lassen, zeigt sich noch nicht sonderlich beeindruckt (jetzt 4,75), aber das hatte ich auch nicht erwartet - die Dosen von 10 bis 20 g, zusammen mit Alpha-Liponsäure, mit denen ich mich langsam herangerobbt habe, dürften es noch nicht bringen.
Letzte Woche hatte ich zum ersten Mal die VitC-Konzentration im Anschluss an die Infusion messen lassen, der Wert lag mit 540 mg/L zwar um einiges höher als "normal" vor, aber bei weitem noch nicht da, wo ich ihn hin haben möchte.
Ende Juni weiss ich mehr.

gruss,
Rudolf

Carola-Elke
09.06.2006, 20:28
Hallo Rudolf,

ich wusste nicht, dass die Aufsättigung eine so schwere Geburt ist.
Wenn du richtig oben bist mit dem Vit.C-Spiegel, könntest du dann auch einmal deine Leukos, das CRP und die Lymphos messen lassen und ebenfalls veröffentlichen? Das Immunsystem sollte durch die Hochdosis mit Vit.C so richtig auf Touren kommen, oder?
Hattest du bisher irgendwelche Nebenwirkungen, die dich an der Therapie störten?

Viel Erfolg weiterhin wünscht dir,

Carola-Elke

RuStra
07.09.2006, 12:03
Erneut durch die wieder aufgeflammte Budwig-Debatte angestossen,
beschäftige ich mich wieder intensiver mit den Fettsäuren.

Hier die Messergebnisse meines Fettsäure-Status, ich glaube mittlerweile doch, dass sie die Diskussion bereichern können.

Warum?

Weil man an diesem Beispiel die Frage, gibt es eine mehr oder weniger empfehlenswerte Ernährungs-Strategie auf dem Gebiet der Fette gegen Krebs, speziell Prostatakrebs, gut diskutieren kann. Denn -wie in der Budwig-Debatte nachzulesen- gehöre ich zu denen, die die direkte Leinöl-Empfehlung nach wie vor ablehnen ( mit in den Messergebnissen ablesebaren "Erfolgen") und die darüberhinaus -in der Fischöl/Sears-Debatte nachzulesen- in der Vermeidung der Arachidonsäure u. Fischöl-Supplementierung eine wichtige Antwort sehen.

Die Frage ist nur, ob das richtig ist.
Das AA/EPA-Verhältnis ist bei mir ok, aber schon beim DHA fangen die Fragen an: Wieso so wenig DHA - ein Rätsel.

Dann: Wieso so wenig Ölsäure? Auch ein Rätsel, denn natürlich bin ich auch schon länger Olivenöl-Fan.
Nun nehme ich zu dem in Salaten usw. eingenommenem Olivenöl zusätzlich noch einen weiteren Esslöffel pur. Mal sehen, ob das was bringt.

Aber jetzt kommt Budwig ins Spiel:
"Bei der Kette mit 18 Kohlenstoffverbindungen fangen die ungesättigten lebensnotwendigen Fettsäuren erst richtig an. Im Olivenöl ist z.B. nur eine ungesättigte Bindung in der Fettsäure. Von einem Menschen, der einen Mangel an den lebensnotwendigen Fetten hat, wird diese nicht aufgenommen. Die heutige Propagierung des Olivenöls nützt also gar nichts."
(Krebs, Das Problem und die Lösung, S.20)

Unter den "lebensnotwendigen Fetten" versteht sie insbesondere die Linolsäure und die Linolensäure.

Und da sind wir mitten in der Diskussion: Soll ich also Leinöl mampfen? Ich meine, nein, s. die Warnungen vorm Leinöl, insbesonder der Alpha-Linolensäure beim PK.
Aber: Es gibt da noch GLA, gamma-Linolensäure. Davon habe ich viel zu wenig. Hier ist der Stoffwechsel ein anderer - Ergebnis: Ich nehme als Korrektur meines Fettsäure-Status jetzt Borretsch-Kapseln.

Anbei die Ergebnisse, abgetippt.

Grüsse aus HH,
Rudolf

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Fettsäure – Status

erstellt vom Labor Dr. Bayer, Stuttgart, 0711 16 41 80, www.labor-bayer.de (http://www.labor-bayer.de)


18.05.2006


Fettsäure Bezeichnung Messwert Norm Einheit ist immer mg/l

Gesättigte Fettsäuren

Myristinsäure 14:0 20 15-80
Palmitinsäure 16:0 419 500-900
Stearinsäure 18:0 136 150-270
Arachinsäure 20:0 4 3-12
Behensäure 22:0 13 9-25

Einfach ungsättigte Fettsäuren

Palmitoleinsäure 16:1,n-7 22 30-150
Ölsäure 18:1,n-9 432 450-850

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Omega-3

alpha-Linolensäure 18:3,n-3 11 15-30
Eicosapentaensäure(EPA) 20:5,n-3 116 20-55
Docosahexaensäure(DHA) 22:6,n-3 80 50-110

Mehrfach ungesättigte Fettäuren, Omega-6

Linolsäure 18:2,n-6 677 810-1320
gamma-Linolensäure 18:3,n-6 <5 10-30
Homo-gamma-Linolens. 20:3,n-6 17 32-75
Arachidonsäure 20:4,n-6 115 185-335

Summen
gesättigte Fettsäuren 592
einfach ungesättigte FS 454
Omega-3 FS 207
Omega-6 FS 809

Quotienten
gesättigt/ungesättigt 0,4 0,25 – 0,75
Omega6/Omega3 3,9 5 – 14
[ von mir hinzugefügt: AA/EPA 1 ]


Medizinisch-wissenschaftliche Kommentierung zum Fettsäurestatus

Analyse Nr.: 836292
Insgesamt eher niedrig liegen die Werte der gesättigten Fettsäuren, was jedoch nicht als ungünstig angesehen werden sollte.

Bei den einfach ungesättigten Fettsäuren lässt sich eine leichte Verminderung der Ölsäure-Konzentratione nachweisen. Ein vermehrter Verzehr von Olivenöl ist zu empfehlen, das dieses die Hauptquelle für Ölsäure darstellt.

Eine ungewöhnliche Konstellation ergibt sich bei den mehrfach ungesättigten Omega-3 Fettsäuren. Zunächst fällt eine Verminderung der Konzentration der Alpha-Linolensäure auf. Demgegenüber ist jedoch die EPA-Konzentration erhöht. Dies kann auf eine vorausgegangene Einnahme von Nahrungsergänzungen auf der Basis von Fischöl zurückzuführen sein. Allerdings würden wir unter diesen Bedingungen stärkere Anstiege der DHA-Konzentrationen erwarten wollen.

Die Werte der mehrfach ungesättigten Omega-6 Fettsäuren liegen durchgängig niedrig. Allerdings darf nicht übersehen werden, dass die Linolsäure dennoch die mengenmässig häufigste Fettsäure des vorliegenden Befundes darstellt. Stärkere Konzentrationsminderungen ergeben sich für die längerkettigen Omega-6 Fettsäuren, wobei vor allem die Gamma-Linolensäure stark unter die Norm vermindert ist.

Sehr niedrig liegt das Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 Fettäuren, was sowohl auf die hohen Werte der Omega-3 Fettsäuren, wie auch auf die niedrigen Konzentrationen der Omega-6 Fettsäuren zurückzuführen ist.

Zu empfehlen ist eine Erhöhung der Zufuhr für Gamma-Linolensäure. Reich an dieser Fettsäure sind z.B. Nachtkerzenöl und Borretschöl.

Bei niedrigen Konzentrationen der Alpha-Linolensäure wäre ein zusätzlicher Konsum von Leinöl zu empfehlen. Dieses Öl ist reich an Alpha-Linolensäure.


Hinweis: Therapieanregungen basieren auf der Auswertung der ermittelten Messergebnisse. Sie sollen dem/der Behandelnden entsprechende Hinweise geben. Die Entscheidung über erforderliche therapeutische Massnahmen im Einzelfall wird hierdurch nicht ersetzt.

P.S. Für Cholesterin und seine Unterfraktionen sowie für die Triglyceride konnten wir keine plausiblen und reproduzierbaren Ergebnisse erheben. Reduzierende Substanzen, vor allem eine hochdosierte Gabe von Vitamin C (z.B. auch bei parenteraler Gabe) können die Messwerte verfälschen. Zur Abklärung kann ggf eine Lipoprotein-Elektrophorese empfohlen werden.


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Carola-Elke
24.09.2006, 18:18
Hallo Rudolf,

angeregt durch deinen gestrigen Hinweis auf den Fresenius-Link, bin ich deinen Fettmessungen gedanklich etwas näher gekommen und habe folgendes dazu endeckt:

http://img486.imageshack.us/img486/4159/biosynthesevonlangkettigenfettsuren1xt7.jpg

http://img228.imageshack.us/img228/1091/biosynthesevonlangkettigenfettsuren2fa0.jpg

http://img131.imageshack.us/img131/7522/zwischenablageepaundaacq1.jpg

entnommen aus einer wissenschaftlichen Broschüre der genannten Firma, die leider nicht öffentlich abrufbar ist.

Omegaven enthält lt. Herstellerangaben:


Zusammensetzung (arzneilich wirksame Bestandteile nach Art und Menge)
100 ml Emulsion zur Infusion enthalten:
Öl von Hochseefischen 10,0 g enthaltend
Icosapent 1,25 – 2,82 g
(Eicosapentaensäure)
Doconexent 1,44 – 3,09 g
(Docosahexaensäure)
Tetradecansäure 0,1 – 0,6 g
(Myristinsäure)
Palmitinsäure 0,25 – 1,0 g
(Z )-Hexadec-9-ensäure 0,3 – 0,9 g
(Palmitoleinsäure)
Stearinsäure 0,05 – 0,2 g
Ölsäure 0,6 – 1,3 g
(Z,Z )-Octadeca-9,12-diensäure
(Linolsäure) 0,1 – 0,7 g
(Z,Z,Z )-Octadeca-9,12,15-
triensäure (Linolensäure) _0,2 g
(all-Z )-Octadeca-6,9,12,15-
tetraensäure 0,05 – 0,4 g
(Octadecatetraensäure)
(Z )-Icos-11-ensäure 0,05 – 0,3 g
(Icosensäure)
(all-Z )-Icosa-5,8,11,14-tetraensäure
(Arachidonsäure) 0,1 – 0,4 g
(Z )-Docos-13-ensäure _0,15 g
(Docosensäure)
(all-Z )-Docosa-7,10,13,16,19-
pentaensäure 0,15 – 0,45 g
(Docosapentaensäure)
á-Tocopherol (Ph.Eur.) 0,015 – 0,0296 g
(als Antioxidans)
Glycerol 2,5 g
(3-sn-Phosphatidyl-)cholin 1,2 g
(aus Hühnereigelb)
Gesamtenergie 470 kJ/100 ml
_112 kcal/100 ml
pH-Wert 7,5 – 8,7
Titrationsazidität _1 mmol HCl/l
Osmolalität 308 – 376 mosm/kg
Theoret. Osmolarität 273 mosm/l


Mögliche Nebenwirkungen:


Omegaven-Fresenius kann die Blutungszeit verlängern sowie die Thrombozytenaggregation hemmen.

In seltenen Fällen kann ein fischiger Geschmack auftreten.

Nebenwirkungen, die während der Anwendung von Fettemulsionen beobachtet wurden, sind:

– geringer Temperaturanstieg
– Hitzegefühl — Kältegefühl
– Schüttelfrost
– anfallsweise Hautrötung mit Hitzegefühl (Flush) oder Blaufärbung (Zyanose)
– Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen
– Atemnot
– Kopf-, Rücken-, Knochen-, Brust- und Lendenschmerzen
– Priapismus (in sehr seltenen Fällen)
– Blutdruckabfall oder -anstieg (Hypotonie, Hypertonie)
– Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. anaphylaktoide Reaktionen, Hautausschläge)

Auf ein Übersättigungssyndrom (overloading- syndrome) sollte geachtet werden.
Dieses kann sich wegen genetisch bedingter, individuell verschiedener Stoffwechselverhältnisse und im Hinblick auf unterschiedliche Vorerkrankungen verschieden schnell und nach unterschiedlichen Dosen
einstellen; es wurde jedoch bisher überwiegend bei Verwendung von Fettemulsionen auf der Basis von Baumwollsaatöl beschrieben.

Das Übersättigungssyndrom kann folgende Symptome hervorrufen:

– Lebervergrößerung (Hepatomegalie) mit oder ohne Gelbsucht (Ikterus)
– Veränderung bzw. Verminderung einiger Blutgerinnungsfaktoren (Blutungszeit, Gerinnungszeit, Prothrombinzeit, Thrombozytenzahl u. a.)– Milzvergrößerung (Splenomegalie)
– Blutarmut (Anämie), Verminderung der weißen Blutzellen (Leukopenie), Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie)
– Blutungsneigung und Blutungen
– pathologische Leberfunktionsparameter
– Fieber
– Hyperlipidämie
– Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Müdigkeit
– Hyperglykämie.

Treten diese Nebenwirkungen auf oder steigt der Triglyceridspiegel unter Fettinfusion über einen Wert von 3 mmol/l, so ist die Fettinfusion zu stoppen oder ggf. die Infusion mit verringerter Dosierung fortzusetzen.


Zur Fettsäuren-Thematik noch einige ergänzende Hinweise:



2.2. Das ausgewogene Fettsäurenprofil

Sowohl Linolsäure als auch alpha-Linolensäure sind mehrfach ungesättigte
Fettsäuren (PUFA).
Linolsäure ist die Ausgangssubstanz der langkettigen omega-6 Fettsäurenfamilie und alpha-Linolensäure die der omega-3 Fettsäurenfamilie.

Die PUFA haben zwei Hauptaufgaben.
Zum einen sind sie wichtige Bestandteile aller Phospholipide in Zellmembranen. Ein ausgewogenes Fettsäurenmuster in Phospholipiden ist von Bedeutung für die adäquate Membranfunktion. Durch eine parenterale Ernährung kann die
Lipidzusammensetzung von Zellmembranen binnen weniger Tage modifiziert werden. Veränderungen in der Zusammensetzung der Zellmembran beeinflussen ihre Fluidität und wichtige Funktionen wie Enzymaktivitäten, Signaltransduktion und Rezeptorfunktionen.

Zum zweiten dienen PUFA als Präkursoren für die Synthese von Lipidmediatoren (z.B. Prostaglandinen und Leukotrienen), die wichtige
Regulatoren in einer Reihe von physiologischen Prozessen sind.
Die Fettsäuren der omega-6 und omega-3 Familien konkurrieren um die Metabolisierung im selben enzymatischen System und können einander ersetzen.
Entsprechend der verschiedenen Präkursoren werden Lipidmediatoren
mit unterschiedlicher Struktur und biologischer Aktivität synthetisiert.

Das optimierte Verhältnis von omega-6/omega-3 Fettsäuren

Fettemulsionen mit Fischöl sind vorteilhaft bei hyperinflammatorischen
Reaktionen. Dabei bestimmt nicht nur der absolute Gehalt der omega-3
Fettsäuren EPA und DHA, sondern auch das Verhältnis omega-6/omega-3
Fettsäuren die positiven immunmodulierenden Effekte...

TABELLE 2: Verhältnis von omega-6/omega-3 Fettsäuren in Fettemulsionen

Fettemulsion Verhältnis omega-6 : omega-3 Fettsäuren
Empfehlungen 2:1 - 4:1
Sojabohnenöl-Emulsion 7:1
MCT/LCT Emulsion 7:1
Olivenöl/Sojabohnenöl-Emulsion 9:1

.....

3.2. Mittelkettige Triglyceride (MCT)

Mittelkettige Triglyceride werden aus gereinigtem Kokosnussöl hergestellt. MCT enthalten vor allem die Fettsäuren Caprylsäure (C8) und Caprinsäure (C10) sowie geringe Mengen an Capronsäure (C6) und Laurinsäure (C12).
Dies sind gesättigte Fettsäuren, die normalerweise endogen nicht vorkommen.

MCT haben im Vergleich zu LCT in mancher Hinsicht andere Eigenschaften.
Sie sind besser wasserlöslich als LCT, sie werden rascher hydrolysiert sowie schneller aus der Blutbahn eliminiert und in periphere Gewebe aufgenommen.

Von mittelkettigen Fettsäuren (MCFA) wird angenommen, dass sie ohne das Carnitin-Transportsystem in die Mitochondrien gelangen.
Neuere Studien zeigten jedoch, dass sie nur teilweise unabhängig von Carnitin metabolisiert werden.
Wenn MCFA im Zytosol zu CoA-Derivaten aktiviert werden, müssen diese für den Transport in die Mitochondrien in den meisten Geweben zu Carnitinderivaten umgewandelt werden.
MCFA werden somit rasch und effizienter für die Energieproduktion oxidiert als langkettige Fettsäuren (LCFA), wobei größere Mengen an essentiellen Fettsäuren für den Einbau in Zellmembranen aufgespart werden.
MCT werden nicht in Fettgewebe eingelagert und akkumulieren nicht in der Leber. Deshalb steht eine intravenöse Zufuhr von MCT nicht in Zusammenhang mit einer Fettinfiltration oder Dysfunktion der Leber.
Außerdem dienen MCT nicht als Präkursoren für die Produktion freier Sauerstoffradikale.
Der Ersatz eines Teils der LCT durch MCT in einer Fettemulsion verringert die Zufuhr an PUFA und damit den entsprechenden Bedarf an Antioxidantien.
Die hepatische Metabolisierung von MCFA verursacht eine Stimulation der Ketogenese und kann möglicherweise zu einer Azidose führen.
Wegen ihrer ketogenen Wirkung sind MCT von eingeschränktem Nutzen
bei Patienten mit Diabetes mellitus und in klinischen Zuständen, in denen eine Azidose oder Ketose ein Hauptproblem darstellen.
Auf der anderen Seite scheinen MCT wegen der höheren Ketonkörperbildung
besser einer Atrophie der intestinalen Mukosa vorzubeugen.
Der Anteil an MCT in Fettemulsionen muss begrenzt werden aufgrund der Tatsache, dass MCFA, im Gegensatz zu LCFA, die Blut-Hirn-Schranke passieren können und somit ein Risiko für neurotoxische Effekte besteht. Physikalische MCT/LCT Mischungen (50:50) und Emulsionen mit strukturierten Triglyceriden (36:64, Gewichtsanteile) sind gut verträglich.

3.3. Olivenöl

Olivenöl ist reich an der einfach ungesättigten Ölsäure und macht den größten Fettanteil in der mediterranen Kost aus, die mit einer niedrigen Prävalenz von Arteriosklerose in Verbindung gebracht wird.
Epidemiologische Studien zeigten positive Wirkungen von Olivenöl auf die HDL-Cholesterolspiegel und die kardiovaskuläre Morbidität und Mortalität.

Einfach ungesättigte Fettsäuren (MUFA) sind wegen ihrer niedrigeren Anzahl an Doppelbindungen in ihrer Kohlenstoffkette einem geringeren Peroxidationsrisiko ausgesetzt als PUFA.
Ölsäure hat nur eine Doppelbindung (in C9 Position), im Gegensatz zu Linolsäure mit zwei und alpha-Linolensäure mit drei Doppelbindungen.

Die Infusion von Olivenöl hat einen günstigen Einfluss auf die Fettsäuren-Zusammensetzung in Plasma und Zellmembranen.

Im Gegensatz zu Sojabohnenöl-Emulsionen hemmen Olivenöl-Emulsionen nicht die Lymphozytenproliferation und IL-2 Produktion in vitro.

Eine Ernährungsstudie mit freiwilligen Probanden gab keinen Hinweis auf signifikante Veränderungen in der Lymphozytenfunktion.
Eine begrenzte Anzahl experimenteller Studien zeigte, dass Olivenöl die
Produktion pro-inflammatorischer Zytokine (TNF-,IL-1) herabsetzt.
Die exakten Mechanismen bleiben jedoch unklar.
Möglicherweise können Polyphenole im Öl aufgrund ihrer antioxidativen Eigenschaften einen indirekten anti-inflammatorischen Effekt bewirken.
Zudem könnte die Zugabe von Olivenöl durch die entsprechende Reduktion des
Gehaltes an omega-6 Fettsäuren in der Emulsion eine indirekte anti-inflammatorische Wirkung haben.

.........

4.4. Immunmodulatorische und anti-inflammatorische
Wirkung von Omegaven®

Die Veränderungen im Fettsäurenmuster von Zellmembranen beeinflussen
die Produktion von Eicosanoiden und Zytokinen.
Die Derivative von EPA sind weniger pro-inflammatorisch und immunsuppressiv als die Lipidmediatoren, die von AA abstammen.

Verschiedene randomisierte kontrollierte Studien bei chirurgischen und
septischen Patienten, die Omegaven® im Rahmen ihrer TPE erhielten, zeigen :
• eine gestiegene Zytokinproduktion, vor allem von Markern einer
verstärkten Immunfunktion wie IL-2 und IFN-gamma, was auf einen
immununterstützenden Effekt hinweist.
• dass Fischöl die Bildung von pro-inflammatorischen Zytokinen (IL-
1, IL-6, IL-8) in Monozyten stark unterdrückt, und die Produktion
von Leukotrienen (LTB5 und LTC5) und Thromboxanen mit geringerer
inflammatorischer und postaggregatorischer Aktivität fördert. Grecu et al. fanden nach fünftägiger TPE mit Omegaven® 10% + Sojabohnenöl-Emulsion 20% einen signifikant niedrigeren Wert für C-reactives Protein bei der Omegaven® Gruppe als bei der Kontrollgruppe.

Eine ausgeprägte Wirkung von intravenösem Fischöl auf die Immunantwort
wurde in den folgenden Studien gezeigt:
• Mayer et al.: Zusammen mit einer Erhöhung der freien omega-3 Fettsäuren in Plasma kam es zu einer signifikanten Verbesserung der Neutrophilenfunktion (LTB5 und PAF Produktion erhöht).
Außerdem stieg das Verhältnis TXA3/TXA2 in Folge der Fischölinfusion.
• Weiss et al.: Eine Herunterregulierung der inflammatorischen Antwort und eine geringere postoperative Immunsuppression mit Omegaven®: IL-6 war signifikant niedriger und der Rückgang der
HLA-DR Expression war weniger ausgeprägt unter Fischöl.

.......

5.3. Höhere Konzentrationen von omega-3 Fettsäuren in Zellmembranen

Eine exzessive Zufuhr an mehrfach ungesättigten omega-6 Fettsäuren kann
das Immunsystem durch Auswirkungen auf verschiedene Mechanismen
beeinträchtigen.
Das in SMOFlipid® vorliegende Verhältnis von omega-6/omega-3 Fettsäuren unterscheidet sich deutlich von dem in konventionellen Fettemulsionen,
die ausschließlich LCT oder LCT in Kombination mit MCT oder Olivenöl enthalten.
Das optimierte Verhältnis von ca. 2.5:1 und die hohen Gehalte an den omega-3 Fettsäuren EPA und DHA sind eine Voraussetzung für die vorteilhafte immunmodulierende Wirkung der neuen Emulsion.

Eine klinische Studie mit chirurgischen Patienten zeigte, dass eine 5-tägige TPE mit Gabe von SMOFlipid® vs. einer Standard Sojabohnenöl-
Emulsion in signifikant höheren Gesamt-omega-3 Fettsäuren sowie
niedrigeren Gesamt-omega-6 Fettsäuren in den Plasmaphospolipiden resultierte.
Dabei waren die Anteile an DHA und EPA beträchtlich gestiegen und die Verhältnisse von omega-3/omega-6 Fettsäuren und von EPA/AA erhöht
(jeweils p<0,05).
Die Fettsäurenmuster der Phospholipide in Leukozyten und Thrombozyten waren vergleichbar mit denen in den Plasmaphospholipiden.
Diese veränderten Fettsäurenmuster in Plasma und Zellmembranen sind die Basis für die immunmodulierenden und anti-inflammatorischen Eigenschaften von SMOFlipid®
.......



Vielleicht helfen dir die genannten praktischen Erkenntnisse ein wenig bei deiner Ernährungsoptimierung weiter; mich würden deine kommenden Messergebnisse sehr interessieren und ich werde dieses Thema weiterhin mitverfolgen.

Einen schönen Gruss nach HH,

Carola-Elke

GottfriedS
24.09.2006, 22:35
Hallo Carola-Elke,

wie kommt man denn in den "Genuss" dieses Omegaven? Nach dem was ich gehört habe, sei das nur für so ziemlich terminale Patienten die nicht mehr selber essen können... :( Naja bei dem Preis greifen wohl die Sparmassnahmen im Krankenwesen... :eek:

Gruss,
Gottfried

Carola-Elke
24.09.2006, 23:36
Hallo Gottfried,

wollen wir mal alle hoffen, dass keiner hier so bald in den "Genuss" des Omevagen kommen müsste ...

Mir ist inzwischen klar geworden, dass Rudolf schon lange zu Recht erkannt hat, wie wichtig die Substitution von Omega-3-Fettsäuren fürs Immunsystem und zur Relativierung des Verhältnisses zwischen Omega-3 : Omega-6 für den Körper ist.
http://www.thieme-connect.com/ejournals/abstract/akternmed/doi/10.1055/s-2006-946773

Bei einer Vielzahl von akuten und chronischen Erkrankungen kann der Patient durch ein ausgewogenes Verhältnis profitieren.
Wenn bei einer fortschreitenden Krebserkrankung das Problem der Kachexie dazukommt, dann wird man wohl nicht zu Unrecht diese Empfehlungen aufgreifen wollen, um eine gewisse Stabilität zurück zu erlangen.

Rudolf hat detailliert die Ergebnisse seiner Fettsäuremessungen ins Forum zur Diskussion gestellt, und wenn man dann die Empfehlungen aus der zitierten Broschüre dem gegenüber stellt, kann man vielleicht etwas daraus lernen, ohne gleich zu dem teuren parenteralen Originalprodukt zu greifen - außerdem ist Rudolf selbst noch sehr aktiv, zum Glück für sich und andere aufmerksam engagiert und gut unterwegs, so wie ich das aus der Ferne beurteile.
Leider warten viele Betroffene erst einmal ab, bis sich ihre Situation verschlechtert, bevor sie zu unkonventionellen Maßnahmen übergehen.

Für drastischere Fälle sollte man sich vielleicht diesen markanten Spruch eines Erlanger Intensivmediziners vor Augen führen und bei Zeiten dran denken:


„Eine gelungene Hilfestellung für die Intensivmedizin“,
so Dr. Edgar Pscheidl, Oberarzt am Klinikum Erlangen-Nürnberg.

„Das Schema der Tankstelle sollte jeder Anwender im Kopf oder unübersehbar im Zimmer hängen haben.“

http://img157.imageshack.us/img157/287/zwischenablagetankstelledr5.jpg



http://www.circlecomm.de/pdf/presse/030911_FP_Tankstelle.pdf

Schon bei einer Radio- oder Chemotherapie könnten manche dieser Empfehlungen die Nebenwirkungen vermeiden helfen oder sie erträglicher machen, denn nicht jeder Mensch ist von selbst "hart im Nehmen", mancher benötigt etwas mehr Unterstützung.

Viele Grüsse,

Carola-Elke

GottfriedS
25.09.2006, 13:43
Hallo Carola-Elke,

die Wichtigkeit von Omega-3 wollte ich nicht im geringsten anzweifeln, sondern nur fragen, wie man konkret als "Normalsterblicher" (nicht Intensivpatient) an die therapeutische Dosis von 2-3 g EPA täglich drankommen kann... Muss man da wirklich nach USA oder sonstwoweit anrufen und selber importieren? Ich finde es einfach Wahnsinn, dass einem die ungesunden Fettarten (Trans-Fette, ungesättigte FS, Omega-6), Zigaretten und andere Gifte im wahrsten Sinne an jeder Ecke (Automaten, Tankstellen ;) etc.) nachgeworfen bzw. aufgedrückt werden (in Fertignahrung und Gaststätten), aber an die heilenden ungesättigten Fettsäuren kommt man einfach nicht dran. :mad: Da wirken dann solche Sprüche wie „Das Schema der Tankstelle sollte jeder Anwender im Kopf oder unübersehbar im Zimmer hängen haben.“ geradezu zynisch oder wie unfreiwilliger (Galgen-)Humor...

Nette Grüsse,
Gottfried

Carola-Elke
25.09.2006, 14:12
Hallo Gottfried,

das ist schon alles richtig, was du schreibst.
Lediglich hinsichtlich der Empfehlung wegen der "Tankstelle" bei Intensivpatienten und Schwerstkranken kann ich keinen Galgenhumor oder Zynismus empfinden, denn die Medikamente stünden uns hierzulande ja sogar zur Verfügung, würden sie von den zuständigen Mediziniern auch rechtzeitig verordnet. Leider sind sich die Ärzte dieser wirkungsvollen Hilfestellung im Allgemeinen gar nicht bewusst.

Über Fragen, die die Beschaffung des hochwirksamen Omega-3 Fischöls anbelangen, wäre Rudolf ein besserer Ansprechpartner als ich.

Einen schönen Gruss,

Carola-Elke