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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Prostatakrebs frühzeitig erkennen



Helmut.2
06.11.2007, 17:16
Anfang der weitergeleiteten E-Mail:


Von: "Dr. Janine Drexler" <janine.drexler@zv.fraunhofer.de (http://service.gmx.net/de/cgi/g.fcgi/mail/new?CUSTOMERNO=17392353&t=de1223771680.1194367868.33bd4c25&to=janine.drexler%40zv.fraunhofer.de)>


Datum: 6. November 2007 10:43:02 MEZ


An: service@idw-online.de (http://service.gmx.net/de/cgi/g.fcgi/mail/new?CUSTOMERNO=17392353&t=de1223771680.1194367868.33bd4c25&to=service%40idw-online.de)


Betreff: [idw] Prostatakrebs frühzeitig erkennen




Informationsdienst Wissenschaft - idw - Pressemitteilung


Fraunhofer-Gesellschaft, Dr. Janine Drexler, 06.11.2007 10:38




Prostatakrebs frühzeitig erkennen




Die Therapie von Prostatakrebs ist ein Wettrennen gegen die Zeit:


Spürt der Patient erste Symptome, hat sich der Krebs meist schon zu


stark ausgebreitet. Ein neuartiges Diagnoseverfahren kombiniert


optische Bildgebung mit Ultraschall und verbessert so die


Früherkennung.




Treten bei Prostatakrebs erste Symptome auf, hat sich der Tumor meist


schon stark ausgebreitet: Es besteht kaum noch Aussicht auf Heilung.


Eine frühe Diagnose kann Leben retten. Computertomographen,


Röntgenstrahlen und Magnetresonanzgeräte sollen die Tumore rechtzeitig


entdecken, jedoch sind die Kosten für Routineuntersuchungen oft zu


hoch und die Empfindlichkeit zu gering. Ultraschall ist zwar eine


preisgünstige Alternative, aber nicht sehr zuverlässig.




Künftig soll ein neuartiges, kostengünstiges und sensitives Gerät die


Zahl der Frühdiagnosen von Prostatakrebs erhöhen und mehr Patienten


eine Chance auf Heilung geben. Entwickelt wurde das Diagnosegerät am


Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT in St. Ingbert,


gemeinsam mit Partnern aus fünf europäischen Ländern. Die Europäische


Kommission finanziert das Projekt mit 2,2 Mio Euro. "Wir verknüpfen


zwei verschiedene Bildgebungsmethoden miteinander - die optische


Methode und den Ultraschall", sagt Dr. Robert Lemor, Abteilungsleiter


am IBMT. "Dazu strahlen wir Laserlicht in das Gewebe. Es erwärmt sich


und dehnt sich aus, wobei Druck in Form einer Schallwelle entsteht.


Diese Schallwelle breitet sich ähnlich wie Ultraschall im Gewebe aus


und wird auch genauso detektiert." So verbinden die Forscher den guten


Kontrast vom Licht mit der guten Ortsauflösung vom Schall - und nutzen


die Vorteile beider Systeme.




Um die Krebszellen bereits im Anfangsstadium zu detektieren, brauchen


die Forscher jedoch einen noch stärkeren Kontrast zwischen Krebszellen


und gesunden Zellen. "Das erreichen wir durch Goldpartikel, die nur


wenige Nanometer groß sind. Gold absorbiert das infrarote Licht des


Lasers sehr viel besser als die Zellen und erscheint daher im Bild


heller", sagt Lemor. An diese Goldpartikel heften die Forscher


Antikörper: Sie binden an Proteine, die in Krebszellen mehrere tausend


mal häufiger vorkommen als in gesundem Gewebe. "So reichert sich das


Gold gezielt an den Krebszellen an, während in gesunden Zellen kaum


Gold zu finden ist", so Lemor. Das Gold lässt sich nicht nur für


diagnostische Zwecke nutzen, sondern auch für die Therapie: Erhöhen


die Forscher die Leistung des Lasers und steigern sie die Zeit, die


der Laser einwirkt, erwärmt sich das Gold - die entstehende Wärme


zerstört die Krebszellen. Das gesunde Gewebe bleibt verschont, denn


hier haben sich kaum Goldpartikel angelagert. Den Prototypen des


Diagnose- und Therapiegeräts zeigen die Forscher auf der Messe medica


vom 14. bis 17. November in Düsseldorf (Halle 10, Stand F05). In etwa


zwei bis drei Jahren, hofft Lemor, könnte die klinische Studie


starten.




Arten der Pressemitteilung:


Forschungsergebnisse


Forschungs-/Wissenstransfer




Sachgebiete:


Biologie und Biotechnologie


Gesellschaft


Medizin und Gesundheitswissenschaften




Weitere Informationen finden Sie unter


http://www.fraunhofer.de/presse/presseinformationen/2007/11/Mediendienst112007Thema2.jsp (http://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&DEST=http%3A%2F%2Fwww.fraunhofer.de%2Fpresse%2Fpre sseinformationen%2F2007%2F11%2FMediendienst112007T hema2.jsp) Ansprechpartner




Zu dieser Mitteilung finden Sie Bilder unter der WWW-Adresse:


http://idw-online.de/pages/de/image57351 (http://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&DEST=http%3A%2F%2Fidw-online.de%2Fpages%2Fde%2Fimage57351)


Ein neues System spürt Prostatatumore frühzeitig auf: Das Gewebe wird mit Laserlicht bestrahlt (oben), die Detektion erfolgt akustisch wie beim Ultraschall (unten).




Die gesamte Pressemitteilung inkl. Bilder erhalten Sie unter:


http://idw-online.de/pages/de/news233869 (http://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&DEST=http%3A%2F%2Fidw-online.de%2Fpages%2Fde%2Fnews233869)



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Gruß, helmut