PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Grüntee wirksamer mit Zitronensaft



Andreas S.
16.11.2007, 23:47
An alle, die es interessiert:

Katechine im Grüntee gelangen besser durch den Verdauungstrakt in den Körper, wenn dem Tee Ascorbinsäure oder Zitronensaft zugesetzt wird:

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/285418.html


Gruß,
Andreas S.

Josef
07.12.2007, 22:41
Grüner Tee, Schwarzer Tee - gesund sind beide <o:p></o:p>

Obwohl der Gehalt an einigen Inhaltsstoffen unterschiedlich ist, steht der schwarze Tee dem viel gelobten grünem Tee in seiner gesundheitsfördernden Wirkungsweise offenbar in nichts nach.<o:p></o:p>

08.01.07 - Wissenschaftliche Studien deuten darauf hin, dass grüner sowie schwarzer Tee antikanzerogene, antioxidative, antivirale und antimikrobielle Eigenschaften besitzen. Die dafür hauptsächlich verantwortlichen Inhaltsstoffe sind so genannte Polyphenole, insbesondere Catechine.

Wie die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. aus Aachen berichtet, sind die Gesamtgehalte an Polyphenolen und anderen typischen Inhaltsstoffen sind in grünem sowie schwarzem Tee in vergleichbaren Mengen enthalten. Sie liegen meist zwischen 10 und 20 Prozent. Ein Unterschied besteht darin, dass bei grünem Tee der Anteil der Catechine an den Gesamtpolyphenolen meist deutlich über 50 Prozent liegt, während es bei Schwarztee nur zwischen 20 und 40 Prozent sind.

"Asian Paradox" belegt positive Wirkung des Heißgetränks

Ein Beleg für die positive Wirkung von grünem Tee ist das "Asian Paradox". Hier konnten Wissenschaftler belegen, dass die asiatische Bevölkerung, obwohl sie stark rauchen, ein geringeres Risiko aufweisen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Krebs zu leiden. Grund ist laut der Studie der Grünteekonsum von bis zu 1,2 Litern täglich und die damit verbundene Reduktion von oxidativem Stress. Studien belegen jedoch, dass die antioxidative Wirkung von Grün- und Schwarztee vergleichbar ist.

Weitere Inhaltstoffe, denen positive Wirkungen zugeschrieben werden, sind Alkylamine, welche eine immununterstützende Wirkung aufweisen, sowie Koffein, Fluorid und Kalium. Die Konzentrationen sind jedoch in beiden Teesorten vergleichbar.

Grüner und schwarzer Tee unterscheiden sich auch hinsichtlich der technologischen Herstellung. Während grüner Tee unfermentiert ist, ist der schwarze Tee enzymatisch behandelt. Durch die Inaktivierung der Enzyme bleiben die Catechine in grünem Tee unverändert. Die im Teeaufguss nachweisbaren löslichen Inhaltsstoffe hängen nicht nur von der Teesorte, sondern vielmehr von der Zubereitung, wie beispielsweise Teemenge, Brühzeit und Wassertemperatur, ab. <o:p></o:p>
ag / Quelle: Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V.<o:p></o:p>

Josef
07.12.2007, 22:42
Reich an sekundären Pflanzenstoffen <o:p></o:p>
Schwarzer Tee auch mit Milch gesund <o:p></o:p>

Je länger schwarzer Tee zieht, desto höher der Gehalt an wertvollen Polyphenolen. Diese sekundären Pflanzenstoffe wirken vermutlich Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Krebs entgegen und stärken das Immunsystem. Ein Schuss Milch im Tee beeinträchtigt diesen positiven Effekt offenbar nicht.<o:p></o:p>

<table class="MsoNormalTable" id="img2" border="0" cellpadding="0"> <tbody> <tr> <td style="padding: 0.75pt;"> <o:p> </o:p>
</td></tr> <tr> <td style="padding: 0.75pt;"> Ob mit oder ohne Milch: Schwarzer Tee ist reich an Polyphenolen. Foto: pixelio <o:p></o:p>
</td></tr></tbody></table> 17.10.07 - So lautet das Fazit einer Studie der Universität von Aberdeen, Schottland. Die Wissenschaftler ließen je drei Gramm schwarzen Tee unterschiedlicher Hersteller für drei, fünf, sieben und zehn Minuten in 300 Milliliter frisch gekochtem Wasser ziehen.

Anschließend wurden die Proben auf den Gehalt an bestimmten Polyphenolen untersucht. Je länger der Aufguss, desto höher der Gehalt an diesen Wirkstoffen im Getränk. Nach etwa sieben Minuten wurde ein Maximalwert erreicht.

Zusätzlich prüften die Forscher, ob die Polyphenole nach dem Teegenuss auch im Blut nachweisbar sind. Dazu nahmen neun männliche Probanden im Abstand von einer Woche drei verschiedene Getränke zu sich: Tee mit Wasser, Tee mit Milch und als Kontrolle Wasser mit Milch jeweils im Verhältnis drei zu eins. Den Teilnehmern wurden zehn Minuten vor sowie 50, 80 und 180 Minuten nach dem Experiment Blutproben entnommen.<o:p></o:p>
Nach dem Teegenuss zeigen sich die Polyphenole im Blut<o:p></o:p>

Bei Probanden, die zwei Tassen schwarzen Tee getrunken hatten, konnten die Mediziner innerhalb von 80 Minuten eine um 20 Prozent höhere Polyphenolkonzentration im Blutplasma nachweisen. Die Zugabe von Milch setzte diesen Effekt nicht herab, wie frühere Studien hatten vermuten lassen. Weitere Untersuchungen sind jedoch notwendig, um die Ergebnisse zu untermauern. <o:p></o:p>
aid / Quelle: Journal of Agricultural and Food Chemistry, Bd. 55, Nr. 12, S. 4889, 2007<o:p></o:p>

Josef
07.12.2007, 22:43
Experten empfehlen drei oder vier Tassen täglich <o:p></o:p>
Schwarzer Tee ist gesünder als Wasser <o:p></o:p>

Drei oder mehr Tassen Tee am Tag zu trinken ist so gut wie Wasser als Getränk – es ist sogar mit einem extra Benefit für die Gesundheit zu rechnen.<o:p></o:p>

25.08.06 - Die im "European Journal of Clinical Nutrition" online veröffentlichte Arbeit widerspricht der häufigen Ansicht, dass schwarzer Tee dehydriert.

Tee rehydriert so gut wie Wasser, kann daneben aber vor Herzkrankheiten und Krebs bewahren, meinen Wissenschaftler des Kings College London. Experten glauben, dass Flavonoide die Schlüsselinhaltsstoffe im Tee sind, die die Gesundheit fördern.

Die Forscher hatten publizierte Studien untersucht, die sich den Gesundheitseffekten des Teekonsums widmeten. Sie fanden klare Beweise, dass drei oder vier Tassen Tee am Tag das Risiko für den Herzinfarkt senken. Einige Studien ließen vermuten, dass schwarzer Tee auch vor Krebs bewahren kann. Auch eine Protektion von Zahnbelag und Zahnfäulnis ließ sich nachweisen sowie ein Stärkung der Knochen.

jh<o:p></o:p>