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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kohlenhydratarme Ernährung könnte das P. Ca. aushungern



Josef
07.12.2007, 22:46
Kohlenhydratarme Ernährung könnte den Tumor aushungern <o:p></o:p>
Mit Low-Carb-Diät gegen Prostatakarzinom? <o:p></o:p>

Eine kohlenhydratarme Ernährung könnte das Wachstum von Tumorzellen bei einem Prostatakarzinom verlangsamen. Zumindest in Tierversuchen lässt sich ein eindeutiger Effekt feststellen.<o:p></o:p>

14.11.07 - Stephen Freedland und Kollegen vom Duke University Medical Center beobachteten das Tumorwachstum bei 75 Mäusen mit Prostatakrebs (http://www.aerztlichepraxis.de/rw_4_Lexikon_HoleEintrag_44217_Eintrag.htm). Die Nager wurden in drei Gruppen eingeteilt und erhielten entweder eine<o:p></o:p>

kohlenhydratarme Kost,<o:p></o:p>
kohlenhydratreiche, aber fettarme Kost oder aber<o:p></o:p>
"westliche Diät": viel Fett und viele Kohlenhydrate (http://www.aerztlichepraxis.de/rw_4_Lexikon_HoleEintrag_31507_Eintrag.htm).<o:p></o:p> Die Versuchstiere mit der kohlenhydratarmen Ernährung zeigten ein signifikant längeres Überleben und ein verlangsamtes Tumorwachstum im Vergleich zu den anderen beiden Gruppen. "Die Mäuse mit der westlichen Diät hatten am Ende die größten Tumoren und die kürzeste Überlebenszeit", berichtet Freedland.<o:p></o:p>
IGF (http://www.aerztlichepraxis.de/rw_4_Lexikon_HoleEintrag_49067_Eintrag.htm) könnte auch den Tumor beeinflussen<o:p></o:p>

Schon seit längerem wird die Rolle von Insulin (http://www.aerztlichepraxis.de/rw_4_Lexikon_HoleEintrag_28075_Eintrag.htm) und Insulin-like Growth Factor (IGF) in der Entwicklung von Prostatakrebs diskutiert. "Sowohl die Tiere mit der kohlenhydrat- als auch mit der fettarmen Ernährung zeigten niedrigere Insulin-Level", erläutert Freedland. "Doch nur bei den Low-Carb-Mäusen waren auch die IGF-Werte verringert."

Die genauen Wirkmechanismen der beiden Substanzen müssten jedoch noch genauer untersucht werden. Zudem planen die Forscher für das kommende Jahr erste klinische Studien, um zu klären, ob die Effekte auch in menschlichen Organismus zum Tragen kommen. "Die bisherigen Ergebnisse sind viel versprechend", meint Freedland: "Doch es liegt noch eine Menge Arbeit vor uns."

Die Studie erschien im Fachjournal "The Prostate" (Abstract) (http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/abstract/116841177/ABSTRACT). <o:p></o:p>
fs / Quelle: Duke University Medical Center<o:p></o:p>

Stefanie
08.12.2007, 08:20
Das entspricht ja wieder dem Grundprinzip der TKTl1 Ernährung. Diese lehnen aber strikt eine reine Lowcarb Diät ab.?!

www.krebsernaehrung.de (http://www.krebsernaehrung.de)

Stefanie

WinfriedW
09.12.2007, 09:23
Und dazu dann das (http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?p=16760#post16760).

WW

RuStra
11.12.2007, 11:07
Das entspricht ja wieder dem Grundprinzip der TKTl1 Ernährung. Diese lehnen aber strikt eine reine Lowcarb Diät ab.?!

www.krebsernaehrung.de (http://www.krebsernaehrung.de)

Stefanie


diese ablehnung ist wohl auch vernünftig.

es gibt eine studie aus Arizona, bei Sears nachzulesen (http://www.zoneliving.com/tabid/175/articleType/ArticleView/articleId/32550/Default.aspx), in der die Atkins mit der Zone diet verglichen wird.

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The term used to describe diets that produce this biological effect is ketogenic; hence, Atkins is a ketogenic, low carbohydrate (KLC) diet and the Zone diet is considered a nonketogenic low carbohydrate (NLC) diet.

With these studies, their research uncovered that the ketogenic diet may increase bone loss because of an increase in acid in the body and not enough intake of alkalizing minerals like potassium to neutralize this effect. In addition, a higher percentage of calcium was found in the urine of those on the KLC diet, leading the researchers to believe that the bones are “leaching” calcium.
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Hier haben wir wieder mal das Säure-/Basen-Problem: Durch Atkins wirds zu sauer im body, es gibt zu wenig neutralisierende Stoffe wie Kalium, sodass der Knochenschwund nicht aufzuhalten ist, zuviel Freisetzung von Kalzium, dass natürlich aus den Knochen stammt, denn -wie wir als Studiosi der Knochengesundheit wissen, 99% des Körper-Kalziums sitzt in den Knochen, nur 1% schwirrt frei herum, im Blut usw.

grüsse,
Rudolf