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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Alarm! Erneuter Anstieg!PSA 310



Stefanie
10.12.2007, 18:25
Hallo an alle,

wir haben einen neuen PSA. Der Wert vom 06.12.07 = 310. Ein Anstieg in einer Woche von 260 auf 310!
Nächste Messung soll schon am Dienstag sein und wenn dann der Wert weiter steigt Chemo!!!! Da wir glauben, dass meine Mama an den Folgen der Chemo verstorben ist, wollen wir die aber vermeiden, da es ihm jetzt körperlich gut geht und er ohne Schmerzen noch viel selbständig erledigen kann. Was, wenn die Chemo ihn so sehr schwächt, dass er tatsächlich ein Pflegefall wird?

Momentane Medikamente für PCa :

1x/Monat Eligard
1x/Monat Zometa
tgl. 150 mg Casodex, 1x Avodart,

Fischöl, Aloe vera, Laktat Drink, TKTL1 Ernährung

Ich brauche meinen Vati jetzt noch lange und mir muß schnellstens was einfallen! Oder vielleicht jemandem von euch?

Brauch dringend Hilfe!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Danke schon mal.

Stefanie

christinew
10.12.2007, 21:29
Liebe Stefanie, ob Ihr die Chemo nehmt oder nicht, könnt natürlich nur Ihr selbst entscheiden, aber ich kann Dir berichten, wie es bei meinem Mann war. Du schreibst Deinem Vater geht es momentan gut, wenn er also in einer körperlich guten Verfassung ist, würde er die Chemo besser wegstecken, wenn sich sein Zustand verschlechtern würde, würdet Ihr vielleicht dann nach der Chemo greifen, die er dann evtl. nicht mehr wegsteckt.
Mein Mann hat die volle Dosis (75mg) bekommen und nach etwa 3-4 Tagen hats ihn umgehauen, er hat sämtliche Nebenwirkungen bekommen, die ich hier gar nicht aufführen will, wenn es Dich interessiert, schreibe mich an. Aber in der 3. Woche ging es ihm immer wieder besser. Als dann die Chemo beendet war, hat er sich jeden Tag besser erholt, Ob es etwas gebracht hat, wird die Zukunft zeigen, allerdings muss Dein Vater überhaupt nicht diese Nebenwirkungen haben, das ist bei jedem unterschiedlich. WW z.B. scheint die Chemo sehr gut weg gesteckt zu haben, nicht wahr, Winfried?
Welch anderen Wege Ihr sonst noch gehen könnt, dazu kann ich Dir recht wenig sagen, da sind andere hier im Forum viel bessere Experten.
Natürlich ist Eure Situation, jetzt nach dem Tod Deiner Mutti, vor allen Dingen für Deinen Vater schlimm, aber ich glaube, ums Leben zu kämpfen lohnt immer.
Schreib doch mal Tinka an, ihr Mann bekommt eine Therapie, die anscheinend anschlägt.
Viele Grüße Christine

Helmut.2
10.12.2007, 21:44
Hallo Stefanie,


Momentane Medikamente für PCa :

1x/Monat Eligard
1x/Monat Zometa
tgl. 150 mg Casodex, 1x Avodart,


Wenn Ihr mit einem anderen LHRH – Analoga z.B. Enantone<SUP>®</SUP> versuchen würdet? ich hätte aber noch eine andere Empfehlung, bin mir nicht sicher, ich würde mal Casodex weg lassen!

Liebe Grüße, Helmut

RuStra
10.12.2007, 22:52
Hallo an alle,

wir haben einen neuen PSA. Der Wert vom 06.12.07 = 310. Ein Anstieg in einer Woche von 260 auf 310!
Nächste Messung soll schon am Dienstag sein und wenn dann der Wert weiter steigt Chemo!!!! Da wir glauben, dass meine Mama an den Folgen der Chemo verstorben ist, wollen wir die aber vermeiden, da es ihm jetzt körperlich gut geht und er ohne Schmerzen noch viel selbständig erledigen kann. Was, wenn die Chemo ihn so sehr schwächt, dass er tatsächlich ein Pflegefall wird?


Liebe Stefanie, eine schwere Zeit für Dich!
Dein Vati, wie gehts weiter?

Die Chemo-Eskalation hört sich nicht gut an. Wenn der Versuch von HB nicht funktioniert hat, sollte man ihn beenden bzw. modifizieren, Casodex absetzen und Ketokonanzol+Triamcinolon versuchen.

Er hat ja neben Parkinson auch noch einen Hautkrebs bekommen, Du berichtetest darüber. Vielfältige Knochenmetastasen. Bei einem aggressiven Gleason 5+4. Angesichts all dessen sind die bisherigen Massnahmen nicht ausreichend.

Ernährung: TKTL1-Ernährung allein wird es nicht bringen, will man die vielfältigen Entgleisungen des Stoffwechsels zurück aufs Gleis stellen. Geht das überhaupt? Möglicherweise mit einer restriktiven Gemüse-Rohkost-Ernährung bzw. einer drastischen Kalorien-Reduktion bei Aufrechterhaltung essentieller Nährstoffzufuhr. Und/oder hohen Dosen von Stoffen, die die Sirtuine anschalten, Resveratrol, Curcumin etc.

Knochen: Bisphosphonate reichen nicht. Das Blocken der Osteoklasten ist das eine, aber die Arbeitsweise der Osteoklasten, die von PK-Tumoren in besonderer Weise stimuliert werden, muss verändert werden. Dr.Strum empfiehlt neben Bisphosphonaten 5 Stoffe: Calcium, K2, D3, Strontium, Silizium. D3/Calcium nimmt er ja schon.

Bewegung: Ich weiss nicht, wie und ob Dein Vati hier aktiv werden kann. Wäre äusserst sinnvoll. Gerade zur Beeinflussung des Knochenstoffwechsels. der positive Effekt ist ja in der Studie von 2005 bei Männern über 65 mit Metastasen gezeigt worden.

Fischöl würde ich die Dosis erheblich erhöhen, vielleicht gelingt das mit den neuen Krillöl - Schmerzreduzierung kann vermindert werden, Metastasenausbreitung kann gehemmt werden, auch wenn das auf die PSA-Produktion keine Auswirkung hat.

Chemo?
Ich bin skeptisch. Ein HB-Wert jetzt schon bei kurz über 8 spricht auch nicht dafür, im Sinne eines Versuchs. Es ist anzunehmen, dass bei der insgesamt labilen Lage die Chemo seinen Zustand verschlechtern lässt.

Ich würde meinen Alltag total umkrempeln, alles tun, was meinen Allgemeinzustand befördert, alles zu mir nehmen, was mich stärkt - von der Erstmilch (Colostrum) über Inflammations-Senker wie Wobenzym bis zum Strontium für die Knochen, würde mich kalorienarm, aber "sirtuinreich" ernähren, meinen body anstrengen, rechtsdrehende milchsäure produzieren und einnehmen und mit olivenöl/curcumin die Haut einreiben, die ja ohnehin wg. Hautkrebs behandelt werden möchte.

Wer ist denn jetzt bei Deinem Vati? Du selbst kannst ja nicht da sein. Kann man ihn anrufen? Wenigstens ein bischen Mut zusprechen?

Herzliche grüsse,
Rudolf

HansiB
11.12.2007, 10:52
Hallo Stefanie,

wie seit Jahren bekannt, bin auch ich kein Freund der üblichen Chemo.
Zu meiner Casodexeinnahme (Erfahrung) habe ich nich schon zum xten mal geäußert, bei mir drehte der PSA nach 8 Monaten um, allerdings in anderen Regionen, bei meinem 1. Nadir.
Meine Ketokonazol/Volon Erfahrung war recht positiv, mit leider schlimmen Lebrmarkerproblemen. Nur bei mir so langfristig negativ, ich habe es bald abgesetzt.
Bei mir hat sich Ca im Blut reduziert, trotz verstärkter Einnahme von den üblixchen Ca + Vit D3 Brausetabletten, dazu von HP empholen Kautabletten von Töpfer und Kora-Zell von Dr. Jakobs (mein Versuch). Wo ist Ca hin, in die Knochen, oder ausgeschieden? Die Knochenmarker haben sich langfristig schön verbessert. Strontium habe ich noch nicht genommen.
Silizium immer wieder. Silicea vom Reformhaus, Doppelpackung als Gel, rel. preiswert, gut einzunehmen. Verstärkt auch die CA Einlagerung in den Knochen.
Auch ich bin recht aktiv, laufen, laufen, laufen ist die Devise, nicht schonen, ich glaube wir haben schon mal darüber gesprochen.
So ein niedriger HB-Wert kenne ich nicht bei mir. Bei mir ist er durch Ozon/Sauerstoffth. und 30 gr. Vit c Infusionen auf 16 gestiegen, kann ich nur empfehlen. Der hohe HB ist sehr wichtig für uns schwerstbetroffene.
Colostrum nehmen einige meiner SHG-Oberen, ich habe mich noch nicht aufgerafft.
Ich würde alles dransetzen, das Immunsystem zu puschen. Habt ihr den Immunstatus, so wie ich kürzlich festgestellt, man kann von der alt. Seite sicher einiges machen.

Viel Erfolg, Konrad

RuStra
11.12.2007, 11:24
Hallo Stefanie,

wie seit Jahren bekannt, bin auch ich kein Freund der üblichen Chemo.
Zu meiner Casodexeinnahme (Erfahrung) habe ich nich schon zum xten mal geäußert, bei mir drehte der PSA nach 8 Monaten um, allerdings in anderen Regionen, bei meinem 1. Nadir.
Meine Ketokonazol/Volon Erfahrung war recht positiv, mit leider schlimmen Lebrmarkerproblemen. Nur bei mir so langfristig negativ, ich habe es bald abgesetzt.
Bei mir hat sich Ca im Blut reduziert, trotz verstärkter Einnahme von den üblixchen Ca + Vit D3 Brausetabletten, dazu von HP empholen Kautabletten von Töpfer und Kora-Zell von Dr. Jakobs (mein Versuch). Wo ist Ca hin, in die Knochen, oder ausgeschieden? Die Knochenmarker haben sich langfristig schön verbessert. Strontium habe ich noch nicht genommen.


hallo Hansi,
herzlichen Glückwunsch, das machst Du gut mit den Knochen !
Aber das "trotz" stimmt nicht: Wenn vorher mehr Ca im Blut war, dann hast Du Ca+VitD3 genommen, wirst Du die Resorption von Ca und den Einbau in die Knochen verbessert haben. Kannst Du irgendwo mal Deine Knochenmarker-Mess-Kette darstellen? Ich finde mittlerweile, dass wir hier über das Messen der Ostase, auf die ja immer wieder hingewiesen wurde (Danke, fs !), hinaus weitere Knochendaten laufend erheben sollten, nach dem Motto: Frage Deine Knochen und Du weisst, wo Du mit der PK-Metastasierung stehst!



Silizium immer wieder. Silicea vom Reformhaus, Doppelpackung als Gel, rel. preiswert, gut einzunehmen. Verstärkt auch die CA Einlagerung in den Knochen.


ich hab jetzt das von Strum empfohlene biosil von LEF bestellt - im Rahmen der LEF-Mitgliedschaft, die wir ja Mitte des Jahres als Gruppe beschlossen haben.



Auch ich bin recht aktiv, laufen, laufen, laufen ist die Devise, nicht schonen, ich glaube wir haben schon mal darüber gesprochen.


genau, super! wichtige komponente, erst recht, wo wir jetzt das echt motivierende bild (http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?p=20570&highlight=bewegung#post20570)vor augen haben, aus der 2005er studie.
was mir fehlt: ein genaueres verständnis, was bei gezielter körperlicher übung mit dem knochenstoffwechsel passiert.



So ein niedriger HB-Wert kenne ich nicht bei mir. Bei mir ist er durch Ozon/Sauerstoffth. und 30 gr. Vit c Infusionen auf 16 gestiegen, kann ich nur empfehlen. Der hohe HB ist sehr wichtig für uns schwerstbetroffene.


auch beinahe sensationell!
Hansi, Du beklagst Dich immer, dass keiner Deine Erfolge würdigt - also, hier ein kräftiges "Bravobravobravo" !!!!
jedenfalls erblasse ich vor Neid, wenn ich HB 16 höre ...
übrigens habe ich in Hannover auch mit Günter Meusel gesprochen, "unser" bekanntester Fahrrad-Fahrer - er sprach auch davon, dass er üblicherweise einen HB = 15 hat, im Moment deshalb etwas betrübt ist, weil der HB-Wert abgefallen ist.

Also, Hansi, vielleicht versuchen wir beide mal, Stefanies Vati zu motivieren, sich auch durch gezielte Übungen in der Energieproduktion wieder nach oben zu bringen ?!



Colostrum nehmen einige meiner SHG-Oberen, ich habe mich noch nicht aufgerafft.
Ich würde alles dransetzen, das Immunsystem zu puschen. Habt ihr den Immunstatus, so wie ich kürzlich festgestellt, man kann von der alt. Seite sicher einiges machen.

Viel Erfolg, Konrad

dito,
Rudolf

Stefanie
11.12.2007, 19:37
Hallo,

Also, Bewegung ist kein Problem. Kann er bei mir umsonst haben. Ich habe ein kleines Fitnessstudio mit widerstandsgesteuerten Geräten und Dr. Stauffer Tischen, wo auch sanfte Bewegung mölglich ist. Wens ineressiert...www.tiffany-wurzen.de. Hatte nur immer Bedenken wegen der Metastasen.
Colostrum kann er auch über mich selbst beziehen, da ich im Studio Kosmetik und Nahrungsergänzungen vertreibe.
Das Casodex habe ich auch schon in Verdacht. Seit wir die Dosis hochgeschraubt haben, explodiert auch der PSA wieder!

Ob Flutamid was anderes bewirken würde oder läßt mans ganz?

Nächste Messung ist schon am Dienstag. Vielleicht geh ich mit und schlag den Wechsel von Casodex auf Ketokonanzol vor. Versuchen sollte man es wahrscheinlich.

Die Vit C Infusionen sollen nächste Woche nun endlich in Angriff genommen werden. Wir hatten sie wegen des plötzlichen Todes meiner Mutsch vorerst abgesagt.
Vertragen die sich eigentlich mit dem Ketokonanzol?

Lb.Grüße
Stefanie

WernerS
11.12.2007, 20:08
Chemo?
Ich bin skeptisch. Ein HB-Wert jetzt schon bei kurz über 8 spricht auch nicht dafür, im Sinne eines Versuchs. Es ist anzunehmen, dass bei der insgesamt labilen Lage die Chemo seinen Zustand verschlechtern lässt.



Hallo Stefanie, hallo Rudolf,

wir haben vor nicht allzulanger Zeit über EPO geschrieben. Meiner Ansicht nach könnte bei Stefanie's Vater dieses Medikament sehr nützlich sein.

http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2058

Bitte diesen Link lesen.

Herzliche Grüsse und alles Gute

WernerS

RuStra
11.12.2007, 20:11
Hallo,

Also, Bewegung ist kein Problem. Kann er bei mir umsonst haben. Ich habe ein kleines Fitnessstudio mit widerstandsgesteuerten Geräten und Dr. Stauffer Tischen, wo auch sanfte Bewegung mölglich ist. Wens ineressiert...www.tiffany-wurzen.de (http://www.tiffany-wurzen.de). Hatte nur immer Bedenken wegen der Metastasen.


das ist ja super !! passt wunderbar, noch besser wäre, wenn irgendein Arzt sich mit dem Zusammenhang von Bewegung und Metastasenbekämpfung beschäftigen würde



Colostrum kann er auch über mich selbst beziehen, da ich im Studio Kosmetik und Nahrungsergänzungen vertreibe.


Ich komm drauf, weil ich in den Behandlungsplänen des Therapeuten-Netzwerks von HP Meyer nachlese, dass sie Krebspatienten u.a. Colostrum geben. Es gibt die Warnung, dass in Colostrum IGF-1 drin ist, das Tumorwachstum stimulieren könnte. Hab ich noch nicht recherchiert.



Das Casodex habe ich auch schon in Verdacht. Seit wir die Dosis hochgeschraubt haben, explodiert auch der PSA wieder!

Ob Flutamid was anderes bewirken würde oder läßt mans ganz?

Nächste Messung ist schon am Dienstag. Vielleicht geh ich mit und schlag den Wechsel von Casodex auf Ketokonanzol vor. Versuchen sollte man es wahrscheinlich.
[quote]

nimm mal das Papier von Dr. Eichhorn (http://www.promann-hamburg.de/Texte/HB/Triamcinolon.pdf) und gibs Deinem Vater bzw. dem Uro. Denn
a)ist die Frage, ob man nach Absetzen des Casodex wartet oder gleich Nizoral gibt genauso zu entscheiden wie
b)ob man Hydrocortison gibt oder Triamcinolon.


[quote]
Die Vit C Infusionen sollen nächste Woche nun endlich in Angriff genommen werden. Wir hatten sie wegen des plötzlichen Todes meiner Mutsch vorerst abgesagt.
Vertragen die sich eigentlich mit dem Ketokonanzol?

Lb.Grüße
Stefanie

ich wüsste nicht, was da unverträgliches passieren sollte. VitC ist immer dann nicht angesagt, wenn man anti-oxidative effekte nicht will. Das aber sollte man meist wollen. Ausserdem im Hochdosis-Bereich den evtl. eintretenden pro-oxidativen Effekt zur apoptotischen Beseitigung von Krebszellen.

Grüsse,
Rudolf

Stefanie
11.12.2007, 21:05
Also Rudolf,

dann gehts morgen mit dem Sport los.
Wegen COlostrum habe ich bei unser Firma angefragt, ob es Studien oder dergleichen bezüglich IGF-1 speziell zum Tumorwachstum gibt. Werde euch die Antwort natürlich nicht vorenthalten.

Bin mir da jetzt auch nicht sicher, da unter google doch solche Sachen zu finden sind, wo das Tumorwachstum unter IGF-1 gabe beschleunigt wird.

Also, jetzt heißts stark bleiben.
Das casodex werden wir dann mal sein lassen. Mal sehn was der doc davon hält?!

Die Sache mit dem Ketokonancol klingt sehr gut. Auf alle Fälle einen Versuch wert.
Behält man dann das Avodart bei?


Danke erstmal,
aber bei deiner netten Post im Päckel kanns nur gut werden.

Danke.

HansiB
12.12.2007, 09:02
Hallo Stefanie,

ich würde nach der nächsten PSA Messung, Casodex absetzen, wenigstens probeweise. Bei mir wie bekannt, ging dann der PSA wie ein Stein nach unten. Ich hatte leider dann nicht lange genug ohne Antiandrogen durchgehalten. Flutamid hatte für mich keinen großen Nutzen, der PSA stieg erneut.

Gruß Konrad

Stefanie
12.12.2007, 12:07
Hallo,

hier die Antwort der Firma zum IGF-1 im Colostrum:

Sehr geehrte Frau Brauner,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Es gibt Studien, die den Zusammenhang zwischen zirkulierenden Wachstumsfaktoren und dem Risiko an bestimmten Krebsarten zu erkranken untersucht haben. Die Datenlage dazu ist unübersichtlich, da das System der Wachstumsfaktoren sehr komplex ist. Einige Studien sprechen von einem erhöhten Krebsrisiko im Zusammenhang mit erhöhten Konzentrationen von Wachstumsfaktoren. Ob diese erhöhten Konzentrationen Ursache oder Folge von Krebs sind, ist jedoch unklar.

Zu beachten ist, dass die Einnahme von Colostrum in den von uns empfohlenen Größenordnungen (1 - 4 Esslöffel / Tag) mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu einem dauerhaften Anstieg zirkulierender Wachstumsfaktoren führt.

Es gibt keine Untersuchungen, die ein erhöhtes Risiko für Krebs durch Colostrumeinnahme beschreiben. Im Gegenteil, verschiedene Untersuchungen in vitro zeigten eine Hemmwirkung von Colostrum bei verschiedenen Krebszellarten.

Wir gehen deshalb davon aus, dass von Colostrum, das mehrere hundert Inhaltsstoffe enthält, keinerlei Gefahr bezüglich eines erhöhten Krebsrisikos ausgehen, sondern die positiven (hemmenden) Wirkungen überwiegen.


Lb.Gruß Stefanie

WinfriedW
12.12.2007, 12:41
... Im Gegenteil, verschiedene Untersuchungen in vitro zeigten eine Hemmwirkung von Colostrum bei verschiedenen Krebszellarten. ...Vergiss es! Wenn du ein paar Tropfen Priel ins Reagenzglas schüttest, stellen die Zellen ihr Wachstum ebenfalls ein.

WW

Stefanie
12.12.2007, 18:30
Naja, das Colostrum hat schon einen guten Ruf und gilt als "Wunderheilmittel". Ich glaub, ich versuchs. Schlimmer kanns ja wahrscheinlich nicht werden.

Stefanie

RuStra
12.12.2007, 21:47
Naja, das Colostrum hat schon einen guten Ruf und gilt als "Wunderheilmittel". Ich glaub, ich versuchs. Schlimmer kanns ja wahrscheinlich nicht werden.

Stefanie

Nun hat mich Carola aufmerksam gemacht auf das, was HP Meyer in seinem Buch Zauberpille 4, S.84 über ProColostral schreibt, nämlich dass da von Krebs nicht die Rede ist. Da heisst es beispielsweise: "der hohe Anteil von IGF-1 Wachstumsfaktor unterstützt die Insulinfunktion und stellt somit einen Schutzfaktor vor Diabetes mellitus dar"

Ich hatte das Colostrum angesprochen, weil ich schon vor einer Weile in den Therapie-Plänen des HP-Meyer-Therapeutennetzwerks gefunden hatte, dass ProColostral Krebspatienten gegeben wird.
Durch Carola angeregt, habe ich gerade mal gesucht, wo was steht, und vielleicht ist ein statement von Dr.Kremer aus einer Telefonkonferenz am hilfreichsten.
Er ging auf die Frage ein, ob auch ProColostral eingesetzt werden kann und bejahte sie. Es sei nicht nur gut gegen infektiöse Prozesse. Sei das älteste "Nahrungs-Ergänzungsmittel", weil es ja die Vormilch ist, bei Säugetieren. Alle wichtigen Stoffe, die der menschliche Organismus braucht, enthalte es, auch Immunglobuline. Und ProColostral beschleunige Redifferenzierungsprozesse, z.B. bei der Wundheilung. Und das träfe dann auch für Krebszellen zu - wenn die Mitochondrien so weit regeneriert werden können, mit den Polyphenolen und dem Heilpilz [ Dr.Kremer hatte vorher zu dem ProCurminComplete gesprochen ], dass sie wieder die Kontrolle über das Zellteilungs-Geschehen und die differenzierten Zell-Leistungen übernehmen könnten. Und diese Prozesse liefen ja auch in den frühen Stadien der Wundheilung ab. "Auch da schalten die Zellen, ein switch, erst auf TH2, dann schalten sie zurück, wieder auf differenzierte Zell-Leistung." Und dieses würde durch ProColostral gefördert. Und insofern sei die Kombination von ProCurminComplete plus ProColostral, und -individuell entschieden- auch ProDialvit, vom therapeutischen Konzept wichtig, nicht nur in frühen Stadien, sondern auch für die fortgeschrittenen Stadien.

good night,
Rudolf

WinfriedW
13.12.2007, 10:13
Wenn Ihr mit einem anderen LHRH – Analoga z.B. Enantone® versuchen würdet? ich hätte aber noch eine andere Empfehlung, bin mir nicht sicher, ich würde mal Casodex weg lassen!Wenn der PSA-Wert unter Casodex steigt, würde ich es sofort absetzen. Der Wechsel von Eligard nach Enantone bringt schon deshalb nichts, weil beide Medikamente auf dem selben Wirkstoff (Leuprorelinazetat) basieren, wobei Eligard höher dosiert ist. Umgekehrt könnte es schon eher Sinn machen. Laut Profil hat Stefanies Vater einen Testosteronwert von 0,9 nmol/l = 0,26 ng/ml. Das ist ein niedriger Wert, der sich evtl. mit ein wenig Kortison oder auch Ketoconazol weiter senken ließe. Allerdings verbreitet z. B. Dr. FE die Ansicht, dass Ketoconazol eher bei niedrigen PSA-Werten funktioniert. Von daher würde ich mir an dieser Stelle nicht all zu viel davon versprechen. Ketoconazol ist nicht ungiftig, weshalb der Einsatz wohl überlegt sein sollte.

Ist denn ein Grund für den niedrigen HB-Wert deines Vaters bekannt, Stefanie? Ich habe, nachdem ich anfänglich unsicher war, gute Erfahrungen mit dem Medikament "NeoRecormon 30000 IE" (EPO) gemacht. Nur übertreiben würde ich es nicht d. h. den HB-Wert medikamentös nicht über 12 anheben. Beim aktuellen HB-Wert ist es verwegen, über Chemo nachzudenken. Ich befürchte nur, dass ihr es nur mit alternativen Mitteln nicht schaffen werdet, den PSA-Progress zu stoppen und je höher der Wert steigt, umso schlechter wird die Prognose. Deshalb solltet ihr schnell handeln.


Schon mal über dieses (http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?t=2075) nachgedacht?

Ich wünsche euch alles Gute, Winfried

Stefanie
13.12.2007, 10:56
Ich denke auch, dass das Colostrum, was ja bei uns aus der Vormilch der Kälbchen gewonnen wird, nicht schaden, sondern eher nützlich sein kann.
Sonst könnten oder dürften Risikopatienten Krebs ihre Kinder auch nicht stillen. Hab gerade eine interessante DVD zum Colostrum rausgekramt. Enthält u.a. einen Beitrag von Sat1 und ein Interview von Prof.Bankhofer , Dr.Redel zum Colostrum. Wer Interesse hat, dem schicke ich gern eine zu. Mailt mich einfach an. Dort wird auch nochmal klar gesagt, es ist kein Antikrebsmittel, sondern ein immununterstützendes Mittel!!!


Lb. Gruß Stefanie

HansiB
13.12.2007, 11:35
Hallo Stefanie,

gerade die Immununterstützung brauchen wir doch. Was ist für jeden von uns schon ein Antikrebsnittel? Es ist doch immer ein Probieren, der Eine hat glück damit, beim Anderen wirkt es gar nicht.

Viel Erfolg, Konrad

Stefanie
13.12.2007, 12:29
Das denke ich eben auch. Wenn das Immunsystem schlapp macht, dann wars das.
Das ist das A und O. Deshalb wollen wir das jetzt auch stabilisieren und nicht die Chemo bevorzugen!

Lb. GR.Stefanie

Carola-Elke
13.12.2007, 13:12
Hallo Stefanie und Konrad,

bei der Frage nach dem Nutzen von Colostrum beim fortgeschrittenen PK geht es doch darum, dass Tumor und Metastasen das zugeführte IGF-1 zum Wachstum nutzen. Tumore exprimieren selbst einen entsprechenden Rezeptor, mit dessen Hilfe sie durch das Andoggen entsprechender Wachstumshormone und durch die, vom IGF-1 angeregt, erhöhte Insulinproduktion freigesetzte Glucose ihr Wachstum ankurbeln können.
Wenn wir ihnen in einer solchen Situation die Nahrung auch noch auf einem "goldenen Tablett" präsentieren, ist das als schädlicher anzusehen, als auf eine allgemeine Immunstimulierung zu hoffen.

Wozu dann noch eine TKTL1-Diät? Beides zusammen widerspricht dem Verständnis von Eindämmung der Faktoren, die das Tumorwachstum anfeuern können.
Präventiv und ohne an PK erkrankt zu sein, wäre eine Immunstimulanz durch Colostrum denkbarer.
Bei vorhandenem PK und Metastasen sollten andere Wege der Immunstimulanz – z.B. Curcumin und dergleichen angedacht werden.

Die IGF-1 Diskussion hatten wir in Bezug auf den normalen Milchkonsum bei Krebserkrankungen schon einmal, aber wir können davon ausgehen, dass in Colostrum die Menge an potentiell verfügbarem IGF-1 erheblich konzentrierter als in der normalen Milch von Rindern vorliegt.
http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?t=1521&highlight=IGF-1
http://www.milchlos.de/milos_0706.htm

In PubMed gibt es zahlreiche Informationen zu Prostata- und Mammacarzinomerkrankungen, die sich mit der Frage nach dem IGF-1 Rezeptorgeschehen, der Apoptose und darauf ausgerichteten Targettherapien über die Angiogenese beschäftigen und darauf hindeuten, dass IGF-1 einen erheblichen Einfluss auf ein positives Krebswachstum ausübt und sein Rezeptor möglichst ausgeschaltet werden sollte.

Lieber Stefanie, ich denke, Ihr solltet unter diesen Umständen vom Colostrum besser die Finger lassen.

Alles Gute und liebe Grüsse,

Carola-Elke

axel26
13.12.2007, 13:50
Hallo Stefanie
Ich würde mir einen Arzt oder Heilpraktiker suchen der gut mit der Regenaplextherapie vertraut ist ( Therapeutenempfehlung/Adresse gibt sicher die Fa Regena/Homepage in Konstanz auf Nachfrage).
Am besten begleitend zur bisherigen Therapie. Falls die Chemo kommt, ist damit jedenfalls die Verträglichkeit deutlich besser!
Sägepalme und Aloe sind sicher auch einen Versuch wert.
Auf Schulmedizin alleine würde ich mich nicht verlassen.
Alles Gute
Axel

Stefanie
15.12.2007, 20:53
Aloe nehmen wir schon seit geraumer zeit. Übrigends fast alle in der Familie.

Nimmt sogar mein Kleinster (4) seit er mal so geschwollene Halslymphknoten hatte.

So, hier möchte ich nun einige interessante FAQ´s zum Colostrum ablegen.


FAQ’s zu Colostrum
Was ist Colostrum?
Colostrum, auch Vormilch oder Biestmilch genannt, gibt es seit Menschengedenken und wird jetzt von uns neu entdeckt. Kuh-Colostrum ist besonders wertvoll und überlebensnotwendig für das Kälbchen. Heute bestätigen viele Untersuchungen, was Bauern schon seit jeher wussten: Colostrum ist auch für den Menschen von enormen Wert, da die Immunsysteme der Kuh und des Menschen ähnlich funktionieren.
Colostrum ist ein einmaliges Starterpaket von Mutter Natur ohne irgendwelche chemischen Zusätze.

Von welchem Tier wird Colostrum gewonnen?
Colostrum wird ausschließlich von Kühen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gewonnen. Wir beziehen unser Colostrum nur von milchproduzierenden Qualitätshöfen.

Was passiert mit den Kälbchen?
Die Kuh produziert mehr Colostrum als das Kälbchen benötigt. Nur der Überschuss wird für die Colostrum-Herstellung verwertet.

Warum ist Kuh-Colostrum besonders wertvoll?
Die Kuh hat eine sogenannte Placenta Schranke, d.h. Immunstoffe (Antikörper), die für das Kälbchen überlebenswichtig sind, werden vor der Geburt nicht an das ungeborene Kalb weitergegeben.
Diese Stoffe müssen direkt nach der Geburt über die Erstmilch, d.h. Colostrum in den Organismus des Kälbchens gelangen. Ohne das Colostrum wäre das Kälbchen nicht überlebensfähig.
Da die Kuh und der Mensch ein überlappendes Erregersystem beistzen, ist Colostrum für den Menschen genauso wertvoll.
Herstellung
Es wird nur das Colostrum der ersten 12 Stunden nach der Geburt des Kalbes verwendet. In diesen Stunden ist die Qualität am höchsten, da das Colostrum hier die höchste Konzentration an Immunglobulinen, Wachstumsfaktoren sowie Immunregulatoren enthält.
Colostrum wird sofort nach der Gewinnung eingefroren. Bei der Weiterverarbeitung wird der Rohstoff entfettet und entcaseiniert.

Die für uns wichtigen Inhaltsstoffe wie Immunglobuline, Wachstumsfaktoren und Immunmodulatoren sind sehr hitzeempfindlich. Deshalb bevorzugt die Firma ein Kaltherstellungsverfahren, bei dem die empfindlichen Inhaltsstoffe am besten geschont werden.
Bei der Kapselherstellung wird das Colostrum schonend entfettet und gefrier-getrocknet. Auch dabei werden die Inhaltsstoffe bestmöglich erhalten.

Was sind Immunglobuline?
Immunglobuline sind komplexe Eiweißkörper. Es sind „intelligente" Moleküle. Sie fungieren als Wächter, denn sie überwachen den gesamten Organismus auf das Eindringen von fremden, gefährlichen Stoffen und Substanzen.
Sie erkennen Eindringlinge wie Viren, Bakterien, Antigene und andere Eindringlige.
Wenn sie einen Eindringling erkannt haben, geben sie diese Information an andere Zellen (Makrophagen, T-Zellen, B-Zellen) weiter, die daraufhin den Eindringling unschädlich machen.
Das Erkennen der Antigene ist also eine Voraussetzung, damit der Körper angemessen reagieren und sich schützen kann.
Immunglobuline sind das Gedächtnis des Immunsystems. Sie merken sich zeitlebens jeden feindlichen Kontakt. Sie kreisen im Blut- und Lympfgefäßsystem, können die Blutbahn verlassen, sitzen auf Schleimhäuten und im Bindegewebe.

Was sind Wachstumsfaktoren?
Wachstumsfaktoren sind Botenstoffe, die von Zellen gebildet werden, um Informationen an andere Zellen weiterzuleiten.
Wachstumsfaktoren regen Zellen zum Wachstum und zur Differenzierung an. Sie spielen primär in der Entwicklung und Reifung des Organismus eine wichtige Rolle aber auch später bei der Regeneration z.B. nach körperlicher Beanspruchung.
Besonders bei Geweben, die einer hohen Beanspruchung unterliegen:

Schleimhäute der Atemwege
Darmoberfläche Hautsteuern Wachstumsfaktoren den ständig notwendigen Erneuerungsprozess.

Was sind Immunregulatoren?
Immunregulatoren steuern die gesamte Abwehrleistung des Körpers. Es sind sehr wirksame Moleküle, d.h. sie wirken in geringsten Mengen oder Konzentration.
Die Immunabwehr ist ein sehr komplexer und vielschichtiger Prozess. Um sich erfolgreich z.B. vor Infektionen durch Viren zu schützen, muss der Körper sehr schnell reagieren. Denn Viren und Bakterien verdoppeln ihre Anzahl im Organismus innerhalb weniger Minuten.
Diese Immunantwort muss aber auch rechtzeitig wieder beendet werden. Sonst wird sie überschießend, was zu Allergien führen kann. Dabei reagiert der Körper auf harmlose Stoffe wie z.B. Gräserpollen mit einer überzogenen Immunantwort (laufende Nase, Husten bis zu Asthma).
Wird das Immunsystem nicht richtig reguliert, kann es auch Zellen und Gewebe des eigenen Körpers angreifen. So können Auto-Immunerkrankungen entstehen.
Warum weist flüssiges Colostrum Unterschiede in Farbe und Trübung auf?
Hier ist es zunächst wichtig zu wissen, dass die Eintrübungen keinen Qualitätsmangel darstellen oder Fehlen von Immunglobulinen bedeutet. Da es sich bei Colostrum um ein Naturprodukt handelt, sind individuelle Schwankungsbreiten normal.

Tip:

Dunkel und kühl lagern
Nach dem öffnen im Kühlschrank aufbewahrenBei auftretenden Trübungen vor Verzehr schütteln

Wie wird Colostrum flüssig verzehrt?
Colostrum Direkt wird zum Einstieg empfohlen, 1 bis 2 mal täglich einen Esslöffel. Gerne mit Fruchtsaft, aber nicht ins Aloe Vera Gel gießen. Es sollte auch nicht mit heißen Getränken vermischt werden.

Wo liegt der Unterschied Cistus und Colostrum?
Die Inhaltsstoffe in Cistus sind Polyphenole, pflanzlichen Ursprungs.
Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe die einen breiten Nutzen für unser Immunsystem haben.
Colostrum enthält Antikörper (Eiweiße), tierischen Ursprungs. Colostrum enthält Immunglobuline, Wachstumsfaktoren und Immunregulatoren, die einen spezifischen Nutzen für unser Immunsystem haben.(siehe Antworten zu Immunglobuline, Wachstumsfaktoren und Immunregulatoren)

Wir empfehlen täglich 1-2 Esslöffel flüssig Colostrum Direkt oder 2 Kapseln Colostrum Basis. Für den regelmäßigen Verzehr empfehlen wir 2 Kapseln täglich, dies entspricht einem Monatsbedarf von 1 Dose. Für den Einstieg ist es sinnvoll 2 Esslöffel flüssig Colostrum über einen begrenzten Zeitraum einzunehmen, dies entspricht einem Monatsbedarf von ca. 2 Flaschen.


Diesen Text habe ich der Broschüre der firma entnommen,deren colostrum wir trinken, aber ich denke zumindest in Bezug auf die wichtigsten Fragen ist dies für Colostrum zu vereinheitlichen. nur die Herstellungsverfahren, die ganz wichtig sind, sind wahrscheinlich unterschiedlich und beeinflussen die Qualität.

Allen ein schönes WE.
Stefanie

Carola-Elke
16.12.2007, 01:52
Was sind Wachstumsfaktoren?
Wachstumsfaktoren sind Botenstoffe, die von Zellen gebildet werden, um Informationen an andere Zellen weiterzuleiten.
Wachstumsfaktoren regen Zellen zum Wachstum und zur Differenzierung an. Sie spielen primär in der Entwicklung und Reifung des Organismus eine wichtige Rolle aber auch später bei der Regeneration z.B. nach körperlicher Beanspruchung.
Besonders bei Geweben, die einer hohen Beanspruchung unterliegen:

Schleimhäute der Atemwege
Darmoberfläche Hautsteuern Wachstumsfaktoren den ständig notwendigen Erneuerungsprozess.
.....
Allen ein schönes WE.
Stefanie

Liebe Stefanie,

was "Wachstumsfaktoren" im Einzelnen bedeuten, solltest Du Dir vielleicht einmal ansehen, weil damit u.a.
das "IGF-1" = der "Insulin-like grow factor 1"- gemeint ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wachstumsfaktor

In Colostrum ist so einiges enthalten, was sich gesund anhört, aber bei entartetem und unkontrolliertem Zellwachstum eher ungeeignet erscheint.
Auch und besonders ungeeignet bei Hautkrebsen.

Die negativen Eigenschaften des IGF-1 und weiterer Wachstumsfaktoren betreffen besonders den Rezeptorstatus der Zellen, auch den der Hormonbindungsstellen, und den Knochenaufbau in Form von Osteoblasten, was bei PK ungünstig ist, da er nicht knochenabbauend sondern übermässig knochenbildend metastasiert - und nicht zuletzt den Insulinstoffwechsel, somit den Glucosestoffwechsel innerhalb der Zelle.
Daher bereits an anderer Stelle meine Frage: Wozu die TKTL1-Diät, wenn gleichzeitig der schon im Körper vorhandene "Insulin-like grow factor 1"-Spiegel mit der Einnahme von Colostrum erhöht wird?

Kein verantwortungsbewusster Arzt würde einem Krebspatienten, dessen Organismus unter einem Tumorgeschehen leidet und knochenmetastasiert ist, IGF-1 verabreichen - was theoretisch möglich ist-, nein, die onkologisch forschenden Wissenschafter arbeiten im Gegenteil fieberhaft daran, den Einfluss des vom Körper und vom Tumor selbst produzierten IGF-1 und seinen Signalkaskaden bei Krebspatienten zu minimieren - "Anti-Growth factor therapy".

siehe z.B.: http://lib.bioinfo.pl/pmid:16113097


http://img210.imageshack.us/img210/5342/serveimagejsessionidhkylq4.jpg


Andererseits kennt man IGF-1 aus der Body-Building-Szene, es kursieren darum Gerüchte beim Leistungssport wegen des Dopingverdachtes und weil es den Testosteronstoffwechsel beeinflussen kann, und es wird als Bestandteil der Anti-aging-Medizin gehandelt, weil es angeblich Haut und Muskulatur festigt und somit den Menschen "verschönt".

Es spricht nichts dagegen, wenn es gesunde Menschen, die mal einen grippalen Infekt behandeln wollen, einnehmen, aber meiner Meinung nach verträgt es sich nicht mit dem Stadium des fortgeschrittenen oder der aggressiven Form des PK.

Zu den in der Colostrumwerbung angesprochenen "Immunglobulinen" noch ein Tipp: Ich würde zunächst einmal Blutwertbestimmungen durchführen lassen und bei einem auffallenden Globulin-Mangel, diesen durch einen Arzt mittels Immunglobulininjektionen beseitigen helfen.

Ein schönes Wochenende wünsche ich Euch ebenfalls.

Carola-Elke

Stefanie
16.12.2007, 07:51
Danke carola-Elke für deine Ausführungen. Rudolf hatte mich gebeten, diesen Text ins Forum zu stellen.Ich werde andieser Stelle weiter recherchieren und auch Stellungnahmen unserer Firma anfordern, da die in Ihren Faltblättern Colostrum zur Krebstherapie empfehlen.

Auch ein schönes WE.
Stefanie

HansiB
17.12.2007, 11:17
Hallo Carola,

auch von mir Dank für die Klarstellung, ich werde es meinen "Oberen" die es nehmen vorlegen. Ich habe es instinktiv (Kuhmilch ist nichts für mich, von Joghurt re. abgesehen) nicht genommen und bin vorsichtig mit Wachstumsfaltoren.

Mein Somatomedin C (IGF1) war am 15.11.06 bei 333,6 ( 38,6 - 338,9) im oberen Referenzbereich. Es wird zeit für eine Neumessung, ich erwarte, daß er sinkt.

Es wäre sehr schön und dankenswert, wenn du auch mal meine Problemchen mit PSA gesamt und PSA frei unter meiner Th. begutachten würdest, könntest. Ich hoffe deiner Schulter/Arm und dir geht es gut.

Gruß Konrad

Carola-Elke
17.12.2007, 14:42
Hallo Carola,

auch von mir Dank für die Klarstellung, ich werde es meinen "Oberen" die es nehmen vorlegen. Ich habe es instinktiv (Kuhmilch ist nichts für mich, von Joghurt re. abgesehen) nicht genommen und bin vorsichtig mit Wachstumsfaltoren.

Mein Somatomedin C (IGF1) war am 15.11.06 bei 333,6 ( 38,6 - 338,9) im oberen Referenzbereich. Es wird zeit für eine Neumessung, ich erwarte, daß er sinkt.
...

Gruß Konrad

Hallo lieber Konrad,

ja, und dazu lege doch den sog. „Oberen“, die Colostrum einnehmen, noch ein paar fachlich interessante Untersuchungen von Snuffy Myers auf den Tisch:
aus den KISP Texten

http://www.prostatakrebse.de/informationen/pdf/Androgenresistenz.pdf

ab Seite 8: Die Rolle von IGF-1 bei der Entstehung der Androgenresistenz.

Außerdem machte mich Rudolf vor 3 Tagen auf den sehr interessanten Auszug aus dem Buch von Dr. S. Myers aufmerksam, den er auf „promann“ abgelegt hat: http://www.promann-hamburg.de/Sandostatin.htm
Lesenswert auch die Studie der Uni von Athen, 2001 - ebenfalls auf dieser Seite zu finden.

Colostrum ist ein Lifestyle Präparat, auf das ich schon vor gut zwei Jahren aufmerksam wurde. Bei Anfragen an die es vertreibenden Firmen erhoffe ich mir zum Thema Prostata- oder Brustkrebs überhaupt keine sachdienlichen Auskünfte.

Zu Deinem Somatomedin C Wert im oberen Referenzbereich wüsste ich gerne, wie man ihn auf natürliche Weise runter bekommen kann; ich kenne leider keine Substanz. Vielleicht kommt es auf ein Gleichgewicht an und dies hängt direkt mit der Insulinausschüttung und dem Glucosestoffwechsel zusammen? Wir werden uns darüber bestimmt noch Gedanken machen…


Es wäre sehr schön und dankenswert, wenn du auch mal meine Problemchen mit PSA gesamt und PSA frei unter meiner Th. begutachten würdest, könntest.

Bitte hilf mir in diesem Zusammenhang auf die Sprünge, weil ich den Faden zu Deiner Frage nicht finde. Allerdings nehme ich an, dass es ziemlich egal ist, wie das freie PSA aussieht, weil Du Deine PK-Situation sowieso schon sehr genau kennst. Was möchtest Du genau wissen?


Ich hoffe deiner Schulter/Arm und dir geht es gut.

Danke sehr für Deine Nachfrage, aber ich habe „den Dreh“ für meine Schulter noch nicht gefunden. Hoffentlich klappt es dann wenigstens im nächsten Jahr?!
Dasselbe - den "richtigen Dreh" - wünsche ich Dir übrigens auch von Herzen, zumindest einen gesundheitlichen Status-quo und weiterhin viel Erfolg bei der alternativen Wegbeschreitung der PK-Problematik!

Schöne Grüsse,

Carola-Elke

Helmut.2
17.12.2007, 17:10
Eine Dissertation von Michael Höpfner!

Wachstumsfaktorrezeptoren als Zielproteine in der gastrointestinalen Onkologie: Bedeutung des EGF- und IGF-1-Rezeptors (http://www.diss.fu-berlin.de/2007/320/index.html) bei der Wachstumsregulation gastrointestinaler Tumoren

HansiB
17.12.2007, 18:08
Hallo Carola,

das sieht schon sehr schön aus danke.

Mein Problemchen, keiner will oder kann mir helfen. PSA gesamt 6,64, PSA frei 17 (über 15). Als suchender hätte ich da keinen PK. Wie ist es unter erneut angefangener HB. Die Tendenz ist steigend, besonders das freie PSA.

Gruß Konrad

Carola-Elke
18.12.2007, 00:24
Hallo Carola,

das sieht schon sehr schön aus danke.

Mein Problemchen, keiner will oder kann mir helfen. PSA gesamt 6,64, PSA frei 17 (über 15). Als suchender hätte ich da keinen PK. Wie ist es unter erneut angefangener HB. Die Tendenz ist steigend, besonders das freie PSA.

Gruß Konrad

Lieber Konrad,

ob die Tendenz wirklich noch weiter steigend ist, solltest Du erst einmal abwartend beobachten.
Die von Dir aufgeworfene Frage ist nicht einfach zu beantworten, mir fehlt dazu die praktische Erfahrung.
Das fPSA ist sehr empfindlich und es gibt zahlreiche unterschiedliche Essays, die bei einem Wechsel des Labors schon unterschiedliche Resultate hervorbringen können. Die Spezifität eines niedrigen Quotienten hat eine sehr hohe Bandbreite - bis 20% kann sie gehen, wie ich las.
Das fPSA wird über die Nieren ausgeschieden, das gebundene tPSA über die Leber verstoffwechselt - hilft Dir dieser Hinweis weiter?
An einen Teil aus benignem Prostatagewebe könnte man evt. auch noch denken, der das tPSA beeinflusst, usw..
Wie gesagt, Konkretes kann ich Dir im Augenblick nicht sagen.
LudwigS wäre wohlmöglich ein besserer Ansprechpartner, wenn es um dieses Thema geht.

Gute Nacht und schöne Grüsse,

Carola-Elke

HansiB
18.12.2007, 14:44
Hallo liebe (ich traue mich nicht) Carola,

dank für die Hilfe. Die PSA Tendenz ist steigend, wie erwartet.
Praktische Erfahrung haben viele im Forum. Das Essay meines Labors für PSA ist ECLIA, Nachweisgrenze 0,002, immer das selbe Labor.
Ich und meine wenigen Fragen werden von einigen, WW gehört mitlerweile auch dazu, ignoriert, als hätte ich die Pest und nicht nur PK. Ich finde das traurig. Die Überlegung mit dem Verhältniss freies zu gebundenem PSA unter Therapie, ist evtl. auch für andere von Interesse.

Ich versuche es nochmal. PSA freies PSA Quotient

08.08.07 5,37 keines

13.10.07 4,81 Keto. 13 2,7

13.11.07 5,84 13 2,22

06.12.07 6,64 17 2,56

18.12.07 7,33 20 2,72

Meine Nierenwerte sind o.k. die Leberwerte werden besser, mein CRP ist > 1. Testo geht runter, wie erwartet unter Casodex (2 HB)

Gruß Konrad

Carola-Elke
18.12.2007, 16:29
...
Die PSA Tendenz ist steigend, wie erwartet.
Praktische Erfahrung haben viele im Forum. Die Überlegung mit dem Verhältniss freies zu gebundenem PSA unter Therapie, ist evtl. auch für andere von Interesse.

Ich versuche es nochmal. PSA freies PSA Quotient

08.08.07 5,37 keines

13.10.07 4,81 Keto. 13 2,7

13.11.07 5,84 13 2,22

06.12.07 6,64 17 2,56

18.12.07 7,33 20 2,72

Meine Nierenwerte sind o.k. die Leberwerte werden besser, mein CRP ist > 1. Testo geht runter, wie erwartet unter Casodex (2 HB)

Gruß Konrad

Hallo lieber /ich traue mich ja auch ;-) / Konrad,

die neuen Nierenwerte von heute habe ich schon in einem anderen Faden von heute gesehen, wie schnell das ging!

Tja, die PSA-Tendenz ist steigend.
Neu für die meisten, auch wenn Du glaubst, sie hätten praktische Erfahrung damit, wird die Messung des fPSA sein, nachdem die Diagnose für den Einzelnen fest steht. Denn kaum einer sieht sich veranlasst, dann noch das fPSA bestimmen zu lassen; vielen ist es schon zu teuer, wenn sie das Testo messen lassen, usw. - Du kennst die Problematik...
Dass Du dennoch das fPSA bestimmen lässt und sich daraus unbeantwortete Fragen ergeben, wundert mich nicht.
Mal sehen, wer eine Idee hat - ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass wir eine Lösung zu Deiner Frage erhalten.

Schöne Grüsse,

Carola-Elke

WinfriedW
19.12.2007, 11:34
... Die PSA Tendenz ist steigend, wie erwartet.
Praktische Erfahrung haben viele im Forum. Das Essay meines Labors für PSA ist ECLIA, Nachweisgrenze 0,002, immer das selbe Labor.
Ich und meine wenigen Fragen werden von einigen, WW gehört mitlerweile auch dazu, ignoriert, als hätte ich die Pest und nicht nur PK. Ich finde das traurig. Die Überlegung mit dem Verhältniss freies zu gebundenem PSA unter Therapie, ist evtl. auch für andere von Interesse.

Ich versuche es nochmal. PSA freies PSA Quotient

08.08.07 5,37 keines
13.10.07 4,81 Keto. 13 2,7
13.11.07 5,84 13 2,22
06.12.07 6,64 17 2,56
18.12.07 7,33 20 2,72

Hallo Konrad alias HansiB,

es wäre nicht verkehrt, wenn du deine Geschichte in einem eigenen Thread bündeln würdest. Jedenfalls würde es denjenigen helfen, die darauf antworten wollen. Natürlich würde ich dir auch antworten, wenn du dir Pest hättest, aber ich bin im Jahresendstress.

Ich denke, die Kenntnis des freien PSAs bringt dich nicht weiter. Entwickelt wurde dieses, um im Graubereich (PSA gesamt < 10ng/ml) die Sensitivität der PSA-Messung bei der Erstdiagnose zu verbessern und um die Zahl negativer Stanzbiopsien zu minimieren. Auch hier sind noch nicht alle Fragen sicher beantwortet. Insbesondere gibt es verschiedene Assays, die sich unterschiedlich verhalten, so dass sich auch die Veröffentlichungen zu diesem Thema nicht ohne weiteres verallgemeinern lassen. Wenn der Patient bei der Erstdiagnose einen PSA-Wert von 740 oder auch nur 239,3 ng/ml aufweist, dann erübrigt sich nach derzeitigem Kenntnisstand die Bestimmung des freien PSAs.

Es gibt Hinweise darauf, dass der Quotient zwischen freiem und Gesamt- PSA auch irgendwie mit der Aggressivität des Tumors im Verhältnis steht – nichts Genaues weiß man nicht. Insbesondere beziehen sich diese Aussagen immer auf unbehandelte Tumoren. Das bringt dich also auch nicht weiter.

Eine kurze PSAVZ ist auf jeden Fall ein Hinweis auf einen aggressiven Tumor und wenn der PSA-Wert unter Therapie steigt, dann lässt dies vermuten, dass die Therapie nicht mehr oder nicht mehr so gut greift. Auf der anderen Seite gibt ein niedriges PSA auch nicht wirklich die Sicherheit, dass der Tumor unter Kontrolle ist. Von daher würde ich auch immer empfehlen, nicht nur den PSA-Wert sondern auch die Bildgebung im Auge zu behalten.

Gemessen an meinen Werten ist dein PSA-Anstieg noch moderat. Mein PSA-Wert war letzte Woche bei 17 ng/ml, vier Wochen davor bei 12,5 ng/ml, noch mal vier Wochen vorher bei 7,4 ng/ml. Seit nunmehr 6 Tagen nehme ich den Regensburger Mix.


... Testo geht runter, wie erwartet unter Casodex (2 HB)Im Gegensatz zu Androcur, welches ein steroidales Antiandrogen ist, senken die nichtsteroidalen Antiandrogene Casodex und Flutamid den Testosteronspiegel eigentlich nicht ab. Im Gegenteil (http://www.prostatakrebse.de/informationen/html/medi_androcur.html): Testosteron wird ohne LHRH-Analoga durch die Testosteron-Blockade an den Prostata-Zellen und Prostatakrebszellen noch erhöht (Signale dieser Zellen an die Hypophyse: "wir bekommen zu wenig Testosteron, bitte mehr produzieren!"). Mit LHRH-Analoga ist die Hypophyse allerdings blockiert. Wenn du Testosteron weiter senken möchtest, wäre Androcur vielleicht einen Versuch wert.


..., ich mache abwechselnde Infusionen momentan, zur Unterstützung der Leber, ... Was infundiert ihr für die Leber?

Bei deiner Leber blicke ich nicht durch. Deine Leberwerte haben sich nach einigen Wochen Ketoconazol ziemlich schlagartig verschlechtert. Davor waren die Werte doch gut? Jetzt nimmst du schon seit Monaten kein Ketoconazol mehr. Da würde man doch eigentlich erwarten, dass sich die Werte nach einiger Zeit von alleine wieder normalisieren? Nimmst du irgendetwas anderes, was Ursache für die schlechten Werte sein könnte?


... heutiger Wert schön verbessert, dann wieder Vit. C, heutiger HB Wert 15,8, ohne Vit. C direkt. War auch schon höher mit 16,2, aber auch schon niedriger mit 14,4. ... Schwankungen in diesem Bereich sind auch vom jeweiligen Hydrierungsgrad abhängig. Ich will jetzt deine guten Werte nicht schlecht reden, aber du kannst grundsätzlich den HB-Wert auch dadurch kurzfristig puschen, dass du dich in die Sauna setzt, wenig trinkst und am besten noch Entwässerungstabletten dazu nimmst. Mein HB-Wert war Anfang letzter Woche auch noch bei 14,9, was vor dem Hintergrund meiner Geschichte nicht wirklich schlecht ist. Nachdem ich seit einigen Tagen den Regensburger Mix einnehme, rauschst er natürlich wieder runter und zwar aus zwei Gründen: 1. enthält der Mix das Zytostatikum Ovastat®, welches in erheblichem Maße knochenmarkschädlich ist und 2. habe ich in den letzten Tagen in erheblichem Maße Wasser eingelagert und > 3kg an Gewicht zugelegt, was ich alleine darauf zurück führe und was vorwiegend eine Nebenwirkung von Actos sein dürfte. Bleibt die Hoffnung, dass wenigstens der PSA-Wert fällt.

WW

Carola-Elke
19.12.2007, 15:22
Hallo lieber Konrad,

WWs Ausführungen ist eigentlich nichts hinzuzufügen, außer dieser Hinweis aus einer Broschüre des AKH Celle zum fPSA.
Ich fand darin folgende Bemerkung, der man evt. gesondert per Nachfrage in diesem oder einem anderen Labor nachgehen sollte: http://www.akh-celle.de/kliniken/labor/Download/fPSA%20%20(FREIES%20%20PROSTATASPEZIFISCHES%20%20A NTIGEN).pdf


Eine Hormontherapie kann ebenfalls eine geringfügige Erhöhung der fPSA-Konzentration verursachen.
Was dieses Labor unter einer HT versteht, weiss ich nicht.

Ansonsten meine ich auch, eröffne einen neuen Faden, weil Stefanies Anfrage sonst untergehen könnte. Ralf-RainerD wird dann sicherlich den Teil verschieben, wenn Du ein neues Thema eröffnet hast.

Schöne Grüsse,

Carola-Elke

HansiB
19.12.2007, 18:55
Hallo liebe Carola und Winfried,

ich danke euch und werde antworten, wenn mir die fehlenden Blutwerte vorliegen.

Hallo Ralf, hallo Holger,

wäre es möglich wie von Winfried vorgeschlagen, diese Seite in Diagnostik, Therapie, meinem Thread, Blutwerte in meinem Labor zuzuornen. Ich möchte mich auch noch zu anderen Blutwerten, die zur Beurteilung meiner HB notwendig sind und deren Erklärungen äußern. Vielleicht kann mir sonst jemand da behilflich sein.
Gruß Konrad

Stefanie
20.12.2007, 12:26
Ich weiß auch nicht mehr weiter.

Nachdem die Werte nun von mal zu mal angestiegen sind und ich das jetzt eigentlich auf das casodex schieben wollte, dachte ich mir, wenn es heute, bei der letzten Kurzzeitmessung wieder ansteigt, lassen wir das Casodex einfach mal weg und sprechen über Keto oder Chemo.

Aber natürlich ist der Wert heute wieder etwas gesunken! Neuer Wert vom 18.12. - PSA 298.

Wieso sinkt der Wert jetzt wieder? Ist das das neue Krillöl?

Sollten wir dem Drängen des URos nach Chemo doch nachgeben?

Was, wenn das meinen Vati umhaut. Ich brauche ihn jetzt unwahrscheinlich! Und zwar so gesund wie möglich und auch so physisch und psychisch stabil wie möglich.

Sollte ich doch mal einen Onko aus der Nähe hinzuziehen?

Wie immer: Hilfe!Hilfe! Hilfe!

Rudolf,
Brief an Dich ist unterwegs.


Lb. Grüße.
Stefanie

RuStra
20.12.2007, 13:12
Ich weiß auch nicht mehr weiter.

Nachdem die Werte nun von mal zu mal angestiegen sind und ich das jetzt eigentlich auf das casodex schieben wollte, dachte ich mir, wenn es heute, bei der letzten Kurzzeitmessung wieder ansteigt, lassen wir das Casodex einfach mal weg und sprechen über Keto oder Chemo.

Aber natürlich ist der Wert heute wieder etwas gesunken! Neuer Wert vom 18.12. - PSA 298.

Wieso sinkt der Wert jetzt wieder? Ist das das neue Krillöl?
[quote]

Besser, das PSA sinkt bzw. bleibt stabil als dass es unbeeindruckt weiter steigt. Was könnte passiert sein? Wir wissen es nicht, wir können nur vermuten.

Wenn das Krillöl eine Rolle spielen könnte, dann so, dass anzunehmen ist, dass es mehr EPA gibt als vorher, also mehr Unterdrückung der Angiogenese fördernden Proteine - diese These weiterverfolgend, würde heissen, eine Krill-Dosis aufrechtzuhalten, die hoch ist und gerade eben noch vertragen wird.

[quote]
Sollten wir dem Drängen des URos nach Chemo doch nachgeben?

Was, wenn das meinen Vati umhaut. Ich brauche ihn jetzt unwahrscheinlich! Und zwar so gesund wie möglich und auch so physisch und psychisch stabil wie möglich.

Sollte ich doch mal einen Onko aus der Nähe hinzuziehen?


Ob der Onko was anderes als Chemo in petto hat? Müsste man austesten.

Ob Chemo was bringt, weiss auch der Uro nicht. Dem Allgemeinzustand wirds abträglich sein. Wie mischt der Uro den Parkinson in seine Betrchtungen?



Wie immer: Hilfe!Hilfe! Hilfe!
Rudolf,
Brief an Dich ist unterwegs.
Lb. Grüße.
Stefanie

Leider habe ich auch keine aller Wahrscheinlichkeit nach effektive Hilfe vorzuschlagen, nur mögliche Hilfsmassnahmen - auf wie dünnem Eis ich mich dabei bewege, zeigt das Colostrum-Beispiel (damit will ich mich in den nächsten 14 Tagen u.a. beschäftigen).
pH-Dysbalance im Gewebe ausgleichen - mit RMS-Tropfen und gezielter Bewegung.
fixierte Alkalose in den Krebszellen durchbrechen und zurückfahren - Genistein u. Co hochdosiert - ich mache das derzeit mit dem Sirtusan-Produkt von Tisso. Von Genistein kann auch erwartet werden, dass die Oxigenasen im Cytosol, die ja bekanntlich archaische Energiequelle für fortgeschrittene Krebszellen sind, gehemmt werden.
Knochenschutz mit einem Mix-Programm aus Bisphophonaten u. 5 Supplementen (lt. Strum), VitD, Calcium, VitK, Strontium, Silizium [hier ist die strontium-Debatte offen - s. Warnung vor Strontiumranelat]
Bewegung wie schon diskutiert - ich fand diese Woche noch einen Hinweis darauf, dass das auch den Parkinson bekämpft.
Inwieweit es Sinn macht, mittels Hydrazinsulfat die Gluconeogenes zu hemmen (s. die Diskussion Bach/Kremer, Freudenstadt 2006), weiss ich nicht - kenne niemand, der aktuell dieses versucht.

liebe grüsse,
Rudolf

Tochter75
20.12.2007, 13:15
Hallo Stefanie,
bei meinem Vater ist der PSA-Wert auch gestiegen, von 93 auf 110, aber alle anderen Blutwerte haben sich verbessert, insbesondere die AP hat sich von Werten über 600 in den Normalbereich zurückgezogen. Sein Urologe meint, diese Schwankungen hat er bei Patienten mit Metastasen öfter erlebt, auch dass der PSA-Wert wieder sinkt, da es davon abhängig ist, wieviel PSA die Metastasen sezernieren. Es kann also sein, dass es eine ganz unabhängige Schwankung des PSA war, obwohl ich denke, dass viele Forumsmitglieder das ganz anders bewerten.

Gruß, Melanie

RuStra
20.12.2007, 17:19
...

Sein Urologe meint, diese Schwankungen hat er bei Patienten mit Metastasen öfter erlebt, auch dass der PSA-Wert wieder sinkt, da es davon abhängig ist, wieviel PSA die Metastasen sezernieren. Es kann also sein, dass es eine ganz unabhängige Schwankung des PSA war, obwohl ich denke, dass viele Forumsmitglieder das ganz anders bewerten.
Gruß, Melanie

hallo Melanie,
dass das PSA schwanken kann, wird immer wieder berichtet - aber die Frage ist gleichwohl: Was passiert da?
Wenn man annimmt, dass die Krebsmasse gleichbleibt oder sogar steigt, ist sinkendes PSA eher ungünstig, weil Umbau auf weitere Entdifferenzierung.
Warum werden die Metastasen in ihrem ganz konkreten Stoffwechsel nicht genauer untersucht / beobachtet? Und vor allem die jeweilige Krebsmasse? Der rein beobachtende Standpunkt der üblichen Therapie kann keine grossen Erkenntnisse bringen.



Hallo Stefanie,
bei meinem Vater ist der PSA-Wert auch gestiegen, von 93 auf 110, aber alle anderen Blutwerte haben sich verbessert, insbesondere die AP hat sich von Werten über 600 in den Normalbereich zurückgezogen.


Wie hängt PSA-Verlauf mit der Krebsmasse zusammen? Es wird zwar gesagt, dass bei fortgeschrittener Metastasierung der Zusammenhang abnimmt, aber solange ein erheblicher Anteil der PK-Zellen androgen-reguliert bleibt, kann steigendes + fallendes PSA durchaus für eine eskaliernde bzw. sich beruhigende Situation genommen werden. Und wie hoch der aggressive, nicht mehr PSA produzierende Anteil sein könnte, da kann man sich auch herantasten: durch Messung der neuroendokrinen Parameter, durch Messung der TKTL1-Anteils.

Dass bei Deinem Vater die "anderen Blutwerte" und die AP sich verbessert haben, ist eine gute Voraussetzung, um dann dem Krebs selbst mehr entgegensetzen zu können. Jetzt müsste ich in Deinem Profil mal eben die PKG Deines Vaters sehen, da steht aber nix.
Für mich ist aber eben dieses Problem die härteste Nuss, an der ich derzeit knabbere: Die "allgemeinen" Werte verbessern sich, der Allgemeinzustand verbessert sich, die Knochenaktivität scheint nachzulassen - aber das PSA steigt. Es reicht nicht, nur allgemein darauf zu antworten, aber das PSA ist doch physiologisch!
Solange die PK-Zellen im Teilungszustand verharren, grössere Teilungsaktivität haben, deshalb PK-Wachstum - solange droht Gefahr. Aus dem Teilungszustand herausführen geht nur, wenn die Zell-Regression rückgängig gemacht wird, die fixierte Alkalose, die eine Betriebs-Vorausseztzung für den Stoffwechsel der Krebszelle darstellt, zurückgedreht wird, die Signale für Teilung oder Apoptose wieder von aussen (und nicht von innen) kommen.

Tschüss nach HH,
Rudolf

Stefanie
21.12.2007, 08:30
Heute ist Großbesprechung beim Urologen. Mal sehen, ob außer Chemo was anders versucht werden kann. Habe die Empfehlungen von Dr. Eichhorn mitgegeben. Vielleicht ist ja was effektives dabei, mit was er sich auch anfreunden könnte.
Ich sehe meine Mam immer noch vor mir und die war sooooo stark und hat nach der Chemo von mal zu mal abgebaut. Das Ende kennt ihr ja.

Nein- ich brauche meinen Paps noch eine Weile. Sein körperlicher Zustand ist jetzt noch einigermaßen stabil trotz Parkinson. Er hat zwar schon etwas abgebaut, aber noch im Verträglichen. Er ist selbständig, kann sogar noch viel mit uns unternehmen, hat keine Schmerzen........und ......und....!
Hatten auch im Bekanntenkreis einen Mann im ähnlichen Alter. Nach der Chemo ging es los - Wasser in den Beinen, Haublasen. Die Ärzte hatten ihm die Chemo auch aufgrund seines bis dahin noch guten Zustandes empfohlen, weil er es da besser vertragen sollte. Ja und jetzt liegt er flach und will nur noch eines ......!

Ich denke, wir holen uns jetzt doch einen Onkologen aus der Nähe dazu.

Melde mich heute abend, was beim Gespräch rausgekommen ist.

Habe Genistein, RMS Tropfen und Vit K in der Apotheke besorgt.

Gibts irgendein Kombiprodukt???

(Hab mir selbst auch Fischölkapseln besorgt, da wir in der Familie mütterlicherseits einen sehr sehr hohen vererbten Lipoproteinfaktor a haben. Leider sind die Dinger sooooo groß, dass einem schon beim Hingucken schlecht wird. Ich glaub, ich ersticke daran. Kennt jemand ein Kombiprodukt mit Vit C, Niacin und Omega 3 in kleinen Kapseln?)

Danke.
Stefanie

Stefanie
26.12.2007, 19:46
Wie schon von Rudolf vermutet, hatte der Uro nur chemo auf lager. Von den anderen sachen, die z.Bsp. Dr.Eichhorn vorgeschlagen hat, will er nichts wissen. Schade. Ich werde jetzt mal bei den verschiedenen Onkologen in der Umgebung rumhorchen, wer vielleicht einen anderen Weg mit uns beschreiten will. Wir sind uns jetzt sicher, auf keinen Fall Chemo!

Wie findet man einen guten Onkologen?

Lb. Grüße Stefanie

RalfDm
26.12.2007, 23:14
Hallo Ralf, hallo Holger,
wäre es möglich wie von Winfried vorgeschlagen, diese Seite in Diagnostik, Therapie, meinem Thread, Blutwerte in meinem Labor zuzuornen.
Hallo Konrad,
das Ergebnis wäre erst recht ein Kuddelmuddel. In dem Thread und in Deinen Beiträgen geht es mal um Stefanies Vater und mal um Dich. Das ist nicht mehr auseinanderzuklamüsern.
Ich möchte aber diese Gelegenheit nutzen, an alle Forumsbenutzer zu appellieren, grundsätzlich einen neuen Thread aufzumachen, wenn es um ihre Erkrankung geht, statt andere Threads dafür zu nutzen, bis niemand mehr durchblickt, worum es in dem Thread eigentlich geht.
Wäre das nicht ein guter Vorsatz für das neue Jahr?

Ralf

HansiB
27.12.2007, 17:03
Hallo Ralf,

es ist richtig, ich werde mich bessern im neuen Jahr.
Die eigene Erkrankung interessiert sowieso kaum jemand, ob versteckt, oder im separaten Thread, da ist es am besten, man sagt nicht so viel.

Gruß Konrad

Anna/Berlin
28.12.2007, 20:53
Hallo Konrad,

sicher interessieren sich viele Teilnehmer des Forums für den Verlauf der Krankheit bei den Leidensgenossen. Ich jedenfalls habe schon einiges durch die Auswertung der hier präsentierten Krankheitsgeschichten gelernt.

Mit herzlichen Grüßen

Anna

Harro
03.01.2008, 18:01
Wieder zweideutig

Hallo, lieber Konrad,


Die eigene Erkrankung interessiert sowieso kaum jemand, ob versteckt, oder im separaten Thread, da ist es am besten, man sagt nicht so viel.

Gruß Konrad

wie soll man das denn nun deuten? Deine = eigene oder die eigenen von Anderen? Deine PKH und Deine Therapieabläufe interessieren doch wohl hier sehr viele Forumsbenutzer. Warum so bescheiden?

"Wer schon die Übersicht verloren hat, muss wenigstens den Mut zur Entscheidung haben"
(Heinz Likendy, Bremerhaven)

Gruß Hutschi

PeterP
04.01.2008, 23:29
Hallo Stefanie,
Du schreibst:
..........von Rudolf vermutet, hatte der Uro nur chemo auf lager. Von den anderen sachen, die z.Bsp. Dr.Eichhorn vorgeschlagen hat, will er nichts wissen.......

Was hatte Dr. Eichhorn denn vorgeschlagen? War das so außergewöhnlich, das sich kein Arzt findet, das anzuwenden?

Deine Angst vor einer Chemo ist mit dem Hintergrund Deiner Mutter verständlich, sollte aber auch nicht eine Therapie vereiteln, die nur Aussicht auf Erfolg hat, solange sie noch vertragen wird.

Die "harte" Chemo, die bei uns so propagiert wird, weil sie angeblich besser wirkt (?), wäre im Falle Deines Vaters sicher der dümmste Weg. Aber bei einer Low-Dose-Chemo hat man die Möglichkeit, bei merklichen Nebenwirkungen die Sache rechtzeitig zu beenden, bevor man flachliegt. Es zwingt einem keiner dazu, diese Therapie bis zum bitteren Ende weiterzuführen.
Aber wenn es gut geht, hat Dein Vater einen Nutzen davon und wie ich schon sagte, der Versuch schadet eigentlich nicht.

Denke mal drüber nach...

Ich wünsche Dir und Deinem Vater trotz aller Sorgen ein gutes neues Jahr.

Peter

jürgvw
05.01.2008, 14:06
Hallo Stefanie

dem Vorschlag von Peter möchte ich zustimmen. Vielleicht holft es Dir beim Nachdenken, Dir meinen Erfahrungsbericht im KISP, www.prostatakrebse.de (http://www.prostatakrebse.de)
TEXTE, Jürg, anzusehen.
Alles Gute wünscht Dir und Deinem Vater
Jürg

Stefanie
05.01.2008, 16:44
Naja, hab Verbindung mit Dr. Schulz aus Markleeberg aufgenommen, der auch für eine Chemo plädiert, aber eben eine low dose. hab ihn ieder noch nicht telefonisch erwischt. Denke, aber am Montag früh.
Unser Uro sprach von einer Chemositzung alle 3 Wochen 1h. Keine Ahnung, in welche Regionen dies mit der Stärke geht. Leider konnte ich zu diesem Termin nicht mitgehen, da mich sonst meine Mutti im Laden für diese Zeiten vertreten hat.
Ich habe auch Angst, da sich die Parkinson in den letzten Jahren nicht sehr verschlechtert hat und er recht gut zurecht kommt.

Dr. Eichhorn empfahl folgendes: Hatte in einem anderen Thread davon berichtet:
<LI class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; COLOR: black; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt">Bestimmung von Markern am Prostatagewebe. Es muß ja noch Prostatagewebe von der Biopsie vorhanden sein. Dieses in Wachs eingebettete Gewebe könnte man zu Prof. Bonkhoff schicken ( www.prostapath.de (http://www.prostapath.de/) ). Das Markerprofil kann die Auswahl der in Frage kommenden Medikamente erleichtern.<?xml:namespace prefix = o ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:office" /><o:p></o:p> <LI class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt">Vielleicht wäre auch eine Chemosensitivitäts – Testung sinnvoll. Dazu müsste Blut abgenommen werden. Man kann dann aus dem Blut Tumorzellen isolieren und im Labor feststellen welche Medikamente wirken und welche nicht. <LI class=MsoNormal style="MARGIN: 0cm 0cm 0pt; mso-list: l0 level1 lfo1; tab-stops: list 36.0pt">Zur Therapie: wir verwenden sehr häufig Estradurin – ein Östrogenpräparat, evtl. in Kombination mit Somatuline, Ketokonazol und Triamcinolon. Aber auch Taxotere low dose in Kombination mit hochdosiert Rocaltrol.
Leukine ( = GM-CSF ): diese Präparat verwenden wir zur Stimulation der dendritischen Zellen - sozusagen als Ersatz für die leider immer noch nicht zur Verfügung stehende Impftherapie. Bitte haben Sie Verständnis dafür dass ich Ihnen auf diesem Wege nur sehr grob unsere Vorgehensweise schildern kann. Beide Aspekte, Bestimmung des Status und Entwurf eines Behandlungsplanes sind in der Regel Gegenstand eines 1-3 – stündigen Beratungsgespräches.

Stefanie

HansiB
05.01.2008, 18:11
Hallo Stefanie,

in welchem Zustand ist das Immunsystem, habt ihr einen Status. Lasst euch nur keine Chemo machen, ohne in den Pausen, was fürs Immunsystem zu machen.
Wie sind die Leberwerte, wegen Keto, ich musste ja aufgeben und plage mich heute noch damit.

Viel Erfolg, Konrad

Stefanie
05.01.2008, 18:27
Hallo Konrad, nein haben keinen Immunstatus. Wer macht den? Der Hausarzt? nach was für Werten muß ich genau fragen?
Leberwerte waren bisher im Normbereich.

Lb. Grüße Stefanie

PeterP
12.01.2008, 22:27
Hallo Stefanie,
die Chemo-Sitzung alle 3 Wochen ist genau die harte Methode, die Ihr unter allen Umständen vermeiden müsst.
Die Low-Dose Chemo macht eine Infusion wöchentlich 3 mal hintereinander und dann eine Woche Pause. Dann kommt wieder der nächste Zyklus.
Dr. Eichhorn ist ein absoluter Spezialist, der die Therapie sehr wissenschaftlich und mit sehr viel Sachverstand angeht. Er arbeitet auch sehr eng mit den bekannten amerikanischen Spezialisten zusammen.
Die unterbreiteten Diagnose- und Therapievorschläge sind sehr gut. Ihr solltet diese Chance wahrnehmen.
Grüße
PeterP

HansiB
13.01.2008, 11:07
Hallo Stefanie,

ich habe seit 2,5 Jahren so viel über Chemo gelesen und so viel gesagt, ich schweige zukünftig.
Bei mir war gestern abend ein betroffener Sohn, eines chemoisierten Vaters. Wir haben toll gefachsimpelt.
Der Erfolg der Chemo, waren für mich nur Nebenwirkungen. Ich empfehle seit Jahren, das Immunsystem zu modulieren, meist zu stimmulieren (ist meist notwendig), besonders vor einer Chemo und in den Pausen.

Er bekam von mir, die Hälfte meiner Vital- Heilpilze, zur Stärkung (meine Ration für 40 Tage), Modulierung des Immunsystems, Reduzierung der Nebenwirkung der Chemo, Beeinflussung des Hormonhaushalts, Wirksam gegen Metatsasen, u.v.m praktisch nebenwirkungsfrei.
Der Onko will eine in der nächsten Woche eine erneute Chemo machen, ich drücke allen betroffenen die Daumen.
Vielleich kann sich der Betroffene Sohn melden, sehr gut informiert, er will mir auch helfen, Caltitrol, da mache ich schon eine Weile dran rum, passt nicht zu meiner momenrtanen Medikamentenfreiheit mal sehen.
Immunstatus bei mir Leukoz. Lymphoz. NK Zellen (% und Anzahl), B-Zellen (gleichfalls), T-Zellen (gleichfalls), HLA-Dr. IL-2-Rezeptor, T4-Helferzellen (gleichfalls), naive, memory, IL2-Rezeptor (%). T8-Suppr./Cytotox.Zellen (gleichfalls), suppr. aktiv, cytotox. aktiv und T4/T8-Quotient. Interleukin-6 und Lactat.

Viel Erfolg, Hans

HansiB
15.01.2008, 17:13
Hallo Stefanie,

ich will noch ergänzen, Hutschi hat mich angepfiffen.
Meinen Immunstatus findest du unter dem Threat "Zellsymbiosetherapie" von Rustra vom 13.11.07.
Ich verzichte bei Blutmessungen auf die "Hilfe" von Ärzten (auch sonst verzichte ich viel) und lasse alle zusätzlichen Messungen in einem Labor in meiner Nähe machen (siehe separaten Threat). Ich zahle weniger als für außertourliche Messungen beim Arzt, es geht schneller (in 10 Minuten ist alles vorbei). Werden Untersuchungen dort nicht gemacht, gibt es andere Labors, Fremdlabors, die das von meinem Labor aus machen.

Selbsthilfegruppen sollten da behilflich sein, bin ich der Meinung.

Bei besonderen Untersuchungen, so z.B. NK-Zellaktivitäts-Messung, wegen Bio-Bran Kontrolle, schicke ich die Blutprobe, von meinen Labor unentgeltlich abgezapft, selbt nach München.
Das sollte am Montag geschehen, damit das Material nicht über das Wochenende bei der Post liegen bleibt. Ich hoffe, ich konnte dir helfen,
Gruß Konrad