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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Prognose bei inop-Prostatakarzinom?



Janosch34
14.06.2006, 16:38
Hallo zusammen,
ich habe jetzt kurzfristig erfahren das mein vater an einem prostatakarzinom erkrankt ist.
es sieht folgendermaßen aus, der tumor hat die kapsel durchbrochen, hat die blase mit infiltriert und hat somit eine abflusstaung der rechten niere verursacht. d.h. dir rechte niere ist aufgrund der stauung kaputt und hat nur noch zu 8 % eine leistung.
heute bei der knochenszintigrafie sind kleine vermutliche metastatsen in der brustwirbel und lendenwirbelsaüle, in der rippen und in den becken gefunden worden.
ich denke das sieht alles nicht so dolle für meinen vater aus.
jetzt am kommenden freitag sollen ihm die hoden entfernt werden und in ca 3-4 wochen wenn er sich etwas erholt hat soll auch noch die rechte niere entfernt werden.


laut angaben des arztes, würde mann das alles wieder in den griff bekommen, wenn ich richtig informiert bin, soll mit einer östrogentherapie begonnen werden um die metastasen klein zuhalten bzw sie sollen ganz darunter verschwinden.

klingt für mich allles sehr utpoisch, er habe wohl noch einen überlebungsrate von ca. 15 jahren.

ich kann das nicht glauben.

würde mich freuen wenn sich jemand auf meiner anzeige melden würde.

ganz liebe grüße an alle

WinfriedW
14.06.2006, 18:21
... jetzt am kommenden freitag sollen ihm die hoden entfernt werden ...

Das würde ich mir gründlich überlegen und vermutlich eher nicht tun. Da gibt es gleichwertige medikamentöse Lösungen.




... laut angaben des arztes, würde mann das alles wieder in den griff bekommen, ...

Der Mann ist Optimist!



... überlebungsrate von ca. 15 jahren.

Das ist Spekulation!

Wie alt ist dein Vater?
Gleason Score?
PSA bei Diagnose?

WW

zuerij
14.06.2006, 19:45
Huiii, das kann nur ein Urologe so locker sagen, wie HODEN ENTFERNEN oder KRIEGEN WIR SCHON IN DEN GRIFF.......
Weitergehende Abklärungen tun not, Zweitmeinung würde das Bild abrunden.
Überstürz nichts, alles Gute
Z

Andreas S.
15.06.2006, 11:26
Hallo Janosch,
Hoden entfernen ist Steinzeit. Das gleiche Ergebnis erreicht man auch mit einer Hormonblockade. Du solltest Dich an ein spezialisiertes Zentrum wenden, in dem Hormonblockade und OP in einer Hand sind. Ich schicke Dir eine private mail zu diesem Thema.
Gruß,
Andreas S.

Horst 1
15.06.2006, 19:54
Hallo Janosch,
was ist das denn für ein Arzt, der die Hoden entfernen will??
Das hat man im letzten Jahrhundert gemacht.
M.E sollte Dien Vater eine Dreifache Hormon Blockade machen. Da werden alle Krebszellen gleichzeitig angegriffen. Ausserden sollte er Zometa infundiert bekommen. Das ist gegen die Knochenmetastasen und gegen den Krebs.Ob er aussserdem noch eine Chemo mit Taxotere benötigt kann man erst beurteilen, wenn alle Daten hier vorliegen. Auf jeden Fall sollte er sich noch besser informieren, bevor er zur OP geht.
Gruss
Horst 1

Detlef
16.06.2006, 19:57
Habe heute erfahren, daß mein Schwiegervater P- Krebs hat. Scheiß Gefühl, als ob einem das selber betrift. Alles Gute für Dein Vater!!!!

Detlef
16.06.2006, 20:01
Genaues erfahre ich morgen. Seine Blutwerte lagen zwischen 7 bis 8 nach letzter Info