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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tod nach der Impfung ?



Harro
02.02.2008, 13:45
Text gelöscht

Harro
03.02.2008, 16:56
Fortsetzung Impfung

Hallo, Forumsfreunde, in der Welt am Sonntag wird heute berichtet:

Impfung gegen Prostatakrebs
Wissenschaftler der University of Southern California haben eine Impfung entwickelt, die gegen Prostatakrebs schützt. Sie impften Mäuse, die zur Erkrankung an der Krebsart neigen. Dadurch hatten die Tiere ein 90 % geringeres Risiko, dass der Krebs ausbricht. Die Forscher verwendeten zur Impfung ein Protein, das auf der Oberfläche von Krebszellen gehäuft auftritt. Die Mäuse entwickelten in der Folge Antigene, die das Wachstum der Tumore verhinderten. Wie die Autoren in ihrer Publikation im Fachmagazin "Cancer Research" schreiben, blieben die Geschwüre bei geimpften Mäusen winzig klein. Prostatakrebs lässt sich bei Menschen schon im frühen Stadium durch Blutproben nachweisen. Die Wissenschaftler hoffen, dass solchen Männern in Zukunft durch Impfung geholfen werden kann.

Ich meine ein sehr braver, fast naiv wirkender Bericht.

"Wir sind zusammen, aber uns trennt das Leben"
(Könnte fast eine ironische Bemerkung zu unserem PCa sein)
(Verfasser unbekannt)

Gruß Hutschi

Heribert
03.02.2008, 19:09
Hallo lieber Harald


Ich meine ein sehr braver, fast naiv wirkender Bericht.

Was sonst sollte uns antreiben, immer mehr in der Berichterstattung, den Krankheitsgeschichten Betroffener, einen Weg für die Zukunft der Früherkennung und Behandlung des PCa zu suchen, hätten nicht auch wir die Naivität den Weg irgendwann zu finden. Es heisst nicht ohne Hintergrund, dass die besten Forschungsergebnisse erzielt werden, wenn unvoreingenommen geforscht wird.
Der Ausdruck Naiv wird leicht mit Dumm in Zusammenhang gebracht. So sagt der Duden "wenig Erfahrung, Sachkenntnis od. Urteilsvermögen erkennen lassend u. entsprechend einfältig, töricht." Dabei heisst es in der weiteren Interpretation auch "die verloren gegangene ursprüngliche Natürlichkeit durch Reflexion wiederzugewinnen suchend".
Das bedeutet aber doch, ganz besonders auf uns bezogen, dass wir uns mit unserer Krankheit in eingefahrenen, eingleisigen schulmedizinischen Enpässen bewegen und für Neues, Ursprüngliches, auch Naives im Alltag unserer Ärzte wenig Platz ist.
Wir, die sich hier Gedanken um unsere Zukunft machen, laufen noch nicht mit Scheuklappen, haben noch ein Wenig von unserer Naivität behalten und suchen nach neuen Wegen. Auch die im Bericht stehende Möglichkeit einer Vaccination gegen PCa ist ein solcher Weg.

Nun bin ich aber fast in die Plauderecke gerutscht.

Einen schönen Sonntag noch
Heribert