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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Krankenhausaufenthalt nach 4ter Chemo



susc24
12.02.2008, 16:46
Mein Vater liegt seid gestern im Krankenhaus, es ist irgendwie alles zusammengebrochen. Immunsystem/Kreislauf.

Er ist Nachmittags aufgewacht und hatte auf einmal einen kleinen Schleier auf einem Auge, kurze Zeit später konnte er keine richtigen Sätze mehr formulieren. Dann kam noch dazu das er die Nacht zuvor Durchfall hatte, es war genau der 3. Tag nach der Taxotere Chemo, konnte sich selber nicht mehr erwärmen und hatte Muskelzuckungen.

Mum fuhr mit Ihm sofort zum Hausarzt der sich mit seiner zuständigen Ärztin für Onkologie in Verbindung setzte und mit Ihr vereinbarte das er am besten ins Krankenhaus gehen sollte, zur Erholung. War in einem schlechten Zustand, körperlich total kraftlos.

Im Krankenhaus wurde er komplett untersucht, dabei stellte man fest, das die Blutkörperchen wieder sehr weit unten waren, Pilze sich im Mundraum angesiedelt haben und zur Vorsorge Ihm noch ein Antibiotika verabreicht wurde. Bekam 2 Liter Infusionen, weil er den ganzen Tag noch nichts gegessen hatte und wenig getrunken. Nachdem wir eingewiesen worden sind und er im Zimmer lag, bekam er auch eine Suppe die er nur mit Müh und Not, ohne was zu verschütten vor lauter zittern, essen konnte.

Die ersten drei Chemo`s hatte er ganz gut vertragen, bei der vierten wurde Ihm Taxotere/Prednisolon mit Zometa gemeinsam verabreicht.
Kann es sein das Ihm das so zugesetzt hat?

Aus dem Gespräch mit der Onkologin ging hervor, das er sehr gut auf die letzten Chemo`s angesprochen hat. Aber der PSA noch weiter runter gehen soll. Die Ärztin war selber ganz erschüttert, das es Ihm nicht gut ging.

Heute war er nur den ganzen Tag müde, die Ärzte haben Ihn nur nochmal mit Ultraschall untersucht, am Herzen, dabei stellten Sie auch fest das er einen sehr hohen Puls hat. Mein Vater hatte immer niedrigen Blutdruck und keine Probleme mit dem Herzen. Ich habe mich soweit selber schlau gemacht und auch gehört, das sich die Chemo auch auf das Herz auswirkt, es schwächt halt den gesamten Körper.

Kann sich das alles nochmal verbessern?

Vielen Dank für Eure Antworten,
Susanne

HansiB
12.02.2008, 17:37
Hallo susc24,

leider kann ich nicht viel zur Chemo sagen, ich hatte mich ja schon geäußert und alternative Vorschläge zur Milderung sind bekannt.

Die 4. Chemo scheint der Beginn der starken Nebenwirkung zu sein, ich kenne das von Freunden. Diese sind allerdings jünger und "gesünder".

Herzprobleme sind mir nicht bekannt, es sei denn diese sind vorher schon vorhanden.

Ich kann es immer nur sagen, keine OP, keine Bestrahlung, keine Chemo, ohne das Immunsystem zu stimmulieren. Ich probagiere Hilfen schon seit Jahren, vermutlich für die Katz.

Ein Freund richtet sich gerade nach meinen Vorschlägen, die 4. hat er hinter sich, war am Sonntag bei mir, ist "nur" durch den HB-Wert von 8,9 geschwächt, wird die vorgeschlagene Blutinfusion ablehnen.

Es sollten sich mal die ewigen Chemofreunde melden und Hilfen anbieten.

Gruß Konrad

shgmeldorf,Werner Roesler
12.02.2008, 19:04
Mein Vater liegt seid gestern im Krankenhaus, es ist irgendwie alles zusammengebrochen. Immunsystem/Kreislauf.


Die ersten drei Chemo`s hatte er ganz gut vertragen, bei der vierten wurde Ihm Taxotere/Prednisolon mit Zometa gemeinsam verabreicht.
Kann es sein das Ihm das so zugesetzt hat?

Aus dem Gespräch mit der Onkologin ging hervor, das er sehr gut auf die letzten Chemo`s angesprochen hat. Aber der PSA noch weiter runter gehen soll. Die Ärztin war selber ganz erschüttert, das es Ihm nicht gut ging.

Heute war er nur den ganzen Tag müde, die Ärzte haben Ihn nur nochmal mit Ultraschall untersucht, am Herzen, dabei stellten Sie auch fest das er einen sehr hohen Puls hat. Mein Vater hatte immer niedrigen Blutdruck und keine Probleme mit dem Herzen. Ich habe mich soweit selber schlau gemacht und auch gehört, das sich die Chemo auch auf das Herz auswirkt, es schwächt halt den gesamten Körper.

Kann sich das alles nochmal verbessern?

Vielen Dank für Eure Antworten,
Susanne

Hallo Susanne,

leider ist es bei der Anwendung von Zytostatika manchmal so, dass beim Patienten, in dem Falle bei Deinem Papa, körperliche Reaktionen auftreten, die vorher von den Ärzten nicht kalkuliert werden können.

Es gibt Männer, die sprechen auf eine bestimmte Chemotherapie-Variante gut an, andere wiederum werden todkrank davon.

Das ist doch die Kritik, die die Prostatakrebs - Selbsthilfe an den momentan praktizierten Standardleitlinien zur Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms übt.

Es wird mit Kanonen auf ein unübersichtliches Gebüsch geschossen und die Kanoniere hoffen, den Übeltäter Krebs zu treffen.

Es wird weder vorher untersucht, ob der Patient dafür geeignet ist, noch ob der bereits schon durch die verschiedensten Therapien vorbehandelte Mensch noch genügend sog. Organreserven hat.

Organreserven bedeutet, jeder Mensch kann nur ein individuelles Quantum an Therapiemaßnahmen ertragen.

Wird diese Schwelle überschritten, dann kommt es zu sog. systemischen Zusammenbrüchen.

Ein böses Beispiel ist nun hier Dein Vater.

Wir drücken Deinem Papa, Dir und Deiner Familie ganz fest die Daumen!

Gruß Werner R.

Anonymous1
12.02.2008, 19:43
Es wird mit Kanonen auf ein unübersichtliches Gebüsch geschossen und die Kanoniere hoffen, den Übeltäter Krebs zu treffen.

Da frage ich mich halt, was denn die Kämpfer anderes machen sollen in Ermanglung anderer, besserer Geschütze.

shgmeldorf,Werner Roesler
12.02.2008, 22:04
Da frage ich mich halt, was denn die Kämpfer anderes machen sollen in Ermanglung anderer, besserer Geschütze.

Hallo Dieter,

es gibt weitaus mehr als diese sehr minimal ausgelegten Standardleitlinien zur Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms.

Das wissen auch die verantwortlichen Ärzte!

Wir von der Prostatakrebs-Selbsthilfe werden im Dialog mit den Gremien der Ärzte und der weiteren Entscheidungsträger im Gesundheitswesen diese neuen Diagnostik- und Therapieansätze kritisch thematisieren.

Dann müssen diese auf ihre therapeutische Tauglichkeit überprüft werden, ja und dann werden diese bei positiver Wertigkeit und Abwägung auch angewendet.

Bei anderen Krebserkrankungen schreitet der Fortschritt in der Diagnostik und Therapie rasant voran, aber beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom gäbe es angeblich nur diese beschränkte Minimaltherapie.

Das ist doch paradox.

Die Erde ist eben keine Scheibe!

Gruß Werner R.

Carola-Elke
13.02.2008, 01:47
...

Ein Freund richtet sich gerade nach meinen Vorschlägen, die 4. hat er hinter sich, war am Sonntag bei mir, ist "nur" durch den HB-Wert von 8,9 geschwächt, wird die vorgeschlagene Blutinfusion ablehnen.

Gruß Konrad

Hallo lieber Konrad, lange nichts voneinander gehört.
Ich verfolge Deine Beiträge aber immer mit besonderem Interesse und habe zu Deiner Schilderung von oben, die markierten Passagen betreffend, eine Frage:
Was schlägst Du Deinem Freund konkret vor, um auf biologisch-natürlichem Weg den HB anzuheben?

Es gibt hier noch andere, still leidende Mitstreiter, die in ähnlicher Situation dringend Hilfe und Ratschläge benötigen. Einer von ihnen telefonierte gestern mit mir und berichtete von über 40 Transfusionen, die wegen eines Krankenhausaufenthaltes notwendig waren - innerhalb von gut 2 Monaten! Sein HB war ganz im Keller, trotz Transfusionen einmal knapp bei 3! Er wurde nun entlassen mit einem HB von ca. 10, ist schwach und die Ärzte sind relativ hilflos, denn eine konsequente Behandlung zum Aufbau ist nicht gegeben.
Die Thrombos sind auch grenzwertig niedrig.

Hast Du eine gute Idee? Könnte er sich telefonisch an dich wenden? Hinter ihm liegen innerhalb von 7 Jahren vier Phasen ADT3 unterschiedlicher Dauer und nun ist er refraktär. PSA weit über 500 im Dezember 07, kein aktueller Wert bekannt.

Danke im Voraus und schöne Grüsse von

Carola-Elke

Anonymous1
13.02.2008, 08:38
Es wird mit Kanonen auf ein unübersichtliches Gebüsch geschossen und die Kanoniere hoffen, den Übeltäter Krebs zu treffen.



Da frage ich mich halt, was denn die Kämpfer anderes machen sollen in Ermanglung anderer, besserer Geschütze.


Es gibt weitaus mehr als diese sehr minimal ausgelegten Standardleitlinien zur Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms.

Dieter aus Husum:
Hallo Werner, bitte konkret: Was soll man sich unter dem "weitaus mehr" vorstellen? Welche Geschütze sollen das sein, auf die die Kämpfer zugreifen können/dürfen außerhalb von Studienprotokollen?
Gruß Dieter

shgmeldorf,Werner Roesler
14.02.2008, 09:06
Dieter aus Husum:
Hallo Werner, bitte konkret: Was soll man sich unter dem "weitaus mehr" vorstellen? Welche Geschütze sollen das sein, auf die die Kämpfer zugreifen können/dürfen außerhalb von Studienprotokollen?
Gruß Dieter

Hallo Dieter,

die Therapie des fortgeschrittenen PCa ist seit 1998 mit den unsäglichen Standardleitlinien in Deutschland festgefahren worden.

Lediglich 2004 hat man mit Docetaxel im Standardregime ein neues Zytostatikum therapeutisch eingebaut.

Das war es bisher.

Wer das gemacht bzw. vieles unterlassen hat, ist auch bekannt.

Am Ändern dieser unhaltbaren Zustände arbeiten engagierte Ärzte und Wissenschaftler und wir, die engagierten Selbsthilfemänner und Selbsthilfefrauen, machen das auch.

Wir werden mit dem neu zu schaffenden zentralen Studienregister sowie mit weiteren Behandlungsprotokollen zum fortgeschrittenen PCa diese neuen Wege ebnen helfen.

Dazu gehört auch Deine konstruktive Mitarbeit, Dieter!

Gruß Werner R.

HansiB
14.02.2008, 12:10
Hallo liebe Carola,

ich danke dir für dein Interesse. Vorher muss ich sagen, ich hatte ihm die Chemo abgeraten, wie sich zeigt, war das richtig. Der PSA ist von 160 auf ca. 150 runter gegangen, schwaches Ergebniss, des 2. Cyklus!!!

Ich hatte ihm die Hälfte meiner Vitalpilze mitgegeben, die Einnahme war meiner Meinung nach erfolgreich.

Auch hatte ich ihm mein vorletzte Zelluläre Bierhefe mitgegeben, er hat es nicht eingenommen, wusste nicht die Dosierung (ist wurscht), war ein großer Fehler.

Denn gerade das Vit. B12, die Folsäure und Gluthation (Dr. Kremer lässt Grüßen, wäre die bessere Th.) sind wichtig zur Chemo.

In den Pausen würde ich, er hat es früher schon gemacht, nicht aktuell Vit. C hochdosiert 30 gr. mir geben lassen. Mir nie!!!

Wie ist der Eisen / Ferritspiegel (Eisen geben), besteht eine gestörte Eisenverwertung, vermutlich, gibt es Entzündungen, CRP hat sich auf 21 stark verbessert, nicht ausreichend. Er macht noch zu viel Schulmedizien.

Meine Frau ruft zum Essen, guten Appetit.

Gruß Konrad

Andreas78
14.02.2008, 14:52
Hallo Susanne,

wenn der HB-Wert weit nach unten fällt, dann ist es kein Wunder, dass er völlig fertig ist.Dein Vater braucht wenigstens ein paar EPO-Spritzen. Darauf würde ich bestehen. Auf Grund der hohen Kosten zögern die Ärzte häufig, EPO zu verordnen.

Leider trifft die Aussage von Werner mit den Organreserven völlig zu. Mein Vater bekommt gerade eine relativ leicht verträgliche Therapie im Vergleich zu eine Chemo, die auf den Krebs Recht gut anspricht. Alle anderen Werte sind wirklich gut. Nur leider ist mein Vater körperlich völlig am Ende, so dass er nicht Mal mehr das Bett verlassen kann. Da nützen Dir die besten Werte nichts.

Deinem Vater wünsche ich alles Gute!

Viele Grüße,
Andreas

Anonymous1
14.02.2008, 17:52
Hallo Dieter,

die Therapie des fortgeschrittenen PCa ist seit 1998 mit den unsäglichen Standardleitlinien in Deutschland festgefahren worden.

Lediglich 2004 hat man mit Docetaxel im Standardregime ein neues Zytostatikum therapeutisch eingebaut.

Das war es bisher.

Wer das gemacht bzw. vieles unterlassen hat, ist auch bekannt.

Am Ändern dieser unhaltbaren Zustände arbeiten engagierte Ärzte und Wissenschaftler und wir, die engagierten Selbsthilfemänner und Selbsthilfefrauen, machen das auch.

Wir werden mit dem neu zu schaffenden zentralen Studienregister sowie mit weiteren Behandlungsprotokollen zum fortgeschrittenen PCa diese neuen Wege ebnen helfen.

Dazu gehört auch Deine konstruktive Mitarbeit, Dieter!

Gruß Werner R.

Hallo Werner,

das hört sich alles sehr schön an, ist aber leider keine Antwort auf meine Frage. Auch Susanne hilft es nicht wirklich weiter.

Gruß Dieter

shgmeldorf,Werner Roesler
14.02.2008, 20:29
Der Dieter sitzt gemütlich in Husum und fragt im Forum seinen Kollegen in Meldorf, was es denn so alles an Therapiemöglichkeiten gibt.

Alles, was bisher geschrieben und angekündigt worden ist, erscheint offenbar dem Dieter nicht relevant.

Eine konstruktive Mitarbeit an unseren Aufgaben ist aktuell anscheinend auch nicht wichtig.

Selbsthilfe bedeutet (nach meinem Verständnis) ich helfe mir und meinen Mitbetroffenen selbst.

Selbsthilfe bedeutet nicht, "kluge" kleine Fragen zu lancieren und dann däumchendrehend auf die großen Antworten zu warten.

Dieter, ich habe eigentlich von Dir angenommen, dass Du unsere Arbeit eben "konstruktiv" unterstützen würdest?

Warte nun unsere Ergebnisse ab, denn Du scheinst ja nicht an einer Mitarbeit an unserer Arbeitsgruppe direkt oder indirekt interessiert zu sein.

Was übrigens die Susanne, deren Vater und Familie betrifft: Wir haben eine neue Beratungs-Hotline auf der BPS-Homepage eingerichtet.

Liebe Susanne, hier könntest Du auch noch weitere Informationen zur Therapie für Deinen Papa bekommen.


Gruß Werner R.

PS: Übrigens Konrad, wir müßten uns nochmal richtig über Deine Therapiekonzeptionen austauschen. Ich versuche Dich am Wochenende tel. zu erreichen.

Gruß Werner R.

Anonymous1
14.02.2008, 23:07
Der Dieter sitzt gemütlich in Husum und fragt im Forum seinen Kollegen in Meldorf, was es denn so alles an Therapiemöglichkeiten gibt.

Alles, was bisher geschrieben und angekündigt worden ist, erscheint offenbar dem Dieter nicht relevant.

Eine konstruktive Mitarbeit an unseren Aufgaben ist aktuell anscheinend auch nicht wichtig.

Selbsthilfe bedeutet (nach meinem Verständnis) ich helfe mir und meinen Mitbetroffenen selbst.

Selbsthilfe bedeutet nicht, "kluge" kleine Fragen zu lancieren und dann däumchendrehend auf die großen Antworten zu warten.

Dieter, ich habe eigentlich von Dir angenommen, dass Du unsere Arbeit eben "konstruktiv" unterstützen würdest?

Warte nun unsere Ergebnisse ab, denn Du scheinst ja nicht an einer Mitarbeit an unserer Arbeitsgruppe direkt oder indirekt interessiert zu sein.

Was übrigens die Susanne, deren Vater und Familie betrifft: Wir haben eine neue Beratungs-Hotline auf der BPS-Homepage eingerichtet.

Liebe Susanne, hier könntest Du auch noch weitere Informationen zur Therapie für Deinen Papa bekommen.


Gruß Werner R.

PS: Übrigens Konrad, wir müßten uns nochmal richtig über Deine Therapiekonzeptionen austauschen. Ich versuche Dich am Wochenende tel. zu erreichen.

Gruß Werner R.

Hallo Werner,

abgesehen von dem unmöglichen Stil Deines Beitrages vermisse ich wiederum auf eine konkrete Frage eine konkrete Antwort. Wenn Du hier im Forum als federführender Sprecher des Arbeitskreises für fortgeschrittenen Prostatakrebs auftrittst und verkündest


es gibt weitaus mehr als diese sehr minimal ausgelegten Standardleitlinien zur Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms.


dann solltest Du auf die konkrete Frage, was man sich unter dem "weitaus mehr" denn vorstellen darf, auch eine konkrete Antwort geben können. Bleibst du die Antwort schuldig, so wie bisher, sind derart formulierte Sätze leider nur leere Worte ohne Substanz.

Ich habe bei mehreren Gelegenheiten versucht, Dir zu vermitteln, dass alles, was beim HRPCa an Zytostatika über Tocetaxel hinaus nur im Rahmen von Studien angedacht werden sollte, jedenfalls zumindest bei unserer SHG-Tätigkeit. Zur Zeit haben wir außer Tocetaxel kein zugelassenes Chemotherapeutikum und alleine schon aus Regressgründen wird der niedergelassene Urologe auch normalerweise nichts anderes verordnen. Sollte es dennoch geschehen, sichert sich der Urologe durch ausgiebige Verzichtserklärungen auf Regressansprüche ab. Es darf leider nicht unerwähnt bleiben, dass wir in der "SHG-Szene" von nicht unprominenten Männern wissen, bei denen das "off-label-Experiment" gründlich daneben ging.

Dass diese geschilderte Situation unbefriedigend ist, ist wirklich nicht neu. Aber herbeigezaubert werden kann eine gutes, wirkungsvolles Medikament für das HRPC auch nicht, schon überhaupt nicht mit dem Brecheisen. Der Zulassungsweg über Studien ist unabdingbar.

Es wäre besser für Dich und die Sache gewesen, wenn Du Deinen letzten Beitrag nicht so wie geschehen verfasst hättest.

Gruß Dieter

shgmeldorf,Werner Roesler
14.02.2008, 23:37
Zur Zeit haben wir außer Tocetaxel kein zugelassenes Chemotherapeutikum

Gruß Dieter

Hallo Dieter,

Du wirst Dich wundern, was beim fortgeschrittenen Prostatakarzinom alles an Chemotherapeutika zugelassen ist.

Übrigens sollte präziser - wenn wir z.B. von Docetaxel und ähnlichen zytotoxischen Wirkstoffen sprechen - der Begriff
Zytostatikum gebraucht werden. Das aber nur am Rande.

Ich wiederhole es, wir werden in absehbarer Zeit die benötigten Informationen für die betroffenen Männer anbieten.


Gruß Werner R.

Reinardo
15.02.2008, 07:49
Hallo Dieter.

Mit solchen Feststellungen:

"Ich habe bei mehreren Gelegenheiten versucht, Dir zu vermitteln, dass alles, was beim HRPCa an Zytostatika über Tocetaxel hinaus nur im Rahmen von Studien angedacht werden sollte, jedenfalls zumindest bei unserer SHG-Tätigkeit."

wirfst Du eigentlich das Handtuch und verschanzt Dich - unangreifbar zwar - hinter der allgemein akzeptierten Annahme, dass HRPC Patienten, bei denen Tocetaxel nicht oder nicht lange genug wirkt, halt sterben müssen, und dass der liebe Gott dies nun einmal so und nicht anders eingerichtet habe.

Ich muss Dir dazu sagen, dass mich jedesmal die kalte Wut überkommt, wenn ich Krankengeschichten über HRPC Patienten lese, die vertrauensseelig den ihnen von den Behandlungsrichtlinien vorgegebenen Gang mitgehen, und dass dann nach Ableben auch niemand kritische Fragen stellt. Ich bin ja aus dem Alter heraus, aber ich glaube, würde mein Vater an HRPC sterben, würde ich den behandelnden Ärzten die Scheiben einschlagen.
In der Tat gibt es eine grosse Palette von Behandlungsmöglichkeiten bei HRPC, und wirklich grosse und erfolgreiche Ärzte wie Leibowitz und Dr. F.E. machen ja auch vor, dass es anders geht. Man braucht zunächst deren Therapien doch nur zu kopieren, um schon viel bessere Langzeitergebnisse zu erzielen. Auch Dr. fs berichtet gelegentlich von seinen Erfolgen.
Aber deren Rezepturen zu studieren sind sich unsere prominenten Urologen zu fein, parlieren und präsentieren sich stattdessen lieber auf Kongressen.
Eine andere Sache ist die Dosierung der Chemotherapie. Warum immer noch in belastender Dosierung, warum nicht als "leichte" Chemotherapie, wie Leibowitz es macht.
Ein weiterer Punkt, wo unserer Prominenz innovatives Denken ganz abgeht, ist die Fragestellung, was getan werden kann, um eine HRPC Situation gar nicht erst entstehen zu lassen, die Prävention also. Hierzu finden sich in der Cytopathologie die Antworten, aber damit befasst man sich unsere Prominenz ja auch nicht, könnte an ihrem Weltbild rütteln.
Im Verlaufe der Jahre, in denen ich mich mit dem Thema Prostatakrebs beschäftige, bin ich davon abgekommen, im niedergelassenen Urologen für Missstände in Beratung und Therapie den Schuldigen zu sehen. Unteroffiziere machen nicht den Krieg. Den machen die weiter oben. So ist es auch bei uns. Es sind die Ausbilder in den Universitätskliniken, die Professoren und Chefärzte grosser Kliniken, die für die Misere beim HRPC verantwortlich sind. Deren Phantasielosigkeit, Mangel an innovativem Denken, erzkonservativer Grundeinstellung zum PC, fehlende Bereitschaft, erfolgreiche Therapien von Aussenseitern wie Leibowitz zu übernehmen. Das ist das Feindbild, das ich inzwischen gewonnen habe.
Denk mal darüber nach.
Gruss, Reinardo

Anonymous1
15.02.2008, 10:12
Hallo Werner,

ich habe mir heute das Nachfolgende ausgedruckt und an gut sichtbarer Stelle aufgehängt.

http://img182.imageshack.us/img182/5656/roeslertaxqu5.jpg

Ich werde Dich beim Wort nehmen.

Gruß Dieter

Anonymous1
15.02.2008, 10:28
Hallo Reinardo,

genau diese Einstellung ist es offensichtlich, welche uns beide deutlichst unterscheidet:


"Ich habe bei mehreren Gelegenheiten versucht, Dir zu vermitteln, dass alles, was beim HRPCa an Zytostatika über Tocetaxel hinaus nur im Rahmen von Studien angedacht werden sollte, jedenfalls zumindest bei unserer SHG-Tätigkeit."Im Gegensatz zu Dir betreibe ich sehr engagierte SHG-Arbeit, folge jedoch nicht jedem Ruf eines Propheten. Ich vermeide es sehr, unverantwortlich gegenüber fortgeschritten erkrankten Männern und deren Angehörigen falsche Hoffnungen aufzubauen, die nicht gehalten werden können. Das Internet ist voll mit solchen Heilsverkündern, wobei ich diejenigen, welche aus der fatalen Situation noch Kapital schlagen, am meisten verachte.

Würdest Du mich besser kennen, wüsstest Du, dass ich weit davon entfernt bin, das Handtuch zu schmeißen. Diese Interpretation ist ein richtiger Schmarrn.

Gruß Dieter

Reinardo
15.02.2008, 11:35
Hallo Dieter.
Engagierte SHG-Arbeit betreibe ich nicht, bin schliesslich auch ein Jahrzehnt älter als Du. Wie gut Du Deine Arbeit machst, kann ich auch nicht beurteilen, kann mir aber vorstellen, dass Du allen Neulingen das UKE empfiehlst. Und das, obgleich Deine eigene Krankengeschichte durchaus keine Erfolgsstory ist. Zuerst hat man Dir den (harmlosen) Gleason 2+2 diagnostiziert, dann nach der REP einen 4+3. Da müssten Dir doch schon Zweifel gekommen sein, dass es um die Diagnostik nicht gut steht. Vor der REP muss man Dir doch die Heilung in Aussicht gestellt habe, und auch das war falsch, denn es musste dann noch eine Lymphatektomie nachgeschoben werden. Und nun? Wie oft willst Du die Hormontherapie (eine schwache ADT2) denn noch beginnen, bis Du da landest, wo die Richtlinien jeden hinschicken, der so weiter macht: in die Hormonresistenz. Das überzeugt mich alles nicht, muss es aber auch nicht . . .
Weiter im Süden kenne ich noch einen sehr engagierte SHG-Arbeit betreibenden SHG-Leiter, der sich nie getrauen würde, einem Professor zu widersprechen und der jeden seiner Ratschläge abschliesst mit den unverbindlichen Worten (sinngemäss) "Aber fragen sie Ihren Arzt oder Apotheker". Ich will damit nur sagen, dass engagierte SHG-Arbeit für sich genommen noch keine Qualität garantiert.
Und wenn Du Argumente und Hinweise mit Worten wie "Propheten", "falsche Hoffnungen", "Heilsverkünder", "Kapital schlagen", "Schmarrn" abtust, beeindruckt mich das auch keineswegs. Hast Du Leibowitz gelesen? Kannst Du verstehen, mit welcher Sorgfalt er seine Therapie darauf ausrichtet, dass Hormonresistenz vermieden wird? Das kannst Du nicht, weil Du immer nur gegen Leibowitz polemisierst.
Die Ärzte und Schwestern im UKE sind alles photogene Typen, nach amerikanischem Vorbild: sich gut verkaufen ist wichtiger als viel leisten. Die Erfolgsstatistik, die ich neulich bei Dir angefragt habe, konntest Du mir nicht schicken. Wahrscheinlich, weil es keine gibt.

Gruss, Reinardo

Anonymous1
15.02.2008, 11:59
Die Erfolgsstatistik, die ich neulich bei Dir angefragt habe, konntest Du mir nicht schicken. Wahrscheinlich, weil es keine gibt.


Hallo Reinardo,

wer lesen kann, hat Vorteile (http://forum.prostatakrebs-bps.de/showpost.php?p=23276&postcount=6) <<== hier draufklicken

Eine Statistik, wie erfragt, muß nicht unbedingt gleich eine Erfolgsstatistik darstellen. Du wirst jetzt sicher darüber herumfeilschen, ob das evtl. eine "Misserfolgsstatistik" ist. Mal sehen, was Deinen Hirnwindungen so alles entspringt.

Mit Deinen Vermutungen, was ich Neulingen so empfehle, liegst Du völlig daneben. Ich habe noch nie versucht, meine eigene Krankheitsgeschichte als "Erfolgsstory" darzustellen. Auch hierbei unterscheide ich mich deutlichst von Dir.

Gruß Dieter

WernerS
15.02.2008, 14:43
Hallo Susanne,

wenn der HB-Wert weit nach unten fällt, dann ist es kein Wunder, dass er völlig fertig ist.Dein Vater braucht wenigstens ein paar EPO-Spritzen. Darauf würde ich bestehen. Auf Grund der hohen Kosten zögern die Ärzte häufig, EPO zu verordnen.

Leider trifft die Aussage von Werner mit den Organreserven völlig zu. Mein Vater bekommt gerade eine relativ leicht verträgliche Therapie im Vergleich zu eine Chemo, die auf den Krebs Recht gut anspricht. Alle anderen Werte sind wirklich gut. Nur leider ist mein Vater körperlich völlig am Ende, so dass er nicht Mal mehr das Bett verlassen kann. Da nützen Dir die besten Werte nichts.

Deinem Vater wünsche ich alles Gute!

Viele Grüße,
Andreas

Hallo Susanne,

Ich kann Andreas nur zustimmen. Folgender Link ist in diesem Zusammenhang sicher sehr interessant:

http://www.journalonko.de/newsview.php?id=2058

Viele Grüße und alles Gute
WernerS

RalfDm
15.02.2008, 16:55
Hallo Dieter, Reinardo und Werner,

dieser Thread heißt "Krankenhausaufenthalt nach 4ter Chemo". Tragt Eure Meinungsunterschiede bitte woanders aus.

Ralf

Anonymous1
15.02.2008, 17:05
Hallo Dieter, Reinardo und Werner,

dieser Thread heißt "Krankenhausaufenthalt nach 4ter Chemo". Tragt Eure Meinungsunterschiede bitte woanders aus.

Ralf

Hallo Ralf,

sehr richtig! Deshalb habe ich bereits in #11 (http://forum.prostatakrebs-bps.de/showpost.php?p=23608&postcount=11) darauf hingewiesen, daß Diskussionen um und allgemeine Hinweise auf die Problematiken in der Behandlung des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms Susanne ganz und gar nicht helfen.

Gruß Dieter

PeterP
17.02.2008, 13:23
Hallo Susanne,
die gleichzeitige Infusion des Zometa war wohl keine besondere Glanzleistung. Möglicherweise wurde es dann noch etwas zu schnell oder mit wenig Salzlösung gegeben. Dann können verstärkt Nebenwirkungen auftreten. Da wurde schon einiges darüber berichtet.
Habt Ihr einmal an hochdosierte Vitamin-C-Infusion gedacht? Das soll sehr gut für das Immunsystem sein.
Bei meiner letzten Chemo habe ich Silymarin für die Leber bekommen.
Gruß Peter

susc24
22.02.2008, 16:05
Hallo Ihr alle,

mein Vater wurde am Dienstag entlassen.

Mit einem eigentlich guten Entlassungsbericht. Krankenhausbericht war,
das er sich einen Virus eingefangen hatte und den nicht richtig entgegenwirken konnte. Die Onkologin muß mit der Chemo reduzieren und Zometa wieder extra geben.

Ich werde mich nächste Woche gleich um einen Termin bei Dr. F. E. bemühen.

Nächste Woche erfahren wir auch, wie er auf die Chemo`s, PSA Wert, angesprochen hat.

Dann kann ich wieder mehr erzählen.

An alle ein großes Dankeschön,
seid immer wieder eine große Stütze.

Susanne

susc24
22.02.2008, 16:08
Hallo Susanne,
die gleichzeitige Infusion des Zometa war wohl keine besondere Glanzleistung. Möglicherweise wurde es dann noch etwas zu schnell oder mit wenig Salzlösung gegeben. Dann können verstärkt Nebenwirkungen auftreten. Da wurde schon einiges darüber berichtet.
Habt Ihr einmal an hochdosierte Vitamin-C-Infusion gedacht? Das soll sehr gut für das Immunsystem sein.
Bei meiner letzten Chemo habe ich Silymarin für die Leber bekommen.
Gruß Peter


Hallo Peter,

ich werde mit der Ärztin selber auch noch einmal sprechen, damit er Zometa wieder extra erhält. Bei meinem Vater hat wohl alles mitgespielt, Virus, Immunsystem, schlechte Blutwerte...
An Vitamin-C-Infusion hab ich noch nicht gedacht.

Ich möchte mich doch erst mit Dr. Eichhorn kurzschließen.

Was für eine Chemo hattest Du schon bekommen?

Grüße

PeterP
24.02.2008, 21:24
Hallo Susanne,
das kann Dir Dr. Eichhorn auch ganz genau sagen, ich bin seit Mitte 2006 bei ihm in Behandlung (worüber ich sehr froh bin).
Meine Chemo bestand aus Taxotere mit Carboplatin und Dexametason, verabreicht 3 mal wöchentlich + 1 Woche Pause.
Insgesamt 3 Monate.
Im letzten Monat aber nur knapp die Hälfte der Haare verloren, Appetit wie eine Frau in der Schwangerschaft und empfindliche Nägel. Sonst keine nennenswerten Nebenwirkungen.
Gruß Peter

RalfDm
24.02.2008, 21:49
Meine Chemo bestand aus Taxotere mit Carboplatin und Dexametason, verabreicht 3 mal wöchentlich + 1 Woche Pause.

Nur damit hier kein Missverständnis aufkommt: Ich bin sicher, dass Peter es so meint, dass Taxotere, Carboplatin und Dexamethason drei Wochen in Folge, und zwar einmal wöchentlich, verabreicht, und dann eine Woche Pause eingelegt wurde. "3 mal wöchentlich" könnte so verstanden werden, dass die Wirkstoffe an drei Tagen jeder Woche verabreicht wurden.
Peter, Du berichtetest schon im Oktober 2006 von zwölf Infusionen Taxotere, die Du bekommen hattest. War dies jetzt eine neue Runde?

Ralf

PeterP
27.02.2008, 23:28
Hallo Ralf,
danke für die Klarstellung, es ist richtig so, wie Du geschrieben hast.
Exakt ausgedrückt sind es auch 3 1/2 Monate Therapiedauer.
Ich habe noch keine neue Runde gebraucht. Mit dem "letzten Monat" habe ich den letzten Monat der genannten Therapie gemeint. Die letzten Wochen sind natürlich die härtesten, da hat sich schon einiges im Körper angesammelt.
Auch bei Susannes Vater sind die extremen Nebenwirkungen ja erst im 4. Zyklus aufgetreten.
Ich bin damals in 2006 nach dem Grundsatz vorgegangen, zuerst eine wirksame aggressive systemische Therapie durchzuführen, bevor eine lokale in Frage kommt.
Auf Rat von Dr. Eichhorn habe ich dann direkt im Anschluss an die Chemo eine Strahlentherapie mit IMRT auf Prostata, Samenblase, befallene LK und Lymphabflussbereich durchführen lassen.
Die Strategie hat sich bewährt: Trotz ungünstiger Ausgangssituation mit primärer Androgenunabhägigkeit habe ich in Laufe des Jahres 2007 unter Weiterführung der LHRH-Spritze + Avodart ein Vollremmission erreicht.
Mittlerweile befinde ich mich in einer Therapie mit hochdosiertem Testosteron. Es bleibt also spannend.
Obwohl niemand sagen kann was die Zukunft bringt, denke ich, dass mein bisheriger positiver Verlauf für die Nutzer dieses Forumteils durchaus interessant sein dürfte.
Grüße
PeterP

WinfriedW
27.02.2008, 23:36
..., befinde ich mich jetzt in einer Therapie mit hochdosiertem Testosteron.Aha! Mit welchem Erfolg?

WW

PeterP
27.02.2008, 23:53
Hallo Winfried,
mit der Eligard-Spritze habe ich Mitte Jan. aufgehört und mit dem Testosteron Anfang Feb. begonnen. Nach 4 Wochen Testo ging mein PSA jetzt auf 0,16 (bei Ausgangswert 0,02). Da ich meine Prostata noch habe, dürfte das nicht dramatisch sein. Ich weiß natürlich nicht, wie lange die Prostatazellen brauchen, bis sie wieder normal PSA produzieren.
Wie gesagt, es ist im Moment spannend....

Aber ich sollte einen neuen Thread mit diesem Thema eröffnen. Obwohl es vielleicht auch für Susanne interessant ist, schweifen wir hier zu sehr ab.
Gruß Peter

shgmeldorf,Werner Roesler
28.02.2008, 10:42
Hallo Winfried,
mit der Eligard-Spritze habe ich Mitte Jan. aufgehört und mit dem Testosteron Anfang Feb. begonnen. Nach 4 Wochen Testo ging mein PSA jetzt auf 0,16 (bei Ausgangswert 0,02). Da ich meine Prostata noch habe, dürfte das nicht dramatisch sein. Ich weiß natürlich nicht, wie lange die Prostatazellen brauchen, bis sie wieder normal PSA produzieren.
Wie gesagt, es ist im Moment spannend....

Aber ich sollte einen neuen Thread mit diesem Thema eröffnen. Obwohl es vielleicht auch für Susanne interessant ist, schweifen wir hier zu sehr ab.
Gruß Peter

Hallo Peter,
es ist in der Tat sehr spannend, bitte eröffne doch hier diesbezüglich einen neuen Thread.
Da Deine Therapie-Variante sehr gut diskutiert werden sollte.

Gruß Werner R.