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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Steigender PSA Wert



johwip
07.03.2008, 13:54
Ich bin erst zum Arzt gegangen, als der Leidesdruck unerträglich wurde. 2002 stellte man eine Überlaufblase fest.
Es folge eine transurethrale Dauerkhatetereinlage, die dann durch eine suprapubische Zystomie ersetzt wurde. Später konnte auch diese wieder entfernt werden.

Es folgen die üblichen Untersuchungen in der Klinik der FU Berlin.
Die Diagnose lautete: Fortgeschrittenes Prostatakarzinom. G 3 Gleason Score 7. PSA: 240.

Es folgten dann mehrere Zlyklen der Dreifachhormontherapie nach Leibowitz mit jeweils gutem Erfolg.
Seit Juli 2007 steigt der PSA-Wert ständig; im Januar 2008 wurden 24,4 gemessen.

Ich bin offensichtlich nunmehr hormonrefraktär.

Ich habe dann Ketoconazol genommen, zunächst 600mg/Tag, dann 1200 mg/Tag. Ich litt am Ende unter schweren Kreuzschmerzen, die in die Oberschenkel und in die Waden ausstrahlten. In der Nacht konnte ich nicht mehr schlafen.
Die Leberwerte hatten sich verdoppelt gemessen an den Referenzwerten.

Ich mußte absetzen. Danach besserte sich mein Allgemeinzustand.

Ich bin 68 Jahre alt.

Wer kann helfen?

johwip

hartmuth
07.03.2008, 18:01
Hallo Jowip,

was Du da schreibst, hört sich nicht gut an. Kannst Du bitte genauere Daten in Dein Profil stellen? DHB von wann bis wann? Wie weit ging das PSA zurück und wann stieg es wieder an? Wieviele Zyklen hast Du von wann bis wann gemacht? Wer hat dich betreut?
Mich wundert, dass Du mit PSA 240 nicht früher mit Chemo zusätzlich vorgegangen bist. Immer wieder HB-Zyklen führen zwangsläufig ins Hormonrefraktäre, muß aber jetzt noch nicht sein. Wie hat das Keto auf das PSA angesprochen?

Grüße und steife Ohren
Hartmut