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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Acetat-PET und Kernspintomografie passen nicht zusammen



Berntt
22.06.2006, 14:41
Hallo,
ich habe während der Therapiepause im Rahmen der intermittierenden Androgenblockade bei PSA 8,9 einen Acetat-PET machen lassen. Es zeigte sich je eine Anreicherung im Lendenwirbelkörper 5, im Sternum und im Bereich der dorsalen Prostata.

Um diese Befunde zu bestätigen wurde eine Kerspintomografie veranlasst und diese Herde stellten sich wie zu erwarten dar im Sinne von Metastasen.

Soeben bekam ich von den Kernspinleuten einen Anruf und man teilte mir mit, dass sich nach genauer Betrachtung der Bilder mehrere( ich glaube 3 oder 4, schriftl. Befund kommt nocht) weitere Metastasen in der Lendenwirbelsäule darstellten, sowie suspekte paraaortale Lymphome.
Durch diese zusätzlichen Befunde bin ich verunsichert. Das Acetat-PET soll eine hohe Sensitivität von fast 100% haben und eine Spezifität von ca. 84% und müsste eigentlich Metastasen besser aufspüren als die Kernspintomografie. Eine Knochenszintigrafie v. 1/06 bei PSA 2,5 war negativ.
Knochenphosphatase z.Zt. mit 5,7 ug/l im unteren Normbereich ( NOrmbereich 3,7-20.9)
PET und Kernspin passen irgendwie nicht zusammen.

Kann man bzgl. Metastasendiagnostik mehr dem PET oder dem Kernspin trauen ?

Kennt jeman ähnlich gelagerte Fälle ?

Gruss Berntt

Urologe
22.06.2006, 21:20
Hallo Berntt,

1. ich halte die PET für sensitiver
2. die Bilder (auf CD brennen lassen) von einem Zweiten "gegenlesen" lassen (ich wüsste jemanden). Sie wissen beim MRT kann man je nach Wichtung (T1-T2, STIR..) Befunde erzeugen, bzw. "wegröntgen"
3. die beste LK-Diagnostik ist und bleibt die USPIO bei Prof. Barentz

Gruss
fs