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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lhymphknoten



Wolfgang T.
20.03.2008, 13:01
Liebes Forum,

gemeinsam mit meinem Vater kämpfe ich seit 4 Jahren gegen seinen PC bei einem Gleason von 4 + 5, PSA z.Z. 35. Wir haben schon fast alle Therapiemöglichkeiten durch, incl. Honvan, Leukine Taxot., Carbopl.,.... etc.

Mein Vater leidet unter sehr starken Knochenschmerzen. Vor 3 Wochen wurde eine Bestrahlung des Beckens begonnen. Diese musste nun abgebrochen werden, da er Schmerzen in den Kniekehlen hat. Nach CT wurde festgestellt, dass er sehr stark angeschwollen Lhymphknoten im Leisten- und Beckenbereich hat. Diese drücken auf die Venen, was die Schmerzen verursachen soll.? Es bestand auch ein Trombose Verdacht, nun soll es aber doch an den Lk liegen. Der Arzt meint, es kann evtl. von der Bestrahlung kommen. Diese wurde nun nach ca. 20 x abgebrochen.

Ich lebe z.Z. im Ausland und bin sehr besorgt! Hatte jemand von Ihnen Probleme dieser Art? Kann uns jemand einen Rat geben?

Vielen Dank!

Grüße

Wolfgang T.

shgmeldorf,Werner Roesler
21.03.2008, 12:21
Liebes Forum,

gemeinsam mit meinem Vater kämpfe ich seit 4 Jahren gegen seinen PC bei einem Gleason von 4 + 5, PSA z.Z. 35. Wir haben schon fast alle Therapiemöglichkeiten durch, incl. Honvan, Leukine Taxot., Carbopl.,.... etc.

Mein Vater leidet unter sehr starken Knochenschmerzen. Vor 3 Wochen wurde eine Bestrahlung des Beckens begonnen. Diese musste nun abgebrochen werden, da er Schmerzen in den Kniekehlen hat. Nach CT wurde festgestellt, dass er sehr stark angeschwollen Lhymphknoten im Leisten- und Beckenbereich hat. Diese drücken auf die Venen, was die Schmerzen verursachen soll.? Es bestand auch ein Trombose Verdacht, nun soll es aber doch an den Lk liegen. Der Arzt meint, es kann evtl. von der Bestrahlung kommen. Diese wurde nun nach ca. 20 x abgebrochen.

Ich lebe z.Z. im Ausland und bin sehr besorgt! Hatte jemand von Ihnen Probleme dieser Art? Kann uns jemand einen Rat geben?

Vielen Dank!

Grüße

Wolfgang T.

Hallo Wolfgang,

Dein Vater hat in den wenigen Jahren der Therapie des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms schon sehr viel durchgemacht.

Aktuell scheint tatsächlich die Strahlentherapie im Bereich des Beckens diese akuten Beschwerden stark mit zu verursachen.

Durch lokale Entzündungsprozesse sind die Lymphabflusswege erheblich beeinträchtigt.

Hier müssen die verantwortlichen Ärzte schnell versuchen, diese wieder frei zu bekommen, damit Dein Vater wieder ein wenig zur Ruhe kommen kann.

Mittelfristig solltet Ihr eine Therapieumstellung erwägen.

Z.B. ist die angiostatische Therapie der Regensburger Ärzte ein sehr kluger therapeutischer Ansatz, der evtl. Deinem Vater auch helfen könnte.

Hier könnt Ihr - indem Ihr den Link STUDIEN anklickt - das Therapieregime einsehen.

Auch sind ergänzende immuntherapeutische Maßnahmen im Zustand Deines Vaters sehr sinnvoll.

Gruß Werner R.