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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Krankenhausspiegel Hamburger Kliniken



Anonymous1
07.06.2008, 09:38
Hamburger Kliniken haben eine Projekt-Website eröffnet, auf welcher unter den Leitmotiven

Qualität, Offenheit und Vertrauen

in einem Krankenhausspiegel über Qualitätsbeobachtungen bei Behandlung bestimmter Erkrankungen berichtet wird.


"In welches Krankenhaus soll ich gehen?"

Diese Frage stellen sich viele Hamburger, die sich einer stationären Behandlung unterziehen müssen. Doch wo gibt es objektive Auskunft über die Behandlungsqualität der Hamburger Kliniken? Was ist eine ‚‚gute‘‘ Behandlung?

Antwort soll der der Hamburger Krankenhausspiegel geben

Im Hamburger Krankenhausspiegel haben sich 25 Kliniken zusammengeschlossen, um gemeinsam die Qualität ihrer Behandlung offen zu legen - in Zusammenarbeit mit der Ärztekammer, der Verbraucherzentrale und der Techniker Krankenkasse. Die hier veröffentlichten Ergebnisse wurden in einem aufwendigen Verfahren von unabhängigen Einrichtungen ermittelt. Diese Prüfung wird jedes Jahr von neuem durchgeführt; auf diesen Seiten finden Sie die Ergebnisse von 2005 und 2006.

Eine wertvolle Entscheidungshilfe

Mit dem Hamburger Krankenhausspiegel erhalten Patienten und Angehörige eine wertvolle Unterstützung bei der Suche nach einer geeigneten Klinik. Die Informationen können das Arzt-Patienten-Gespräch nicht ersetzen, sie bieten aber eine wichtige Entscheidungshilfe.
Im Hamburger Krankenhausspiegel findet man aktuell die Ergebnisse der Qualitätsprüfung zu 10 besonders häufigen Behandlungen. Prostatakrebs-Behandlungen sind leider nicht enthalten, dafür aber Brustkrebsoperationen. Es war für mich interessant, auf welche Kriterien hier Wert gelegt wurde, denn gerade bei der Behandlung von Brustkrebs kennen wir ja viele Ähnlichkeiten zu unserer Erkrankung. Auch die Form der Aufarbeitung, z.B. dass man Krankenhäuser einer Region zusammenfasst, ist nach meiner Meinung ein Weg in die richtige Richtung.

Link zu den Daten Brustkrebsbehandlung Hamburger Krankenhäuser (http://hamburger-krankenhausspiegel.de/lang/de_DE/clinical.picture.php?cpid=1)

Gruß Dieter

Günter Feick
07.06.2008, 12:13
Hallo Dieter,

ich danke Dir für diesen Beitrag und stimme Deiner Bewertung zu.

<O:pGenau mit dem Thema Qualitätssicherung befasst sich aktuell der BPS Vorstand im Auftrag der Mitglieder. Durch Deinen Beitrag fühle ich mich bestätigt, dass wir mit unseren Vorstellungen auf dem richtigen Weg sind.

<O:pWir werden versuchen im Benehmen mit der Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung (BQS) und dem Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ), als auch mit unseren anderen Partnern das zu erreichen, was für die Behandlung des Brustkrebses bereits gelungen ist – ein Qualitätsmanagementsystem mit aussagefähigen Indikatoren, ihrer Erfassung und öffentlich zugängigen Berichten.

Dein Beitrag ist auch von Nutzen für Selbsthilfegruppen des BPS, die einen Kooperationsvertrag mit einem Prostatakarzinomzentrum oder einem Prostatazentrum abgeschlossen haben bzw. abschließen werden. Sie können die Qualitätsmerkmale für Brustkrebsoperation, wie im Hamburger Krankenhausspiegel ersichtlich, analog verwenden in ihrerer Zusammenarbeit mit den Zentren.

Nochmals vielen Dank Dir und gute Grüße

<O:pGünter<O:p

RalfDm
08.06.2008, 13:43
Am 22. April hatte ich Dienst an der BPS-Hotline. Es rief mich u. a. eine "betroffene Ehefrau" aus Hamburg an und erwähnte, dass sie die Hotline-Nummer auf der Sonderseite zum Prostatakrebs (S. 16/17) des Hamburger Abendblatts vom selben Tag gefunden hatte und darum sofort anrief. Ich wusste nichts von einer Sonderseite im HA vom 22.04.2008 und bat nach dem Gespräch per Handy meine Frau, die gerade im Ort Einkäufe machte, zu schauen, ob sie diese Ausgabe auftreiben konnte. Sie konnte (ein Beleg mehr für die an unserem neuen Domizil hier hoch im Norden bestehende gute Infrastruktur).
In der Zeit danach wunderte ich mich etwas, dass niemand, insbesondere von den Hamburger SHGn, hierzu berichtete. So sah die Seite aus:
http://www.prostatakrebse.de/informationen/grafiken/HA 220408 002kl.jpg (http://www.prostatakrebse.de/informationen/grafiken/HA%20220408%20002kl.jpg)
So sah darauf der Hinweis auf den BPS und die Hotline aus:
http://www.prostatakrebse.de/informationen/grafiken/HA 2204080001kl.png (http://www.prostatakrebse.de/informationen/grafiken/HA%202204080001kl.png)
Und es gab diese Rangliste der besten Prostata-Kliniken bei uns im Norden (Hamburg, nördliches Niedersachsen und südliches Schleswig-Holstein):
http://www.prostatakrebse.de/informationen/grafiken/HA 2204080001kl.gif (http://www.prostatakrebse.de/informationen/grafiken/HA%202204080001kl.gif)

Ralf

RuStra
08.06.2008, 14:01
In der Zeit danach wunderte ich mich etwas, dass niemand, insbesondere von den Hamburger SHGn, hierzu berichtete.



Ralf, ich lese das Abendblatt nicht. Kannst Du ja in Zukunft übernehmen.
Gruss,
Rudolf

RalfDm
08.06.2008, 14:57
Ralf, ich lese das Abendblatt nicht. Kannst Du ja in Zukunft übernehmen.
Hallo Rudolf,

nee, das war mal, so um 1970 +/- herum, als ich in Norderstedt wohnte (den Missetäter zieht es bekanntlich an den Ort seiner Schandtat zurück - "Ort" ist hier etwas weiträumiger zu verstehen). Jetzt habe ich den "Schleiboten" abonniert, darin finde ich im Allgemeinen mehr, was mich interessiert und betrifft.
Aber - liest denn auch niemand aus Deiner Gruppe das HA?

Gruß,

Ralf