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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : PET-CT gesucht



Tochter-in-Sorge
11.06.2008, 20:30
Liebe Forumsteilnehmer,

schon lange stöbere ich in Euren Beiträgen uns bewundere Eure Kompetenz und Hilfsbereitschaft. Betroffen ist mein Vater.
Allerdings war mein Vater bisher sehr zurückhaltend, sich selber per Forum zu informieren... er hat lieber seinem Urologen voll und ganz vertraut, und dachte damit alles zu tun, was nötig ist, um geheilt zu werden.

Seine genaue Historie muss ich noch rekonstruieren (leider wohnen wir nicht nah) und ins Profil einladen. So viel schon mal vorab aus dem Gedächnis: PK wurde ca. 2001 festgestellt, PSA ca. 15, Gleason 4 + 3 = 7.

Totale Prostatektomie, Lymphknoten unauffällig, die Blase war aber schon infiltriert... und somit sank der PSA nach der OP auch nicht auf < Nachweisgrenze (aber zumindest Kontinenz ist kein Problem). Dann relativ kurz nach der OP 3 Monatsspritze ... PSA unter Nachweisgrenze, nach ca. einem Jahr wieder Anstieg ... Bestrahlung der Loge (das hat überhaupt nichts gebracht, ausser Darmprobleme)... Wieder Androgenenzug per Tabletten ... mit Pause bisher 2 mal ... seit längerem Granatapfelmuttersaft (die Studie war dem Urologen übrigen vollkommen unbekannt!) ... jetzt PSA von Februar 2008 0,15 bis Juni auf 1, 4 gestiegen!!!! Der Urologe schlägt ein PET-CT vor - und jetzt sind wir auf der Suche nach einer Praxis oder Klinik, wo er schnell einen Termin bekommen kann. Der Arzt nannte nur Uni Münster, aber die haben eine lange Warteliste und da muss erst mal ein Bericht eingreicht werden und dann schau'n wir mal ... HILFE !!! ..

Könnt Ihr mir bitte helfen? Wo kommt man schneller an ein PET-CT (wir fahren überall hin)?? Kostenübernahme ist auch geregelt...

Danke und alles Gute für Euch alle

helmutS
11.06.2008, 20:50
Hallo,
ich war letzte Woche selbst zu einem PET/CT in der Uni Klinik Ulm. In der Klinik für Nuklearmedizin ist zuständig Prof. Dr. med. S.N. Reske. Tel. Nr. ist 0731/50061300 oder 0731/50061314. Wartezeit normalerweise 4 Wochen. Evtl. aber auch früher.
Prof. Reske hat einen sehr guten Ruf. Bitte auch nachlesen unter:
www.uniklinik-ulm.de (http://www.uniklinik-ulm.de)
Für gesetzliche Versicherte Zuzahlung Euro 725,00
Viel Erfolg.
Gruß
helmutS

Tochter-in-Sorge
12.06.2008, 05:15
Hallo HelmutS,

ganz herzlichen Dank für die schnelle Antwort!! Wir werden in Ulm anrufen uns um einen Termin bemühen.

Sind Wartezeiten also normal?
Macht das eigentlich keinen Unterschied, wie schnell man weiss, wo die Herde im Körper sind? Und was ich auch gar nicht weiss - was macht man eigentlich, wenn man wo sie sind. Kann operiert werden (z.B. Knochenmetastasen)?

Liebe Grüße, Tochter-in-Sorge

helmutS
12.06.2008, 08:56
Hallo,
das ist immer die Frage, was kann man machen, wenn bei einer PET/CT Untersuchung etwas gefunden wird. Eine endgültige Entscheidung ist sicherlich erst möglich, wenn der Befund vorliegt. Bestrahlung oder chirurgischer Eingriff. Wenn beides nicht möglich ist, dann wieder ADT.
Bei mir steht im Befund: "fraglich eine kontrastmittelaufnehmende Läsion mit einem Durchmesser von ca. 4 mm im Anastomosengebiet links." Jetzt stehe ich vor der Entscheidung, ob ich mich bestrahlen lasse oder nicht. Wahrscheinlich werde ich es nicht riskieren, denn im betroffenen Bereich verläuft der Harnröhre und die Gefahr einer Inkontinenz ist mir zu groß. Also bleibt mir nur eine erneute ADT.
Man weiß zwar mehr, aber man kann trotzdem nichts machen.
Alles Gute.
helmutS

LiselG
12.06.2008, 20:32
Hallo

PET-CT kann auch in Bonn gemacht werden: Praxisgemeinschaft
Prof. Dr.Dr. J. Ruhlmann etc. Cassius Bastei Münsterstr.20
53111Bonn; Tel.0228/9081-100 . Mein Mann bekam 2006 schon bald
einen Termin. Der PSA-Wert muss aber eine bestmmte Höhe haben,
sonst kann man nicht viel feststellen; ich meine es wäre 2
Im Bundeswehrkrankenhaus, Koblenz, soll auch ein PET-CT Gerät
sein.Alles Gute für Euch!
Liebe Grüsse
LiselG

Tochter-in-Sorge
12.06.2008, 21:59
Liebe LiselG,

ganz herzlichen Dank für Deinen Tipp und für Euch auch alles Gute!

Tochter-in-Sorge

Anonymous1
13.06.2008, 13:55
Hallo HelmutS,

ganz herzlichen Dank für die schnelle Antwort!! Wir werden in Ulm anrufen uns um einen Termin bemühen.

Sind Wartezeiten also normal?
Macht das eigentlich keinen Unterschied, wie schnell man weiss, wo die Herde im Körper sind? Und was ich auch gar nicht weiss - was macht man eigentlich, wenn man wo sie sind. Kann operiert werden (z.B. Knochenmetastasen)?

Liebe Grüße, Tochter-in-Sorge

Hallo Tochter,

mit Deiner Frage, was man nach einer PET/CT machen kann, wenn in dieser ein verdächtiger Befund vorliegt, sprichst Du den eigentlich wichtigen Punkt an.

Rezidive nach OP kommen in folgenden Regionen vor:

Lokal an der OP-Stelle (Lokalrezidiv)
Lymphsystem
Skelett
Organe

Auf ein Lokalrezidiv hat man bisher immer getippt, wenn der PSA-Anstieg nach OP im großem zeitlichen Abstand und langsam erfolgte. Es wurde dann erfolgreich und erfolglos bestrahlt, - die Chance auf Erfolg war dabei nicht klein.

Heilungschancen bei Skelettmetastasen gibt es meines Wissens nicht, Organbefall gibt es nur sehr selten.

Bleibt das Lymphsystem.

Das PET/CT ist zur Darstellung von befallenen Lymphknoten gut geeignet. Sollte sich der Befund auf viele kleine verdächtige Knoten erstrecken, wird ein verantwortungsvoller Chirurg oder Radiologe eine Behandlung nicht empfehlen oder durchführen, weil kaum eine Chance besteht, alle befallenen Knoten zu entfernen.

Werden nur wenige größere Lymphknoten gefunden, kann man daran denken, diese entfernen oder bestrahlen zu lassen. Die Chance, dass diese wenigen abgebildeten Knoten die einzigen sind und keine weiteren (nicht abgebildeten) vorhanden sind, ist relativ klein... Ich selbst habe eine solche Lymphadenektomie nach ziemlich eindeutigem PET-Befund machen lassen. Aber meine Hoffnung, dass die beiden abgebildeten Knoten die einzigen sein würden, hat sich leider nicht erfüllt. Mein PSA-Wert ist nach der Entfernung in den nicht meßbaren Bereich abgesunken, aber nach einiger Zeit wieder angestiegen.

Derzeit sieht es wohl mehr danach aus, dass man in den Kliniken und seitens der Urologen vom PET/CT bei PSA-Rezidiven nach RPE abrät, weil die Aussichten auf kurative Behandlung zu gering sind. Bleibt zu hoffen, dass sich die bildgebenden Verfahren weiter verbessern lassen, um dann erfolgreiche Eingriffe durchführen zu können.

Gruß Dieter

helmutS
13.06.2008, 21:50
Hallo Dieter,
danke für Deine ausführliche Antwort, die auch mich interessiert.
Wegen des steigenden PSA-Wertes wurde mir bereits letztes Jahr und nun erneut zu einem PET/CT geraten. Siehe mein Profil. Wie ich oben geschrieben habe, wurde jetzt "möglicherweise ein kleines Lokalrezidiv links im Anastomosenbereich" gefunden. Mir wurde empfohlen in ca. 6 Wochen nochmals ein MRT machen zu lassen. Wird der Herd genau lokalisiert, könnte eine Strahlentherapie in Erwägung gezogen werden. Habe aber Bedenken wegen einer dann möglichen Inkontinenz. Habe deshalb am Montag einen Termin beim Urologen ob er den Herd nicht mit einem chirurgischen Eingriff entfernen könnte. Würde dann nochmals eine Untersuchung, aber mit einem 3-Tesla MRT machen lassen, das sicherlich genauer ist.
Mir ist aber auch klar, dass es sich bei mir wahrscheinlich um eine systemische Erkrankung handelt, nachdem bei der Op ein LK befallen war. Mit der lokalen Therapie könnte ich aber evtl. einen 2. Zyklus Androgenblockade hinauszögern. Das wäre wünschenswert, nachdem ich nach der Op 6-jahrelang bereits eine ADT gemacht habe.
Danke für Deine Einschätzung.
Viele Grüße
helmut

Tochter-in-Sorge
14.06.2008, 07:10
Hallo zusammen,

Danke für Eure Antworten. Bezüglich des PET-CT für meinen Vater ist der Stand so: ich habe eine Praxis aufgetrieben, die uns kurzfristig einen Termin geben konnte. Mit dieser Info ist mein Vater zurück zu seinem Urologen. Dieser bekam "in dem Moment" die Info der Uniklinik Münster, dass bei einem PSA von 1,43 ng/ml ein PET-CT noch keinen Sinn machen würde, erst > 3ng/ml.
Natürlich wusste ich das im Prinzip auch (ich dachte immer 2 ng/ml), aber ich hatte die Sache so verstanden, dass bei dieser schnellen PSA Verdopplungszeit von 33 Tagen die Diagnostik doch zeitnah erfolgen sollte. Also ist die Sache erst mal wieder auf Halt gesetzt und wir messen montlich den PSA. (Ich denke, nächsten Monat ist es dann soweit, oder?)

Könnt Ihr mir noch eine Einschätzung geben, ob ein C11 oder ein F18-Cholin-PET-CT besser ist? Eigentlich soll F18 ja "die modernere" Methode sein - zumindest ist die Halbwertszeit von 110 Minuten handhabungsfreundlicher als die 20 Min bei C11. Ich habe aber gelesen, dass F18-Cholin aber "auch mit dem Harn" ausgeschieden wird und daher keine Aussagen im Bereich Blase gemacht werden können. Das verstehe ich gar nicht. Es kommt doch auf die Verstoffwechslung an, und Cholin ist Cholin, egal ob mit C11 oder F18 markiert. Kann es sein, dass durch die kurze Halbwertszeit weniger C11 markiertes Cholin "in der Blase ankommt"?

Liebe Grüße und herzlichen Dank

LudwigS
14.06.2008, 07:28
http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?p=23346&highlight=cholin#post23346

Gruss Ludwig

Anonymous1
14.06.2008, 09:08
Hallo zusammen, Könnt Ihr mir noch eine Einschätzung geben, ob ein C11 oder ein F18-Cholin-PET-CT besser ist? Eigentlich soll F18 ja "die modernere" Methode sein - zumindest ist die Halbwertszeit von 110 Minuten handhabungsfreundlicher als die 20 Min bei C11. Ich habe aber gelesen, dass F18-Cholin aber "auch mit dem Harn" ausgeschieden wird und daher keine Aussagen im Bereich Blase gemacht werden können. Das verstehe ich gar nicht. Es kommt doch auf die Verstoffwechslung an, und Cholin ist Cholin, egal ob mit C11 oder F18 markiert. Kann es sein, dass durch die kurze Halbwertszeit weniger C11 markiertes Cholin "in der Blase ankommt"?


Hallo Tochter,

lies auch mal hier nach: http://www.krebs-kompass.org/forum/archive/index.php?t-22427.html
besonders den Beitrag von Wolfhard 20.12.06 - 21:31

Gruß Dieter

Anonymous1
14.06.2008, 09:21
Wird der Herd genau lokalisiert, könnte eine Strahlentherapie in Erwägung gezogen werden. Habe aber Bedenken wegen einer dann möglichen InkontinenzHallo Hans,

das ist leider das Problem dabei und auch, dass die Erfolgsaussichten dieser Maßnahme nicht so riesig sind. Aber eine Chance ist die Bestrahlung eines Lokalrezidivs auf jeden Fall, besonders dann, wenn der Verdacht gut dokumentiert ist.

Unabhängig davon möchte ich Dich auf eine wenig bekannte Form der Hormonbehandlung hinweisen: SAB. Du kannst darüber im Kapitel B22 des Buches "Ein Ratgeber zum Prostatakrebs" nachlesen. An diese Option denke ich für den nächsten Zyklus, eventuell ist das auch für Dich interessant.

Gruß Dieter

Tochter-in-Sorge
14.06.2008, 09:26
Ja Danke, sorry dass ich's nicht selbst gefunden habe

PeterP
18.06.2008, 00:00
Hallo Tochter,
am Anfang hattest Du geschrieben, es wurde festgestellt, das beim Vater die Blase infiltriert ist. Da müsste doch eigentlich das Hauptaugenmerk liegen. Wurde denn in der Zwischenzeit noch einmal eine Spiegelung vorgenommen?
Gruß Peter

Anonymous1
18.06.2008, 03:04
Hallo Tochter,
am Anfang hattest Du geschrieben, es wurde festgestellt, das beim Vater die Blase infiltriert ist. Da müsste doch eigentlich das Hauptaugenmerk liegen. Wurde denn in der Zwischenzeit noch einmal eine Spiegelung vorgenommen?
Gruß Peter

Hallo Peter,

damit war sicherlich nicht die Harnblase gemeint, sondern Infiltration der Samenbläschen. Da wurde wohl der Befund falsch verstanden und falsch wiedergegeben.

Gruß Dieter

Tochter-in-Sorge
18.06.2008, 08:31
Hallo Peter und Dieter,

ich denke auch, dass die Samenbläschen gemeint waren. Ich war selbst war nicht dabei, sondern meine Mutter, die - verständlicher Weise - ziemlich "von der Rolle war" - hatte von dem Arztgespräch berichtet.
Leider ist das alles ja auch schon lange her (nicht falsch verstehen, es ist ja toll, dass es meinem Vater ca. 7 Jahre nach der Diagnose so gut geht). Mir macht jetzt die schnelle PSA Verdopplungszeit solche Sorgen.

Ich habe noch eine andere Frage: kurz nach der Diagnose hatte ich alles an Informationen über PK aufgegriffen, was ich finden konnte. U.a. wurde im Vorgängerforum sehr die dreifache Hormonblockade und die Einnahme von Kurkuma empfohlen. Jetzt lese ich hier gar nicht mehr davon. Aber Kurkuma hat sich doch nicht als schädlich herausgestellt, oder? Mein Vater greift nämlich die Info von damals jetzt auf und nimmt jetzt Kurkuma.

Liebe Grüße

helmutS
18.06.2008, 20:38
Hallo Dieter,
danke für Deinen Hinweis.
habe heute bereits mit der SAB begonnen: Avodart 0,5 mg und Casodex 50 mg. PSA-Wert muß nun innerhalb von 2-3 Wochen fallen. Bei der SAB handelt es sich allerdings um eine experimentelle Therapie. Fällt das PSA nicht, muß ich dann aber ein LHRH-Analagon (z.B. Enantone) zusätzlich nehmen.
Habe mich erkundigt. Ein chirurgischer Eingriff im Anastomosenbereich ist nicht möglich. Weder laparoskopisch noch über den Damm. Sollte das PSA unter 1 ng/ml fallen, wäre aber vielleicht doch eine Bestrahlung denkbar. Mir wurde empfohlen, zuvor aber eine histologische Sicherung des Lokal-Rezidivs in der Prostata-Loge vornehmen zu lassen (ggf. mit einer MRT-gesteuerten Biopsie). Evtl. hat sich das Gewebe in den letzten 10 Jahren verändert!? Kann das sein und welche Auswirkungen könnte das auf die weitere Therapie haben??
Gruß
helmutS

Urologe
19.06.2008, 14:30
Hallo Dieter,
danke für Deinen Hinweis.
habe heute bereits mit der SAB begonnen: Avodart 0,5 mg und Casodex 50 mg. PSA-Wert muß nun innerhalb von 2-3 Wochen fallen. Bei der SAB handelt es sich allerdings um eine experimentelle Therapie. Fällt das PSA nicht, muß ich dann aber ein LHRH-Analagon (z.B. Enantone) zusätzlich nehmen.
helmutS

... in dieser Konstellation soll Casodex 150 mg genommen werden, sonst werden nur ca. 40% der Rezeptoren blockert.

Gruss
fs

Anonymous1
21.06.2008, 13:17
... in dieser Konstellation soll Casodex 150 mg genommen werden, sonst werden nur ca. 40% der Rezeptoren blockert.


Hallo Helmut,

das ist ein wichtiger Hinweis von fs, den sich eigentlich jeder Besitzer des Strum-Buches im Kapitel B22 notieren sollte, weil das nämlich dort nicht deutlich wird. Mit der Wiederzulassung von Casodex 150 ist ja praktisch automatisch wieder die Monotherapie mit Antiandrogen als Verordnungs-Möglichkeit bei den Urologen gelandet. Bei dieser Variante sollte man, falls der Urologe nicht von alleine damit kommt, diesen daran erinnern, dass eine präventive Bestrahlung gegen Gynäkomastie (http://de.wikipedia.org/wiki/Gyn%C3%A4komastie) nicht unangebracht ist.

Gruß Dieter

helmutS
22.06.2008, 20:40
Hallo Urologe fs,
hallo Dieter,
vielen Dank für den Hinweis. Wenn man sich die Gynäkomastie so anschaut kann einem ja angst und bange werden. Ist es dann nicht doch besser, 150 mg Casodex nur zur Prävention des flare-up zu nehmen und dann nach ca. 3 Wochen mit z.B. Enantone anzufangen. Kann man während der HB nicht mit 50 mg oder wenigstens nur 100 mg Casodex weitermachen?
Übrigens, habe den Tipp erhalten, dass man das Rezidiv im Anastomosenbereich evtl mit HIFU behandeln könnte. Wäre das überlegenswert, nachdem ein chirurgischer Eingriff nicht möglich ist und ich vor einer Bestrahlung doch große Bedenken habe? Oder wäre eine Kryotherapie für ein Rezidiv auch denkbar?
Mir ist klar, dass es keine Therapie ohne Nebenwirkungen gibt. Nur, ich stehe ich an einem kritischen Punkt und die Entscheidung bzgl. des weiteren Vorgehen ist für mich sehr wichtig.
Vielen Dank für jeden Ratschlag.
Gruß
helmut

Hallo Tochter-in-Sorge,
entschuldige, wenn ich diesen thread auch für mich nutze. Meine Situation passt wohl aber auch zu Deiner Frage, was macht man, wenn im PET/CT etwas gefunden wurde. Es sieht danach aus, dass man sich nur einer Strahlenbelastung aussetzt, ohne dass es eine echte therapeutische Konsequenz gibt.

helmutS
30.07.2008, 21:34
Hallo Urologe fs,
hallo Dieter,
habe mit der SAB am 18.06.08 begonnen. Die Einnahme von Casodex habe ich von zuerst 50 mg dann ab dem 27.06.08 auf 100 mg erhöht.
Das PSA ist von 2,52 ng/ml (letzter Wert vor Beginn der SAB) am 07.07.08 auf 0,493 ng/ml gefallen. Bei der zweiten Messung am 29.07.08 auf einen Wert von 0,094 ng/ml.
Es besteht deshalb wohl keine Notwendigkeit die Einnahme von Casodex auf 150 mg zu erhöhen?? Außerdem brauche ich wohl auch kein LHRH-Analagon zusätzlich??
Die Frage ist aber, wie lange sollte die SAB durchgeführt werden?
Grüße
Helmut