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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Interessante Krankengeschichte



Berntt
29.06.2008, 16:18
Hallo,

ich habe im Internet die erstaunliche Krankengeschichte eines fortgeschritten Prostatakrebses gefunden
PSA von 680 auf 5 innerhalb eines Jahres mit vorwiegend alternativen Mitteln und Nahrungsumstellung ( einschliesslich Strontiummischung).
Die Krankengeschichte erinnert etwas an die von HansiB

http://www.semmelweis.de/sanumpost/82/Wolf_Prostata_Ca.pdf

Gruss Berntt

Michael A.
29.06.2008, 23:17
Hallo Berntt,

der Patient hat 2 Trenantone Spritzen bekommen. Die werden ursächlich für den PSA Abfall verantwortlich sein. Nach dem absetzen ist der PSA- Wert wieder gestiegen.
Leider geht die Tabelle nur bis Mai 07 es währe Interessant zu wissen wie es weiter ging.

Gruß, Michael A.

BurgerH
30.06.2008, 08:02
Hallo,

ich habe im Internet die erstaunliche Krankengeschichte eines fortgeschritten Prostatakrebses gefunden
PSA von 680 auf 5 innerhalb eines Jahres mit vorwiegend alternativen Mitteln und Nahrungsumstellung ( einschliesslich Strontiummischung).
Die Krankengeschichte erinnert etwas an die von HansiB

http://www.semmelweis.de/sanumpost/82/Wolf_Prostata_Ca.pdf

Gruss Berntt

Der PSA-Abfall bei diesem Patienten wurde wohl hauptsächlich durch die Trenantone-Spritzen verursacht.

Hansjörg Burger
Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Rhein-Neckar e.V.

Urologe
30.06.2008, 16:45
... in der Tat wird man durch die Form der Darstellung "verscheissert" - entschuldigung für diesen Ausdruck.

Wir haben sehr wohl immer wieder einmal einzelne Männer deren PSA durch eine EINZIGE Spritze weit und lang fällt! Auch der Hinweis auf Ablehnung der OP ist Quatsch - kein Patient bekommt eine OP mit Knochenmetastasen!

Dann den Erfolg der "Bio-Photonen und anderen Therapeutika-Therapie" zuzuordnen ist eigentlich schon eine Frechheit - aber der Patient glaubt an die Wunder der alternativen Behandlung.

Man sieht sehr gut, das nach Ende der Hormontherapie (Trenantone wirkt ja durchaus über die drei Monate hinaus) unverzüglich die PSA wieder ansteigt.

Gruss
fs

HansiB
07.07.2008, 18:48
Hallo fs,

ich finde es unfair, wenn von der Schulmedizin, die oft kläglich bei PCa versagt, so auf Naturheilkunde und Alternativ-Therapien geprügelt wird. Besonders wenn der Betroffene, wie in dem Fall Georg, sich nicht wehren kann.

Sind wir Idioten, weil wir einen anderen Weg mit höchster L.Q. (Lebensqualität) versuchen zu gehen? Ich habe das Gefühl, damit erfolgreich zu sein.

Was spricht gegen die Ausschaltung jeglicher Angst? Wir kennen ja die dummen Sprüche von manchen Ärzten, wie z.B. „lassen Sie sich operieren sonst sind Sie in 2 Monaten tot“.
Empfehlenswert ist das Buchh von Tiziano Terzini „Noch eine Runde auf dem Karussell - vom Leben und Sterben“?

Was sagen Sie zur „Suche nach der Ursache des Krebsgeschehens“? Kennen Sie die Meinung von Prof. Popp? Wie beurteilen Sie diese?
Im Forum wurde schon darüber diskutiert.

Was spricht gegen die „Bewusstseinserweiterung und Selbstheilung des Körpers“? Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als die Schulmedizin.

Von meinen eigenen bescheidenen schulmedizinischen Hilfen und Enttäuschungen will ich gar nicht sprechen. Viele aus dem Forum kennen auch meine armseligen Erfahrungen damit.

8,5 Monate PKG ist natürlich keine ausreichende Zeit, um den Therapieerfolg zu beurteilen. Von Interesse wäre eine Erweiterung bis heute.

Ein PSA-Abfall mit nur 2 Trenantone auf 0,3 ist ja eine gute Entwicklung. In der gleichen Zeit ging bei mir mit einer 2HB der PSA nur auf 1,12 runter (unter bescheidener HP-Hilfe).

Der AP Abfall von 1721 auf 49 mit anscheinend nur Trenantone und seinen HP Hilfen, ohne Zometa ist doch erstaunlich. Interessant wäre ein Szinti zu dieser Zeit. Das interessiert die Schulmedizin meist auch nicht.

Der LDH-Abfall von 367 auf 226 nur mit Trenantone und den sonstigen Hilfen ist auch nicht zu übersehen - Leberwertverbesserungen ohne Medikation. CRP-Absenkung von 5,2 auf erstaunliche 0,3, nur naturheilkundlich ist fabelhaft.
Ich kenne diesbezüglich schulmedizinisch Therapierte, die würden bei diesen Werten jauchzen. Da werde ich sogar neidisch, mit nur <0,6 bzw. <1.

Die Ernährungsumstellung ist für einen „Anfänger“ vorbildlich. Dazu sollte die Schulmedizin auch nicht „nein“ sagen.
Strontium für die Knochenmetastasen anstatt Zometa, wurde auch schon im Forum besprochen. Wir haben nichts mehr von den anfänglichen Knochenschmerzen gelesen. Bekommen wir solche Verbesserungen auch durch die Schulmedizin? Vermutlich müssen wir das von unseren Heilpraktikern besorgen lassen und selbst bezahlen.

Wir wissen das 85% des Immunsystems im Darm sitzt – eine Darmsanierung ist hierfür eine sehr empfehlenswerte Hilfe. Gut wäre auch ein Lebensmittel-Allergietest (Typ 3), um allergische Reaktionen bestimmter Nahrungsmittel zu finden und zu eliminieren. Auch eine Schwermetallausleitung könnte sinnvoll sein. Die Schulmedizin hat kein Interesse an solchen Möglichkeiten. Sie „vergiftet“ lieber mit Medikamenten.

Soll er sich, wie auch vorgeschlagen, kastrieren lassen? Ich habe von einem 80-jährigen gehört, der so malträtiert wurde. Danach so gebrochen war und daraufhin bald verstarb.
Ein anderer Vorschlag war, eine vermutlich nicht lange funktionierende 3 HB-Therapie zu versuchen. Soll man ernsthaft bei diesem Fortschritt sich eine normale Chemo antun und damit seine LQ und das Immunsystem zerstören? Was kann einem hier schon schulmedizinisch geboten werden?

Ich kenne kaum eine PKG mit so einem Fortschritt und dem Erfolg, was zumindest die LQ angeht. Er hat durch seinen Unfall genug unter Therapien gelitten und wird dadurch zur Naturheilkunde gekommen sein.
Ich kenne viele, bei denen sich das PCa unter Therapie verschlechtert hat, sich Weichteilmetastasen gebildet haben, die Knochenmetastasen wachsen und auch Patienten mit Rezidiv und Metastasenbildung nach OP – und sie müssen kämpfen und es geht ihnen nicht gut dabei.
Auch viele SHG-Leiter sind dabei, die sich wirklich auskennen und Erfahrung haben. Mit negativer Chemo-Erfahrung und beendeter Reichlestudie… was dann? Wo bleibt da die schulmedizinische Hilfe?

Die Schulmedizin sollte froh sein über unsere selbst bezahlten Therapien und Hilfestellungen - da bleibt mehr übrig für Übertherapie, fruchtlose OP und unsinnige Bestrahlungen.

Meine Schulmediziner (Onko und Uro) interessierte es nicht, dass unter 2 HB, nach 8,5 Monaten der PSA kräftig anstieg und die 2 HB nicht mehr funktionierte. Seit dem therapiere ich mich, wie bekannt, selbst. Man kann sich nur auf sich selbst verlassen. Eventuell wäre ich sonst, wie einige frühere Forumsfreunde unter der Erde. Andere mit auch weiterem Fortschritt haben sich aus dem Forum stillschweigend verabschiedet, denen wird es kaum so gut gehen, wie mir mit meiner naturheilkundlichen und alternativmedizinischen Therapie.

Ich war am Sonntag 17 km am Bodensee wandern, am Montag habe ich 3,5 Stunden lang gewalkt, am Dienstag war ich 3,5 Stunden an der Solitude wandern und am Donnerstag stand eine Tageswanderung mit 15 km an. Samstags war ich bei einem Jazz-Konzert und am Sonntag bei „Carmen“ - das ist LQ. Dazu gehört nicht von Professor zu Professor zu wandern, um Therapien zu finden, die einem helfen sollen. In Frankfurt die Chemo, in Regensburg Chemo oder Reichlestudie, in Tübingen oder Freiburg interdisziplinäre Sprechstunde, das bleibt Georg und mir alles erspart und die Doktoren haben für andere Patienten Zeit.

Ich bin so „gesund“, dass die Techniker Krankenkasse meine erste beantragte Kur in meinem Leben ablehnt – und dass trotz meinem T4 und zunehmender Osteoporose. Ich werde die Kompetenz des medizinischen Dienstes für mein DNA-Zytometri-Problem anzweifeln und Widerspruch einlegen. Jeder Haustierkrebspatient der lokal therapiert wird hat die Reha bzw. / und Kurmöglichkeit. Ich mit meiner extremen Malignitätsverschlechterung schaue in die Röhre.

Gruß Konrad

Anonymous1
07.09.2008, 20:27
Hallo,

ich habe im Internet die erstaunliche Krankengeschichte eines fortgeschritten Prostatakrebses gefunden
PSA von 680 auf 5 innerhalb eines Jahres mit vorwiegend alternativen Mitteln und Nahrungsumstellung ( einschliesslich Strontiummischung).
Die Krankengeschichte erinnert etwas an die von HansiB

http://www.semmelweis.de/sanumpost/82/Wolf_Prostata_Ca.pdf

Gruss Berntt

Hallo Berntt,

in der angefügten Krankengeschichte kann man ablesen, dass der niedrigste PSA-Wert exakt nach 6 Monaten seit Beginn der ADT mit zwei Trenantone erreicht wurde. Er betrug bei diesem Nadir 0,3! Auch ich kann mir nichts anderes vorstellen. als dass dieses ein Ergebnis der Hormonspritzen war. Bei ausgeprägtem AAPK soll das nicht selten sein, sagte man mir. Natürlich ein tolles Ergebnis beim Ausgangswert von 680.

Gruß Dieter