PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gesundheit ist keine Ware!



RuStra
02.08.2008, 12:15
hallo Forum,

in dem Diskussionsfaden "Hausärzte wollen ihre Kassenzulassung abgeben", der von Februar bis April lief, leider in der Plauderecke, wo er nicht hingehört, wäre auch der folgende Hinweis angebracht.
Ich mache aber lieber einen neuen Faden auf, denn in dem alten ist es sonst zu unübersichtlich.

Unter dieser Adresse (http://www.droemer-knaur.de/magazin/Massenkundgebung+mit+Renate+Hartwig+im+Olympiastad ion.928634.html) findet sich:

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Massenkundgebung mit Renate Hartwig im Olympiastadion
Der Protest gegen die Zerstörung des Gesundheitswesens

Samstag, 07.06.2008, München, Olympiastadion. Renate Hartwig betritt die Bühne. Ihr gegenüber – circa 25.000 Menschen mit Transparenten und Spruchbändern. Die Großveranstaltung für den Protest gegen die Gesundheitsreform ist schon jetzt ein voller Erfolg. Renate Hartwig, Autorin von „Der verkaufte Patient“, hat für einen Tag das Olympiastadion gemietet und verfolgt dabei vor allem ein Ziel: den Schulterschluss zwischen Arzt und Patient, die Aufklärung der Bevölkerung über die Pläne der Gesundheitspolitik. Fachliche und moralische Unterstützung erhält sie auf der Bühne von Dr. Wolfgang Hoppenthaller, Vorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbands, Benediktinerpater Dr. Anselm Grün und Dr. Jürgen Arnhardt, Landarzt aus Höchstädt.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Auch dieses Video (http://www.lesungen.tv/wordpress/wp-content/uploads/web-tv/20_hartwig/hartwig.mov) ist sehr informativ.

Mich freut, dass dieser breite Protest klar eine Zielrichtung gegen die Privatisierung des Gesundheitssystems hat und dass hier gerade in der Zusammenführung von Hausärzten und Patienten eine falsche Konfrontation vermieden wird (bei der von Carola berichteten Veranstaltung in Nürnberg ging es ja ausschliesslich um die Reaktion der Hausärzte).

Am Beispiel des amerikanischen Konzerns Healthways mit seinen Call-Centern wird die Gefahr verdeutlicht, die ja nun schon länger durch neoliberale Einheits-Politik heraufbeschworen wurde.


Bleibt zu klären, wie wir als Krebs-Selbsthilfeverband politisch Stellung nehmen können und sollten.

Schönes Wochenende,
Rudolf