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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Software für PSA-Überwachung



Harro
14.08.2008, 17:51
Text gelöscht

WinfriedW
15.08.2008, 15:36
Eindrucksvoll zeigten auch seine Fallbeispiele, wie unter hormoneller Therapie von Zyklus zu Zyklus die Bösartigkeit des Prostatakarzinoms zunimmt, ...Wo ??

WW

Harro
15.08.2008, 21:49
Überfragt

Hallo, Winfried, gern würde ich Dir einen Hinweis geben. Nachdem ich den Informanten für jeden klar ersichtlich publiziert habe, wird es Dir sicher leicht fallen, entsprechende Anfragen direkt zu formulieren. Ich bin gern behilflich, möchte aber nicht für jeden individuellen Vorgang als Mittelsmann fungieren. Ich bitte höflich um Verständnis.

"Image ist eine maßgeschneiderte Zwangsjacke"
(Robert Lembke, deutscher Fernsehmoderator)

Gruß Hutschi

Wolfgang aus Berlin
01.12.2008, 20:04
Hallo Hutschi,

ich möchte das Thema der Software von Herrn Glättli noch einmal aufgreifen. Nach meinen Informationen ist es eine echte Innovation und könnte die Auswertung des PSA revolutionieren.

Anfang Juni habe ich Günter Feick auf Herrn Glättli hingewiesen. So kann auch der BPS diesen Ansatz verfolgen.

Weißt Du, wann die Doktorarbeit im Institut von Prof. Böcking abgeschlossen sein soll?

Viele Grüße an alle
Wolfgang

Harro
01.12.2008, 20:27
Willkommen Abstinenzler!!

Hallo, Wolfgang, schön, dass Du mal wieder von Deinen Naturerkundungen den Weg ins Forum gefunden hast. Gut, dass Du diesem Thread noch einmal Leben einhauchst. Ich werde mich unverzüglich um eine Antwort bemühen und hoffe, wenn Prof. Böcking nicht auf Vortragsreise ist, schon morgen berichten zu können.

"Man wirft den Großen oft vor, dass sie sehr viel Gutes hätten tun können, dass sie nicht getan haben. Sie könnten antworten: Bedenkt einmal das Böse, das wir hätten tun können und nicht getan haben"
(Georg Christoph Lichtenberg, deutscher Aphoristiker)

Gruß Hutschi

Friedhelm
01.12.2008, 21:13
Hallo Hutschi,

ich möchte das Thema der Software von Herrn Glättli noch einmal aufgreifen. Nach meinen Informationen ist es eine echte Innovation und könnte die Auswertung des PSA revolutionieren.



Ich kenne das Programm von Herrn Glättli ebenfalls und bin der Meinung, dass das eine tolle Sache ist!

vG

friedhelm

Harro
04.12.2008, 19:42
Stellungnahme

Hallo, Freunde dieses Forums, trotz immenser Beanspruchung hat Prof. Böcking es sich nicht nehmen lassen, zur derzeitigen Situation des von Wolfgang wieder aufgegriffenen Themas einer Software für die Überwachung des PSA ausführlich wie folgt zu berichten:

"Derzeit beginnt einer meiner Doktoranden damit, die prognostische Relevanz der DNA-Zytometrie, die bei uns für etwa 700 Patienten in den letzten Jahren durchgeführt worden ist, durch Korrelation mit dem Follow-up zu analysieren. Dazu wird er auch Ihnen demnächst gerne einen Fragebogen schicken, vielleicht den ersten, damit Sie uns bitte Ihre Meinung dazu sagen können. Das Ergebnis wird frühestens in einem Jahr vorliegen.

Für die Analyse der diagnostischen Relevanz der PSA-Watch-Software zur Stellung der Indikation für eine Biopsie oder Unterscheidung zwischen einem Regenerat oder einem Rezidiv habe ich noch kein fertiges Konzept. Dr. Bliemeisters Patienten kommen nicht dafür infrage, weil für diese keine Stanzbiopsien als Goldstandard zur Verfügung stehen. Die Ergebnisse der Feinnadelpunktion werden von der „mainstream-Wissenschaft“ wohl nicht zur Validierung der PSA-Watch-Software akzeptiert werden.

Die Patienten von Krankenhäusern kommen nicht infrage, weil für diese in der Regel kein Langzeit-Follow-up der PSA-Werte über mehrere Jahre vorliegt. Ideal wäre ein niedergelassener Urologe, der viele hundert Patienten mit und ohne Prostatakarzinom (aber auch mit Prostatitis) langjährig betreut hat, die unterschiedlich behandelt worden sind (hormonell, operativ oder strahlentherapeutisch). Der Urologe müsste Herrn Glättli die PSA-Werte über die Zeit und das Geburtsdatum mitteilen ohne Kenntnis der bioptischen Diagnosen. Die PSA-Watch-Software müsste dann das Vorliegen eines Prostatakarzinoms rechtzeitig zeigen, sodass die Indikation für eine Biopsie gestellt würde. Andererseits müssten unauffällige PSA-Verläufe auch das Nichtvorliegen eines Prostatakarzinoms anzeigen, was dann gelegentlich stanzbioptisch bestätigt worden sein sollte.

Ich habe aber in den vergangenen Monaten PSA-Watch-Analysen für alle von mir betreuten Patienten durchführen lassen. Dabei hat PSA-Watch immer plausible Ergebnisse geliefert und bei meiner Beratung wesentliche Dienste geleistet. Noch nie hat mich PSA-Watch bisher in die Irre geführt. Ich werde Herrn Glättli Montag oder Dienstag vor Weihnachten im Wallis persönlich zu einer längeren Unterredung treffen, und wir werden einen diesbezüglichen Plan schmieden.

Immerhin konnte ich zwischenzeitlich sicherstellen, dass mein Lehrstuhl ab 01.09.2009 nach meiner Emeritierung wieder besetzt wird. Ich denke, dass meine Nachfolger die Tradition der feinnadelbioptischen, zytologischen Diagnose an der Prostata ebenso fortsetzen werden wie die diagnostische DNA-Bildzytometrie.

Finden Sie bitte als Anlage eine Broschüre über das von uns maßgeblich mit entwickelte Diagnosesystem MotiCyte-DNA sowie zwei Zeitungsartikel über unseren diesbezüglichen MEDICA-Auftritt.
Die Software von Herrn Glättli wird nicht käuflich erwerbbar sein. Aber ich bemühe mich um Konstruktionen, damit sie im Internet für Ärzte gegen Entgelt benutzbar wird."

Mit den besten Grüßen

(Univ.-Prof. Dr. A. Böcking)

Univ.-Prof. Dr. med. A. Böcking
Institut für Cytopathologie
Moorenstr. 5
D-40225 Düsseldorf
Tel.: +49-211-811 83 46
Fax.: +49-211-811 84 02

P.S.: Die zwei Zeitungsberichte werde ich separat einstellen.

"Das Greisenalter, das alle zu erreichen wünschen, klagen alle an, wenn sie es erreicht haben"
(Marcus Tullius Cicero)

Gruß Hutschi

Wolfgang aus Berlin
04.12.2008, 20:37
Hallo Hutschi,

das hört sich gut an, auch wenn das später etwas kosten wird. Ich werde mal in den nächsten Tagen Informationsmaterial zum Programm in das Forum stellen. Die Erlaubnis habe ich, bloß keine Möglichkeit, Grafiken einzustellen.

Viele Grüße
Wolfgang

Harro
04.12.2008, 20:53
Grafiken einstellen

Hallo, Wolfgang, unser ehemaliges AK-Mitglied Heribert kann Dir sicher behilflich sein, um Grafiken ins Forums einzustellen. Auch ich war Heriberts einigermaßen gelehriger Schüler.

"Männer sprechen im Durchschnitt um die 25 000 Wörter pro Tag und Frauen etwa 30 000. Das Dumme ist nur, dass ich abends, wenn ich nach Hause komme, meine 25 000 Wörter schon vergeben habe, während meine Frau mit ihren 30 000 noch anfängt"
(Michael Collins, amerikanischer Astronaut)

Gruß Hutschi

Harro
05.12.2008, 06:17
Veröffentlichung

Hier (http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/duesseldorf/2008/11/23/news-93035085/detail.html) ein Bericht über das oben erwähnte neue Diagnose-System.

"Wären wir frei an Fehlern, würde es uns gewiss nicht so viel Vergnügen bereiten, sie bei anderen festzustellen"
(Horaz)

Gruß Hutschi

Harro
06.12.2008, 14:19
Text gelöscht

Harro
08.12.2008, 17:35
Genehmigung liegt vor

Der Hersteller des neuen Diagnoseverfahrens MotiCyte-Multi hat mir schriftlich bestätigt, dass ich die mir von Prof. Böcking als E-Mail-Anhang übermittelte Broschüre hier (http://www.knittkuhl.com/pdf/broschuere.pdf) publizieren darf.

"Wissen ist ein Schatz, der seinen Besitzer überall hin begleitet"
(Aus China)

Gruß Hutschi