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HWLPORTA
21.08.2008, 16:58
Hallo Herbertina, liebe Mitstreiter,

Es wurde die Frage aufgeworfen, ob die Verwendung von flüssigem Granatapfelelixier (GAE) oder von Granacor-Kapseln besser sei. Hierzu hatte Herbertina an den Hersteller entsprechende Fragen gerichtet, die von einer Mitarbeiterin des Unternehmens beantwortet wurden. Diese Antwort war in der Tat unbefriedigend. Ich habe deshalb die Fragen sinngemäß einem mit dem Thema vertrauten Mediziner gestellt. Aus den Ausführungen in der einschlägigen Veröffentlichung < Der Granatapfel > (s.u.) und seiner Antwort konnte folgendes entnommen werden.

< Zu der Popularität des Granatapfels hat sicherlich beigetragen, dass zu kaum einer anderen Frucht in den letzten Jahren mehr positive wissenschaftliche Untersuchungen veröffentlicht worden sind. Weit über 200 Publikationen mit Peer Review sind bislang erschienen. In Zellkulturen, am lebenden Organismus und in klinischen Studien bewies der Granatapfelsaft eine überzeugende Wirkung gegen freie Radikale, Entzündungsprozesse sowie arteriosklerotische Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der auch für Diabetiker gesunde Saft verbessert deutlich die Durchblutung des Herzmuskels bei Patienten mit Koronarer Herzkrankheit und reduziert nachweislich Ablagerungen und Verkalkungen in der Halsschlagader. Granatapfelsaft hemmt Entzündungsprozesse, senkt den Blutdruck, beugt dem Alterungsprozess vor und verlangsamt das Fortschreiten von Alzheimer-Demenz.

Andere Studien wiesen dem Granatapfelsaft eine ausgeprägte wachstumshemmende Wirkung bei Prostata-, Lungen-, Darm-, Haut- und Brustkrebs nach. In der Krebsbekämpfung zeigen Granatapfelsaft und fermentierte Granatapfelsaftessenzen eine deutlich höhere Wirksamkeit als isolierte Verbindungen wie Punicalagin, Ellagsäure oder handelsübliche tanninreiche Granatapfel-Extrakte in Kapseln >.

Mein Fazit: Flüssiges Granatapfelelixier wirkt weitgehend universell auf viele Krankheitsbilder, ist teilfermentiert mit guter Bioverträglichkeit und enthält weitere Zusätze wie Extrakte aus GA-Blüten und -Blättern, Aroniasaft, Vitamine und Spurenelemente. Somit wirkt GAE auch, aber nicht spezifisch auf das PCa, wie die bekannte Studie von Allan Pantuck 2005 über die 4-fache PSAVz zeigt.

Granacor als Kapseln mit gefriergetrocknetem (d.h. stark konzentriertem) Granatapfelmuttersaft, (4 Kapseln = 440 mg) ist vorzugsweise für die Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gedacht (Name GranaCOR) und wirkt mit Selen und Vitamin D+E auch auf bestimmte Krebsarten, darunter auf das PCa.

Mein Fazit: Granacor-Kapseln sind vorzugsweise zu Prävention von Herz-
Kreislauf-Erkrankungen gedacht,können aber auch wegen des hohen Polyphenolgehaltes, wegen Selen, Vitamin D und E bei PCa wirksam sein.

Diese Fragen, was für PCa-Betroffene besser geeignet ist, Granatapfelelixier oder Granacor, dürften in Kürze nicht mehr von Bedeutung sein. Denn wie ich aus sicherer Quelle erfahre, kommt etwa Mitte September 2008 eine speziell für PCa-Kranke entwickelte Granatapfelkapsel mit fermentierten, gefriergetrockneten Granatapfelpolyphenolen und spezifischen Zusätzen auf den Markt.

Quelle: Der Granatapfel - Fach-Ratgeber für wirkungsvolle Ernährungstherapie für Herz, Gefäße, Prostata und allgemeine Zellgesundheit. Hrg. : Natürlich Gesund e.V. 65326 Aarbergen

Freundliche Grüße
HWL