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lively64
07.07.2006, 08:02
Ich bin 71 Jahre alt, treibe etwas Sport und fühle mich rundum gesund. 1991 wurde im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung ein PSA-Wert von 8.4 ng/ml festgestellt. Draufhin wurde jedes Jahr der Wert gemessen, der bis 2004 zwischen 4,8 und 12,4 ng/ml schwankte. Im Nov. 2004 wurde eine Biopsie mit 6 Gewebszylindern vorgenommen. Ergebnis: Kein Anhalt für Malignität. Chronische Prostatitis. Im April 2006 wurde erneut eine Biopsie vorgenommen, diesmal mit 10 Gewebszylindern. Beurteilung:9. Prostatazylinder links apikal lateral: mäßig differenziertes Prostatakarzinom mit etwa 60 % Befall mit geringer bis mäßiger Kernanaplasie. Malignitätsgrad II/ Gleason pattern 3a.3b: Score 6.
Mein Urologe empfiehlt A) Totale Entfernung der Prostata. B) Dreifach Behandlung bestehend aus einer OP-Schälung der Hoden. Anschließend 14 Tage Krankenhaus wegen Chemo-Therapie. Danach 6 Wochen tägliche Bestrahlung in Landshut. Durch Gespräche mit anderen Urologen wurde mir aufgrund meiner Biopsie-Werte die Brachytherapie empfohlen. Meine Frage ist nun: Wer hat diese Brachytherapie bereits an sich vornehmen lassen und kann mir Vor- und Nachteile berichten? Oder welche andere Methode ist bei diesen Biopsiewerten empfehlenswert? Danke schon mal für Eure Hilfe!<O:p></O:p>

Hajoke
07.07.2006, 15:24
Hallo lively64,
auch ich würde Dir, wenn der PSA-Wert unter 10, die Prostata unter 50 ccm, der Gleason-Wert unter 7 ,das Tumorstadium max. T2a ist und nur 1 Stanze von 10 positiv war, zur Brachy-Seedsimplantation raten, die heute sogar ambulant in max.2 Stunden erfolgreich durchgeführt werden kann.
Melde Dich per e-Mail, wenn Du einen guten Operateur finden willst. Ich bin 72 und habe die Seeds jetzt 30 Monate in mir.
Gruß
Hajoke