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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : PSA Stagnation unter Chemo



Hans-W.
24.09.2008, 15:10
Hallo Forum,
ich habe seit März/08 9 Taxo Chemos hinter mir, mein PSA stagniert bei 39-42ng/ml seit den letzten 2 Infusionen. Wer hat ähnliche Erfahrungen und welche Strategien haben geholfen?
Grüße,
Hans-W.

HansiB
24.09.2008, 17:03
Hallo lieber Hans,

du kennst meine Erfahrungen. Eine PSA Absenkung unter Chemo, ist schon ein Erfolg. Wir kennen steigenden PSA unter Chemo in höheren "Regionen". Ich würde (eigentlich nicht) vor einer Chemo Erneuerung bzw. Umstellung einen Chemosensitivtest machen lassen. Ich hoffe deine "Nebenwirkungen" Vergiftungen sind erträglich. Die Chemoiker sollte dir helfen.

Auch Rudolf hat dazu geraten, mir glaubt ja niemand was.

Viel Erfolg, Konrad

Hans-W.
25.09.2008, 15:45
Hallo Konrad,
ich danke Dir und den zahlreichen anderen Forumsteilnehmern, die mir geantwortet haben, anscheinend haben die anderen von mir Angesprochenen die Chemo nicht überlebt oder dadurch ihre Finger verloren und können deswegen nicht antworten. Deinem Tip, die Chemosensivität zu überprüfen werde ich nachgehen. Mein Onko hält sich, was Alternativen betrifft, sehr bedeckt. Meine Nebenwirkungen sind die üblichen. Stark zunehmend ist mein Zynismus. Ob das auch eine Nebenwirkung ist?
Alles Gute,
Hans-W.

Nicola
25.09.2008, 22:29
Hallo Hans,

habe ich nicht richtig gelesen? Wieso musstest Du Chemo machen? Habe ich in Deinem Profil irgendwelche Auffälligkeiten übersehen?
Bin Dir dankbar, wenn Du mir das netterweise erkären könntest.

Ich danke Dir :-)

Nicola

Hans-W.
29.09.2008, 08:14
Hallo Hans,

habe ich nicht richtig gelesen? Wieso musstest Du Chemo machen? Habe ich in Deinem Profil irgendwelche Auffälligkeiten übersehen?
Bin Dir dankbar, wenn Du mir das netterweise erkären könntest.

Ich danke Dir :-)

Nicola

Hallo Nicola,
Die Verdopplungszeit von 4 Wochen auf den PSA Wert von 78ng/ml hat mich dazu bewegt, die Chemotherapie anzufangen. Ich hatte mir damals eine 2te Meinung von Prof. Heidenreich/Uni Köln/(Uroonkologe) eingeholt. Er bestätigte die Meinung meines Onkologen als die derzeit beste Strategie.
Gruß,
Hans-W.

JochenM
29.09.2008, 11:17
Lieber Hans-W.,
mein Mann hatte 10 Zyklen Taxotere und ist am Ende mit dem gleichen PSA-Wert aus der Chemo rausgegangen, wie er begonnen hatte. Dazwischen lag eine Berg- und Talfahrt. Ein PET nach der Chemo ergab, dass sich die Knochenmetastasen in keinster Weise hatten beeindrucken lassen, sondern genauso aktiv waren, wie vor der Chemo. Wir hatten also keinen Erfolg, was den PSA-Rückgang betrifft bzw. haben auch keinen Stillstand erreicht. Für manche Ärzte ist ja auch eine Stagnation bereits ein Erfolg. Ich drück' Dir die Daumen!
Petra

Hans-W.
29.09.2008, 13:56
Liebe Petra,
danke fürs Daumendrücken!!! Ich werde am 13 Oktober eine neue Strategie mit meinem Onko besprechen. Vit. D und Estradurin sind u.a. im Gespräch. Wie geht es denn mit deinem Mann jetzt weiter?

JochenM
02.10.2008, 12:41
Lieber Hans-W.,
wie es bei uns jetzt weiter geht, kann ich momentan noch nicht sagen. Mein Mann hat momentan starke Schmerzen durch die Metastasen. Nächste Woche geht er wieder in die Klinik und unsere erste Priorität ist, dass er schmerzfrei wird. Alles andere muss man dann sehen.
Wünsche Dir viel Erfolg für eine neue Therapie.
Petra