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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schnell steigende PSA Werte 5 Jahre nach Ende der DHB



Hermann-Josef
24.10.2008, 12:04
Liebe Mitstreiter,
5 Jahre nach Ende der DHB entwickelt sich der PSA Wert seit 1 Jahr doch viel stärker, als ich dies gehofft habe. Mein Ausgangswert im Mai 2002 war
7,50, T 2 a und mein Gleason 3 + 3 ( nur Erstmeinung). Siehe auch mein komplettes Profil.
Trotz Einnahme von Finasterid ( seit September 08 Avodart statt Finasterid), 1 Tabl. Selen 100, 1 Löffel Granatapfelsaft-Elexier, Wikuto und ansonsten gesunder Lebensweise steigt der PSA Wert doch stärker, als ich dies erwartet habe und obwohl ich mich körperlich sehr gut fühle und mein URO bei den 3-monatigen Fühlproben keine Verhärtungen feststellen kann. Nur der Testo-Wert macht schon mal Auf- und Ab-Bewegungen.
Seit etwa 1 Jahr ist der PSA- Wert wie folgt gestiegen:

06/07 PSA 3,90 Testo 3,52
09/07 4,08 3,53
12/07 4,11 3,90
03/08 4,38 4,55
06/08 4,90 3,01
09/08 5,68 4,68 gemessen 08.09.08
10/08 5,99 5,61 gemessen 17.10.08

War die Umstellung von Finasterid auf Avodart richtig?
Was kann ich machen? Ein Teil des antiogenen Cocktails, wie bei Leibowitz beschrieben, ist vermutlich mit meinem URO nicht zu machen.
Für evtl Antworten bin ich sehr dankbar.

Freundliche Grüsse
Hermann-Josef

Michael A.
24.10.2008, 15:27
Hallo Hermann-Josef,

sind die PSA Werte die Du angegeben hast schon verdoppelt? Wenn nicht bist Du schon bei über 10ng/ml angelangt. Das ist höher als Dein Ausgangswert.
Wenn Du gute Nerven hast könntest Du versuchen mit einer Ernährungsumstellung die
Verdoppelungszeiten des PSA Wertes zu verlängern. Am besten kein rotes Fleisch viel
Obst und Gemüse aus der Gattung der Kreuzblütler ( Broccolie, Blumenkohl, Rettich
Radieschen, Kohlrabie usw.) 3 x die Woche Seefisch und ca 30ml Granatapfel-Elixier tägl.
Sollte der PSA Wert danach weiter so schnell steigen würde ich folgendes machen:
Entweder eine zweite Runde der DHB aber ohne Cassodex sondern. mit Ketoconazol,
oder eine Bestrahlung am besten IMRT. Diese Bestrahlung haben schon einige die im
Forum Aktiv sind nach der DHB Erfolgreich machen lassen.

Ich Wünsche Dir die richtige Entscheidung und alles Gute, Michael A.

Hermann-Josef
24.10.2008, 18:15
Hallo Michael A.,

die Werte sind nicht verdoppelt. Wenn ich also annehme, dass unter Finasterid oder Avodart der Wert verdoppelt werden muss, bin ich tatsächlich bei 12.

Andererseits habe ich noch im Kopf dass Dr. fs. vor Jahren in einem Beitrag einen Ansatz gebracht hat, bis zu dem nach einer DHB der PSA-Wert *steigen kann.

Die Hälfte des Ausgangswertes plus/minus 2. Das würde bei meinem Ausgangswert von 7,50 einen PSA-Wert von 3,75 bis 5,75 bedeuten, den ich gerade überschritten habe. Auf jeden Fall muss ich etwas unternehmen.

Vielen Dank für Deine Antwort.

Hermann-Josef

Heribert
24.10.2008, 18:32
Hallo Hermann-Josef,
nach Deinem Profil hast Du damals den Medikamentösen Weg wissend genommen, dass er nicht heilend wirkt. Inwieweit noch eine Strahlentherapie oder evtl. eine chir. Möglichkeit besteht, würde ich in der Urologischen-Uni-Klinik Düsseldorf (UKD) (http://www.uniklinik-duesseldorf.de/urologie)abklären lassen. Die Klinik hat einen neuen kompetenten Chef, der Dir mit Sicherheit weiter helfen kann. Dort sind auch alle modernen, technischen Möglichkeiten gegeben, Ausbreitungen zu erkennen oder auszuschließen.

Viel Glück und herzliche Grüße
Heribert

Hermann-Josef
01.12.2008, 12:40
Liebe Mitstreiter,
heute habe ich meinen neuesten PSA Wert ( Untersuchung am 25.11.08) erhalten. Zum 1. Mal ist der Wert nicht gestiegen, sondern auf 5,39 gefallen. Testosteron 3,76 . Hoffentlich bleibt der Wert stabil.

Gleichzeitig hatte ich heute ein lang schon terminiertes Gespräch mit dem urologischen Chefarzt des Krankenhauses unserer Stadt. ( Ich hätte zwar lieber die Uni Klinik im benachbarten Düsseldorf zum Gespräch aufgesucht, doch mein Uro hatte mich schon tel. angekündigt und ich möchte es nicht mit ihm verderben.) Der Chefarzt empfahl mir auf jeden Fall vor neuen Therapiemaßnahmen eine neue Gewebeprobe zu machen, weil die 1. Probe schon 6 1/2 Jahre alt sei und es in der Zwischenzeit alleine durch die DHB Veränderungen gegeben hat. Auf meine Frage, ob dies durch durch Feinnadel-Methode geschehen würde, antwortete er mir, dass dies eine Stanzbiobsie sei und diese würde durch den Damm bei voller Narkose gemacht.
Da ich nicht sicher bin, ob ich dies machen soll, habe ich mir Bedenkzeit erbeten.

Was ist der Unterschied zwischen der Stanzbiopsie und der Feinnadelbiopsie?
Erhält man in beiden Fällen aussagefähige Befunde?
Danke für evtl. Antworten.

Hermann-Josef

Heribert
01.12.2008, 12:50
Hallo Hermann-Josef,
die Stanzbiopsie durch den Damm ist eine sterile Methode, an das Areal des möglichen Tumors heran zu kommen. Insofern ist sie der FNAB, die durch den Enddarm erfolgen würde, vorzuziehen. Die Wahrscheinlichkeit tumoröses Gewebe zu finden ist bei beiden Methoden gleichgut oder -schlecht.
Viele Grüße
Heribert

Jaochim
29.01.2009, 22:39
Liebe Mitstreiter,
heute habe ich meinen neuesten PSA Wert ( Untersuchung am 25.11.08) erhalten. Zum 1. Mal ist der Wert nicht gestiegen, sondern auf 5,39 gefallen. Testosteron 3,76 . Hoffentlich bleibt der Wert stabil.

Gleichzeitig hatte ich heute ein lang schon terminiertes Gespräch mit dem urologischen Chefarzt des Krankenhauses unserer Stadt. ( Ich hätte zwar lieber die Uni Klinik im benachbarten Düsseldorf zum Gespräch aufgesucht, doch mein Uro hatte mich schon tel. angekündigt und ich möchte es nicht mit ihm verderben.) Der Chefarzt empfahl mir auf jeden Fall vor neuen Therapiemaßnahmen eine neue Gewebeprobe zu machen, weil die 1. Probe schon 6 1/2 Jahre alt sei und es in der Zwischenzeit alleine durch die DHB Veränderungen gegeben hat. Auf meine Frage, ob dies durch durch Feinnadel-Methode geschehen würde, antwortete er mir, dass dies eine Stanzbiobsie sei und diese würde durch den Damm bei voller Narkose gemacht.
Da ich nicht sicher bin, ob ich dies machen soll, habe ich mir Bedenkzeit erbeten.

Was ist der Unterschied zwischen der Stanzbiopsie und der Feinnadelbiopsie?
Erhält man in beiden Fällen aussagefähige Befunde?
Danke für evtl. Antworten.

Hermann-Josef
Warum holst Du nicht "einfach" eine zweitmeinung ein?
j.

Hermann-Josef
31.01.2009, 11:22
Hallo Joachim,
danke für Deine Nachricht. In 2 Wochen habe ich meinen nächsten 3-Monatstermin bei meinem Urologen. Je nachdem wie sich mein PSA-Wert entwickelt hat ( zuletzt ist er ja zum ersten Mal in den ganzen Jahren gefallen), werde ich ein Zweitgespräch mit einer anderen Klinik führen.
Sollte der Wert stabil bleiben unternehme ich im Moment nichts.
Auch ein zwischenzeitliches Gespräch bei Herrn Prof. Beuth, Uni Köln für Naturheilkundliche Verfahren hat mich darin bestärkt im Moment nichts Weiteres zu tun. Außer gesunder Ernährung, viel Obst, Sport, der von mir zusätzlich genommenen Zusatzernährung wie Curcuma mit Tomatensaft ( WIKUTO), Selen und
Granatapfelsaft-Elexier, ein ausgeglichenes Familienleben sei nichts Weiteres nötig.
Wichtig sei, so sagte er, daß das Imunsystem in Ordnung sei.
So hoffe ich auf weitere günstige Werte.
Herzliche Grüsse
Hermann-Josef