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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Prostatakrebs als Berufskrankheit?



Stefan B
03.02.2009, 16:29
Hallo an Alle,

ich arbeite seit 30 Jahren im Werkzeugbau (mit Schleiferei) wo hauptsächlich Hartmetall verarbeitet wird. Im Hartmetall ist Cobalt enthalten, welches als krebserzeugend eingestuft wird.
Habe ich eine Chance meine Krebserkrankung als Berufskrankheit anerkannt zu bekommen?
Wer kennt sich von Euch hier aus.

Für ein paar Tipps wäre ich sehr dankbar.

Gruß, Stefan

Heribert
03.02.2009, 16:50
Hallo Stefan,
zunächst einmal kannst Du Dich auf dieser Seite (http://arbmed.med.uni-rostock.de/bkvo/bekvo.htm) etwas schlau machen.
Im Grunde findest Du dort alle Vorschriften und Grundlagen nach der Brufskrankheitenverordnung. Ich selbst war zwar in grauer Vorzeit als arbeitsmedizinischer Assistent tätig, habe aber keine Kenntnis diese spezielle Frage betreffend.
Grundsätzlich sollte es aber schwer sein eine Verbindung zwischen Kobaldstäube und Prostatakrebs zu konstruieren. Kontaktekzeme der Haut die zur Berufsunfähigkeit geführt haben, sind mir in diesem Zusammenhang bekannt.
Wohl gemerkt, bei dem Thema bin ich sicher nicht mehr auf dem neuesten Stand, aber von der Logik her würde ich eher keinen Zusammenhang sehen.

Herzliche Grüße
Heribert