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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Knochendichtemessung



Hans (GL)
20.07.2006, 17:09
Ich habe von meinem Urologen einen Überweisungschein für die Orthopädie mit dem Auftrag der "Knochendichtemessung bei Prostatakarzinom vor geplanter antiandrogener Therapie". Als Behandlungsform ist Kurativ angekreuzt.

Die orthopädische Praxis eröffnet mir, daß diese Leistung keine Kassenleistung ist, sondern selber zu zahlen ist.

Könntet Ihr mir bitte sagen, ob diese Aussage stimmt bzw. wie ich zur Bezahlung durch die Kasse (gesetzlich) komme.

Vielen Dank

Hans

fstlev
20.07.2006, 17:37
Hallo Hans,

Aber verzichte nicht auf die Messung, nur dann kennt man die Ausgangssituation vor der Therapie und kann falls notwendig schon prohylaktisch etwas unternehmen.
Gruß
fstlev

Urologe
20.07.2006, 20:14
Hallo

früher war die Knochendichtemessung Kassenleistung. Dann wurde diese Untersuchung unbedacht auf breiter Front eingesetzt von gewissen Kollegen.

Die Reaktion darauf war, diese Untersuchung aus dem Kassenkatalog zu streichen - Ausnahme, es ist schon eine pathologische Fraktur auf Grund der Osteoporose eingetreten - also medizinisch gesehen zu spät; dann, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

Gruss
fs

Hans-W.
21.07.2006, 14:26
Es ist wichtig, eine DXA Knochendichte Messung zu machen, das ist derzeit die zuverlässigste Methode. Manche Praxen haben andere Geräte, die zwar billiger sind, aber keine guten Daten liefern. Eine 2. Messung soll ca. 1 Jahr mit dem gleichen Gerät wie bei der Erstmessung gemacht werden um einen korrekten Vergleich zu haben. Sport und Ernährung können als aktive Eigenbehandlung sehr viel helfen. Wir geben sehr viel für Urlaub etc. aus und sollten uns nicht über so etwas aufregen.
Gruß,
Hans-W.

HansiB
24.07.2006, 17:49
Was wollt Ihr denn noch alles von den Kassen als kurative Leistung bezahlt bekommen? Wobei das wirklich Peanuts sind, im Vergleich zu den Kosten, die sonst schon so angefallen sind. Nicht einmal bei mir, mit sehr umfangreichen Metastasen, wurde vor Beginn der HB eine Knochendichtemessung gemacht. Damals waren die Knochen vermutlich schon osteoporös.
Nach 16 Monaten HB habe ich auf eigene Kosten, vom Hausarzt verschrieben, eine QCT vornehmen lassen. Diese Knochendichtemessung ist für PK-Patienten mit Metastasen die geeignete Untersuchungsmethode (laut Studien und Diskussionen - siehe altes Forum). Wie zu vermuten war, war die Osteoporose schon sehr weit fortgeschritten. Wenn ich in Zukunft wieder messen lassen will, aufgrund der sklerotisierten osteoblastischen Filiae werden evt. keine Bereiche der Wirbelkörper ausgemessen werden können, aber dann kann ich ja die von, f.s. empfohlene Methode vornehmen lassen.





...nach erheblichen Beschwerden....

Wie waren denn diese Beschwerden? Und wie war der Osteoporose-Befund? Wenn Du nichts für eine neue Messung nach Therapie (was sinnvoll wäre) zahlen willst, wirst Du keine bekommen.

fstlev
11.08.2006, 14:09
Hallo HansiB