PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : BPS Deutschlandtour 13.-22.09.2006 - Werden Sie Gastfahrer ...



Holger
21.07.2006, 11:17
http://www.prostatakrebs-bps.de/images/stories/tour2006/logo150.gif
Die Endgültige Route steht fest – acht Städte in zehn Tagen

Unter dem Motto „Sport gegen Krebs“ treten die 15 Fahrer des „Hauptfeldes“ in die Pedale, darunter Günter Meusel von der BPS-Selbsthilfegruppe Prostatakrebs Verden. Insgesamt sind es über 900 Kilometer, die die Teilnehmer in zehn Tagen bewältigen wollen.

Der BPS-Vorstand freut sich über weitere Fahrer. Interessenten wenden sich bitte an die BPS-Geschäftsstelle (05108/ 92 66 46 oder<SCRIPT language=JavaScript type=text/javascript><!--var prefix = 'ma' + 'il' + 'to';var path = 'hr' + 'ef' + '=';var addy87067 = 'info' + '@' + 'prostatakrebs-bps' + '.' + 'de';var addy_text87067 = 'info' + '@' + 'prostatakrebs-bps' + '.' + 'de';document.write( '' + addy_text87067 + ' (http://forum.prostatakrebs-bps.de/)' );//--></SCRIPT> info@prostatakrebs-bps.de (info@prostatakrebs-bps.de)<NOSCRIPT>Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots gesch&uumltzt, Sie m&uumlssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen k&oumlnnen</NOSCRIPT>). Eine vorherige Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

Nähere Informationen zum Event gibt es unter
http://www.prostatakrebs-bps.de/index.php?option=com_content&task=view&id=257

RuStra
26.08.2006, 23:05
Ich habe die Flyer u. Poster zu dieser Aktion zugeschickt bekommen,
von einer Agentur (www.mediaconcept.de), die wohl von AstraZeneca beaufragt wurde. Bevor ich anfange darüber zu rätselraten, was ich mit dieser Pharma-BPS-Mischung anfange, hier der Text des Flyers:

Prostatakrebs
Vorbeugen, Erkennen, Behandeln

In Deutschland wird pro Jahr bei 40.000 Männern ein Prostatakarzinom festgestellt. In seiner Prävalenzrate rangiert dieser Tumor inzwischen vor Lungenkrebs auf Platz 1 und fordert jährlich trotz exzellenter Heilungschancen immer noch ca. 11.000 Todesopfer (1). Daher ist es ein besonderes Anliegen des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS), über den Stellenwert der Vorsorgeuntersuchung aufzuklären, aber darüber hinaus auch über Behandlungsmöglichkeiten und den Umgang mit der Krankheit. Ziel der Deutschlandtour 2006 ist es, Betroffene und deren Angehörige auf die Erkrankung und mögliche Therapieoptionen hinzuweisen, damit Entscheidungen bewusst gefällt werden können. Dank der Unterstützung durch AstraZeneca, einem der führenden Arzneimittelhersteller auf dem Gebiet der Onkologie, wurde die Realisierung möglich. Am 14. September startet eine Gruppe von 15 Stammfahrern die Tour. Bis zum 22. September fahren die „radelnden Botschafter“ von Bad Reichenhall bis nach Hamburg und tragen dabei eine Botschaft des BPS quer durch Deutschland. Wolfgang Petter, Vorsitzender des BPS, wird die Botschaft an Professor Dieter Jocham, dem Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Urologie, am 23. September im Congress Centrum Hamburg übergeben. Fachärzte werden darin aufgefordert, eine patientenorientierte Krebsversorgung zu etablieren, sich für eine seriöse PSA-basierte Prostatakrebs-Früherkennung und eine optimale Behandlung, die Übertherapie vermeidet, einzusetzen sowie interdisziplinäre onkologische Kompetenzzentren zu schaffen.

Je nachdem, in welchem Stadium der Prostatakrebs entdeckt wird, bieten sich unterschiedliche Behandlungsverfahren an. Bei günstigen Voraussetzungen und ausreichender Lebenserwartung ist eine Heilung durch operative Entfernung der Prostata (radikale Prostatektomie) oder eine Strahlentherapie möglich. Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Beginn dieser Massnahmen unter „aktiver Überwachung“ verzögert werden, um deren Nebenwirkungen möglichst lange zu vermeiden. Hat der Krebs bereits die Prostatakapsel durchbrochen, sind die Aussichten ungünstiger und es besteht die Gefahr, dass Krebszellen zurückbleiben und die Erkrankung nach einigen Jahren erneut ausbricht.

Das männliche Sexualhormon Testosteron fördert das Prostatakrebswachstum, als giesse man Öl ins Feuer (2, 3). Mann kann diesen Krebs daher durch Testosteronentzug eindämmen. Heute werden dazu i.d.R. nicht mehr die Hoden entfernt, sondern sog. LHRH-Analoga mit Hilfe einer Spritze verabreicht. Sie stoppen die Produktion von Testosteron in den Hoden medikamentös (Hormontherapie). Aber Testosteron ist für den Mann ausserordentlich wichtig. Muskeln, Knochen und Potenz werden durch seinen Einfluss gestärkt. Mittlerweile stehen in Tablettenform auch sog. „nichtsteroidale Antiandrogene“ zur Verfügung, die nicht das wertvolle Hormon selbst, sondern nur seine unheilvolle Wirkung in den Krebszellen ausschalten. In frühen Stadien, so haben Daten aus einzelnen Studien (*) gezeigt, kann die Hormontherapie die Operation oder Bestrahlung ergänzen (sog. Adjuvante Hormontherapie) und die Gefahr eines späteren Rückfalls vermindern. In späten Stadien, in denen keine Heilung mehr möglich ist, kann sie den Krebs lange Zeit im Zaum halten. Bei Metastasen bietet sich eine Kombination der beiden Wirkprinzipien an („Maximale Androgenblockade“) (4).

Die Chancen auf Heilung bei einer Früherkennung sind unter guten Voraussetzungen und engagierter Mitarbeit des Patienten ausgezeichnet. Daher: Gehen Sie ab einem Alter von 45 zur Vorsorgeuntersuchung und lassen Sie regelmässig einen PSA-Test durchführen. Dieser Bluttest kann einen ersten Hinweis auf einen möglichen Prostatakrebs liefern. Wenn Sie Prostatakrebs haben: Nutzen Sie das Angebot der BPS-Selbsthilfegruppen.

(1, 2, 3, 4) Quellen siehe www.prostatakrebs-bps.de
* McLeod-D-G et al., BJU-Int 97 (2006) 2, 247-254

Reinardo
14.09.2006, 07:34
Fahrradtouren sind eine schöne Sache, auch für uns an Prostatakrebs Erkrankte, - vorausgesetzt, es werden die richtigen Sättel montiert. Insbesondere auch, wenn die Tour einer guten Sache dient und eine heilbringende Botschaft überbringt.
Ob die eingeforderte flächendeckende Früherkennung allerdings eine so gute Sache ist, da habe ich meine Zweifel. Ohne einen Paradigmenwechsel in Diagnose und Therapie wird der Behandlungsindustrie als Folge der Entdeckung vieler sog. "Anfangskrebse", die gar keiner oder bestenfalls einer zeitlich limitierten Hormonentzugs-Therapie bedürfen, doch nur weiteres Kanonenfutter zugeführt. Die Ärzteschaft wird applaudieren, aber mich graust es bei dem Gedanken, wie viele Neue da wieder mit Schreckensdiagnosen in die Übertherapie getrieben werden.
Hat Hackethal denn umsonst gelebt?
Reinardo

Martina Kausch
14.09.2006, 09:00
Dieter,

haben Sie schon versucht, über die Startseite des BPS auf die aktuellen Berichte zur und über die Radtour zu kommen? Bekamen Sie auch da eine Fehlermeldung?

Ich vermute, dass Herrn Jünemann nur das passiert ist, was manchmal passieren kann - nämlich, dass er versehentlich einen "toten" Link gesetzt hat. :) Aber so etwas kann einfach mal passieren... :)

Herzliche Grüße
Martina Kausch

Holger
14.09.2006, 11:32
Ich vermute, dass Herrn Jünemann nur das passiert ist, was manchmal passieren kann - nämlich, dass er versehentlich einen "toten" Link gesetzt hat. :) Aber so etwas kann einfach mal passieren... :)


Moin,
das passiert mir aber sehr sehr selten - und ist in diesem Fall i. Ü. nicht passiert :).

Der Grund ist ein anderer:

Als ich den Beitrag im Forum erstellt habe, wurde der Link noch auf die Webpräsenz des BPS unter dem wCMS Mambo 4.5.2 gesetzt. Mittlerweile haben wir die Plattform u. a. aus Sicherheitsgründenauf Joomla 1.0.11 geupdatet. Im Zuge dessen haben einige Deeplinks nicht mehr funktioniert. CMS-intern ließ sich das nach einigen Recherchen durch einen Global-Checkin beheben. Die Links, die von extern auf die Präsenz verweisen schlagen jedoch fehl. - Nichts ist so dynamisch wie das www ;)

Der korrekte Link lautet nun also:

http://www.prostatakrebs-bps.de/index.php?option=com_content&task=view&id=257

beste Grüße
Holger Jünemann