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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Privatversicherung: Kosten für Transport und Unterkunft



Karlalbrecht
06.09.2009, 13:59
Hallo Experten,

mein Urologe schickte mich zwecks Bestrahlung (IMRT) nach Heidelberg zu Prof. Debus. Vergleichbare Einrichtungen, wo Hochrisikopatienten (siehe Profil) erfolgreich behandelt werden können, gibt es meines Wissens nur an wenigen Orten (Nordhausen, Tübingen, Mannheim, Hamburg, München, Berlin). Alle sind von hier etwa gleich weit oder weiter entfernt. Wir mußten uns eine Ferienwohnung nehmen. Die Beihilfe weigert sich, Fahrt- und Übernachtungskosten anzuerkennen, weil sie auf dem Standpunkt steht, daß die Bahandlung auch im näheren Umkreis hätte durchgeführt werden können. Das Attest des behandelnden Urologen wurde als unzureichend angesehen.
Was tun? Gibt es vergleichbare Fälle?
Vielen Dank im voraus für hilfreiche Antworten!

Heribert
06.09.2009, 14:22
Hallo Karlalbrecht,
mit der Aussage Deiner Beihilfestelle und sicher auch der PV wirst Du leben müssen. Eine IMRT ist heutzutage in fast jeder größeren Klinik möglich. Wie z.B. in Coburg (http://www.diacura.de/DiaCura.de/Deutsch/Strahlentherapie/IMRT?sid=RT9znX1oIJjiFS74Gq84A0&iid=1), Leopoldina Schweinfurt, Uni-Klinik Würzburg. Dort stehen überall IMRT-fähige Linearbeschleuniger.
Wobei, mit einer entsprechenden Begründung immer ein Widerspruch mindestens diskussionsfähig wird. Dazu müsste aber der Strahlentherapeut eine Begründung liefern, also Prof. Debus! Versuch macht kluch ;-)))

Gruß, Heribert

Daniel Schmidt
09.09.2009, 17:56
Hallo Karlalbrecht,
mit der Aussage Deiner Beihilfestelle und sicher auch der PV wirst Du leben müssen. Eine IMRT ist heutzutage in fast jeder größeren Klinik möglich. Wie z.B. in Coburg (http://www.diacura.de/DiaCura.de/Deutsch/Strahlentherapie/IMRT?sid=RT9znX1oIJjiFS74Gq84A0&iid=1), Leopoldina Schweinfurt, Uni-Klinik Würzburg. Dort stehen überall IMRT-fähige Linearbeschleuniger.
Wobei, mit einer entsprechenden Begründung immer ein Widerspruch mindestens diskussionsfähig wird. Dazu müsste aber der Strahlentherapeut eine Begründung liefern, also Prof. Debus! Versuch macht kluch ;-)))
Gruß, Heribert

Wobei die Versicherung darauf plädieren kann, dass eine IMRT gar nicht notwendig war.
Letzendlich gibt es keinen Beweis dafür, dass die IMRT bessere Ergebnisse als die normale 3D-RT liefert.