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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Preise Medikamente in Polen und Tschechien



DieterV
08.08.2006, 19:08
Liebe Mitstreiter,

wie bekannt, gibt es in Frankreich, in Spanien, Holland, wohl überall in den EU-Nachbarländern von Deutschalnd die gleichen Medikamente sehr viel billiger als in Deutschland. (z.B. wie berichtet in Polen Proscar 30 Tbl für 26 EURO, in Deutschland 100 Tbl 139,88 EUR)

In der BPS-homepage => Recht und Soziales => Kostenerstattung durch die GKVen => Kosten für PK-Medikamente in EU-Nachbarstaaten, dort am Ende des Dokumentes bei "hier" die Tabelle als PDF-datei herunterladen.

Dort sind Preise in Frankreich, Holland und Luxemburg neben den Preisen in Deutschland angegeben. Leider sind die Preise in Deutschland z.T. sogar drastisch erhöht worden. Die DocMorrispreise sind den hier üblichen Apothekenabgabepreisen angeglichen worden.
Ich möchte diese Tabelle aktualisieren und um Preise aus Spanien, Polen und Tschechien ergänzen, da viele Betroffene eben näher an diesen Nachbarländern wohnen bzw. Spanien/Balearen/Kanaren als Urlaubsziele häufig ebenfalls in Frage kommen.

Meine Bitte:
fragt nach den Preisen in Polen und Tschechien (Spanien habe ich schon) zu folgenden Medikamenten:
=> Casodex 50 mg, verfügbare Packungen (30, 90 Tbl)
=> Casodex 150 mg, verfügbare Packungen (30, 90 Tbl)
=> Enantone
=>Trenantone
=> Zoladex 3,6 mg
=> Zoladex 10,8 mg (3-Monatsdepot)
=> Eligard 11,25 mg
=> Eligard 22,5 mg (3-Monatsdepot)
=> Proscar 5 mg, verfügbare Packungen (30, 100 Tbl)
=> Avodart 0,5 mg, verfügbare Packungen (30, 90 Tbl)
=> Zometa, verfügbare Packungen

Bitte auch die jeweilige Adresse und Telefon-Nummer der grenznahen Apotheke mitteilen, da man - weil dort meist nur kleine Mengen abgegeben werden und verfügbar sind - vor dem Einkauf dort anrufen und vorbestellen muss.

Bitte diese Preise und Adressen senden an meine Forum-email

Derartiger privater Einkauf im EU-Nachbarland ist zulässig für den eigenen Bedarf, der durchaus bei einer längeren Therapie auch für 3 bis 6 Monate Bedarf beinhalten kann.Man braucht ohnehin ein Rezept, sollte dies aber in jedem Fall abstempeln lassen für den Fall möglicher Grenzkontrollen!
Das Rezept bestätigt dann den Eigenbedarf!

Dieser Einkauf ist für selbstzahlende Patienten und privatversicherte Patienten eine Möglichkeit, sehr viel Geld zu sparen.
Als bezug zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse würde ich diesen Weg derzeit nicht empfehlen, da nach der gültigen gesetzlichen Regelung vom ohnehin günstigen Einkaufswert bei der Kostenerstattung seitens der GKV erhebliche, über die Zuzahlung weit hinausgehende Abzüge vorgenommen werden.

Vielen Dank bereits im Voraus für jede Information.

Gruß
Dieter